Das Symbol zeigt die neuen Eigenschaften in dieser Version.
Effektprozessor
Wenn Sie die digitale Ausgabe benutzen, können
Sie Effektprozessoren auf die Klänge anwenden, die von einem Notensystem
erzeugt werden.
Diese Effektprozessoren sind wie ein Gitarren Multi-Effekt Fußschalter
gebaut : mehrere Effekttypen können verkettet werden, um
den Originalklang des Instrumentes zu verändern. Es können so viele
Effekte in ein Notensystem eingefügt werden, wie Sie benötigen :
der Klang des Instruments kann dann verändert werden, wenn die Musik
gespielt wird.
Effektprozessoren können auf Standardklänge genauso wie
auf Benutzerdefinierte Klänge angewendet werden.
Mehrere vordefinierte Effektprozessoren werden
mit der Software ausgeliefert, aber Sie können auf einfache Weise Ihre
eigenen definieren und sie in Ihre Melodien einfügen oder sie mit anderen
Benutzern teilen.
Wie fügt man einen Effekt ein ?
Wählen Sie das "Effektprozessor" Werkzeug (blaues Fußschalter
Icon) in der "Verschiedenes" Werkzeugpalette und klicken Sie an der Stelle
in das Notensystem, wo der Effekt eingefügt werden soll.
Das Effekt-Bearbeitungsfenster öffnet sich.
Später können Sie auf den Effekt mit dem Lasso Werkzeug doppelklicken,
um das Effekt-Bearbeitungsfenster wieder zu öffnen.
Einen Effekt bearbeiten
Im Effekt-Bearbeitungsfenster können Sie folgendes sehen :
Auf der linken Seite, die Liste der Effekttypen. Diese Effekttypen
können verkettet werden, um den Klang zu produzieren, den Sie wünschen.
In der Mitte, die Art, wie dieser
Effekttyp auf den Klang angewendet wird.
Zwei Icons sind für jeden Effekttyp verfügbar :
Nicht verändern, was heißt, dass der Effekttyp unverändert
ist und die vorherigen eingestellten Parameter behält.
Stop, was heißt, dass der Effekttyp gestoppt wird und
nicht mehr benutzt wird, um den Klang zu bearbeiten.
Auf der rechten Seite, Parameter für diesen Effekttyp.
Sie können diese Parameter verändern, indem Sie dessen
Werte über die Tastatur eingeben oder die Schieberegler in der Grafik
bewegen.
Im unteren Teil des Fensters :
Das Icon, das benutzt wird, um den Effekt in der Partitur
anzuzeigen. Dieses Icon kann aus einer Vielzahl von vordefinierten Icons ausgewählt
werden ("Ändern" Knopf) oder mit dem integrierten Icon Editor gezeichnet
werden ("Bearbeiten" Knopf).
Tip :
In der Partitur wird der Effektprozessor
auf das Notensystem angewendet, das die obere Kante des Effekt Icons beinhaltet.
Während Sie
einen Effektprozessor bearbeiten, wird der Name des Notensystems, das den
Effekt enthält, in der Titelleiste des Fensters angezeigt.
Testen Knopf (kleine elektrische Gitarre). Spielt ein Stück
aus dem Notensystem, dem der Effekt zugewiesen ist.
Effektname, welcher in der Partitur rechts neben dem Icon angezeigt
wird. Die Schriftart und der Stil können ausgewählt werden. Kommentar, um Anmerkungen zu diesem Effekt zu schreiben. Drucken Markierungskästchen. Wenn angekreuzt, dann wird der
Effekt in der Partitur mitgedruckt. Vordef Knopf, um den Effekt aus dem vordefinierten Set auszuwählen.
Tip :
Sie können Ihre eigenen Effekte zum
vordefinierten Set hinzufügen, indem Sie sie im "FXs" Ordner speichern.
