Sie haben eines der mächtigsten und
benutzerfreundlichsten Werkzeuge für computergestütztes
Musizieren
erworben. Dieses Programm wird schnell eine unentbehrliche Hilfe Ihrer
Inspiration werden.
Die Software beinhaltet eine Online-Dokumentation.
Alle Objekte,
Menüpunkte oder Dialogfenster sind selbsterklärend. Wenn Sie
mit
der Maus auf ein Objekt zeigen, so erscheint im Hilfefenster eine
Erklärung.
Die Dokumentation, welche Sie gerade lesen, beschreibt alles, was nicht
im
Hilfefenster angezeigt wird.
Sie finden hier Grundlagen der Musiktheorie,
eine Reihe von
Fragen
und Antworten, ein konkretes Beispiel, wie das Programm
eingesetzt
werden kann sowie einige thematische Kapitel.
Anmerkung : Am Ende der
Dokumentation findet sich die Lizenzvereinbarung.
Sie müssen diese vor dem
Einsatz des Programms lesen.
Deutsche Übersetzung von:
Malte Rücker,
Lutz Stahlhofen,
Robert Brock
und
anderen Mitwirkenden.
Produkte
Melody Assistant (shareware - 20 € / US $25)
Ermöglicht die komfortable
Eingabe, das Abspielen und Ausdrucken von
Musikpartituren.
Die Fähigkeiten des Programms reichen jedoch noch weiter: die
integrierte
Sound-Datenbank erlaubt es Ihnen, Ihre Melodien in
HiFi-qualität
wiederzugeben, selbst wenn Sie nicht über professionelle
Hardwareausstattung
oder ein externes MIDI-Keyboard verfügen.
Mit dieser Software sind Sie darüber hinaus in der Lage, Ihre
eigenen
Klänge aufzunehmen und als „Instrumente" für Ihre Melodien zu
nutzen.
Eine noch umfangreichere Version der Sound-Datenbank
kann unentgeltlich
von unserer Web Site: http://www.myriad-online.com
heruntergeladen oder als "Myriad Products" CD-ROM bestellt werden.
Melody Assistant ist für Gitarren- Baß-
und Harmonikaspieler sehr geeignet, denn es ist möglich,
automatisch
Tabulaturen und Akkord-Tabellen aus einer
Melodie zu erstellen.
Frage : Was heißt
„Shareware"?
Sie können Melody Assistant kostenlos
ausprobieren. Wenn das Programm Ihre Erwartungen erfüllt,
können
Sie eine Registriernummer (20 euros) erwerben. Damit
können
Sie
alle Funktionen des Programms nutzen. In dieser Dokumentation sind die
für
den registrierten Benutzer reservierten Funktionen deutlich als solche
gekennzeichnet.
Harmony Assistant (kommerzielles
Produkt- 70 € / US $85)
kann als der „Große Bruder" von Melody
Assistant angesehen werden. Natürlich ist die gesamte
Funktionspalette
von Melody Assistant enthalten. Hinzukommen jedoch noch eine
große
Anzahl weiterer Möglichkeiten: Berechnung von Grifftabellen,
automatische
Erzeugung von Begleitharmonien oder Rhythmen,
angepaßte
oder benutzerdefinierte Musikstile usw. usf.
Wiederum werden Features, die nur in Harmony Assistant
zur Verfügung stehen, in der vorliegenden Dokumentation deutlich
gekennzeichnet.
Frage : Ist Harmony Assistant
„Shareware"?
Nein. Es handelt sich um ein kommerzielles
Produkt, welches auf CD-ROM vertrieben wird und für 70 euros
erworben
werden kann. Die CD-ROM beinhaltet zusätzlich eine erweiterte
Sound-Datenbank.
Sie können aber die faszinierenden Möglichkeiten von
Harmony-Assistant
testen, indem Sie eine Testversion downloaden (http://www.myriad-online.com)
oder bestellen. In der Testversion steht Ihnen eine reduzierte
Soundbasis
zur Verfügung, und Sie können Ihre Dokumente weder speichern
noch
drucken. Sie können jedoch alle zusätzlichen Funktionen
erproben
und entscheiden, ob diese Ihren Ansprüchen genügen.
OMeR (Shareware - 20 € / US $25)
OMeR wandelt gedruckte Musik-Partituren
in eine Musikdatei um, die Sie mit Melody Assistant oder Harmony
Assistant
anhören, verändern und drucken können.
Wenn Sie oft Partituren mit Melody Assistant oder HarmonyAssistant
kopieren und Sie einen Scanner besitzen, wird OMeR Ihre Arbeit
stark
vereinfachen. OMeR wird Ihren Scanner steuern, eine oder mehrere
Partituren sammeln
und sie analysieren, um ein Musik-Dokument zu erstellen, das Sie direkt
mit
Melody oder Harmony benutzen können.
Virtual Singer (Shareware - 20
€ / US $25)
Plug-in für Melody oder
Harmony. Mit Virtual Singer kann Ihr
Computer Liedtexte
in verschiedenen Sprachen singen.
GOLD Sound Base (CD-ROM - 30 € / US $37)
Die Gold Sound Datenbank ist eine Gruppe von qualitativ hochwertigen
Digital Klängen, hergestellt für die Benutzung in den Myriad
Software Programmen. The Gold Sound Datenbank enthält sowohl die
gesamten Klänge der General Midi 2 Specification, als auch genau
soviele zusätzliche Klänge.
Deshalb verbessert die Gold Sound Datenbank nicht nur die Qualität
der Stücke die von der Software gespielt werden,sondern auch die
Qualität von WAV, AIFF, Ogg Vorbis oder
MP3 Dateien die von der Software exportiert werden.
Lehrgang
Wir gehen jetzt Schritt für Schritt durch das
Programm. Es empfiehlt sich, dieses Kapitel aufmerksam zu lesen und alle
Schritte nachzuvollziehen.
Programmstart
Beim Programmstart werden Sie gefragt, in welcher Sprache das Programm
installiert werden soll.
