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Anmerkungen zur Musiktheorie
Glossar
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A B D
E G K
N O P
S T U
V
Akkord
Ein Akkord besteht aus einer Gruppe von Noten,
welche gleichzeitig gespielt werden..
Ein Akkord bezieht sich immer auf eine Tonleiter
und besteht aus mindestens drei Tönen:
-
die Grundnote (oder Schlüsselnote), welche dem Akkord
den Namen gibt..
-
die Terz, welche dem 3. Ton der Tonleiter entspricht; 4 Halbtöne
über dem Grundton bei einer Dur-Tonleiter.
Die Terz kann klein sein, also einen halben Ton tiefer als die normale
Tonhöhe. In diesem Fall nennt man den Akkord „Moll" und wird notiert
mit m.
-
die Quinte, 7 Halbtöne über dem Grundton. Die Quinte kann
normal sein, vermindert (einen Halbton tiefer, wird notiert mit b5) oder
vergrößert (einen Halbton höher, wird notiert mit 5+) .
Mit diesen drei Noten ist es bereits möglich, eine beträchtliche
Anzahl von Akkorden zu bilden.
Beispiel:
Ein C-Dur-Akkord mit der Notierung C besteht aus:
• Dem Grundton, C
• Die Terz (Dur), 4 Halbtöne über C befindlich, also
das E
• Die Quinte (normal), 7 Halbtöne über C befindlich,
also das G
Ein E-Moll-Akkord mit verminderter Quinte (oder kleiner Quinte), Emb5
besteht aus:
• Dem Grundton E
• Die Moll-Terz, 4-1=3 Halbtöne über dem Grundton
befindlich, also G
• Die verminderte Quinte, 7-1=6 Halbtöne über dem
Grundton, also b (oder Ais bei enharmonischer Verwechslung)
Es gibt Akkorde, die aus mehr als drei Noten bestehen. Die Software
beherrscht Akkorde mit fünf oder sechs Noten, welche aus dem Grundton,
der Terz und der Quinte bestehen und außerdem:
-
die Septime (der siebte Ton der Tonleiter), welche sein kann:
-
vermindert um einen Ton, notiert als 6, befindet sich 9 Halbtöne über
dem Grundton, und entspricht damit eigentlich der Sexte, dem sechsten Ton
der Tonleiter
-
klein, notiert als 7, und befindet sich 10 Halbtöne über dem
Grundton,
-
groß, notiert als 7M, und befindet sich 11 Halbtöne über
dem Grundton
-
Die None (der neunte Ton der Tonleiter, entspricht so dem zweiten
Ton der Tonleiter eine Oktave höher), welche sein kann:
-
klein, notiert als b9, und befindet sich 13 Halbtöne über dem
Grundton
-
groß, notiert als 9, und befindet sich 14 Halbtöne über
dem Grundton
-
vergrößert, notiert als 9+, und befindet sich 15 Halbtöne
über dem Grundton.
Zum Beispiel,
Der Akkord D-Moll kleine Quinte, große
Septime, kleine None wird notiert als Dmb5/7Mb9 und besteht
aus:
• Der Grundnote D
• Die Moll-Terz, 4-1=3 Halbtöne über D liegend, also
F.
• Die verminderte Quinte, 7-1=6 Halbtöne über D liegend,
also As (oder Gis)
• Die große Septime, 11 Halbtöne über D liegend,
also Cis (oder Des)
• Die verminderte None, 13 Halbtöne über D liegend,
also einen Halbton höher als das D eine Oktave höher, also Dis
(oder Es)
Schließlich kann jeder Akkord invertiert bzw. umgekehrt
werden. Eine Umkehrung ändert lediglich die
Reihenfolge der Noten, d.h. der tiefste Ton ist nicht der Grundton, sondern
ein anderer Ton aus dem Akkord, es werden aber nicht die Töne selber
verändert.
