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Anmerkungen zur Musiktheorie
Glossar
A B D E G K N O P S T U V 
Akkord Ein Akkord besteht aus einer Gruppe von Noten, welche gleichzeitig gespielt werden..

Ein Akkord bezieht sich immer auf eine Tonleiter und besteht aus mindestens drei Tönen:
 

Mit diesen drei Noten ist es bereits möglich, eine beträchtliche Anzahl von Akkorden zu bilden.
Beispiel:

Ein C-Dur-Akkord mit der Notierung C besteht aus:
• Dem Grundton, C
• Die Terz (Dur), 4 Halbtöne über C befindlich, also das E
• Die Quinte (normal), 7 Halbtöne über C befindlich, also das G

Ein E-Moll-Akkord mit verminderter Quinte (oder kleiner Quinte), Emb5 besteht aus:
• Dem Grundton E
• Die Moll-Terz, 4-1=3 Halbtöne über dem Grundton befindlich, also G
• Die verminderte Quinte, 7-1=6 Halbtöne über dem Grundton, also b (oder Ais bei enharmonischer Verwechslung)

Es gibt Akkorde, die aus mehr als drei Noten bestehen. Die Software beherrscht Akkorde mit fünf oder sechs Noten, welche aus dem Grundton, der Terz und der Quinte bestehen und außerdem:

Zum Beispiel,

Der Akkord D-Moll kleine Quinte, große Septime, kleine None wird notiert als Dmb5/7Mb9 und besteht aus:
• Der Grundnote D
• Die Moll-Terz, 4-1=3 Halbtöne über D liegend, also F.
• Die verminderte Quinte, 7-1=6 Halbtöne über D liegend, also As (oder Gis)
• Die große Septime, 11 Halbtöne über D liegend, also Cis (oder Des)
• Die verminderte None, 13 Halbtöne über D liegend, also einen Halbton höher als das D eine Oktave höher, also Dis (oder Es)

Schließlich kann jeder Akkord invertiert bzw. umgekehrt werden. Eine Umkehrung ändert lediglich die Reihenfolge der Noten, d.h. der tiefste Ton ist nicht der Grundton, sondern ein anderer Ton aus dem Akkord, es werden aber nicht die Töne selber verändert.

Anschlagstärke Die Anschlagstärke zeigt eine Veränderung der Lautstärke an: eine Betonung im Takt, eines einzelnen Tones oder eines Akkordes oder ein allmähliches diminuendo oder crescendo.
Gilt eine Anschlagstärke für eine ganze Passage, so wird sie auch als 'Dynamik' bezeichnet.

Die Anschlagstärke wird mit dem Schaltfeld „Dynamik" links von dem Notensystem gesetzt.