Im Programm „Melody Assistant" können Sie entweder ein Bestellformular
für eines unserer Produkte ausdrucken, oder Sie geben Ihre persönliche
Registriernummer ein, die Sie nach der Bezahlung unserer Software erhalten
haben, oder Sie klicken auf „Fortsetzen"
Im Programm „Harmony Assistant" können Sie die von Ihnen benutzte
Audio-Hardware angeben. Diese wird automatisch erkannt. Wenn Ihnen die
Erkennung korrekt erscheint, klicken Sie auf „OK".
Anmerkung :
Diese Auswahl ist in
der registrierten Version von Melody Assistant und in der Vollversion von
Harmony Assistant nicht nötig.
Danach wird der Hauptbildschirm angezeigt.
An der Oberkante befindet sich eine Menüleiste mit den wichtigsten
Optionen. Verteilt auf dem Bildschirm ist eine Anzahl freier Symbolleisten
zu sehen, die den schnellen Zugriff auf die meisten der Werkzeuge erlauben.
Sie können jede dieser Symbolleisten durch Ziehen des kleinen blauen
Balkens an einen anderen Ort verschieben.
Anmerkung :
Die Position der freien Symbolleisten wird bei
Beendigung des Programms gespeichert. Beim nächsten Programmstart
erscheinen sie in der Position, in der sie zuletzt waren.
Klicken Sie auf das kleine graue Quadrat, um eine
freie Symbolleiste zu schließen. Durch die Auswahl im "Fenster-Menü"
wird sie wieder geöffnet.
Tip :
Ein Doppelklick auf den blauen Balken einer Symbolleiste
verändert die Ausrichtung (vertikal oder horizontal). Die Größe
des Hilfe-Fensters kann durch Ziehen des kleinen schwarzen Rechtecks in
der rechten unteren Ecke des Fensters verändert werden.
Schließlich zeigt das Hauptfenster ein Melodiebeispiel,
welches beim Start automatisch geladen wird.
Das Kennenlernen aller Optionen und Werkzeuge
des Programms wird Ihnen durch ein Hilfe-Fenster (gelbes Rechteck) erleichtert,
welches Erläuterungen zu jedem Objekt anzeigt, über dem sich
der Mauszeiger gerade befindet.
Tip :
Das Hilfefenster zeigt Ihnen auch die Bedeutung
der Menüpunkte und -optionen. Deshalb ist es günstig, wenn Sie
das Hilfe-Fenster so plazieren, dass es trotz geöffneter Menüs
gesehen werden kann (z.B. am unteren Bildrand).
Eine Melodie anhören
Die Werkzeuge zum Anhören einer Melodie
sind in einer Symbolleiste zusammengefaßt:
Ein Klick auf dieses Symbol startet das Abspielen:
Die Musik wird jetzt gespielt. Sie können
das Abspielen durch einen Klick auf diese Schaltfläche beenden:
Am Ende der Melodie hört die Wiedergabe von
selbst auf.
Tip :
Zur Wiedergabe und zum Wiedergabestop einer Melodie
können Sie auch auf die Leertaste drücken
Schauen Sie sich die anderen Symbole dieser Symbolleiste
an, indem Sie den Cursor auf diese deuten und die Funktion dem Hilfe-Fenster
entnehmen.
Erstellen eines neuen
Notenblattes
Schließen Sie zunächst das Beispielfenster.
Erstellen Sie ein neues Dokument über Datei>Neu.
Wählen Sie die erste Auswahl in der Liste.
Es öffnet sich ein neues und zunächst leeres Notenblattfenster.
Tip :
Eine durchgehende Leiste („Allgemeine Werkzeuge")
beinhaltet Verknüpfungen zu den gebräuchlichsten Menüoptionen.
Erstellen einer Melodie
Nun geht es darum, die verschiedenen
Noten in das Notensystem einzufügen. Hierzu wählen Sie aus der
Notenleiste die betreffende Notenlänge aus und setzen Sie nacheinander
auf die Notenlinien.
Wählen Sie eine Achtelnoteund
setzen Sie diese auf die E-Linie des Notensystems (Grundlinie).
Tip :
Sollte es Schwierigkeiten mit dem Einfügen
der Noten an den gewünschten Stellen geben, vergrößern
Sie einfach die Darstellung durch folgende Möglichkeiten:
-Gehen Sie zu Fenster>Zoom und wählen
Sie eine beliebige Vergrößerungsstufe,
-Klicken Sie auf das Lupensymbol in der Editor-Leiste
und dann auf das Notenblatt
-Halten Sie die Maustaste gedrückt, nachdem
Sie auf das Lupensymbol geklickt haben und bewegen Sie den Cursor aufwärts.
Wenn Sie von der Vergrößerungsoption
Gebrauch machen, vergessen Sie bitte nicht, zum Noteneinfüge-Modus
zurückzukehren (erkennbar an dem Symbol mit der Note und Stift)
Setzen Sie nun eine weitere Achtelnote E rechts
neben der bereits bestehenden. Die zwei Noten werden automatisch aneinander
gehängt.
Nun wählen Sie eine Viertelnote
aus der Leiste, ziehen Sie wiederum auf die E-Linie, rechts von den zwei
bestehenden.
Nun haben Sie eine Gruppe von 3 Noten im ersten
Takt: 2 Achtel und 1 Viertel auf der E-Linie.
Wiederholen Sie alle durchgeführten Schritte
mit den selben drei Noten: Der erste Takt ist fertig!
Für den zweiten Takt benutzen Sie eine
Achtelnote E und eine Achtelnote G (zweite Grundlinie).
Jetzt soll eine gepunktete Achtelnote folgen:
Belassen Sie die markierte Achtelnotenlänge des Auswahlmenüs
und klicken Sie auf den Punkt in der Vorzeichenleiste (Leiste
mit den Symbolen der Kreuz-, B- und Auflösungs-Vorzeichen)
Setzen Sie die punktierte
Achtelnote in den zweiten Takt auf die Baßlinie C (1 Linie
unterhalb der Grundlinie).
Klicken Sie nun erneut auf das oben erwähnte
Punkt-Symbol um die Markierung aufzuheben für nicht-punktierte Notenlängen.