Anschlagstärke
Die Anschlagstärke zeigt eine Veränderung der Lautstärke
an: eine Betonung im Takt, eines einzelnen Tones oder eines Akkordes oder
ein allmähliches diminuendo oder crescendo.
Gilt eine Anschlagstärke für eine ganze Passage, so wird
sie auch als 'Dynamik' bezeichnet.
Die Anschlagstärke wird mit dem Schaltfeld „Dynamik" links von
dem Notensystem gesetzt.
Arpeggio
Die Noten eines Arpeggio-Akkords werden nicht gleichzeitig, sondern
sehr schnell hintereinander gespielt.
Artikulation
Ebenso wie in vielen Sprachen Akzente verwendet werden, um die Aussprache
eines Wortes zu kennzeichnen, gibt es in der Notenschrift Zeichen, mit
denen die Phrasierung festgelegt wird.
Zum Beispiel:
• ein horizontaler Bogen über mehreren Noten bezeichnet einen
Bindebogen. Damit das Programm den Bindebogen richtig wiedergibt, sollte
die Anschlagzeit der Noten auf 100% gesetzt werden.
• ein horizontaler Bogen über zwei unterschiedliche Noten, von
denen die zweite kürzer ist als die erste. Damit wird angezeigt, daß
die erste Note betont werden soll und die zweite unbetont verklingen soll
(Anschlagzeit und -stärke zusammen variieren).
• ein Punkt über oder unter einer Note steht für eine abgesetzte
Note oder Staccato-Note, je nach Kontext. Für eine abgesetzte Note
sollte die Anschlagzeit auf 50 bis 80% gesetzt werden, für eine Staccato-Note
auf 10 bis 60%.
Auflösungszeichen
Widerruft das gegebene Vorzeichen(# oder b) für die folgende
Note.
b
Wird vor der Note plaziert, verringert die Tonhöhe um einen Halbton..
Dynamik
Die meisten Instrumente können sowohl leise als auch laut gespielt
werden. Die Lautstärke in der Passagen gespielt werden, wird als Dynamik
bezeichnet. Das Pianoforte heißt so, da es leise oder laut gespielt
werden kann - abhängig davon, wie hart die Tasten angeschlagen werden.
Bei Synthesizern wird die Dynamik einer Note mit „Anschlagstärke"
(„Velocity") bezeichnet, die Lautstärke einer Note ist abhängig
von der Geschwindigkeit und Härte, mit der die Taste angeschlagen
wird. In dieser Programmversion kann die Dynamik durch das Setzen der Anschlagstärke
der einzelnen Noten festgelegt werden.
Enharmonische Verwechslung
In einer Tonleiter sind Noten in Stufen enthalten,
durch Intervalle getrennt. F-Dur z.B. umfaßt F, G, A, Bb, C, D, E,
F.
Außerdem kann eine Note erhöht (#) oder erniedrigt (b) werden,
so daß zwei Notennamen für denselben Ton stehen können.
Beispielsweise B-Dur: Diese enthält B, C#, D#, E, F#, G#, A#, B. Hier
ist es angemessen, die siebte Note A# zu nennen, obwohl es exakt die gleiche
Note wie die vierte in der F-Dur Tonleiter ist, die normalerweise Bb genannt
wird. Dies nennt man enharmonische Verwechslung.
Gruppetto
Dies ist eine Gruppe aus drei oder vier kleinen Noten vor oder nach
der Hauptnote. Wie bei Vorschlagsnoten sind ihre Längen von der zugehörigen
Hauptnote abhängig.
Klang
Ein Klang ist eine Empfindung, die durch eine Schwingung des Trommelfells
ausgelöst wird.
Ein musikalischer Klang kann von Krach durch seine exakt meßbare
Frequenz unterschieden werden. Ein musikalischer Klang wird definiert durch:
• seine Tonhöhe (oder Frequenz): mehr oder weniger die Schwingungen
innerhalb eines bestimmten Zeitraums.