Arpeggio Die Noten eines Arpeggio-Akkords werden nicht gleichzeitig, sondern sehr schnell hintereinander gespielt. Artikulation Ebenso wie in vielen Sprachen Akzente verwendet werden, um die Aussprache eines Wortes zu kennzeichnen, gibt es in der Notenschrift Zeichen, mit denen die Phrasierung festgelegt wird.
Zum Beispiel:
• ein horizontaler Bogen über mehreren Noten bezeichnet einen Bindebogen. Damit das Programm den Bindebogen richtig wiedergibt, sollte die Anschlagzeit der Noten auf 100% gesetzt werden.
• ein horizontaler Bogen über zwei unterschiedliche Noten, von denen die zweite kürzer ist als die erste. Damit wird angezeigt, daß die erste Note betont werden soll und die zweite unbetont verklingen soll (Anschlagzeit und -stärke zusammen variieren).
• ein Punkt über oder unter einer Note steht für eine abgesetzte Note oder Staccato-Note, je nach Kontext. Für eine abgesetzte Note sollte die Anschlagzeit auf 50 bis 80% gesetzt werden, für eine Staccato-Note auf 10 bis 60%.
Auflösungszeichen Widerruft das gegebene Vorzeichen(# oder b) für die folgende Note. b Wird vor der Note plaziert, verringert die Tonhöhe um einen Halbton.. Dynamik Die meisten Instrumente können sowohl leise als auch laut gespielt werden. Die Lautstärke in der Passagen gespielt werden, wird als Dynamik bezeichnet. Das Pianoforte heißt so, da es leise oder laut gespielt werden kann - abhängig davon, wie hart die Tasten angeschlagen werden.
Bei Synthesizern wird die Dynamik einer Note mit „Anschlagstärke" („Velocity") bezeichnet, die Lautstärke einer Note ist abhängig von der Geschwindigkeit und Härte, mit der die Taste angeschlagen wird. In dieser Programmversion kann die Dynamik durch das Setzen der Anschlagstärke der einzelnen Noten festgelegt werden.
Enharmonische Verwechslung In einer Tonleiter sind Noten in Stufen enthalten, durch Intervalle getrennt. F-Dur z.B. umfaßt F, G, A, Bb, C, D, E, F.
Außerdem kann eine Note erhöht (#) oder erniedrigt (b) werden, so daß zwei Notennamen für denselben Ton stehen können. Beispielsweise B-Dur: Diese enthält B, C#, D#, E, F#, G#, A#, B. Hier ist es angemessen, die siebte Note A# zu nennen, obwohl es exakt die gleiche Note wie die vierte in der F-Dur Tonleiter ist, die normalerweise Bb genannt wird. Dies nennt man enharmonische Verwechslung.
Gruppetto Dies ist eine Gruppe aus drei oder vier kleinen Noten vor oder nach der Hauptnote. Wie bei Vorschlagsnoten sind ihre Längen von der zugehörigen Hauptnote abhängig. Klang Ein Klang ist eine Empfindung, die durch eine Schwingung des Trommelfells ausgelöst wird.
Ein musikalischer Klang kann von Krach durch seine exakt meßbare Frequenz unterschieden werden. Ein musikalischer Klang wird definiert durch:
• seine Tonhöhe (oder Frequenz): mehr oder weniger die Schwingungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums.
• seine Intensität oder Stärke: hängt von der Amplitude der Schwingungen ab. Das ist die Lautstärke des Klangs.
• sein Timbre, welches zwei Klänge gleicher Tonhöhe und Lautstärke voneinander unterscheidet, welches das C eines Klaviers anders macht als das einer Flöte.
Nachschlagsnote Eine kleingedruckte Note, die auf eine normale Note folgt. Die kleingedruckte Note verkürzt die Spieldauer der normalen Note. Note Eine Note ist ein Symbol, welches gleichzeitig die Länge und die Tonhöhe eines Tones darstellt. Die Notenform bezeichnet die Länge des Tones und die vertikale Position im Notensystem gibt die Tonhöhe an. Die horizontale Stellung im Notensystem beschreibt die zeitliche Abfolge der Töne.

 
Noten- bzw. Tonhöhe
Es gibt sieben Noten, die auf verschiedene Weise geschrieben werden können.
       C, D, E, F, G, A, B (englische Notierung)
oder Do, Re, Mi, Fa, Sol, La, Si (lateinische Notierung).

Diese Noten bilden ein aufsteigendes System von Tönen vom Tieferen zum Höheren, die Tonleiter. Eine Oktave bezeichnet den Abstand zwischen zwei Noten mit der gleichen Bezeichnung in zwei aufeinanderfolgenden Tonleitern.

Die vertikale Position der Note im Notensystem bezeichnet die Tonhöhe in der Tonleiter, welche durch die Tonartangabe am Zeilenanfang benannt wird.

Ist der Note das Vorzeichen „#" zugeordnet, bedeutet dies, daß die Note um einen Halbton in ihrer Höhe angehoben ist.
Mit dem Vorzeichen „b" wird sie um einen Halbton vermindert. Dies gilt jeweils auch für die anderen Noten des Taktes, die auf der gleichen Notenlinie positioniert sind.
Ein Auflösungszeichen vor einer Note widerruft ein vorausgegangenes Vorzeichen; die Note hat wieder ihre normale Tonhöhe.
 