Erstellen Sie nun schrittweise folgende Noten:
Im zweiten Takt:
16tel D (zwischen der C- und E-Linie)
halbe Note E
Dritter Takt:8tel F (zwischen den beiden Grundlinien)
8tel F gepunktete 8tel F (vergessen Sie nicht
die Markierung anschließend zu lösen)
16tel F 8tel F 8tel E (Grundlinie)
8tel E 8tel E
Vierter Takt:8tel E 8tel D 8tel D 8tel E 4tel D 4tel G (zweite Linie von der untersten)
Die ersten 4 Takte des Notensystems sind jetzt fertig!
Wichtig :
Sollten Sie beim Erstellen der Noten
einmal etwas falsch machen, dann klicken Sie in den Löschmodus
(Symbol mit der Note und dem Blitz), dann auf die falsch erstellte Note,
und anschließend wieder auf den EinfügeModus (Symbol mit der
Note und dem Stift).
Einfacher ist es, auf
Bearbeiten>Widerrufen zu klicken, und so die zuletzt durchgeführte
Aktion rückgängig zu machen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin,
das Lasso-Icon zu wählen, dann die Note anzuklicken und mit gedrückter
Maustaste diese Note zu verschieben, dann zu ersetzen und die Maustaste
wieder loszulassen.
Tip :
Im Einfügemodus kann man schnell zum Löschmodus
gelangen, indem man die Command-Taste (Macintosh) oder Strg-Taste (PC)
der Tastatur drückt, oder aber zum Auswahlmodus mit der Alt-Taste.
Nun können Sie Ihr Musikstück abspielen
lassen .
Sie werden „Jingle Bells" hören, gespielt auf einem Klavier.
Speichern Sie Ihr Stück,
indem Sie auf Datei>Speichern klicken. Nennen Sie es JBell.mus
Hinweis :
Sichern Sie Ihre Arbeit zwischendurch öfters
mit Datei>Speichern !
(Vorsicht: Diese Option ist nicht verfügbar
in der Demoversion von Harmony Assistant.)
Wechsel des Instruments
für das Notensystem
Wir werden jetzt die Melodie
mit dem Klang einer Spieldose versehen.
An der linken Seite des Notensystems finden sich
kleine Symbole, die für einige Bearbeitungsoptionen des Notensystems
stehen.
Wenn Sie mit dem Cursor darauf zeigen, erscheint eine
Erklärung im Hilfe-Fenster.
Hinweis:
Wenn Sie diese Icons nicht sehen, befinden
Sie sich im Seitenmodus mit ausgeschalteten Kontrollmarken.
Wechseln Sie in den Scrollmodus oder aktivieren Sie die Marken (Partitur
Menü).
Klicken Sie auf das kleine Symbol „Zugehöriges
Instrument bearbeiten"
.
Es öffnet sich ein Fenster,
in welchem Sie ein Instrument auswählen können. In der linken oberen
Ecke wird der Name des Instruments (hier: „Piano") angezeigt. Markieren Sie
diesen Namen und ersetzen Sie ihn durch „Spieldose".
Im unteren Teil des Fensters befinden sich zwei
Listen zur Auswahl des Klangs. Die linke Liste enthält die
Instrumentengruppe (Gruppe verwandter Instrumente, wie Saiteninstrumente,
Blasinstrumente usw.).
Klicken Sie auf „Chromatisches Schlagzeug".
In der rechten Liste finden Sie die Namen
für die Klänge dieser Gruppe.
Wählen Sie „Spieldose".
Wenn Sie den Klang vor der Auswahl hören wollen,
klicken Sie auf „Testen" und halten Sie die Maustaste gedrückt
. Wenn Sie den Mauszeiger nach oben und unten bewegen, können
Sie den Klang in verschiedenen Tonhöhen hören.
Hinweis :
Probieren Sie ruhig die Klänge
in den Listen aus. Kehren Sie dann zu „Chromatisches Schlagzeug" „Spieldose"
zurück..
Bestätigen Sie die Auswahl der Spieldose mit „
OK".
Spielen Sie Ihre Melodie wieder ab
. Der Klavierklang ist ersetzt durch den Sound einer Spieldose.
Namenswechsel des Notensystems
und Größenänderung
Namenswechsel des Notensystems
über dem Notenschlüssel
befindet sich der Name des Notensystems. Standardmäßig
ist er auf „Piano" gesetzt. Wir werden diesen Namen in „Spieldose"
ändern.
Klicken Sie auf das kleine schwarze Dreieck
über den Symbolen am linken Rand des Notensystems .
Es öffnet sich das Einrichtensmenü. Über dieses Menü
lassen sich alle Einstellungen für ein Notensystem verändern.
Anmerkung :
Einige dieser Einstellungen, wie z.B. die Auswahl
des Instruments, lassen sich bequemer über die Symbole unterhalb des
schwarzen Dreiecks verändern.
Wählen sie im Menü des Notensystems den
Punkt „Umbenennen" und geben Sie den neuen Namen ein: „Spieldose".
Nach der Bestätigung wird der neue Name über dem Notenschlüssel
angezeigt.
Größenänderung
Jetzt werden wir die Größe des für
das obere Notensystem reservierten Platzes ändern. Klicken Sie auf
die waagerechte rote Linie unterhalb der Symbole für die Einstellungen
des Notensystems und ziehen Sie sie mit dem Cursor nach unten. Der für
das Notensystem zur Verfügung stehende Platz vergrößert
sich, und das untere Notensystem (mit dem Baß-Schlüssel) wandert
nach unten. Wenn Sie meinen, daß der zugewiesene Raum jetzt ausreicht,
lassen Sie die Maustaste los (versuchen Sie jedoch, beide Notensysteme
noch im sichtbaren Bereich zu belassen)
Sie werden bemerkt haben, daß das Notensystem
mit dem Violinschlüssel an seinem Platz am oberen Rand des Fensters
geblieben ist. Sie können es aber durch Ziehen am unteren roten Dreieck
neu positionieren.
Akkorde im zweiten Notenliniensystem
einfügen
Wir werden nun Akkorde
in das zweite Notenliniensystem einfügen, um Ihre Melodie zu begleiten.
