Einleitung

Sie haben eines der mächtigsten und benutzerfreundlichsten Werkzeuge für computergestütztes Musizieren erworben. Dieses Programm wird schnell eine unentbehrliche Hilfe Ihrer Inspiration werden.

Die Software beinhaltet eine Online-Dokumentation. Alle Objekte, Menüpunkte oder Dialogfenster sind selbsterklärend. Wenn Sie mit der Maus auf ein Objekt zeigen, so erscheint im Hilfefenster eine Erklärung. Die Dokumentation, welche Sie gerade lesen, beschreibt alles, was nicht im Hilfefenster angezeigt wird.

Sie finden hier Grundlagen der Musiktheorie, eine Reihe von Fragen und Antworten, ein konkretes Beispiel, wie das Programm eingesetzt werden kann sowie einige thematische Kapitel.

Anmerkung : Am Ende der Dokumentation findet sich die Lizenzvereinbarung. Sie müssen diese vor dem Einsatz des Programms lesen.

Deutsche Übersetzung von:
 Malte Rücker,
Lutz Stahlhofen,
Robert Brock
und anderen Mitwirkenden.

Produkte


Melody Assistant (shareware - 20 € / US $25)

Ermöglicht die komfortable Eingabe, das Abspielen und Ausdrucken von Musikpartituren. Die Fähigkeiten des Programms reichen jedoch noch weiter: die integrierte Sound-Datenbank erlaubt es Ihnen, Ihre Melodien in HiFi-qualität wiederzugeben, selbst wenn Sie nicht über professionelle Hardwareausstattung oder ein externes MIDI-Keyboard verfügen.
Mit dieser Software sind Sie darüber hinaus in der Lage, Ihre eigenen Klänge aufzunehmen und als „Instrumente" für Ihre Melodien zu nutzen.

Eine noch umfangreichere Version der Sound-Datenbank kann unentgeltlich von unserer Web Site: http://www.myriad-online.com heruntergeladen oder als "Myriad Products" CD-ROM bestellt werden.
Melody Assistant ist für Gitarren- Baß- und Harmonikaspieler sehr geeignet, denn es ist möglich, automatisch Tabulaturen und Akkord-Tabellen aus einer Melodie zu erstellen.

Frage : Was heißt „Shareware"?
Sie können Melody Assistant kostenlos ausprobieren. Wenn das Programm Ihre Erwartungen erfüllt, können Sie eine Registriernummer (20 euros) erwerben. Damit können Sie alle Funktionen des Programms nutzen. In dieser Dokumentation sind die für den registrierten Benutzer reservierten Funktionen deutlich als solche gekennzeichnet.


Harmony Assistant (kommerzielles Produkt- 70 € / US $85)


kann als der „Große Bruder" von Melody Assistant angesehen werden. Natürlich ist die gesamte Funktionspalette von Melody Assistant enthalten. Hinzukommen jedoch noch eine große Anzahl weiterer Möglichkeiten: Berechnung von Grifftabellen, automatische Erzeugung von Begleitharmonien oder Rhythmen, angepaßte oder benutzerdefinierte Musikstile usw. usf.
Wiederum werden Features, die nur in Harmony Assistant zur Verfügung stehen, in der vorliegenden Dokumentation deutlich gekennzeichnet.

Frage : Ist Harmony Assistant „Shareware"?
Nein. Es handelt sich um ein kommerzielles Produkt, welches auf CD-ROM vertrieben wird und für 70 euros erworben werden kann. Die CD-ROM beinhaltet zusätzlich eine erweiterte Sound-Datenbank. Sie können aber die faszinierenden Möglichkeiten von Harmony-Assistant testen, indem Sie eine Testversion downloaden (http://www.myriad-online.com) oder bestellen. In der Testversion steht Ihnen eine reduzierte Soundbasis zur Verfügung, und Sie können Ihre Dokumente weder speichern noch drucken. Sie können jedoch alle zusätzlichen Funktionen erproben und entscheiden, ob diese Ihren Ansprüchen genügen.

OMeR (Shareware - 20 € / US $25)

OMeR wandelt gedruckte Musik-Partituren in eine Musikdatei um, die Sie mit Melody Assistant oder Harmony Assistant anhören, verändern und drucken können.
Wenn Sie oft Partituren mit Melody Assistant oder HarmonyAssistant kopieren und Sie einen Scanner besitzen, wird OMeR Ihre Arbeit stark vereinfachen.
OMeR wird Ihren Scanner steuern, eine oder mehrere Partituren sammeln und sie analysieren, um ein Musik-Dokument zu erstellen, das Sie direkt mit Melody oder Harmony benutzen können.

Virtual Singer (Shareware - 20 € / US $25)

Plug-in für Melody oder Harmony. Mit Virtual Singer kann Ihr Computer Liedtexte in verschiedenen Sprachen singen.

GOLD Sound Base (CD-ROM - 30 € / US $37)

Die Gold Sound Datenbank ist eine Gruppe von qualitativ hochwertigen Digital Klängen, hergestellt für die Benutzung in den Myriad Software Programmen. The Gold Sound Datenbank enthält sowohl die gesamten Klänge der General Midi 2 Specification, als auch genau soviele zusätzliche Klänge.
Deshalb verbessert die Gold Sound Datenbank nicht nur die Qualität der Stücke die von der Software gespielt werden,sondern auch die Qualität von WAV, AIFF, Ogg Vorbis oder MP3 Dateien die von der Software exportiert werden.

Lehrgang

Wir gehen jetzt Schritt für Schritt durch das Programm. Es empfiehlt sich, dieses Kapitel aufmerksam zu lesen und alle Schritte nachzuvollziehen.

Programmstart

Beim Programmstart werden Sie gefragt, in welcher Sprache das Programm installiert werden soll.

Im Programm „Melody Assistant" können Sie entweder ein Bestellformular für eines unserer Produkte ausdrucken, oder Sie geben Ihre persönliche Registriernummer ein, die Sie nach der Bezahlung unserer Software erhalten haben, oder Sie klicken auf „Fortsetzen"

Im Programm „Harmony Assistant" können Sie die von Ihnen benutzte Audio-Hardware angeben. Diese wird automatisch erkannt. Wenn Ihnen die Erkennung korrekt erscheint, klicken Sie auf „OK".

Anmerkung : Diese Auswahl ist in der registrierten Version von Melody Assistant und in der Vollversion von Harmony Assistant nicht nötig.

Danach wird der Hauptbildschirm angezeigt.
An der Oberkante befindet sich eine Menüleiste mit den wichtigsten Optionen. Verteilt auf dem Bildschirm ist eine Anzahl freier Symbolleisten zu sehen, die den schnellen Zugriff auf die meisten der Werkzeuge erlauben. Sie können jede dieser Symbolleisten durch Ziehen des kleinen blauen Balkens an einen anderen Ort verschieben.
 
Anmerkung : Die Position der freien Symbolleisten wird bei Beendigung des Programms gespeichert. Beim nächsten Programmstart erscheinen sie in der Position, in der sie zuletzt waren.

Klicken Sie auf das kleine graue Quadrat, um eine freie Symbolleiste zu schließen. Durch die Auswahl im "Fenster-Menü" wird sie wieder geöffnet.
 
Tip : Ein Doppelklick auf den blauen Balken einer Symbolleiste verändert die Ausrichtung (vertikal oder horizontal). Die Größe des Hilfe-Fensters kann durch Ziehen des kleinen schwarzen Rechtecks in der rechten unteren Ecke des Fensters verändert werden.

Schließlich zeigt das Hauptfenster ein Melodiebeispiel, welches beim Start automatisch geladen wird.