• seine Intensität oder Stärke: hängt von der Amplitude
der Schwingungen ab. Das ist die Lautstärke des Klangs.
• sein Timbre, welches zwei Klänge gleicher Tonhöhe und Lautstärke
voneinander unterscheidet, welches das C eines Klaviers anders macht als
das einer Flöte.
Nachschlagsnote
Eine kleingedruckte Note, die auf eine normale Note folgt. Die kleingedruckte
Note verkürzt die Spieldauer der normalen Note.
Note
Eine Note ist ein Symbol, welches gleichzeitig die Länge und
die Tonhöhe eines Tones darstellt. Die Notenform bezeichnet die Länge
des Tones und die vertikale Position im Notensystem gibt die Tonhöhe
an. Die horizontale Stellung im Notensystem beschreibt die zeitliche Abfolge
der Töne.
• Noten- bzw. Tonhöhe
Es gibt sieben Noten, die auf verschiedene Weise geschrieben werden
können.
C, D, E, F, G, A, B (englische
Notierung)
oder Do, Re, Mi, Fa, Sol, La, Si (lateinische Notierung).
Diese Noten bilden ein aufsteigendes System von Tönen vom Tieferen
zum Höheren, die Tonleiter. Eine Oktave
bezeichnet den Abstand zwischen zwei Noten mit der gleichen Bezeichnung
in zwei aufeinanderfolgenden Tonleitern.
Die vertikale Position der Note im Notensystem
bezeichnet die Tonhöhe in der Tonleiter,
welche durch die Tonartangabe am Zeilenanfang benannt wird.
Ist der Note das Vorzeichen „#" zugeordnet,
bedeutet dies, daß die Note um einen Halbton in ihrer Höhe angehoben
ist.
Mit dem Vorzeichen „b" wird sie um einen Halbton vermindert. Dies gilt
jeweils auch für die anderen Noten des Taktes, die auf der gleichen
Notenlinie positioniert sind.
Ein Auflösungszeichen vor einer
Note widerruft ein vorausgegangenes Vorzeichen; die Note hat wieder ihre
normale Tonhöhe.
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Beachten Sie :
dieselbe Note (d.h. derselbe Ton) kann manchmal
unterschiedlich notiert werden. Siehe oben unter Enharmonie |
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• Länge des Tones
Die Notenform gibt die Länge des Tones an. Mit dem größten
Wert beginnend...
ganze Note
halbe Note = 1/2 ganze Note,
viertel = 1/2 halbe Note,
achtel = 1/2 viertel,
sechzehntel = 1/2 achtel,
zweiunddreißigstel = 1/2 sechzehntel ...
Die Notenlängen können durch den Befehl „Verbinden (bogen)"
im Menü Bearbeiten kombiniert werden. Wenn man zum Beispiel
eine halbe Note und eine Viertelnote mit einem Haltebogen verbindet, erhält
man eine Note, die die Summe beider verbundener Noten ist.
Noten mit einem Punkt,
also sogenannte „punktierte Noten" sind um die Hälfte ihres Notenwertes
länger. Zum Beispiel ist ein punktiertes Viertel so lang wie ein Viertel
und ein Achtel zusammen.
Es ist auch möglich Triolen zu benutzen. Ihre Länge
entspricht 2/3 der geschriebenen Note.
• Notierung:
Die Noten werden in das Notensystem geschrieben.
Noten, die übereinander liegen, werden gleichzeitig gespielt.
Die Bindung mehrerer Achtel- bzw. Sechzehntelnoten weist den
Spieler darauf hin, daß diese Noten „in einem Zug" gespielt werden.
Um dies zu tun, sind die Noten zu markieren und der Befehl „verbinden"
aus dem Menü Bearbeiten zu wählen. Die Häkchen der Noten
werden dann durch einen Balken ersetzt.