Um Ihnen beim Setzen der Noten zu helfen - für
den Fall, daß Sie nicht so vertraut mit der Musiktheorie sind - haben
wir hier eine Liste der Noten (und ihren Positionen im Notensystem),
die Sie im folgenden benötigen werden, zusammengestellt.
__ G'__ dritte obere Hilfslinie
F'
__ E __ zweite obere Hilfslinie
D
__ C __ erste obere Hilfslinie
B ______________ A ________________ Obere
Linie
G ______________ F ________________
___________________________________
___________________________________
___________________________________ Untere
Linie
Wir beginnen im ersten Takt mit C-Dur in
seiner zweiten Umkehrung, das bedeutet G, C und E.
Stellen Sie halbe Noten
ein und setzen Sie ein G in den ersten Takt der Baßlinie.
(Schauen Sie im obenstehenden Schaubild nach, wo das ist.)
Als nächstes setzen
Sie ein C über diese Note. Setzen Sie das c, wenn der Mauszeiger
sich verändert (es erscheint ein kleines „+") um anzuzeigen, daß
die Note in die gleiche Spalte wie eine schon vorhandenen Note gesetzt
werden würde.
Das C erscheint in der selben Spalte wie das
G: Diese beiden Noten werden gleichzeitig gespielt werden. Setzen Sie zu
diesen beiden Noten noch ein g dazu, um den Akkord zu komplettieren.
Setzen Sie rechts neben diesen Akkord nochmals einen
C-Dur Akkord, ebenfalls aus halben Noten. Damit ist der erste Takt fertig.
.
Tip :
Statt die selben Noten noch einmal einzugeben,
könne Sie den vorhandenen Akkord auch kopieren:
- Markieren Sie den Akkord. Schalten Sie dazu
in den Markiermodus und fahren Sie mit der Maus über den Akkord während
Sie die linke Maustaste gedrückt halten.
- Benutzen Sie den Menübefehl Bearbeiten/Kopieren
oder die Tastenkombination Strg-C
- Klicken Sie an die Stelle, an der die Kopie
eingefügt werden soll. (In unserem Fall ist das rechts des Originals.)
- Benutzen Sie den Menübefehl
Bearbeiten/Einfügen oder die Tastenkombination Strg-V
- Vergessen Sie bitte nicht, wieder in den Einfügemodus
umzuschalten (das Icon mit Stift und Note im Werkzeugmenü)
Setzen Sie im zweiten Takt nochmals den selben
Akkord.
Tip :
Wenn Sie wie oben beschrieben Kopieren und Einfügen
benutzt haben, brauchen Sie den Akkord nicht noch einmal zu kopieren.
Setzen Sie nun einen A-Moll Akkord, bestehend
aus den Noten A, C und E, in die zweite Hälfte des zweiten Takts,
um auch diesen zu füllen.
Der dritte Takt besteht
aus einem F-Dur (A, C und F) und noch einem C-Dur wie im ersten
Takt.
In den vierten und letzten Takt setzen Sie zuerst
ein D-Moll ausA, D und F.
Wählen Sie nun viertel Noten
und setzen Sie zuerst ein G Akkord (G, B und D) und danach ein umgekehrtes
G (B, D und G')
Wenn Sie keinen Fehler gemacht haben, sollte es
jetzt bei Ihnen etwa so aussehen:
Lassen Sie das Stück abspielen
und hören Sie die Akkorde, die sie gerade eingegeben haben.
Ein neues Instrument
erzeugen
Wir werden jetzt ein neues Instrument
erzeugen, um den Klang der Noten in diesem Notensystem zu ändern.
Klicken Sie auf den kleinen Knopf mit dem Dreieck
am linken Rand , um das zugeordnete Instrument
zu ändern, so wie Sie es vorhin bereits getan haben.
Das momentan ausgewählte Instrument heißt
„Bass". Klicken Sie auf den grauen Pfeil neben dem
Namen des Instrumentes, um ein Menü zu öffnen.
In diesem Menü finden Sie eine Liste der
bereits vorhandenen Instrumente. Wählen Sie „Neues Instrument".
Geben Sie Ihrem neuen Instrument einen Namen.
Nennen Sie es „Streicher".
In der Klangliste wählen Sie „Ensemble"
und „Langs. Streicher".
Bestätigen Sie dieses Fenster. Sie
haben gerade ein neues Instrument mit einem neuen Klang erzeugt.
Dieses Instrument wird von der Baßlinie benutzt werden.
Lassen Sie das Stück abspielen ,
um das neue Instrument auszuprobieren.
Einen benutzerdefinierten
Klang estellen
Wir werden nun das Sopraninstrument
ändern, damit es einen aufgenommenen Klang spielt.
Klicken Sie auf das Symbol „Instrument bearbeiten"
des ersten Notensystems .
Zum Benutzermodus wechseln
Wir wollen nun einen eigenen Klang für
ein Instrument erstellen.
Dazu müssen Sie das Instrument auf Benutzermodus
(„User") einstellen, indem Sie auf den „Std"-Knopf in der
Ecke oben links im Fenster klicken. Der „Std"-Knopf ändert
sich, um anzuzeigen, daß Sie nun mit einem Benutzerklang („User")
arbeiten.
Im unteren Teil des Fensters erscheint dann eine
Grafik. Diese Grafik visualisiert die digitalen Daten des
„Spieldose"-Klangs.
Aufnahme vorbereiten
Benutzen Sie das entsprechende Kontrollfeld
(z.B. „Monitore & Ton" auf dem Macintosh), um die Aufnahme (von Mikrofon
oder CD) vorzubereiten. Probieren Sie zunächst, einen Klang mit einem
anderem Programm aufzunehmen, um sicherzustellen, daß alles einwandfrei
funktioniert.
Falls Sie mit einer
Audio-CD arbeiten, sollten Sie eine Melodie mit einer einzelnen,
möglichst lange gehaltenen Note benutzen.
Wenn Sie das Mikrofon verwenden, singen
Sie am besten eine einzelne Note oder spielen diese auf einem akustischen
Instrument.
Aufnehmen
Klicken Sie auf das
Symbol, um die digitale Aufnahme aufzurufen. Das Voltmeter auf der
rechten Seite erlaubt eine Anpassung der Eingangsspannung.