Das Kennenlernen aller Optionen und Werkzeuge des Programms wird Ihnen durch ein Hilfe-Fenster (gelbes Rechteck) erleichtert, welches Erläuterungen zu jedem Objekt anzeigt, über dem sich der Mauszeiger gerade befindet.

Tip : Das Hilfefenster zeigt Ihnen auch die Bedeutung der Menüpunkte und -optionen. Deshalb ist es günstig, wenn Sie das Hilfe-Fenster so plazieren, dass es trotz geöffneter Menüs gesehen werden kann (z.B. am unteren Bildrand).
 

Eine Melodie anhören

Die Werkzeuge zum Anhören einer Melodie sind in einer Symbolleiste zusammengefaßt:


Ein Klick auf dieses Symbol startet das Abspielen:


Die Musik wird jetzt gespielt. Sie können das Abspielen durch einen Klick auf diese Schaltfläche beenden:


Am Ende der Melodie hört die Wiedergabe von selbst auf.
 

Tip : Zur Wiedergabe und zum Wiedergabestop einer Melodie können Sie auch auf die Leertaste drücken

Schauen Sie sich die anderen Symbole dieser Symbolleiste an, indem Sie den Cursor auf diese deuten und die Funktion dem Hilfe-Fenster entnehmen.
 

Erstellen eines neuen Notenblattes


Schließen Sie zunächst das Beispielfenster.
Erstellen Sie ein neues Dokument über Datei>Neu.

Wählen Sie die erste Auswahl in der Liste.

Es öffnet sich ein neues und zunächst leeres Notenblattfenster.

Tip : Eine durchgehende Leiste („Allgemeine Werkzeuge") beinhaltet Verknüpfungen zu den gebräuchlichsten Menüoptionen.
 
 

Erstellen einer Melodie

Nun geht es darum, die verschiedenen Noten in das Notensystem einzufügen. Hierzu wählen Sie aus der Notenleiste die betreffende Notenlänge aus und setzen Sie nacheinander auf die Notenlinien.
Wählen Sie eine Achtelnote und setzen Sie diese auf die E-Linie des Notensystems (Grundlinie).
 
Tip : Sollte es Schwierigkeiten mit dem Einfügen der Noten an den gewünschten Stellen geben, vergrößern Sie einfach die Darstellung durch folgende Möglichkeiten:
-Gehen Sie zu Fenster>Zoom und wählen Sie eine beliebige Vergrößerungsstufe,
-Klicken Sie auf das Lupensymbol in der Editor-Leiste und dann auf das Notenblatt
-Halten Sie die Maustaste gedrückt, nachdem Sie auf das Lupensymbol geklickt haben und bewegen Sie den Cursor aufwärts.
Wenn Sie von der Vergrößerungsoption Gebrauch machen, vergessen Sie bitte nicht, zum Noteneinfüge-Modus zurückzukehren (erkennbar an dem Symbol mit der Note und Stift)

Setzen Sie nun eine weitere Achtelnote E rechts neben der bereits bestehenden. Die zwei Noten werden automatisch aneinander gehängt.
Nun wählen Sie eine Viertelnote  aus der Leiste, ziehen Sie wiederum auf die E-Linie, rechts von den zwei bestehenden.
Nun haben Sie eine Gruppe von 3 Noten im ersten Takt: 2 Achtel und 1 Viertel auf der E-Linie.
Wiederholen Sie alle durchgeführten Schritte mit den selben drei Noten: Der erste Takt ist fertig!
Für den zweiten Takt benutzen Sie eine Achtelnote E und eine Achtelnote G (zweite Grundlinie).

Jetzt soll eine gepunktete Achtelnote folgen: Belassen Sie die markierte Achtelnotenlänge des Auswahlmenüs und klicken Sie auf den Punkt in der Vorzeichenleiste (Leiste mit den Symbolen der Kreuz-, B- und Auflösungs-Vorzeichen)

Setzen Sie die punktierte Achtelnote in den zweiten Takt auf die Baßlinie C (1 Linie unterhalb der Grundlinie).

Klicken Sie nun erneut auf das oben erwähnte Punkt-Symbol um die Markierung aufzuheben für nicht-punktierte Notenlängen.

Erstellen Sie nun schrittweise folgende Noten:
Im zweiten Takt:

16tel D (zwischen der C- und E-Linie)
halbe Note E
Dritter Takt: 8tel F (zwischen den beiden Grundlinien)
8tel F
gepunktete 8tel F (vergessen Sie nicht die Markierung anschließend zu lösen)
16tel F
8tel F
8tel E (Grundlinie)
8tel E
8tel E
Vierter Takt: 8tel E
8tel D
8tel D
8tel E
4tel D
4tel G (zweite Linie von der untersten)
Die ersten 4 Takte des Notensystems sind jetzt fertig!
 
Wichtig :
Sollten Sie beim Erstellen der Noten einmal etwas falsch machen, dann klicken Sie in den Löschmodus (Symbol mit der Note und dem Blitz), dann auf die falsch erstellte Note, und anschließend wieder auf den EinfügeModus (Symbol mit der Note und dem Stift).
Einfacher ist es, auf Bearbeiten>Widerrufen zu klicken, und so die zuletzt durchgeführte Aktion rückgängig zu machen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Lasso-Icon zu wählen, dann die Note anzuklicken und mit gedrückter Maustaste diese Note zu verschieben, dann zu ersetzen und die Maustaste wieder loszulassen.

 
Tip : Im Einfügemodus kann man schnell zum Löschmodus gelangen, indem man die Command-Taste (Macintosh) oder Strg-Taste (PC) der Tastatur drückt, oder aber zum Auswahlmodus mit der Alt-Taste.

Nun können Sie Ihr Musikstück abspielen lassen . Sie werden „Jingle Bells" hören, gespielt auf einem Klavier.
Speichern Sie Ihr Stück, indem Sie auf Datei>Speichern klicken. Nennen Sie es JBell.mus
 
Hinweis : Sichern Sie Ihre Arbeit zwischendurch öfters mit Datei>Speichern !
(Vorsicht: Diese Option ist nicht verfügbar in der Demoversion von Harmony Assistant.)
 

Wechsel des Instruments für das Notensystem

Wir werden jetzt die Melodie mit dem Klang einer Spieldose versehen.

An der linken Seite des Notensystems finden sich kleine Symbole, die für einige Bearbeitungsoptionen des Notensystems stehen.


Wenn Sie mit dem Cursor darauf zeigen, erscheint eine Erklärung im Hilfe-Fenster.
 
Hinweis: Wenn Sie diese Icons nicht sehen, befinden Sie sich im Seitenmodus mit ausgeschalteten Kontrollmarken. Wechseln Sie in den Scrollmodus oder aktivieren Sie die Marken (Partitur Menü).


Klicken Sie auf das kleine Symbol „Zugehöriges Instrument bearbeiten .
Es öffnet sich ein Fenster, in welchem Sie ein Instrument auswählen können. In der linken oberen Ecke wird der Name des Instruments (hier: „Piano") angezeigt. Markieren Sie diesen Namen und ersetzen Sie ihn durch „Spieldose".

Im unteren Teil des Fensters befinden sich zwei Listen zur Auswahl des Klangs. Die linke Liste enthält die Instrumentengruppe (Gruppe verwandter Instrumente, wie Saiteninstrumente, Blasinstrumente usw.).
Klicken Sie auf „Chromatisches Schlagzeug".
In der rechten Liste finden Sie die Namen für die Klänge dieser Gruppe.
Wählen Sie „Spieldose".

Wenn Sie den Klang vor der Auswahl hören wollen, klicken Sie auf „Testen" und halten Sie die Maustaste gedrückt . Wenn Sie den Mauszeiger nach oben und unten bewegen, können Sie den Klang in verschiedenen Tonhöhen hören.