Wenn Noten mit unterschiedlichen Notenwerten gebunden werden, ist der
Notenwert (die Länge des Tones) des einzelnen Note schwerer zu erkennen.
z.B.:
Der Notenwert richtet sich dann nach der größten
Anzahl von Balken, welche am Notenhals der gewünschten Note anliegen.
Notensystem
Ein Notensystem besteht aus fünf horizontalen Linien (Notenlinien)
mit gleichmäßigen Zwischenräumen. Die Notenlinien sind
von unten nach oben durchnumeriert. Auf die Linien und in die Zwischenräume
werden die Noten geschrieben. Jede Linie oder Zwischenraum bedeutet eine
Tonstufe.
Im Violinschlüssel ist die Note auf der untersten Notenlinie ein
E.
Im Baßschlüssel ist die Note auf der untersten Notenlinie
ein G.
Am Anfang des Notensystems, neben dem Notenschlüssel, sind Takt
und Tonartvorzeichen verzeichnet.
Nuancierung
Die einzelnen Töne können mit unterschiedlicher Stärke
gespielt werden. Diese Unterschiede nennt man Nuancierungen. Sie werden
im Programm über die Dynamikfunktion dargestellt.
Um die Nuancierungen zu bearbeiten wählt man „Anschlagstärke
bearbeiten" aus dem Konfigurationsmenü des Notensystems (siehe
auch oben Dynamik).
Oktave
Eine Oktave umfaßt acht Stufen der diatonischen Tonleiter.
Noten im Abstand ganzer Oktaven haben die gleichen Bezeichnungen.
Die Tonhöhe in der ein Akkord gespielt wird, wird durch die ausgewählte
Oktave bestimmt.
Die Standardoktave (die Oktave in der die Noten im Violinschlüssel
eines Stückes üblicherweise gespielt werden) ist in Melody Assistant
die 4. Oktave.
Ein höherer Wert ergibt höhere Töne, ein niedrigerer
Wert tiefere Töne.
Pause
Pausen zeigen an, daß keine Musik gespielt wird
 |
Tip :
In den Symbolleisten sind Pausen analog zu Noten
angeordnet. Das bedeutet, daß eine Pause bestimmter Länge in
der Pausenleiste am gleichen Platz steht wie die entsprechende Note in
der Notenleiste. |
|
Punkt
Dieses Symbol, hinter einer Note geschrieben,
verlängert sie um die Hälfte ihrer eigenen Länge. Eine Punktierte
Viertelnote hätte also die Dauer einer Viertelnote + einer Achtelnote.
Ein Punkt kann auch nach einer Pause geschrieben
werden.
Stimmumfang
Das ist der Bereich für eine Stimme. Der
Stimmumfang wird gewöhnlich definiert durch den höchsten und
den niedrigsten Ton, den ein Sänger singen kann, oder durch die Anzahl
der Oktaven.
Tabulatur
Die Tabulatur ist die Musiknotation, welche
für Bund-Instrumente entwickelt wurde. Der Bund wird dazu benutzt,
die Saiten an verschiedenen Stellen zu stoppen, um so durch verschiedene
Längen verschiedene Frequenzen zu erhalten.
Ungleich zu einem Klavier beispielsweise kann
ein Instrument mit einem Bund die gleiche Note an verschiedenen Positionen
produzieren.
Erfahre Spieler finden dabei unmittelbar die
optimale Position für ihre Finger. Andere werden von Tabulaturen unterstützt.
Jede Note einer „normalen" Notation ist verbunden
mit einer Note aus der Tabulatur.
Dauer, Bögen, Phrasierung ... muß
weiterhin den normalen Notenlinien entnommen werden. Die Tonhöhe entnimmt
man der Tabulatur, wo angezeigt wird, wie Saite und Bund gespielt werden
müssen.
Hier ist ein Beispiel für eine Gitarre:
Hohes E
Baß E
Die Zahlen sind Positionen auf dem Bund. 0 bedeutet
leere Saite, 1 erster Bund, etc.