Laden und Sichern Knöpfe, um Ihre Effekte zu
laden oder sichern, unabhängig von der Partitur, in der sie eingefügt
sind. Die Dateierweiterung für diese Dateien ist ".FX". Dieses Dateiformat
ist kompatibel zwischen Macintosh und Windows und kann im Ascii- oder Binärformat
über das Internet versandt werden.
Nachdem Sie interessante Effekte entworfen haben, teilen Sie diese über
das Internet mit anderen Benutzern. Das "Kommentar" Feld, welches nicht angezeigt
wird, ermöglicht Ihnen, Ihren Namen oder Ihre e-Mail Adresse zu vermerken.
Veränderungen, die am aktuell bearbeiteten Effektprozessor gemacht werden,
werden in Echtzeit auf die gespielte Musik angewendet : Sie erhalten eine
direkte Vorschau Ihrer Änderungen. Wenn der "Testen" Modus aktiv ist
(Knopf mit einer kleinen Gitarre), werden nur die 6 Takte nach den Effekten
gespielt.
Anmerkung :
Effektprozessoren
sind zeitverschwenderisch im Sinne von Computerleistung. Wenn Ihr Computer
zu langsam ist, können Sie die Effektprozessoren mittels dem digitalen
Ausgabe Konfigurationsfenster der Software deaktivieren.
Zum Anfang :
Hier ist ein kleines Beispiel, um sich die Möglichkeiten der Effektprozessoren
anzuschauen.
1) Überprüfen Sie die Software Einstellungen
"Einrichten>Digitales Ausgabegerät einstellen" Menü
: Stellen Sie sicher, dass die digitalen Ausgabe Parameter richtig eingestellt
sind. Empfohlene Werte sind 44kHz, 16 bits, Stereo, Qualität.
"Effektprozessoren erlauben" muss aktiviert sein.
"Einrichten>Globale Einstellungen>Öffnen" Menü : Stellen
Sie sicher, dass die Anpassung an vorhandene Geräte auf "Festgelegt"
eingestellt ist und mit der digitalen Ausgabe verbunden ist.
2) Ein neues Dokument erstellen
"Datei> Neu" Menü Option : wählen Sie die "Simple"
Vorlage und fügen Sie in die ersten 6 Takte des ersten Notensystems Noten
ein.
oder "Datei>Öffnen" Menü : wählen
Sie ein schon vorhandenes Dokument.
Drücken Sie die Leertaste : die Musik wird abgespielt.
Drücken Sie die Leertaste nochmal : die Musik stoppt.
3) Einen Effekt einfügen
Stellen Sie sicher, dass die "Verschiedenes" Werkzeugpalette
angezeigt wird oder aktivieren Sie sie durch die "Fenster>Verschiedenes"
Menü Option.
Klicken Sie das blaue Fußschalter Icon an.
Klicken Sie in das Notensystem, genau vor die erste Note : ein Effektprozessor
wird in das Notensystem eingefügt und das Effektprozessor Bearbeitungsfenster
öffnet sich.
4) Den Effekt einstellen
Klicken Sie auf das kleine Gitarren Icon : die ersten 6 Takte
des Notensystems werden gespielt, so dass Sie Ihren Effektprozessor in Echtzeit
testen können. An diesem Punkt sollten Sie die Noten hören. Lassen
Sie diesen Modus eingeschaltet.
Klicken Sie auf den "Vordef" Knopf : die Liste der vordefinierten
Effektprozessoren erscheint. Wählen Sie zum Beispiel "Church Reverb"
und klicken Sie auf "OK". Die Noten werden nun mit einen tiefen Widerhall
gespielt.
Sie können mehrere vordefinierte Effektprozessoren
probieren, fangen Sie dann an, einige Parameter zu ändern, um den Klang
zu erhalten, den Sie wünschen.
Mehrere Effekttypen können kombiniert werden, um den Originalklang zu
verändern. Die linke Liste ist als Flußdiagramm gezeichnet, um
klar anzuzeigen, welche Effekttypen aktiviert sind und welche deaktiviert.