Hinweis : Probieren Sie ruhig die Klänge in den Listen aus. Kehren Sie dann zu „Chromatisches Schlagzeug" ­ „Spieldose" zurück..

Bestätigen Sie die Auswahl der Spieldose mit „ OK".

Spielen Sie Ihre Melodie wieder ab  . Der Klavierklang ist ersetzt durch den Sound einer Spieldose.

Namenswechsel des Notensystems und Größenänderung

Namenswechsel des Notensystems


über dem Notenschlüssel befindet sich der Name des Notensystems. Standardmäßig ist er auf „Piano" gesetzt. Wir werden diesen Namen in „Spieldose" ändern.

Klicken Sie auf das kleine schwarze Dreieck über den Symbolen am linken Rand des Notensystems . Es öffnet sich das Einrichtensmenü. Über dieses Menü lassen sich alle Einstellungen für ein Notensystem verändern.

Anmerkung : Einige dieser Einstellungen, wie z.B. die Auswahl des Instruments, lassen sich bequemer über die Symbole unterhalb des schwarzen Dreiecks verändern.

Wählen sie im Menü des Notensystems den Punkt „Umbenennen" und geben Sie den neuen Namen ein: „Spieldose". Nach der Bestätigung wird der neue Name über dem Notenschlüssel angezeigt.

Größenänderung

Jetzt werden wir die Größe des für das obere Notensystem reservierten Platzes ändern. Klicken Sie auf die waagerechte rote Linie unterhalb der Symbole für die Einstellungen des Notensystems und ziehen Sie sie mit dem Cursor nach unten. Der für das Notensystem zur Verfügung stehende Platz vergrößert sich, und das untere Notensystem (mit dem Baß-Schlüssel) wandert nach unten. Wenn Sie meinen, daß der zugewiesene Raum jetzt ausreicht, lassen Sie die Maustaste los (versuchen Sie jedoch, beide Notensysteme noch im sichtbaren Bereich zu belassen)

Sie werden bemerkt haben, daß das Notensystem mit dem Violinschlüssel an seinem Platz am oberen Rand des Fensters geblieben ist. Sie können es aber durch Ziehen am unteren roten Dreieck neu positionieren.

 

Akkorde im zweiten Notenliniensystem einfügen

Wir werden nun Akkorde in das zweite Notenliniensystem einfügen, um Ihre Melodie zu begleiten.
Um Ihnen beim Setzen der Noten zu helfen - für den Fall, daß Sie nicht so vertraut mit der Musiktheorie sind - haben wir hier eine Liste der Noten (und ihren Positionen im Notensystem), die Sie im folgenden benötigen werden, zusammengestellt.

            __ G'__  dritte obere Hilfslinie
               F'
            __ E __ zweite obere Hilfslinie
               D
            __ C __ erste obere Hilfslinie
               B
______________ A ________________ Obere Linie
               G
______________ F  ________________

___________________________________

___________________________________

___________________________________ Untere Linie
 

Wir beginnen im ersten Takt mit C-Dur in seiner zweiten Umkehrung, das bedeutet G, C und E.

Stellen Sie halbe Noten ein und setzen Sie ein G in den ersten Takt der Baßlinie. (Schauen Sie im obenstehenden Schaubild nach, wo das ist.)
Als nächstes setzen Sie ein C über diese Note. Setzen Sie das c, wenn der Mauszeiger sich verändert (es erscheint ein kleines „+") um anzuzeigen, daß die Note in die gleiche Spalte wie eine schon vorhandenen Note gesetzt werden würde.
Das C erscheint in der selben Spalte wie das G: Diese beiden Noten werden gleichzeitig gespielt werden. Setzen Sie zu diesen beiden Noten noch ein g dazu, um den Akkord zu komplettieren.


Setzen Sie rechts neben diesen Akkord nochmals einen C-Dur Akkord, ebenfalls aus halben Noten. Damit ist der erste Takt fertig.
.

Tip :
    Statt die selben Noten noch einmal einzugeben, könne Sie den vorhandenen Akkord auch kopieren:
    - Markieren Sie den Akkord. Schalten Sie dazu in den Markiermodus und fahren Sie mit der Maus über den Akkord während Sie die linke Maustaste gedrückt halten.
    - Benutzen Sie den Menübefehl Bearbeiten/Kopieren oder die Tastenkombination Strg-C
    - Klicken Sie an die Stelle, an der die Kopie eingefügt werden soll. (In unserem Fall ist das rechts des Originals.)
    - Benutzen Sie den Menübefehl Bearbeiten/Einfügen oder die Tastenkombination Strg-V
    - Vergessen Sie bitte nicht, wieder in den Einfügemodus umzuschalten (das Icon mit Stift und Note im Werkzeugmenü)

    Setzen Sie im zweiten Takt nochmals den selben Akkord.
     
    Tip : Wenn Sie wie oben beschrieben Kopieren und Einfügen benutzt haben, brauchen Sie den Akkord nicht noch einmal zu kopieren.

    Setzen Sie nun einen A-Moll Akkord, bestehend aus den Noten A, C und E, in die zweite Hälfte des zweiten Takts, um auch diesen zu füllen.


    Der dritte Takt besteht aus einem F-Dur (A, C und F) und noch einem C-Dur wie im ersten Takt.


    In den vierten und letzten Takt setzen Sie zuerst ein D-Moll ausA, D und F.
    Wählen Sie nun viertel Noten  und setzen Sie zuerst ein G Akkord (G, B und D) und danach ein umgekehrtes G (B, D und G')
     

    Wenn Sie keinen Fehler gemacht haben, sollte es jetzt bei Ihnen etwa so aussehen:


    Lassen Sie das Stück abspielen  und hören Sie die Akkorde, die sie gerade eingegeben haben.

     

    Ein neues Instrument erzeugen

    Wir werden jetzt ein neues Instrument erzeugen, um den Klang der Noten in diesem Notensystem zu ändern.
    Klicken Sie auf den kleinen Knopf mit dem Dreieck am linken Rand , um das zugeordnete Instrument  zu ändern, so wie Sie es vorhin bereits getan haben.

    Das momentan ausgewählte Instrument heißt „Bass". Klicken Sie auf den grauen Pfeil neben dem Namen des Instrumentes, um ein Menü zu öffnen.
    In diesem Menü finden Sie eine Liste der bereits vorhandenen Instrumente. Wählen Sie „Neues Instrument".
    Geben Sie Ihrem neuen Instrument einen Namen. Nennen Sie es „Streicher".
    In der Klangliste wählen Sie „Ensemble" und „Langs. Streicher".

    Bestätigen Sie dieses Fenster. Sie haben gerade ein neues Instrument mit einem neuen Klang erzeugt. Dieses Instrument wird von der Baßlinie benutzt werden.

    Lassen Sie das Stück abspielen , um das neue Instrument auszuprobieren.

     

    Einen benutzerdefinierten Klang estellen

    Wir werden nun das Sopraninstrument ändern, damit es einen aufgenommenen Klang spielt.
    Klicken Sie auf das Symbol „Instrument bearbeiten" des ersten Notensystems .

    Zum Benutzermodus wechseln

    Wir wollen nun einen eigenen Klang für ein Instrument erstellen.
    Dazu müssen Sie das Instrument auf Benutzermodus („User") einstellen, indem Sie auf den „Std"-Knopf in der Ecke oben links im Fenster klicken. Der „Std"-Knopf ändert sich, um anzuzeigen, daß Sie nun mit einem Benutzerklang („User") arbeiten.
    Im unteren Teil des Fensters erscheint dann eine Grafik. Diese Grafik visualisiert die digitalen Daten des „Spieldose"-Klangs.