Fertig ? Ein Klick auf startet die Aufnahme (5 Sekunden). Danach klicken Sie einfach auf
OK (und stoppen ggf. die Audio-CD).
Tip :
Spielen Sie eine wohlgestimmte Note, möglichst
ein C.
Aufgenommenen Klang anhören
Nach der Aufnahme kehren Sie zurück ins
„Instrument bearbeiten"-Fenster und „sehen" jetzt, was Sie aufgenommen
haben. Flache Bereiche (flache Linien) sind die Teile der Aufnahme, bei
denen nichts gespielt oder gesungen wurde.
Um den aufgenommenen
Klang anzuhören, klicken Sie auf
Wenn Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, können
Sie den Klang erneut aufnehmen.
„Schneiden" des Klangs
Sie müssen nun den wesentlichen Teil des
aufgenommenen Klangs „schneiden". Klicken Sie auf den Anfang und ziehen
Sie mit der Maus bis zum Ende des auszuwählenden Bereichs; dieser
wird dabei farblich hervorgehoben.
Tip :
Der Schieberegler „Skalierung" ändert die
Skalierung der grafischen Darstellung.
Ein Klick auf „Play"
spielt die Auswahl. Wenn alles stimmt (es sollte nur eine einzige Note
ohne Anfangspause zu hören sein), öffnen Sie das Aktion-pop-up
und wählen Sie „Holen".
Eingabe der eingelesenen Note
Zur Stimmung des neuen Klangs mit den vorhandenen
Instrumenten muß die Note angegeben werden. Tragen Sie sie im Feld
„Eingegebene Note" ein !
Tip :
Klicken Sie „Testen" und halten die Maustaste
gedrückt. Sie sollten ein C hören.
Bestätigen
und Anhören
Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit OK;
Sie sind dann wieder im ursprünglichen Musikdokument. Sie können
sich das neue Instrument nun anhören .
Für mehr Informationen darüber wie man benutzereigene Digital Klänge erzeugt und bearbeitet, lesen sie das Kapitel Vordefinierte Benutzer Instrumente.
Plazieren von Grafik
und Text
Um Ihre Partitur zu verzieren
oder Kommentare hinzuzufügen, können Sie Grafiken
und Text an jede beliebige Stelle plazieren.
Klicken Sie auf das „Txt"-Icon auf der
Schiebeleiste um in den Texteinfügemodus zu schalten.
Klicken Sie an die Stelle, an die der Text eingefügt
werden soll. Ein Fenster öffnet sich und Sie können Text eingeben
und seine Farbe, den Zeichensatz, die Größe und
den Stil festlegen.
Beispielsweise geben Sie „Jingle Bells"
ein und wählen „Times" (oder „Times New Roman"), als
Größe 32 pt, fett und rot.
Tip :
Der Stil „Kein Hintergrund" ermöglicht
es, Text über anderen Elementen darzustellen, ohne diese zu verdecken.
Bestätigen Sie. Der Text, umgeben von einem
roten Rahmen, erscheint auf Ihrer Partitur.
Sie können den Textrahmen ziehen, in der
Größe verändern (durch ziehen der rechten unteren
Eckmarke) oder ihn erneut bearbeiten (Doppelklick).
Um eine Grafik einzufügen, verfahren
Sie analog. Wählen Sie „Grafik" (Icon mit Rechteck, Kreis und
Dreieck) und klicken Sie an die Stelle, an der Sie die Grafik einfügen
möchten.
Wählen Sie im Fenster die einzufügende
Form, indem Sie die horizontale Scroll-Leiste benutzen (z.B. den
Balken) sowie die Farbe und bestätigen Sie. Die gewählte Grafik
erscheint am gewünschten Ort.
Tip :
Sie können auch Grafiken aus Zeichenprogrammen
verwenden, indem Sie in der Grafikauswahlbox „Andere" anklicken
und eine BMP, PICT oder Macintosh-Datei auswählen
Eingabe und Drucken von
Kommentaren
Beim Ausdruck der Partitur können
Kommentare auf die erste Seite gesetzt werden. Um sie zu bearbeiten,
wählen Sie Datei>Kommentar.
Geben Sie den Titel („Stille Nacht"),
den Komponisten (James Pierpont, 1857) und Ihre Bemerkungen
ein und bestätigen Sie.
Tip :
Am unteren Rand dieses Fensters erscheinen Informationen
über die Datei, einschließlich der Zeit, die ihre Erstellung
gebraucht hat. Eine interessante Information, wenn auch manchmal frustrierend
...
Jetzt wählen Sie Datei>Drucken>Partitur.
Wählen Sie die üblichen Druckereinstellungen
Klicken Sie auf "Optionen". Sie können bestimmen,
was gedruckt werden soll. Wählen Sie „Anmerkungen Seite 1"
und deaktivieren Sie die anderen Auswahlen. Schließlich versichern
Sie sich, daß auf der unteren Liste Ihre beiden Stimmen (Haupt und
Baß) ausgewählt sind.
Bestätigen Sie.
Eine Vorschau erscheint und Sie können das Aussehen des Ausdrucks
begutachten. Dann klicken Sie auf „Seite drucken".
Anmerkung :
Sie können mit der Testversion von
Harmony-Assistant einen Seite drucken nur!
Mit einer unregistrierten Version von
Melody-Assistant können Sie drucken, aber eine Nachricht wird
Sie dazu anhalten, Ihre Software zu einem moderaten Preis zu registrieren,
wenn sie Ihnen gefällt.
Ändern der Darstellungsbreite
eines Taktes
Um die Anzahl der gleichzeitig
auf dem Bildschirm oder der Druckseite dargestellten Takte zu bestimmen,
können Sie die Taktdarstellungsbreite einzeln oder kollektiv
ändern. Die einzelnen Noten werden so enger zusammengerückt oder
auseinandergezogen.
Anmerkung :
Verwechseln Sie diese Möglichkeit nicht
mit dem Skalieren der Bildschirmdarstellung, bei der alle Bildschirmelemente
vergrößert oder verkleinert werden, um die Lesbarkeit zu verbessern.