Wir werden hier die spezifischen Veränderungen jedes Effekttypes detailliert
darstellen.
Resonator/Wah
Technisch gesehen ist es ein nachhallender band-pass Filter. Diese
Art von akustischen Filtern erhöht eine gegebene Frequenz und reduziert
die anderen.
Die Frequenz ist in Hertz (Hz) gegeben und zeigt die zu erhöhende
Klangfrequenz an.
Die Resonanzstufe definiert den Grad der Verstärkung für
diese Frequenz. Zuletzt stellt ein Ausgabegewinn die Ausgabelautstärke
ein.
Anmerkung :
Die Frequenz für ein an A der 4ten
Oktave ist 440 Hz, und die Frequenz wird jede Oktave verdoppelt.
Wenn also die Filterfrequenz auf 1760 Hz
gesetzt ist, werden die Noten, die A 6 spielen, besonders erhöht und
werden in die Resonanz eintreten.
Ein Resonator kann in mehreren Arten angewendet werden :
Festgelegt : Die Frequenz wird auf einen
gegebenen Wert gesetzt. Eine sanfte Veränderung kann auf die Frequenz
oder auf die Resonanz angewendet werden. In diesem Fall startet der Parameter
vom gegebenen Wert und verändert sich sanft zu dem Wert, der durch den
nächsten Effekt dieses Types im selben Notensystem gesetzt ist.
LFO (Low Frequency Oscillator oder
niedrig Frequenz Oszillator) : Die Frequenz steigt und sinkt regelmäßig
während der Zeit. Die Kontrollpunkte in der Grafik (oder die numerischen
Werte) erlauben es, die höchste und niedrigste Frequenz der Oszillation
einzustellen, den Startpunkt und die Periode der Oszillation (in Millisekunden).
Das Richtung Markierungskästchen definiert, ob die Oszillation
mit einer ansteigenden oder abfallenden Frequenz beginnt.
Eine sanfte Änderung kann auf die
Resonanz angewendet werden. In diesem Fall startet die Resonanz vom gegebenen
Wert und verändert sich sanft zu dem Wert, der durch den nächsten
Effekt dieses Types im selben Notensystem gesetzt ist.
Wah : simuliert den automatischen Wah-Wah
Effekt, der in einigen Gitarren Effektprozessoren gefunden werden kann. Die
Resonator Frequenz ist mit der Klanglautstärke des Notensystems verbunden
: je lauter der Klang, desto höher die Resonator Frequenz. In der Grafik
ist die Frequenz auf der vertikalen Achse eingezeichnet, und die Lautstärke
auf der horizontalen Achse (leise Töne auf der linken Seite, laute Klänge
auf der rechten).
Eine sanfte Änderung kann auf die Resonanz angewendet werden.
In diesem Fall startet die Resonanz vom gegebenen Wert und verändert
sich sanft zu dem Wert, der durch den nächsten Effekt dieses Types im
selben Notensystem gesetzt ist.
Distortion/Overdrive
Technisch gesehen simuliert dieser Effekt den Klang von "overdriven"
Gitarrenverstärkern. Wenn der Eingangsklang laut wird, wird das Signal
verändert. Distortion und Overdrive sind zwei Wege, wie
dieser Effekt wiedergegeben werden kann.
Die Stärke setzt den Klanglautstärke
Auslöser, von dem der Distorsion/Overdrive Effekt beginnt. Mit einen
geringen Stärke werden nur laute Klänge verändert. Mit einer
Stärke von fast 100% werden sogar leise Noten verändert.
Diese Effekte können unerwünschte hochtönige Harmonien generieren.
Es ist möglich, dann einen low-pass Filter (Tone) zu setzen,
um den Klang zu mildern und die hohen Frequenzen zu verringern.
Zuletzt stellt ein Ausgabe gewinn die Ausgabelautstärke ein.