    Aufnahme vorbereiten

    Benutzen Sie das entsprechende Kontrollfeld (z.B. „Monitore & Ton" auf dem Macintosh), um die Aufnahme (von Mikrofon oder CD) vorzubereiten. Probieren Sie zunächst, einen Klang mit einem anderem Programm aufzunehmen, um sicherzustellen, daß alles einwandfrei funktioniert.
    Falls Sie mit einer Audio-CD arbeiten, sollten Sie eine Melodie mit einer einzelnen, möglichst lange gehaltenen Note benutzen.
    Wenn Sie das Mikrofon verwenden, singen Sie am besten eine einzelne Note oder spielen diese auf einem akustischen Instrument.

    Aufnehmen

    Klicken Sie auf das  Symbol, um die digitale Aufnahme aufzurufen. Das Voltmeter auf der rechten Seite erlaubt eine Anpassung der Eingangsspannung.
    Fertig ? Ein Klick auf  startet die Aufnahme (5 Sekunden). Danach klicken Sie einfach auf OK (und stoppen ggf. die Audio-CD).
     
    Tip : Spielen Sie eine wohlgestimmte Note, möglichst ein C.

    Aufgenommenen Klang anhören

    Nach der Aufnahme kehren Sie zurück ins „Instrument bearbeiten"-Fenster und „sehen" jetzt, was Sie aufgenommen haben. Flache Bereiche (flache Linien) sind die Teile der Aufnahme, bei denen nichts gespielt oder gesungen wurde.

    Um den aufgenommenen Klang anzuhören, klicken Sie auf



    Wenn Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, können Sie den Klang erneut aufnehmen.

    Schneiden" des Klangs

    Sie müssen nun den wesentlichen Teil des aufgenommenen Klangs „schneiden". Klicken Sie auf den Anfang und ziehen Sie mit der Maus bis zum Ende des auszuwählenden Bereichs; dieser wird dabei farblich hervorgehoben.  
    Tip : Der Schieberegler „Skalierung" ändert die Skalierung der grafischen Darstellung.
      Ein Klick auf „Play"  spielt die Auswahl. Wenn alles stimmt (es sollte nur eine einzige Note ohne Anfangspause zu hören sein), öffnen Sie das Aktion-pop-up und wählen Sie „Holen".

    Eingabe der eingelesenen Note

    Zur Stimmung des neuen Klangs mit den vorhandenen Instrumenten muß die Note angegeben werden. Tragen Sie sie im Feld „Eingegebene Note" ein !  
    Tip : Klicken Sie „Testen" und halten die Maustaste gedrückt. Sie sollten ein C hören.

    Bestätigen und Anhören

    Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit OK; Sie sind dann wieder im ursprünglichen Musikdokument. Sie können sich das neue Instrument nun anhören .
      Für mehr Informationen darüber wie man benutzereigene Digital Klänge erzeugt und bearbeitet, lesen sie das Kapitel Vordefinierte Benutzer Instrumente.

    Plazieren von Grafik und Text

    Um Ihre Partitur zu verzieren oder Kommentare hinzuzufügen, können Sie Grafiken und Text an jede beliebige Stelle plazieren.
    Klicken Sie auf das „Txt"-Icon auf der Schiebeleiste um in den Texteinfügemodus zu schalten.

    Klicken Sie an die Stelle, an die der Text eingefügt werden soll. Ein Fenster öffnet sich und Sie können Text eingeben und seine Farbe, den Zeichensatz, die Größe und den Stil festlegen.
    Beispielsweise geben Sie „Jingle Bells" ein und wählen „Times" (oder „Times New Roman"), als Größe 32 pt, fett und rot.

    Tip : Der Stil „Kein Hintergrund" ermöglicht es, Text über anderen Elementen darzustellen, ohne diese zu verdecken.

    Bestätigen Sie. Der Text, umgeben von einem roten Rahmen, erscheint auf Ihrer Partitur.

    Sie können den Textrahmen ziehen, in der Größe verändern (durch ziehen der rechten unteren Eckmarke) oder ihn erneut bearbeiten (Doppelklick).

    Um eine Grafik einzufügen, verfahren Sie analog. Wählen Sie „Grafik" (Icon mit Rechteck, Kreis und Dreieck) und klicken Sie an die Stelle, an der Sie die Grafik einfügen möchten.

    Wählen Sie im Fenster die einzufügende Form, indem Sie die horizontale Scroll-Leiste benutzen (z.B. den Balken) sowie die Farbe und bestätigen Sie. Die gewählte Grafik erscheint am gewünschten Ort.

    Tip : Sie können auch Grafiken aus Zeichenprogrammen verwenden, indem Sie in der Grafikauswahlbox „Andere" anklicken und eine BMP, PICT oder Macintosh-Datei auswählen

    Eingabe und Drucken von Kommentaren

    Beim Ausdruck der Partitur können Kommentare auf die erste Seite gesetzt werden. Um sie zu bearbeiten, wählen Sie Datei>Kommentar.
    Geben Sie den Titel („Stille Nacht"), den Komponisten (James Pierpont, 1857) und Ihre Bemerkungen ein und bestätigen Sie.
     
    Tip : Am unteren Rand dieses Fensters erscheinen Informationen über die Datei, einschließlich der Zeit, die ihre Erstellung gebraucht hat. Eine interessante Information, wenn auch manchmal frustrierend ...

    Jetzt wählen Sie Datei>Drucken>Partitur.
    Wählen Sie die üblichen Druckereinstellungen
    Klicken Sie auf "Optionen". Sie können bestimmen, was gedruckt werden soll. Wählen Sie „Anmerkungen Seite 1" und deaktivieren Sie die anderen Auswahlen. Schließlich versichern Sie sich, daß auf der unteren Liste Ihre beiden Stimmen (Haupt und Baß) ausgewählt sind.
    Bestätigen Sie. Eine Vorschau erscheint und Sie können das Aussehen des Ausdrucks begutachten. Dann klicken Sie auf „Seite drucken".
     
    Anmerkung : Sie können mit der Testversion von Harmony-Assistant einen Seite drucken nur!
    Mit einer unregistrierten Version von Melody-Assistant können Sie drucken, aber eine Nachricht wird Sie dazu anhalten, Ihre Software zu einem moderaten Preis zu registrieren, wenn sie Ihnen gefällt.
     

    Ändern der Darstellungsbreite eines Taktes

    Um die Anzahl der gleichzeitig auf dem Bildschirm oder der Druckseite dargestellten Takte zu bestimmen, können Sie die Taktdarstellungsbreite einzeln oder kollektiv ändern. Die einzelnen Noten werden so enger zusammengerückt oder auseinandergezogen.
     
    Anmerkung : Verwechseln Sie diese Möglichkeit nicht mit dem Skalieren der Bildschirmdarstellung, bei der alle Bildschirmelemente vergrößert oder verkleinert werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das Skalieren hat keinen Einfluß auf das Druckergebnis, und die einzelnen Noten behalten ihren relativen Abstand zueinander, wenn sie überlappt oder sehr eng zueinander dargestellt werden.

    Am oberen Rand des Hauptfensters sind am Lineal (grauer Balken) die Taktnummern markiert. Wenn Sie auf die Trennlinie zweier Takte deuten, ändert sich der Cursor. Sie können dann die Linie ziehen, um die Breite des Taktes anzupassen.
     
    Tip : Auf dem Bildschirm sind die Takte alle nebeneinander angeordnet. Beim Ausdruck werden Sie je nach Papierbreite umgebrochen und untereinander gedruckt. Die gelben senkrechten Linien geben in der Bildschirmdarstellung an, wo beim Ausdruck umgebrochen wird.