Der Instrumentenhals wird mit der Baß-Saite
unten angezeigt.
Tabulaturen können ebenso für jede harmonische
Variante (diatonisch, chromatisch…) in jeder Tonart berechnet werden.
Takt
Takte unterteilen Musikstücke in gleiche
Teile. Ein Takt wiederum ist üblicherweise in zwei, drei oder vier
Teile unterteilt. Diese nennt man Schläge.
Nicht alle Schläge in einem Takt haben in
Bezug auf die Artikulation die gleiche Wichtigkeit.
• Normalerweise sind der erste und dritte Schlag
eines 4-Schläge-Taktes betont.
• Die anderen Schläge sind nicht betont.
Schläge wiederum sind ebenfalls unterteilt.
Der erste Teil eines Schlages ist betont, der Rest ist unbetont.
Um dem Interpreten die Takteinteilung mitzuteilen,
werden zwei Zahlen, ähnlich einem Bruch, nach dem Notenschlüssel
geschrieben.
Die obere Zahl gibt die Anzahl der Schläge
pro Takt an.
Die untere Zahl gibt die Länge dieser Schläge
(in Bruchteilen einer ganzen Note) an.
Ein 3/4 Takt z.B. umfaßt drei Schläge
die jeweils einer Viertelnote entsprechen.
Bei einem einfachen Takt
ist die Dauer jedes Schlages durch zwei teilbar; ein Schlag entspricht
einer einfachen Note: Ganze Note, Halbe Note, Viertelnote... Die zweite
Zahl ist also immer 1, 2, 4, oder 8.
Die erste Zahl beschreibt die Anzahl der Schläge,
normalerweise also 2, 3, oder 4.
In einem zusammengesetzten Takt ist die Anzahl
der Schläge durch drei teilbar. Die Länge jedes Schlages entspricht
einer Punktierten Note: Punktierte Ganze Note, Punktierte Halbe Note...
Die zweite Zahl ist immer 2, 4, 8, oder 16. Die
erste Zahl gibt die Anzahl dieser Werte an, normalerweise also 3, 6, 9,
oder 12.
Taktstrich
Der Taktstrich ist die vertikale Linie, die
einen Takt vom darauffolgenden trennt.
Tonart
Tonleitern werden durch ihre Tonart bestimmt.
Die verschiedenen Tonstufen sind Kreuz oder B. Zur Vereinfachung werden
diese Vorzeichen nur einmal nach dem Schlüssel geschrieben.
C#Dur oder A#Moll
Diese Symbole sind die Voreinstellung für
die Werte auf der Linie, auf welcher sie geschrieben sind.
Ermitteln Sie die Anzahl der B oder # Zeichen,
um den Namen für die Tonleiter festzulegen:
| # |
Tonart |
|
b |
Tonart |
|
0
|
C
|
|
0
|
C
|
|
1
|
G
|
|
1
|
F
|
|
2
|
D
|
|
2
|
Bb
|
|
3
|
A
|
|
3
|
Eb
|
|
4
|
E
|
|
4
|
Ab
|
|
5
|
B
|
|
5
|
Db
|
|
6
|
F#
|
|
6
|
Gb
|
|
7
|
C#
|
|
7
|
Cb
|
Siehe auch das modale Feld im Kapitel Fragen/Antworten.
Tonleiter
Die Tonleiter ist die stufenweise (diatonische)
Anordnung einer durch Tongeschlecht und Tonart bestimmten Auswahl von Tönen
eines Tonsystems innerhalb einer Oktave.
Die Stufen sind diatonisch, der Abstand der Stufen
bestimmt das Tongeschlecht.
Bei einer Dur - Tonart:
Ton, Ton, Halbton, Ton, Ton, Ton, Halbton
Ein Halbton ist der Abstand zwischen zwei nebeneinander
liegen Tasten auf einer Klaviertastatur (einschließlich der schwarzen
Tasten) oder zwei nebeneinander liegenden Bünden auf einem Gitarrenhals.