Das Skalieren hat keinen Einfluß auf das Druckergebnis, und die einzelnen
Noten behalten ihren relativen Abstand zueinander, wenn sie überlappt
oder sehr eng zueinander dargestellt werden.
Am oberen Rand des Hauptfensters sind am Lineal (grauer
Balken) die Taktnummern markiert. Wenn Sie auf die Trennlinie zweier Takte
deuten, ändert sich der Cursor. Sie können dann die Linie ziehen,
um die Breite des Taktes anzupassen.
Tip :
Auf dem Bildschirm sind die Takte alle nebeneinander
angeordnet. Beim Ausdruck werden Sie je nach Papierbreite umgebrochen und
untereinander gedruckt. Die gelben senkrechten Linien geben in der Bildschirmdarstellung
an, wo beim Ausdruck umgebrochen wird.
Notation
Einführung
Dieser Teil des Handbuchs handelt vom grafischen Erscheinungsbild des
Dokuments.
Zuerst werden sie eingeführt in die Grundbegriffe
der Musiktheorie.
Dann werden sie lernen wie man ein neues Dokument aus
einer Vorlage erstellt.
Dann gibt es einen Überblick über die
verschiedenen Musik Symbole, die mit einem Notensystem verbunden werden
können: Unterbrechungszeichen,
Notenschlüssel, Tonart...
Ein besonderes Kapitel wird in Einzelheiten die Text Objekte beschreiben, die mit einem
Notensystem verbunden werden können: wie man sie eingibt und
benutzt.
Zuletzt werden wir Freie
Objekte und andere Werkzeuge kennenlernen, die uns helfen das Erscheinungsbild der Partitur zu verbessern.
Anmerkungen zur Musiktheorie
Allgemeines
In diesem Programm wird die Musik in normaler Weise
notiert: Noten werden im Notensystemen plaziert und Notensysteme
werden in einer Partitur zusammengefaßt, die in der Musikwelt
am häufigsten verwendete Form.
Wir wollen nun das Basiswissen wiederholen. Wenn Sie bereits mit der
Musiktheorie und dem Vokabular vertraut sind, können Sie dieses Kapitel
überspringen.
Anmerkung :
Selbstverständlich können wir nicht
die gesamte Musiktheorie hier erklären. Wenn Sie sich intensiver mit
diesem Thema beschäftigen möchten, wählen Sie bitte ein
ausführlicheres Buch.
Ein Musikstück wird in einer Partitur aufgeschrieben (dies
ist Bestandteil Ihres Dokumentenfensters). Eine Partitur ist in eine Reihe
von Notensystemen unterteilt, wobei jedes System für die Noten
steht, die von einem Instrument gespielt werden.
Das Notensystem setzt sich aus fünf horizontalen,
zusammengehörigen Linien zusammen:
_________________
_________________
_________________
_________________
_________________
In jeder Partitur können Noten gesetzt werden. Eine Note
definiert den Ton, den ein Instrument in einer vorgegebenen Zeit in einer
Partitur spielen soll. Noten können zwischen oder auf den Linien gesetzt
werden.
Eine Note definiert in Abhängigkeit von Ort und Erscheinungsbild
drei Parameter:
- Ihre vertikale Position definiert die Tonhöhe. Je höher
die Note gesetzt ist, desto höher ist der Ton.
- Die horizontale Position definiert den Zeitpunkt, wann die
Note gespielt wird. Die horizontale Achse der Partitur definiert eine Zeitachse,
zu lesen von links nach rechts. Wenn Sie zwei Noten in der gleichen Spalte
setzen, werden sie auch gleichzeitig gespielt. Dies wird als Akkord
bezeichnet.
Das Aussehen der Note definiert die Dauer oder Länge.
Standardnotenlängen sind in der Notation vorgegeben, wobei jede doppelt
so lang gespielt wird wie die nächste.
Also haben Sie:
Die ganze Note
entspricht zwei halben Noten: +
oder vier Viertelnoten: +++
oder acht Achtelnoten: +++++++
oder sechzehn
Sechzehntelnoten: +++++++++++++++
und so weiter.
Pausen bezeichnenBereiche zwischen Noten, in denen nicht
gespielt wird. Wie Noten sind sie auch nach Längen definiert und in
1/2-Schritten untergliedert. Pausen werden nach ihrer Länge benannt,
z.B. Ganze Pause, halbe Pause etc.
Notensysteme sind in Takte gegliedert, unterteilt durch senkrechte
Linien, die direkt im Notensystem gesetzt werden. Takte untergliedern Notensysteme
in regelmäßige Abstände.
Schließlich finden Sie auf der linken Seite jedes Notensystems
einen Notenschlüssel. Ein Notenschlüssel gibt verschiedene
Informationen:
- Sein Aussehen bestimmt, wo die Noten auf den Linien liegen. Der
Violin- oder G-Schlüssel sagt aus, daß die untere Linie dem
E entspricht, der nach oben folgende Zwischenraum dem F, die darüberliegende
Linie dem G und so weiter (A, H, C, D, E, F, G, ...). Das Violinschlüssel-Symbol
ist:
Der Baß- oder F-Schlüssel entspricht
einem tiefen G, und von unten nach oben lauten die Noten A, H, C, D, E,
F und so weiter.
Das Symbol des Baßschlüssel ist:
- Rechts vom Schlüssel sind zwei Nummern, z.B. .
Dies ist ein Zeichen für die Taktart, d.h. die Länge jedes Taktes.
4/4 bedeutet, daß ein Takt vier Schläge enthält und der
Wert jedes Schlags einer viertel Note entspricht (oder einer ganzen oder
zwei halber Noten).
Anmerkung : Notenbezeichnungen in dieser Dokumentation und
in der Software unterscheiden sich von der regulären deutschen Notation.