Beachten Sie :   
dieselbe Note (d.h. derselbe Ton) kann manchmal unterschiedlich notiert werden. Siehe oben unter Enharmonie
 
 

Länge des Tones
Die Notenform gibt die Länge des Tones an. Mit dem größten Wert beginnend...
ganze Note
halbe Note = 1/2 ganze Note,
viertel = 1/2 halbe Note,
achtel = 1/2 viertel,
sechzehntel = 1/2 achtel,
zweiunddreißigstel = 1/2 sechzehntel ...

Die Notenlängen können durch den Befehl „Verbinden (bogen)" im Menü Bearbeiten kombiniert werden. Wenn man zum Beispiel eine halbe Note und eine Viertelnote mit einem Haltebogen verbindet, erhält man eine Note, die die Summe beider verbundener Noten ist.
Noten mit einem Punkt, also sogenannte „punktierte Noten" sind um die Hälfte ihres Notenwertes länger. Zum Beispiel ist ein punktiertes Viertel so lang wie ein Viertel und ein Achtel zusammen.

Es ist auch möglich Triolen zu benutzen. Ihre Länge entspricht 2/3 der geschriebenen Note.

Notierung:

Die Noten werden in das Notensystem geschrieben. Noten, die übereinander liegen, werden gleichzeitig gespielt.

Die Bindung mehrerer Achtel- bzw. Sechzehntelnoten weist den Spieler darauf hin, daß diese Noten „in einem Zug" gespielt werden. Um dies zu tun, sind die Noten zu markieren und der Befehl „verbinden" aus dem Menü Bearbeiten zu wählen. Die Häkchen der Noten werden dann durch einen Balken ersetzt.

Wenn Noten mit unterschiedlichen Notenwerten gebunden werden, ist der Notenwert (die Länge des Tones) des einzelnen Note schwerer zu erkennen. z.B.:

Der Notenwert richtet sich dann nach der größten Anzahl von Balken, welche am Notenhals der gewünschten Note anliegen.

Notensystem Ein Notensystem besteht aus fünf horizontalen Linien (Notenlinien) mit gleichmäßigen Zwischenräumen. Die Notenlinien sind von unten nach oben durchnumeriert. Auf die Linien und in die Zwischenräume werden die Noten geschrieben. Jede Linie oder Zwischenraum bedeutet eine Tonstufe.
 
Im Violinschlüssel ist die Note auf der untersten Notenlinie ein E.

Im Baßschlüssel ist die Note auf der untersten Notenlinie ein G.

Am Anfang des Notensystems, neben dem Notenschlüssel, sind Takt und Tonartvorzeichen verzeichnet.

Nuancierung Die einzelnen Töne können mit unterschiedlicher Stärke gespielt werden. Diese Unterschiede nennt man Nuancierungen. Sie werden im Programm über die Dynamikfunktion dargestellt.
Um die Nuancierungen zu bearbeiten wählt man „Anschlagstärke bearbeiten" aus dem Konfigurationsmenü des Notensystems (siehe auch oben Dynamik).
Oktave Eine Oktave umfaßt acht Stufen der diatonischen Tonleiter.
Noten im Abstand ganzer Oktaven haben die gleichen Bezeichnungen.
Die Tonhöhe in der ein Akkord gespielt wird, wird durch die ausgewählte Oktave bestimmt.
Die Standardoktave (die Oktave in der die Noten im Violinschlüssel eines Stückes üblicherweise gespielt werden) ist in Melody Assistant die 4. Oktave.
Ein höherer Wert ergibt höhere Töne, ein niedrigerer Wert tiefere Töne.
Pause Pausen zeigen an, daß keine Musik gespielt wird
 
Tip :  
In den Symbolleisten sind Pausen analog zu Noten angeordnet. Das bedeutet, daß eine Pause bestimmter Länge in der Pausenleiste am gleichen Platz steht wie die entsprechende Note in der Notenleiste.
 