Eine Tonleiter kann mit jeder Note beginnen (C,
D, E ...).
Benannt wird die Tonleiter nach der ersten Stufen
(Prime).
|
Stufe
|
Abstand
|
| 1 Prime |
|
| 2 Sekunde |
1 Ton über der Prime |
| 3 Große Terz |
2 Töne über der Prime |
| 4 Quarte |
2 und einen halben Ton über der Prime |
| 5 Quinte |
3 und einen halben Ton über der Prime |
| 6 Sexte |
1 und einen halben Ton unter der Oktave |
| 7M Große Septime |
1 Halbton unter der Oktave |
| Oktave |
12 Halbtöne über der Prime |
Zum Beispiel besteht die C-Dur Tonleiter aus:
C, D, E, F, G, A, B
Die E-Dur Tonleiter besteht aus:
E, F#, G#, A, B, C#, D#
Weitere übliche
Abstände sind:
3m kleine Terz
1 und einen halben Ton über der Prime
b5 verminderte
Quinte 3 Töne über der Prime
5+ übermäßige
Quinte 4 Töne über der Prime
7 kleine
Septime 1 Ton unter der Oktave
 |
Ammerkung :
Bei einer Dur - Tonart ist die 3. Stufe eine
große Terz, bei einer Moll - Tonart ist die 3. Stufe eine kleine
Terz. |
|
Tonumfang
Der Bereich zwischen dem tiefsten und dem höchsten
spielbaren Ton eines Instruments.
Transponieren
Ein Stück zu transponieren bedeutet, es
in eine andere Tonart zu bringen.
Dies macht man, indem man zu allen Noten des
Stücks die gleiche Anzahl Halbtonschritte hinzufügt oder abzieht.
Triller
Eine schnelle Variierung der Tonhöhe.
Triole
Die Dauer einer Note kann in zwei gleiche Teile
zerlegt werden: eine Viertelnote besteht zum Beispiel aus zwei achtel Noten,
also eine Zweiteilung.
Eine Triole zerlegt eine Note in drei Teile, eine
Dreierteilung also.
Die drei Noten zusammen haben den gleichen Notenwert
wie zwei Noten (des gleichen Erscheinungsbildes) außerhalb der Triole.
So entspricht die Dauer einer Triole mit drei Viertelnoten der Dauer einer
halben Note.
Tatsächlich ist eine Triole ein 3:2 Tupel.
Tupel
Geteilte Noten werden als Tupel bezeichnet.
Ein Tupel wird dargestellt als zwei Zahlen, die durch einen Doppelpunkt
„:" getrennt sind. Ein Tupel a:b bedeutet also, daß die Anzahl von
a Noten in der Zeit von b Noten gespielt werden.
Ein Beispiel: in einem 5:2 Tupel in Achtelnoten
werden 5 Noten in der Zeit von zwei Achtelnoten gespielt.
In den Noten wird lediglich die erste Zahl des
Tupels notiert; folglich kann man nicht eindeutig bestimmen ob ein 5:1
Tupel, ein 5:2 Tupel oder ein 5:4 Tupel gemeint ist. Um den Wert des Tupels
klar zu bestimmen muß man also die Anzahl der Schläge im Takt
auszählen.
Umkehrung
In ihrem Grundzustand befinden sich die Akkordnoten
in normaler Reihenfolge, d.h. der Grundton ist die unterste Note, dann
folgen die dritte, fünfte und eventuell die siebente und die neunte
Note. Die Umkehrung eines Akkords ändert die relative Reihenfolge,
so daß eine beliebige Akkordnote zur untersten Note werden kann.
Die erste Umkehrung verschiebt den Grundton zur
nächsten Oktave. Die dritte Note wird dann zur Baßnote des Akkords.