    Eine automatische Begleitung kreieren 

    Am Kopf des Dokumentenfensters, zwischen dem Lineal inklusive seiner Numerierung und dem Notensystem, gibt es zwei Flächen, in denen man rhythmische Muster und automatische Begleitungen definieren kann.
    Diese heißen Rhythmusfeld (grüne Fläche) und Begleitungsfeld (graue Fläche).
     
    Anmerkung : Diese Flächen werden nur angezeigt, wenn sie im Optionen Menü aktiviert wurden

    Oberhalb dieser beiden Flächen werden in der Akkordtabelle die Akkorde der einzelnen Takte angezeigt.

    Klicken Sie in die Zelle des Begleitfeldes über dem ersten Takt.
    Das Fenster für die Definition der Begleitung öffnet sich. Klicken Sie auf „Neu" und vergeben Sie einen Namen für die Begleitung (zum Beispiel „Baß Linie"). Anschließend den „Bearbeiten"-Knopf drücken.
    Dadurch öffnet sich ein Fenster mit einem blätterbaren Index für die Definition.

    Öffnen Sie den Eintrag „Instrument" und wählen dort „Baß", wie bereits definiert.

    Anmerkung : Klicken Sie auf „Bearbeiten" um ein neues Instrument zu definieren oder um ein bestehendes zu modifizieren, genauso wie im „normalen" Notensystem.

    Öffnen Sie anschließend den Eintrag „Noten".
    Hier kann man die Sequenz bzw. den Akkordtyp definieren, welche die Begleitung ausführen soll, wenn das Lied abgespielt wird. Wählen Sie „entsprechend Muster" und wählen Sie dann, in der rechten Liste, das „Chacha:Baß" Muster. In diesem Fenster „OK" und dann wieder „OK" klicken.
    Die Begleitung ist nun angelegt.
     
    Anmerkung : Begleitungen werden nur gespielt, wenn das „Begleitung aktiv" Icon (in der Wiedergabepalette) aktiv ist.

    Wie Sie sehen, erscheint die Begleitung nur im ersten Takt des Liedes. Wenn Sie das Lied jetzt abspielen, hören Sie die ersten drei Baßnoten, welche nur zum ersten Takt passen.

    Wir werden nun die Begleitung auf die 4 Takte des Liedes erweitern.

    Tip : Wenn Sie eine Begleitung anlegen, können Sie am Fuß des Hauptfensters direkt den Anfangs- und den Endtakt eingeben, von wo bis wo die Begleitung gespielt werden soll.

    Zielen Sie auf die rechte Ecke des „Baß Linie"-Rahmens im Begleitungsfeld.
    Der Mauszeiger verändert sich. Klicken und ziehen Sie die Ecke nach rechts, bis die 4 Takte des Liedes abgedeckt sind. Lassen Sie den Knopf los.
    Ihre Begleitung ist nun fertig.
    Spielen Sie das Lied .
     

    Einen Rhythmus anlegen

    Nahezu auf die gleiche Art und Weise, wie Sie eine Begleitung angelegt haben, werden wir nun einen Rhythmus anlegen.

    Klicken Sie auf den ersten Takt im Rhythmusfeld (grüne Fläche). Das Fenster für die Definition des Rhythmus' öffnet sich. Wählen Sie „Loop1" aus der Liste der verfügbaren Rhythmen und bestätigen Sie mit „OK".

    Der Rhythmus „Loop1" wurde in das Rhythmusfeld eingefügt, aber nur für den ersten Takt. Genau wie im obigen Beispiel können Sie den Rhythmus auf alle 4 Takte Ihres Liedes erweitern.

    Spielen Sie das Lied  : Ihren Rhythmus kann man zur Musik vernehmen.

    Anmerkung: Rhythmen werden nur gespielt, wenn das „Rhythmus aktiv" Icon (in der Wiedergabepalette) aktiv ist.

    Wir haben hiermit die zahlreichen Harmonisierungsmöglichkeiten des Harmony Assistant gerade erst einmal angekratzt. Sie sollten sich jedoch merken, daß Rhythmus- und Begleitfelder in ihrer Höhe vergrößert werden können, um so mehrere Zeilen gleichzeitig abspielen zu können.

    Wir raten Ihnen, die beigefügten Beispiele zu laden und sorgfältig durchzugehen, um so zu erforschen, wie sie gemacht wurden.
     

    Notation

    Einführung



    Dieser Teil des Handbuchs handelt vom grafischen Erscheinungsbild des Dokuments.

    Zuerst werden sie eingeführt in die Grundbegriffe der Musiktheorie.

    Dann werden sie lernen wie man ein neues Dokument aus einer Vorlage erstellt.

    Verschiedene Arten der Notation werden erwähnt, genauso wie spezielle Arten von Notensystemen: Tabulaturen, Multi-Stimmen Notensysteme, Gregorianische Notation.

    Dann gibt es einen Überblick über die verschiedenen Musik Symbole, die mit einem Notensystem verbunden werden können: Unterbrechungszeichen, Notenschlüssel, Tonart...

    Ein besonderes Kapitel wird in Einzelheiten die Text Objekte beschreiben, die mit einem Notensystem verbunden werden können: wie man sie eingibt und benutzt.

    Zuletzt werden wir Freie Objekte und andere Werkzeuge kennenlernen, die uns helfen das Erscheinungsbild der Partitur zu verbessern.

     

    Anmerkungen zur Musiktheorie

    Allgemeines

     
    In diesem Programm wird die Musik in normaler Weise notiert: Noten werden im Notensystemen plaziert und Notensysteme werden in einer Partitur zusammengefaßt, die in der Musikwelt am häufigsten verwendete Form.

    Wir wollen nun das Basiswissen wiederholen. Wenn Sie bereits mit der Musiktheorie und dem Vokabular vertraut sind, können Sie dieses Kapitel überspringen.

     
    Anmerkung : Selbstverständlich können wir nicht die gesamte Musiktheorie hier erklären. Wenn Sie sich intensiver mit diesem Thema beschäftigen möchten, wählen Sie bitte ein ausführlicheres Buch.
     
    Ein Musikstück wird in einer Partitur aufgeschrieben (dies ist Bestandteil Ihres Dokumentenfensters). Eine Partitur ist in eine Reihe von Notensystemen unterteilt, wobei jedes System für die Noten steht, die von einem Instrument gespielt werden.

    Das Notensystem setzt sich aus fünf horizontalen, zusammengehörigen Linien zusammen:

    _________________
    _________________
    _________________
    _________________
    _________________


    In jeder Partitur können Noten gesetzt werden. Eine Note definiert den Ton, den ein Instrument in einer vorgegebenen Zeit in einer Partitur spielen soll. Noten können zwischen oder auf den Linien gesetzt werden.

    Eine Note definiert in Abhängigkeit von Ort und Erscheinungsbild drei Parameter:

    - Ihre vertikale Position definiert die Tonhöhe. Je höher die Note gesetzt ist, desto höher ist der Ton.

    - Die horizontale Position definiert den Zeitpunkt, wann die Note gespielt wird. Die horizontale Achse der Partitur definiert eine Zeitachse, zu lesen von links nach rechts. Wenn Sie zwei Noten in der gleichen Spalte setzen, werden sie auch gleichzeitig gespielt. Dies wird als Akkord bezeichnet.
    Das Aussehen der Note definiert die Dauer oder Länge. Standardnotenlängen sind in der Notation vorgegeben, wobei jede doppelt so lang gespielt wird wie die nächste.