In Deutschland ist die Tonleiter: C D E F G
A H. In der Software wird die internationale (angelsächsische)
Notation: C D E F G A B oder lateinische Notation verwendet: Do
Re Mi Fa Sol La Si (abhängig von der Wahl unter Einrichten>Globale
Einstellungen)
Außerdem:
- Kreuz (-is) (ein Halbton höher) wird als
# geschrieben und -es (ein Halbton tiefer) als b.
- Im Deutschen wird Hes (Halbton unter dem H)
als B notiert; in dieser Software als Bb oder Sib
Beispielsweise, die folgende Notenfolge in deutscher
Notation:
A As H B Cis Ges entspricht entweder
A A# B Bb C# Gb oder
La La# Si Sib Do# Solb.
Ein Akkord besteht aus einer Gruppe von Noten,
welche gleichzeitig gespielt werden..
Ein Akkord bezieht sich immer auf eine Tonleiter
und besteht aus mindestens drei Tönen:
die Grundnote (oder Schlüsselnote), welche dem Akkord
den Namen gibt..
die Terz, welche dem 3. Ton der Tonleiter entspricht; 4 Halbtöne
über dem Grundton bei einer Dur-Tonleiter.
Die Terz kann klein sein, also einen halben Ton tiefer als die normale
Tonhöhe. In diesem Fall nennt man den Akkord „Moll" und wird notiert
mit m.
die Quinte, 7 Halbtöne über dem Grundton. Die Quinte kann
normal sein, vermindert (einen Halbton tiefer, wird notiert mit b5) oder
vergrößert (einen Halbton höher, wird notiert mit 5+).
Mit diesen drei Noten ist es bereits möglich, eine beträchtliche
Anzahl von Akkorden zu bilden.
Beispiel:
Ein C-Dur-Akkord mit der Notierung C besteht aus:
• Dem Grundton, C
• Die Terz (Dur), 4 Halbtöne über C befindlich, also
das E
• Die Quinte (normal), 7 Halbtöne über C befindlich,
also das G
Ein E-Moll-Akkord mit verminderter Quinte (oder kleiner Quinte), Emb5
besteht aus:
• Dem Grundton E
• Die Moll-Terz, 4-1=3 Halbtöne über dem Grundton
befindlich, also G
• Die verminderte Quinte, 7-1=6 Halbtöne über dem
Grundton, also b (oder Ais bei enharmonischer Verwechslung)
Es gibt Akkorde, die aus mehr als drei Noten bestehen. Die Software
beherrscht Akkorde mit fünf oder sechs Noten, welche aus dem Grundton,
der Terz und der Quinte bestehen und außerdem:
die Septime (der siebte Ton der Tonleiter), welche sein kann:
vermindert um einen Ton, notiert als 6, befindet sich 9 Halbtöne über
dem Grundton, und entspricht damit eigentlich der Sexte, dem sechsten Ton
der Tonleiter
klein, notiert als 7, und befindet sich 10 Halbtöne über dem
Grundton,
groß, notiert als 7M, und befindet sich 11 Halbtöne über
dem Grundton
Die None (der neunte Ton der Tonleiter, entspricht so dem zweiten
Ton der Tonleiter eine Oktave höher), welche sein kann:
klein, notiert als b9, und befindet sich 13 Halbtöne über dem
Grundton
groß, notiert als 9, und befindet sich 14 Halbtöne über
dem Grundton
vergrößert, notiert als 9+, und befindet sich 15 Halbtöne
über dem Grundton.
Zum Beispiel,
Der Akkord D-Moll kleine Quinte, große
Septime, kleine None wird notiert als Dmb5/7Mb9 und besteht
aus:
• Der Grundnote D
• Die Moll-Terz, 4-1=3 Halbtöne über D liegend, also
F.
• Die verminderte Quinte, 7-1=6 Halbtöne über D liegend,
also As (oder Gis)
• Die große Septime, 11 Halbtöne über D liegend,
also Cis (oder Des)
• Die verminderte None, 13 Halbtöne über D liegend,
also einen Halbton höher als das D eine Oktave höher, also Dis
(oder Es)
Schließlich kann jeder Akkord invertiert bzw. umgekehrt
werden. Eine Umkehrung ändert lediglich die
Reihenfolge der Noten, d.h. der tiefste Ton ist nicht der Grundton, sondern
ein anderer Ton aus dem Akkord, es werden aber nicht die Töne selber
verändert.
Anschlagstärke
Die Anschlagstärke zeigt eine Veränderung der Lautstärke
an: eine Betonung im Takt, eines einzelnen Tones oder eines Akkordes oder
ein allmähliches diminuendo oder crescendo.
Gilt eine Anschlagstärke für eine ganze Passage, so wird
sie auch als 'Dynamik' bezeichnet.
Die Anschlagstärke wird mit dem Schaltfeld „Dynamik" links von
dem Notensystem gesetzt.
Arpeggio
Die Noten eines Arpeggio-Akkords werden nicht gleichzeitig, sondern
sehr schnell hintereinander gespielt.
Artikulation
Ebenso wie in vielen Sprachen Akzente verwendet werden, um die Aussprache
eines Wortes zu kennzeichnen, gibt es in der Notenschrift Zeichen, mit
denen die Phrasierung festgelegt wird.
Zum Beispiel:
• ein horizontaler Bogen über mehreren Noten bezeichnet einen
Bindebogen. Damit das Programm den Bindebogen richtig wiedergibt, sollte
die Anschlagzeit der Noten auf 100% gesetzt werden.
• ein horizontaler Bogen über zwei unterschiedliche Noten, von
denen die zweite kürzer ist als die erste. Damit wird angezeigt, daß
die erste Note betont werden soll und die zweite unbetont verklingen soll
(Anschlagzeit und -stärke zusammen variieren).
• ein Punkt über oder unter einer Note steht für eine abgesetzte
Note oder Staccato-Note, je nach Kontext. Für eine abgesetzte Note
sollte die Anschlagzeit auf 50 bis 80% gesetzt werden, für eine Staccato-Note
auf 10 bis 60%.
Auflösungszeichen
Widerruft das gegebene Vorzeichen(# oder b) für die folgende
Note.
b
Wird vor der Note plaziert, verringert die Tonhöhe um einen Halbton..
Dynamik
Die meisten Instrumente können sowohl leise als auch laut gespielt
werden. Die Lautstärke in der Passagen gespielt werden, wird als Dynamik
bezeichnet. Das Pianoforte heißt so, da es leise oder laut gespielt
werden kann - abhängig davon, wie hart die Tasten angeschlagen werden.