 
Punkt Dieses Symbol, hinter einer Note geschrieben, verlängert sie um die Hälfte ihrer eigenen Länge. Eine Punktierte Viertelnote hätte also die Dauer einer Viertelnote + einer Achtelnote.
Ein Punkt kann auch nach einer Pause geschrieben werden.
Stimmumfang Das ist der Bereich für eine Stimme. Der Stimmumfang wird gewöhnlich definiert durch den höchsten und den niedrigsten Ton, den ein Sänger singen kann, oder durch die Anzahl der Oktaven. Tabulatur Die Tabulatur ist die Musiknotation, welche für Bund-Instrumente entwickelt wurde. Der Bund wird dazu benutzt, die Saiten an verschiedenen Stellen zu stoppen, um so durch verschiedene Längen verschiedene Frequenzen zu erhalten.
Ungleich zu einem Klavier beispielsweise kann ein Instrument mit einem Bund die gleiche Note an verschiedenen Positionen produzieren.
Erfahre Spieler finden dabei unmittelbar die optimale Position für ihre Finger. Andere werden von Tabulaturen unterstützt.
Jede Note einer „normalen" Notation ist verbunden mit einer Note aus der Tabulatur.
Dauer, Bögen, Phrasierung ... muß weiterhin den normalen Notenlinien entnommen werden. Die Tonhöhe entnimmt man der Tabulatur, wo angezeigt wird, wie Saite und Bund gespielt werden müssen.
Hier ist ein Beispiel für eine Gitarre:

              Hohes E

              Baß E

Die Zahlen sind Positionen auf dem Bund. 0 bedeutet leere Saite, 1 erster Bund, etc.
Der Instrumentenhals wird mit der Baß-Saite unten angezeigt.

Tabulaturen können ebenso für jede harmonische Variante (diatonisch, chromatisch…) in jeder Tonart berechnet werden.

Takt Takte unterteilen Musikstücke in gleiche Teile. Ein Takt wiederum ist üblicherweise in zwei, drei oder vier Teile unterteilt. Diese nennt man Schläge.
Nicht alle Schläge in einem Takt haben in Bezug auf die Artikulation die gleiche Wichtigkeit.

• Normalerweise sind der erste und dritte Schlag eines 4-Schläge-Taktes betont.
• Die anderen Schläge sind nicht betont.

Schläge wiederum sind ebenfalls unterteilt. Der erste Teil eines Schlages ist betont, der Rest ist unbetont.

Um dem Interpreten die Takteinteilung mitzuteilen, werden zwei Zahlen, ähnlich einem Bruch, nach dem Notenschlüssel geschrieben.

Die obere Zahl gibt die Anzahl der Schläge pro Takt an.
Die untere Zahl gibt die Länge dieser Schläge (in Bruchteilen einer ganzen Note) an.

Ein 3/4 Takt z.B. umfaßt drei Schläge die jeweils einer Viertelnote entsprechen.

Bei einem einfachen Takt ist die Dauer jedes Schlages durch zwei teilbar; ein Schlag entspricht einer einfachen Note: Ganze Note, Halbe Note, Viertelnote... Die zweite Zahl ist also immer 1, 2, 4, oder 8.
Die erste Zahl beschreibt die Anzahl der Schläge, normalerweise also 2, 3, oder 4.

In einem zusammengesetzten Takt ist die Anzahl der Schläge durch drei teilbar. Die Länge jedes Schlages entspricht einer Punktierten Note: Punktierte Ganze Note, Punktierte Halbe Note...
Die zweite Zahl ist immer 2, 4, 8, oder 16. Die erste Zahl gibt die Anzahl dieser Werte an, normalerweise also 3, 6, 9, oder 12.

Taktstrich Der Taktstrich ist die vertikale Linie, die einen Takt vom darauffolgenden trennt. Tonart Tonleitern werden durch ihre Tonart bestimmt. Die verschiedenen Tonstufen sind Kreuz oder B. Zur Vereinfachung werden diese Vorzeichen nur einmal nach dem Schlüssel geschrieben.
C#Dur oder A#Moll

Diese Symbole sind die Voreinstellung für die Werte auf der Linie, auf welcher sie geschrieben sind.