Die zweite Umkehrung verschiebt den Grundton und
die dritte Note zur nächsten Oktave. Die fünfte Note wird dann
zur Baßnote des Akkords.
Das gleiche Prinzip kann auf die dritte und vierte
Umkehrung angewandt werden (diese Umkehrungen machen natürlich nur
Sinn, wenn der Akkord aus vier bzw. fünf Noten besteht.)
Ein Akkord in C-Dur mit den dazugehörigen
Umkehrungen sieht demnach wie folgt aus:
Grundzustand:
C E G Bb
1. Umkehrung: E G Bb
C
2. Umkehrung: G Bb C
E
3. Umkehrung: Bb C E
G
Es folgt eine Zusammenfassung der relativen Reihenfolge
der Noten zur jeweiligen Akkordumkehrung.
Bezeichnungen:
G =Grundton, 3 = Dritter, 5 = Fünfter, 7
= Siebenter, 9 = Neunter.
Oktave Oktave Oktave
-1 0
+1
. .
.
Grundzustand .
F 3 5 7 9 .
1. Umkehrung .
. 3 5 7 9 F
2. Umkehrung .
. 5 7 9 F 3
3. Umkehrung .
. 7 9 F 3 5
4. Umkehrung .
. 9 F 3 5 7
1. untere Umk. . 3 5
7 9 F .
2. untere Umk. . 5 7 9 F 3
.
3. untere Umk. . 7 9
F 3 5 .
4. untere Umk. .
9 F 3 5 7 .
Virtuelle Pause
Diese Notierung ist eine Spezialität von Harmony und Melody und
existiert nicht in der normalen Musiktheorie.
Eine virtuelle Pause ist eine Pause welche benutzt wird, um einen
Takt zum Bearbeiten zu öffnen. Sie zeigt einen unvollständigen
Takt an, in welchem immer noch Noten eingetragen werden können.
Die Darstellung sieht so aus:
Eine virtuelle Pause zeigt grafisch die übrige Zeit in einem Takt
an. Man kann virtuelle Pausen in Pausen umwandeln, indem man das System-Menü
benutzt (das schwarze Dreieck im Systemrand), Option „ Virtuelle Pausen
in Pausen umwandeln ".
 |
Tip :
virtuelle Pausen kann man unsichtbar machen mit
Hilfe einer Option in Einrichten>Globale Einstellungen |
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Vorschlagsnote
Eine kleingedruckte Note, die vor einer normalen
Note steht. Die kleingedruckte Note verkürzt die Spieldauer der normalen
Note.
Vorzeichen
Ein Symbol, daß die Tonhöhe von Noten
verändert. Es gibt fünf Vorzeichen:
• Doppel-B: Verringerung der Tonhöhe um einen
Ganzton,
• B (b): Verringerung der Tonhöhe um einen
Halbton,
• Auflösungszeichen: hebt die Wirkung vorangehender
Vorzeichen auf,
• Kreuz (#): Anhebung der Tonhöhe um einen
Halbton,
• Doppelkreuz (notiert als kleines Kreuz): Anhebung
der Tonhöhe um einen Ganzton.
Ein Vorzeichen kann an folgende Stellen plaziert
werden:
• unmittelbar vor eine Note. Die Tonhöhe
der Note und aller im gleichen Takt folgenden Noten mit der selben notierten
Tonhöhe wird geändert.
• am Anfang des Notensystems, direkt nach dem
Schlüssel. Damit wird die Tonart angegeben.
Wenn ein Vorzeichen vor eine Note gesetzt wird,
wirkt es sich auf diese Note und alle im selben Takt folgenden Noten auf
der gleichen Linie aus.
Normalerweise werden
Noten, die eine oder mehrere Oktaven höher oder tiefer liegen ebenfalls
geändert. Diese Eigenschaft des Programms kann unter Einrichten>Globale
Einstellungen ausgeschaltet werden.
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