Bei Synthesizern wird die Dynamik einer Note mit „Anschlagstärke"
(„Velocity") bezeichnet, die Lautstärke einer Note ist abhängig
von der Geschwindigkeit und Härte, mit der die Taste angeschlagen
wird. In dieser Programmversion kann die Dynamik durch das Setzen der Anschlagstärke
der einzelnen Noten festgelegt werden.
Enharmonische Verwechslung
In einer Tonleiter sind Noten in Stufen enthalten,
durch Intervalle getrennt. F-Dur z.B. umfaßt F, G, A, Bb, C, D, E,
F.
Außerdem kann eine Note erhöht (#) oder erniedrigt (b) werden,
so daß zwei Notennamen für denselben Ton stehen können.
Beispielsweise B-Dur: Diese enthält B, C#, D#, E, F#, G#, A#, B. Hier
ist es angemessen, die siebte Note A# zu nennen, obwohl es exakt die gleiche
Note wie die vierte in der F-Dur Tonleiter ist, die normalerweise Bb genannt
wird. Dies nennt man enharmonische Verwechslung.
Gruppetto
Dies ist eine Gruppe aus drei oder vier kleinen Noten vor oder nach
der Hauptnote. Wie bei Vorschlagsnoten sind ihre Längen von der zugehörigen
Hauptnote abhängig.
Klang
Ein Klang ist eine Empfindung, die durch eine Schwingung des Trommelfells
ausgelöst wird.
Ein musikalischer Klang kann von Krach durch seine exakt meßbare
Frequenz unterschieden werden. Ein musikalischer Klang wird definiert durch:
• seine Tonhöhe (oder Frequenz): mehr oder weniger die Schwingungen
innerhalb eines bestimmten Zeitraums.
• seine Intensität oder Stärke: hängt von der Amplitude
der Schwingungen ab. Das ist die Lautstärke des Klangs.
• sein Timbre, welches zwei Klänge gleicher Tonhöhe und Lautstärke
voneinander unterscheidet, welches das C eines Klaviers anders macht als
das einer Flöte.
Nachschlagsnote
Eine kleingedruckte Note, die auf eine normale Note folgt. Die kleingedruckte
Note verkürzt die Spieldauer der normalen Note.
Note
Eine Note ist ein Symbol, welches gleichzeitig die Länge und
die Tonhöhe eines Tones darstellt. Die Notenform bezeichnet die Länge
des Tones und die vertikale Position im Notensystem gibt die Tonhöhe
an. Die horizontale Stellung im Notensystem beschreibt die zeitliche Abfolge
der Töne.
• Noten- bzw. Tonhöhe Es gibt sieben Noten, die auf verschiedene Weise geschrieben werden
können.
C, D, E, F, G, A, B (englische
Notierung)
oder Do, Re, Mi, Fa, Sol, La, Si (lateinische Notierung).
Diese Noten bilden ein aufsteigendes System von Tönen vom Tieferen
zum Höheren, die Tonleiter. Eine Oktave
bezeichnet den Abstand zwischen zwei Noten mit der gleichen Bezeichnung
in zwei aufeinanderfolgenden Tonleitern.
Die vertikale Position der Note im Notensystem
bezeichnet die Tonhöhe in der Tonleiter,
welche durch die Tonartangabe am Zeilenanfang benannt wird.
Ist der Note das Vorzeichen „#" zugeordnet,
bedeutet dies, daß die Note um einen Halbton in ihrer Höhe angehoben
ist.
Mit dem Vorzeichen „b" wird sie um einen Halbton vermindert. Dies gilt
jeweils auch für die anderen Noten des Taktes, die auf der gleichen
Notenlinie positioniert sind.
Ein Auflösungszeichen vor einer
Note widerruft ein vorausgegangenes Vorzeichen; die Note hat wieder ihre
normale Tonhöhe.
Beachten Sie :
dieselbe Note (d.h. derselbe Ton) kann manchmal
unterschiedlich notiert werden. Siehe oben unter Enharmonie
• Länge des Tones Die Notenform gibt die Länge des Tones an. Mit dem größten
Wert beginnend...
ganze Note
halbe Note = 1/2 ganze Note,
viertel = 1/2 halbe Note,
achtel = 1/2 viertel,
sechzehntel = 1/2 achtel,
zweiunddreißigstel = 1/2 sechzehntel ...
Die Notenlängen können durch den Befehl „Verbinden (bogen)"
im Menü Bearbeiten kombiniert werden. Wenn man zum Beispiel
eine halbe Note und eine Viertelnote mit einem Haltebogen verbindet, erhält
man eine Note, die die Summe beider verbundener Noten ist.
Noten mit einem Punkt,
also sogenannte „punktierte Noten" sind um die Hälfte ihres Notenwertes
länger. Zum Beispiel ist ein punktiertes Viertel so lang wie ein Viertel
und ein Achtel zusammen.
Es ist auch möglich Triolen zu benutzen. Ihre Länge
entspricht 2/3 der geschriebenen Note.
• Notierung:
Die Noten werden in das Notensystem geschrieben.
Noten, die übereinander liegen, werden gleichzeitig gespielt.
Die Bindung mehrerer Achtel- bzw. Sechzehntelnoten weist den
Spieler darauf hin, daß diese Noten „in einem Zug" gespielt werden.
Um dies zu tun, sind die Noten zu markieren und der Befehl „verbinden"
aus dem Menü Bearbeiten zu wählen. Die Häkchen der Noten
werden dann durch einen Balken ersetzt.
Wenn Noten mit unterschiedlichen Notenwerten gebunden werden, ist der
Notenwert (die Länge des Tones) des einzelnen Note schwerer zu erkennen.
z.B.:
Der Notenwert richtet sich dann nach der größten
Anzahl von Balken, welche am Notenhals der gewünschten Note anliegen.
Notensystem
Ein Notensystem besteht aus fünf horizontalen Linien (Notenlinien)
mit gleichmäßigen Zwischenräumen. Die Notenlinien sind
von unten nach oben du