Ermitteln Sie die Anzahl der B oder # Zeichen, um den Namen für die Tonleiter festzulegen:
 

  #  Tonart     b  Tonart
0
C
 
0
C
1
G
 
1
F
2
D
 
2
Bb
3
A
 
3
Eb
4
E
 
4
Ab
5
B
 
5
Db
6
F#
 
6
Gb
7
C#
 
7
Cb
Siehe auch das modale Feld im Kapitel Fragen/Antworten.
Tonleiter Die Tonleiter ist die stufenweise (diatonische) Anordnung einer durch Tongeschlecht und Tonart bestimmten Auswahl von Tönen eines Tonsystems innerhalb einer Oktave.
Die Stufen sind diatonisch, der Abstand der Stufen bestimmt das Tongeschlecht.

Bei einer Dur - Tonart:
Ton, Ton, Halbton, Ton, Ton, Ton, Halbton

Ein Halbton ist der Abstand zwischen zwei nebeneinander liegen Tasten auf einer Klaviertastatur (einschließlich der schwarzen Tasten) oder zwei nebeneinander liegenden Bünden auf einem Gitarrenhals.

Eine Tonleiter kann mit jeder Note beginnen (C, D, E ...).
Benannt wird die Tonleiter nach der ersten Stufen (Prime).
 

Stufe
Abstand
1 Prime
2 Sekunde 1 Ton über der Prime
3 Große Terz 2 Töne über der Prime
4 Quarte 2 und einen halben Ton über der Prime
5 Quinte 3 und einen halben Ton über der Prime
6 Sexte 1 und einen halben Ton unter der Oktave
7M Große Septime 1 Halbton unter der Oktave
Oktave 12 Halbtöne über der Prime
Zum Beispiel besteht die C-Dur Tonleiter aus:
C, D, E, F, G, A, B

Die E-Dur Tonleiter besteht aus:
E, F#, G#, A, B, C#, D#

Weitere übliche Abstände sind:
3m      kleine Terz     1 und einen halben Ton über der Prime
b5      verminderte Quinte      3 Töne über der Prime
5+      übermäßige Quinte  4 Töne über der Prime
7       kleine Septime  1 Ton unter der Oktave

 
Ammerkung :   
Bei einer Dur - Tonart ist die 3. Stufe eine große Terz, bei einer Moll - Tonart ist die 3. Stufe eine kleine Terz. 
 
 
Tonumfang Der Bereich zwischen dem tiefsten und dem höchsten spielbaren Ton eines Instruments. Transponieren Ein Stück zu transponieren bedeutet, es in eine andere Tonart zu bringen.
Dies macht man, indem man zu allen Noten des Stücks die gleiche Anzahl Halbtonschritte hinzufügt oder abzieht.
Triller Eine schnelle Variierung der Tonhöhe. Triole Die Dauer einer Note kann in zwei gleiche Teile zerlegt werden: eine Viertelnote besteht zum Beispiel aus zwei achtel Noten, also eine Zweiteilung.

Eine Triole zerlegt eine Note in drei Teile, eine Dreierteilung also.

Die drei Noten zusammen haben den gleichen Notenwert wie zwei Noten (des gleichen Erscheinungsbildes) außerhalb der Triole. So entspricht die Dauer einer Triole mit drei Viertelnoten der Dauer einer halben Note.

Tatsächlich ist eine Triole ein 3:2 Tupel.

Tupel Geteilte Noten werden als Tupel bezeichnet. Ein Tupel wird dargestellt als zwei Zahlen, die durch einen Doppelpunkt „:" getrennt sind. Ein Tupel a:b bedeutet also, daß die Anzahl von a Noten in der Zeit von b Noten gespielt werden.

Ein Beispiel: in einem 5:2 Tupel in Achtelnoten werden 5 Noten in der Zeit von zwei Achtelnoten gespielt.

In den Noten wird lediglich die erste Zahl des Tupels notiert; folglich kann man nicht eindeutig bestimmen ob ein 5:1 Tupel, ein 5:2 Tupel oder ein 5:4 Tupel gemeint ist. Um den Wert des Tupels klar zu bestimmen muß man also die Anzahl der Schläge im Takt auszählen.