    Also haben Sie:
    Die ganze Note  entspricht zwei halben Noten: + oder vier Viertelnoten: +++ oder acht Achtelnoten: +++++++ oder sechzehn

    Sechzehntelnoten:
     +++++++++++++++

    und so weiter.

    Pausen bezeichnen Bereiche zwischen Noten, in denen nicht gespielt wird. Wie Noten sind sie auch nach Längen definiert und in 1/2-Schritten untergliedert. Pausen werden nach ihrer Länge benannt, z.B. Ganze Pause, halbe Pause etc.

    Notensysteme sind in Takte gegliedert, unterteilt durch senkrechte Linien, die direkt im Notensystem gesetzt werden. Takte untergliedern Notensysteme in regelmäßige Abstände.

    Schließlich finden Sie auf der linken Seite jedes Notensystems einen Notenschlüssel. Ein Notenschlüssel gibt verschiedene Informationen:

    - Sein Aussehen bestimmt, wo die Noten auf den Linien liegen. Der Violin- oder G-Schlüssel sagt aus, daß die untere Linie dem E entspricht, der nach oben folgende Zwischenraum dem F, die darüberliegende Linie dem G und so weiter (A, H, C, D, E, F, G, ...). Das Violinschlüssel-Symbol ist:


    Der Baß- oder F-Schlüssel entspricht einem tiefen G, und von unten nach oben lauten die Noten A, H, C, D, E, F und so weiter.
    Das Symbol des Baßschlüssel ist:

    - Rechts vom Schlüssel sind zwei Nummern, z.B. . Dies ist ein Zeichen für die Taktart, d.h. die Länge jedes Taktes. 4/4 bedeutet, daß ein Takt vier Schläge enthält und der Wert jedes Schlags einer viertel Note entspricht (oder einer ganzen oder zwei halber Noten).

    Anmerkung :
    Notenbezeichnungen in dieser Dokumentation und in der Software unterscheiden sich von der regulären deutschen Notation.

    In Deutschland ist die Tonleiter: C D E F G A H.
    In der Software wird die internationale (angelsächsische) Notation: C D E F G A B oder lateinische Notation verwendet: Do Re Mi Fa Sol La Si (abhängig von der Wahl unter Einrichten>Globale Einstellungen)

    Außerdem:
    - Kreuz (-is) (ein Halbton höher) wird als # geschrieben und -es (ein Halbton tiefer) als b.
    - Im Deutschen wird Hes (Halbton unter dem H) als B notiert; in dieser Software als Bb oder Sib

    Beispielsweise, die folgende Notenfolge in deutscher Notation:
    A As H B Cis Ges
    entspricht entweder
    A A# B Bb C# Gb
    oder
    La La# Si Sib Do# Solb.

     

    Anmerkungen zur Musiktheorie

    Glossar

    A B D E G K N O P S T U V 

    Akkord

    Ein Akkord besteht aus einer Gruppe von Noten, welche gleichzeitig gespielt werden..

    Ein Akkord bezieht sich immer auf eine Tonleiter und besteht aus mindestens drei Tönen:

    Mit diesen drei Noten ist es bereits möglich, eine beträchtliche Anzahl von Akkorden zu bilden.
    Beispiel:

    Ein C-Dur-Akkord mit der Notierung C besteht aus:

    • Dem Grundton, C
    • Die Terz (Dur), 4 Halbtöne über C befindlich, also das E
    • Die Quinte (normal), 7 Halbtöne über C befindlich, also das G

    Ein E-Moll-Akkord mit verminderter Quinte (oder kleiner Quinte), Emb5 besteht aus:

    • Dem Grundton E
    • Die Moll-Terz, 4-1=3 Halbtöne über dem Grundton befindlich, also G
    • Die verminderte Quinte, 7-1=6 Halbtöne über dem Grundton, also b (oder Ais bei enharmonischer Verwechslung)

    Es gibt Akkorde, die aus mehr als drei Noten bestehen. Die Software beherrscht Akkorde mit fünf oder sechs Noten, welche aus dem Grundton, der Terz und der Quinte bestehen und außerdem:


    Zum Beispiel,

    Der Akkord D-Moll kleine Quinte, große Septime, kleine None wird notiert als Dmb5/7Mb9 und besteht aus:
    • Der Grundnote D
    • Die Moll-Terz, 4-1=3 Halbtöne über D liegend, also F.
    • Die verminderte Quinte, 7-1=6 Halbtöne über D liegend, also As (oder Gis)
    • Die große Septime, 11 Halbtöne über D liegend, also Cis (oder Des)
    • Die verminderte None, 13 Halbtöne über D liegend, also einen Halbton höher als das D eine Oktave höher, also Dis (oder Es)

    Schließlich kann jeder Akkord invertiert bzw. umgekehrt werden. Eine Umkehrung ändert lediglich die Reihenfolge der Noten, d.h. der tiefste Ton ist nicht der Grundton, sondern ein anderer Ton aus dem Akkord, es werden aber nicht die Töne selber verändert.

    Anschlagstärke

    Die Anschlagstärke zeigt eine Veränderung der Lautstärke an: eine Betonung im Takt, eines einzelnen Tones oder eines Akkordes oder ein allmähliches diminuendo oder crescendo.
    Gilt eine Anschlagstärke für eine ganze Passage, so wird sie auch als 'Dynamik' bezeichnet.

    Die Anschlagstärke wird mit dem Schaltfeld „Dynamik" links von dem Notensystem gesetzt.

    Arpeggio

    Die Noten eines Arpeggio-Akkords werden nicht gleichzeitig, sondern sehr schnell hintereinander gespielt.

    Artikulation

    Ebenso wie in vielen Sprachen Akzente verwendet werden, um die Aussprache eines Wortes zu kennzeichnen, gibt es in der Notenschrift Zeichen, mit denen die Phrasierung festgelegt wird.
    Zum Beispiel:
    • ein horizontaler Bogen über mehreren Noten bezeichnet einen Bindebogen. Damit das Programm den Bindebogen richtig wiedergibt, sollte die Anschlagzeit der Noten auf 100% gesetzt werden.
    • ein horizontaler Bogen über zwei unterschiedliche Noten, von denen die zweite kürzer ist als die erste. Damit wird angezeigt, daß die erste Note betont werden soll und die zweite unbetont verklingen soll (Anschlagzeit und -stärke zusammen variieren).
    • ein Punkt über oder unter einer Note steht für eine abgesetzte Note oder Staccato-Note, je nach Kontext. Für eine abgesetzte Note sollte die Anschlagzeit auf 50 bis 80% gesetzt werden, für eine Staccato-Note auf 10 bis 60%.

    Auflösungszeichen

    Widerruft das gegebene Vorzeichen(# oder b) für die folgende Note.

    b


    Wird vor der Note plaziert, verringert die Tonhöhe um einen Halbton..

    Dynamik

    Die meisten Instrumente können sowohl leise als auch laut gespielt werden. Die Lautstärke in der Passagen gespielt werden, wird als Dynamik bezeichnet. Das Pianoforte heißt so, da es leise oder laut gespielt werden kann - abhängig davon, wie hart die Tasten angeschlagen werden.
    Bei Synthesizern wird die Dynamik einer Note mit „Anschlagstärke" („Velocity") bezeichnet, die Lautstärke einer Note ist abhängig von der Geschwindigkeit und Härte, mit der die Taste angeschlagen wird. In dieser Programmversion kann die Dynamik durch das Setzen der Anschlagstärke der einzelnen Noten festgelegt werden.