Flanger/Chorus
Technisch gesehen addieren diese Effekte dem Originalklang denselben
Klang nach einer kurzen Verzögerung, der in der Zeit variiert.
Die Stärke stellt die Menge der Rückkopplungen ein, also
die Effektstärke. Ein "Low Frequency Oscillator" (LFO) lässt den
Verzögerungswert über die Zeit variieren.
Der einzige Unterschied zwischen Flanger und Chorus ist der Oszillierungs-Geschwindigkeitsbereich.
Equalizer
Dieser Effekt erlaubt es Ihnen, den Klang des Instruments und
die Ausgabestärke anzupassen.
In der Grafik können Sie die Menge an Bass
und Höhen kontrollieren.
Mit dem "Gewinn" Schieber können Sie den Ausgabelevel des Instruments
auswählen.
Der "Limiter" erlaubt es Ihnen, den Ausgabelevel zu beschränken, um
eine generelle Übersteuerung Ihrers Stückes zu vermeiden. Indem
Sie einen niedrigen Wert für diesen Parameter setzen, erhöhen Sie
das Risiko dass laute Noten oder Akkorde des Notensysteme übersteuern
(Sie können dann den "Gewinn" erniedrigen), aber in diesem Fall ist
nur das Notensystem betroffen. Andere Klänge gespielt von anderen Notensystemen
werden immer noch gehört.
Panning
Dieser Effekt hat mit der Klangposition im stereophonischen Raum
zu tun.
Diese Panning Position kann sich von ganz links (negative Werte) bis ganz
rechts (positive Werte) ausdehnen.
Das Panning kann sein :
Festgelegt : das Panning ist auf einen Wert
festgelegt. Eine sanfte Änderung kann auf diesen Wert angewendet
werden. In diesem Fall startet das Panning vom gegebenen Wert und verändert
sich sanft zu dem Wert, der durch den nächsten Effekt dieses Types im
selben Notensystem gesetzt ist.
LFO (Low
Frequency Oscillator) : das Panning bewegt sich von links nach rechts und
von rechts nach links regelmäßig über die Zeit. Die Kontrollpunkte
in der Grafik (oder numerischen Werte) erlauben es, die höchsten und
niedrigsten Panningwerte der Oszillation einzustellen, den Startpunkt und
die Periode der Oszillation (in Millisekunden).
Das Richtung Markierungskästchen definiert, ob die Oszillation
entweder von links nach rechts oder von rechts nach links beginnt.
Delay/Reverb
Dies sind Echo oder Widerhall Effekte, die auf den Eingangsklang
angewendet werden. Drei Arten von Echo oder Widerhall können verwendet
werden :
Delay : Dies ist ein einmaliges Echo,
das nach einer bestimmten Zeit auftritt. Die Zeit, die vor dem Echo
vergeht (in Millisekunden), genauso wie die Echostärke (in Prozent
des Originalklangs) kann eingestellt werden.
Das Ping-Pong Markierungskästchen, lässt, wenn aktiviert,
den Klang aus der entgegengesetzten Panning Position erklingen als der Originalklang.
Feedback Delay
: Dies ist derselbe Effekt wie der obere, außer dass das Echo dem Originalsound
hinzugefügt wird und nochmal verarbeitet wird (und nochmal, und nochmal...).
Eine Serie von Echos regelmäßig über die Zeit verteilt und
mit einer abnehmenden Intensität wird gehört. Wenn das Ping-Pong
Kästchen aktiviert ist, wechseln die Echos links und rechts.
Reverb : Dies ist eine ungefähre
Annäherung an einen raumrealistischen Widerhall. Die Stärke des
Widerhalls und die Gesamtlänge (bis zu 5 Sek, d.h. 5000 ms) können
eingestellt werden. Wenn das Ping-Pong Kästchen aktiviert ist,
füllt der Widerhall den ganzen stereophonischen Raum.