 

Umkehrung In ihrem Grundzustand befinden sich die Akkordnoten in normaler Reihenfolge, d.h. der Grundton ist die unterste Note, dann folgen die dritte, fünfte und eventuell die siebente und die neunte Note. Die Umkehrung eines Akkords ändert die relative Reihenfolge, so daß eine beliebige Akkordnote zur untersten Note werden kann.

Die erste Umkehrung verschiebt den Grundton zur nächsten Oktave. Die dritte Note wird dann zur Baßnote des Akkords.

Die zweite Umkehrung verschiebt den Grundton und die dritte Note zur nächsten Oktave. Die fünfte Note wird dann zur Baßnote des Akkords.

Das gleiche Prinzip kann auf die dritte und vierte Umkehrung angewandt werden (diese Umkehrungen machen natürlich nur Sinn, wenn der Akkord aus vier bzw. fünf Noten besteht.)
Ein Akkord in C-Dur mit den dazugehörigen Umkehrungen sieht demnach wie folgt aus:

Grundzustand:    C E G Bb
1. Umkehrung:    E G Bb C
2. Umkehrung:    G Bb C E
3. Umkehrung:    Bb C E G

Es folgt eine Zusammenfassung der relativen Reihenfolge der Noten zur jeweiligen Akkordumkehrung.

Bezeichnungen:
G =Grundton, 3 = Dritter, 5 = Fünfter, 7 = Siebenter, 9 = Neunter.

               Oktave    Oktave   Oktave
                 -1         0        +1
                  .         .         .
Grundzustand      .         F 3 5 7 9 .
1. Umkehrung      .         . 3 5 7 9 F
2. Umkehrung      .         .   5 7 9 F 3
3. Umkehrung      .         .     7 9 F 3 5
4. Umkehrung      .         .       9 F 3 5 7
1. untere Umk.    . 3 5 7 9 F         .
2. untere Umk.    .   5 7 9 F 3       .
3. untere Umk.    .     7 9 F 3 5     .
4. untere Umk.    .       9 F 3 5 7   .

Virtuelle Pause Eine virtuelle Pause ist eine Pause welche benutzt wird, um einen Takt zum Bearbeiten zu öffnen. Sie zeigt einen unvollständigen Takt an, in welchem immer noch Noten eingetragen werden können.
Die Darstellung sieht so aus:

Eine virtuelle Pause zeigt grafisch die übrige Zeit in einem Takt an. Man kann virtuelle Pausen in Pausen umwandeln, indem man das System-Menü benutzt (das schwarze Dreieck im Systemrand), Option „ Virtuelle Pausen in Pausen umwandeln ".
 

Tip :  
virtuelle Pausen kann man unsichtbar machen mit Hilfe einer Option in Einrichten>Globale Einstellungen 
 
 
 Vorschlagsnote Eine kleingedruckte Note, die vor einer normalen Note steht. Die kleingedruckte Note verkürzt die Spieldauer der normalen Note. Vorzeichen Ein Symbol, daß die Tonhöhe von Noten verändert. Es gibt fünf Vorzeichen:

• Doppel-B: Verringerung der Tonhöhe um einen Ganzton,
• B (b): Verringerung der Tonhöhe um einen Halbton,
• Auflösungszeichen: hebt die Wirkung vorangehender Vorzeichen auf,
• Kreuz (#): Anhebung der Tonhöhe um einen Halbton,
• Doppelkreuz (notiert als kleines Kreuz): Anhebung der Tonhöhe um einen Ganzton.

Ein Vorzeichen kann an folgende Stellen plaziert werden:
• unmittelbar vor eine Note. Die Tonhöhe der Note und aller im gleichen Takt folgenden Noten mit der selben notierten Tonhöhe wird geändert.
• am Anfang des Notensystems, direkt nach dem Schlüssel. Damit wird die Tonart angegeben.

Wenn ein Vorzeichen vor eine Note gesetzt wird, wirkt es sich auf diese Note und alle im selben Takt folgenden Noten auf der gleichen Linie aus.
Normalerweise werden Noten, die eine oder mehrere Oktaven höher oder tiefer liegen ebenfalls geändert. Diese Eigenschaft des Programms kann unter Einrichten>Globale Einstellungen ausgeschaltet werden.
 

 

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