    Enharmonische Verwechslung

    In einer Tonleiter sind Noten in Stufen enthalten, durch Intervalle getrennt. F-Dur z.B. umfaßt F, G, A, Bb, C, D, E, F.
    Außerdem kann eine Note erhöht (#) oder erniedrigt (b) werden, so daß zwei Notennamen für denselben Ton stehen können. Beispielsweise B-Dur: Diese enthält B, C#, D#, E, F#, G#, A#, B. Hier ist es angemessen, die siebte Note A# zu nennen, obwohl es exakt die gleiche Note wie die vierte in der F-Dur Tonleiter ist, die normalerweise Bb genannt wird. Dies nennt man enharmonische Verwechslung.

    Gruppetto

    Dies ist eine Gruppe aus drei oder vier kleinen Noten vor oder nach der Hauptnote. Wie bei Vorschlagsnoten sind ihre Längen von der zugehörigen Hauptnote abhängig.

    Klang


    Ein Klang ist eine Empfindung, die durch eine Schwingung des Trommelfells ausgelöst wird.
    Ein musikalischer Klang kann von Krach durch seine exakt meßbare Frequenz unterschieden werden. Ein musikalischer Klang wird definiert durch:
    • seine Tonhöhe (oder Frequenz): mehr oder weniger die Schwingungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums.
    • seine Intensität oder Stärke: hängt von der Amplitude der Schwingungen ab. Das ist die Lautstärke des Klangs.
    • sein Timbre, welches zwei Klänge gleicher Tonhöhe und Lautstärke voneinander unterscheidet, welches das C eines Klaviers anders macht als das einer Flöte.

    Nachschlagsnote

    Eine kleingedruckte Note, die auf eine normale Note folgt. Die kleingedruckte Note verkürzt die Spieldauer der normalen Note.

    Note


    Eine Note ist ein Symbol, welches gleichzeitig die Länge und die Tonhöhe eines Tones darstellt. Die Notenform bezeichnet die Länge des Tones und die vertikale Position im Notensystem gibt die Tonhöhe an. Die horizontale Stellung im Notensystem beschreibt die zeitliche Abfolge der Töne.

     
    Noten- bzw. Tonhöhe
    Es gibt sieben Noten, die auf verschiedene Weise geschrieben werden können.
           C, D, E, F, G, A, B (englische Notierung)
    oder Do, Re, Mi, Fa, Sol, La, Si (lateinische Notierung).

    Diese Noten bilden ein aufsteigendes System von Tönen vom Tieferen zum Höheren, die Tonleiter. Eine Oktave bezeichnet den Abstand zwischen zwei Noten mit der gleichen Bezeichnung in zwei aufeinanderfolgenden Tonleitern.

    Die vertikale Position der Note im Notensystem bezeichnet die Tonhöhe in der Tonleiter, welche durch die Tonartangabe am Zeilenanfang benannt wird.

    Ist der Note das Vorzeichen „#" zugeordnet, bedeutet dies, daß die Note um einen Halbton in ihrer Höhe angehoben ist.
    Mit dem Vorzeichen „b" wird sie um einen Halbton vermindert. Dies gilt jeweils auch für die anderen Noten des Taktes, die auf der gleichen Notenlinie positioniert sind.
    Ein Auflösungszeichen vor einer Note widerruft ein vorausgegangenes Vorzeichen; die Note hat wieder ihre normale Tonhöhe.  

    Beachten Sie : dieselbe Note (d.h. derselbe Ton) kann manchmal unterschiedlich notiert werden. Siehe oben unter Enharmonie
     

    Länge des Tones
    Die Notenform gibt die Länge des Tones an. Mit dem größten Wert beginnend...
    ganze Note
    halbe Note = 1/2 ganze Note,
    viertel = 1/2 halbe Note,
    achtel = 1/2 viertel,
    sechzehntel = 1/2 achtel,
    zweiunddreißigstel = 1/2 sechzehntel ...

    Die Notenlängen können durch den Befehl „Verbinden (bogen)" im Menü Bearbeiten kombiniert werden. Wenn man zum Beispiel eine halbe Note und eine Viertelnote mit einem Haltebogen verbindet, erhält man eine Note, die die Summe beider verbundener Noten ist.
    Noten mit einem Punkt, also sogenannte „punktierte Noten" sind um die Hälfte ihres Notenwertes länger. Zum Beispiel ist ein punktiertes Viertel so lang wie ein Viertel und ein Achtel zusammen.

    Es ist auch möglich Triolen zu benutzen. Ihre Länge entspricht 2/3 der geschriebenen Note.

    Notierung:

    Die Noten werden in das Notensystem geschrieben. Noten, die übereinander liegen, werden gleichzeitig gespielt.

    Die Bindung mehrerer Achtel- bzw. Sechzehntelnoten weist den Spieler darauf hin, daß diese Noten „in einem Zug" gespielt werden. Um dies zu tun, sind die Noten zu markieren und der Befehl „verbinden" aus dem Menü Bearbeiten zu wählen. Die Häkchen der Noten werden dann durch einen Balken ersetzt.

    Wenn Noten mit unterschiedlichen Notenwerten gebunden werden, ist der Notenwert (die Länge des Tones) des einzelnen Note schwerer zu erkennen. z.B.:


    Der Notenwert richtet sich dann nach der größten Anzahl von Balken, welche am Notenhals der gewünschten Note anliegen.

    Notensystem

    Ein Notensystem besteht aus fünf horizontalen Linien (Notenlinien) mit gleichmäßigen Zwischenräumen. Die Notenlinien sind von unten nach oben durchnumeriert. Auf die Linien und in die Zwischenräume werden die Noten geschrieben. Jede Linie oder Zwischenraum bedeutet eine Tonstufe.
     
    Im Violinschlüssel ist die Note auf der untersten Notenlinie ein E.

    Im Baßschlüssel ist die Note auf der untersten Notenlinie ein G.

    Am Anfang des Notensystems, neben dem Notenschlüssel, sind Takt und Tonartvorzeichen verzeichnet.

    Nuancierung

    Die einzelnen Töne können mit unterschiedlicher Stärke gespielt werden. Diese Unterschiede nennt man Nuancierungen. Sie werden im Programm über die Dynamikfunktion dargestellt.
    Um die Nuancierungen zu bearbeiten wählt man „Anschlagstärke bearbeiten" aus dem Konfigurationsmenü des Notensystems (siehe auch oben Dynamik).

    Oktave

    Eine Oktave umfaßt acht Stufen der diatonischen Tonleiter.
    Noten im Abstand ganzer Oktaven haben die gleichen Bezeichnungen.
    Die Tonhöhe in der ein Akkord gespielt wird, wird durch die ausgewählte Oktave bestimmt.
    Die Standardoktave (die Oktave in der die Noten im Violinschlüssel eines Stückes üblicherweise gespielt werden) ist in Melody Assistant die 4. Oktave.
    Ein höherer Wert ergibt höhere Töne, ein niedrigerer Wert tiefere Töne.

    Pause

    Pausen zeigen an, daß keine Musik gespielt wird
     
    Tip : In den Symbolleisten sind Pausen analog zu Noten angeordnet. Das bedeutet, daß eine Pause bestimmter Länge in der Pausenleiste am gleichen Platz steht wie die entsprechende Note in der Notenleiste.

    `

    Punkt

    Dieses Symbol, hinter einer Note geschrieben, verlängert sie um die Hälfte ihrer eigenen Länge. Eine Punktierte Viertelnote hätte also die Dauer einer Viertelnote + einer Achtelnote.
    Ein Punkt kann auch nach einer Pause geschrieben werden.

    Stimmumfang

    Das ist der Bereich für eine Stimme. Der Stimmumfang wird gewöhnlich definiert durch den höchsten und den niedrigsten Ton, den ein Sänger singen kann, oder durch die Anzahl der Oktaven.

    Tabulatur

    Die Tabulatur ist die Musiknotation, welche für Bund-Instrumente entwickelt wurde. Der Bund wird dazu benutzt, die Saiten an verschiedenen Stellen zu stoppen, um so durch verschiedene Längen verschiedene Frequenzen zu erhalten.
    Ungleich zu einem Klavier beispielsweise kann ein Instrument mit einem Bund die gleiche Note an verschiedenen Positionen produzieren.
    Erfahre Spieler finden dabei unmittelbar die optimale Position für ihre Finger. Andere werden von Tabulaturen unterstützt.
    Jede Note einer „normalen" Notation ist verbunden mit einer Note aus der Tabulatur.
    Dauer, Bögen, Phrasierung ... muß weiterhin den normalen Notenlinien entnommen werden. Die Tonhöhe entnimmt man der Tabulatur, wo angezeigt wird, wie Saite und Bund gespielt werden müssen.
    Hier ist ein Beispiel für eine Gitarre:

    Hohes E


    Baß E

    Die Zahlen sind Positionen auf dem Bund. 0 bedeutet leere Saite, 1 erster Bund, etc.
    Der Instrumentenhals wird mit der Baß-Saite unten angezeigt.

    Tabulaturen können ebenso für jede harmonische Variante (diatonisch, chromatisch…) in jeder Tonart berechnet werden.


    Takt


    Takte unterteilen Musikstücke in gleiche Teile. Ein Takt wiederum ist üblicherweise in zwei, drei oder vier Teile unterteilt. Diese nennt man Schläge.
    Nicht alle Schläge in einem Takt haben in Bezug auf die Artikulation die gleiche Wichtigkeit.

    • Normalerweise sind der erste und dritte Schlag eines 4-Schläge-Taktes betont.
    • Die anderen Schläge sind nicht betont.

    Schläge wiederum sind ebenfalls unterteilt. Der erste Teil eines Schlages ist betont, der Rest ist unbetont.

    Um dem Interpreten die Takteinteilung mitzuteilen, werden zwei Zahlen, ähnlich einem Bruch, nach dem Notenschlüssel geschrieben.

    Die obere Zahl gibt die Anzahl der Schläge pro Takt an.
    Die untere Zahl gibt die Länge dieser Schläge (in Bruchteilen einer ganzen Note) an.

    Ein 3/4 Takt z.B. umfaßt drei Schläge die jeweils einer Viertelnote entsprechen.

    Bei einem einfachen Takt ist die Dauer jedes Schlages durch zwei teilbar; ein Schlag entspricht einer einfachen Note: Ganze Note, Halbe Note, Viertelnote... Die zweite Zahl ist also immer 1, 2, 4, oder 8.
    Die erste Zahl beschreibt die Anzahl der Schläge, normalerweise also 2, 3, oder 4.

    In einem zusammengesetzten Takt ist die Anzahl der Schläge durch drei teilbar. Die Länge jedes Schlages entspricht einer Punktierten Note: Punktierte Ganze Note, Punktierte Halbe Note...
    Die zweite Zahl ist immer 2, 4, 8, oder 16. Die erste Zahl gibt die Anzahl dieser Werte an, normalerweise also 3, 6, 9, oder 12.

    Taktstrich

    Der Taktstrich ist die vertikale Linie, die einen Takt vom darauffolgenden trennt.

    Tonart

    Tonleitern werden durch ihre Tonart bestimmt. Die verschiedenen Tonstufen sind Kreuz oder B. Zur Vereinfachung werden diese Vorzeichen nur einmal nach dem Schlüssel geschrieben.

    C#Dur oder A#Moll


    Diese Symbole sind die Voreinstellung für die Werte auf der Linie, auf welcher sie geschrieben sind.

    Ermitteln Sie die Anzahl der B oder # Zeichen, um den Namen für die Tonleiter festzulegen:
     

      #  Tonart     b  Tonart
    0
    C
     
    0
    C
    1
    G
     
    1
    F
    2
    D
     
    2
    Bb
    3
    A
     
    3
    Eb
    4
    E
     
    4
    Ab
    5
    B
     
    5
    Db
    6
    F#
     
    6
    Gb
    7
    C#
     
    7
    Cb

    Siehe auch das modale Feld im Kapitel Fragen/Antworten.

    Tonleiter

    Die Tonleiter ist die stufenweise (diatonische) Anordnung einer durch Tongeschlecht und Tonart bestimmten Auswahl von Tönen eines Tonsystems innerhalb einer Oktave.
    Die Stufen sind diatonisch, der Abstand der Stufen bestimmt das Tongeschlecht.

    Bei einer Dur - Tonart:
    Ton, Ton, Halbton, Ton, Ton, Ton, Halbton

    Ein Halbton ist der Abstand zwischen zwei nebeneinander liegen Tasten auf einer Klaviertastatur (einschließlich der schwarzen Tasten) oder zwei nebeneinander liegenden Bünden auf einem Gitarrenhals.

    Eine Tonleiter kann mit jeder Note beginnen (C, D, E ...).
    Benannt wird die Tonleiter nach der ersten Stufen (Prime).
     

    Stufe
    Abstand
    1 Prime
    2 Sekunde 1 Ton über der Prime
    3 Große Terz 2 Töne über der Prime
    4 Quarte 2 und einen halben Ton über der Prime
    5 Quinte 3 und einen halben Ton über der Prime
    6 Sexte 1 und einen halben Ton unter der Oktave
    7M Große Septime 1 Halbton unter der Oktave
    Oktave 12 Halbtöne über der Prime

    Zum Beispiel besteht die C-Dur Tonleiter aus:
    C, D, E, F, G, A, B

    Die E-Dur Tonleiter besteht aus:
    E, F#, G#, A, B, C#, D#

    Weitere übliche Abstände sind:
    3m      kleine Terz     1 und einen halben Ton über der Prime
    b5      verminderte Quinte      3 Töne über der Prime
    5+      übermäßige Quinte  4 Töne über der Prime
    7       kleine Septime  1 Ton unter der Oktave

     
    Ammerkung : Bei einer Dur - Tonart ist die 3. Stufe eine große Terz, bei einer Moll - Tonart ist die 3. Stufe eine kleine Terz.
     

    Tonumfang

    Der Bereich zwischen dem tiefsten und dem höchsten spielbaren Ton eines Instruments.

    Transponieren

    Ein Stück zu transponieren bedeutet, es in eine andere Tonart zu bringen.
    Dies macht man, indem man zu allen Noten des Stücks die gleiche Anzahl Halbtonschritte hinzufügt oder abzieht.

    Triller

    Eine schnelle Variierung der Tonhöhe.

    Triole

    Die Dauer einer Note kann in zwei gleiche Teile zerlegt werden: eine Viertelnote besteht zum Beispiel aus zwei achtel Noten, also eine Zweiteilung.

    Eine Triole zerlegt eine Note in drei Teile, eine Dreierteilung also.

    Die drei Noten zusammen haben den gleichen Notenwert wie zwei Noten (des gleichen Erscheinungsbildes) außerhalb der Triole. So entspricht die Dauer einer Triole mit drei Viertelnoten der Dauer einer halben Note.

    Tatsächlich ist eine Triole ein 3:2 Tupel.


    Tupel


    Geteilte Noten werden als Tupel bezeichnet. Ein Tupel wird dargestellt als zwei Zahlen, die durch einen Doppelpunkt „:" getrennt sind. Ein Tupel a:b bedeutet also, daß die Anzahl von a Noten in der Zeit von b Noten gespielt werden.

    Ein Beispiel: in einem 5:2 Tupel in Achtelnoten werden 5 Noten in der Zeit von zwei Achtelnoten gespielt.

    In den Noten wird lediglich die erste Zahl des Tupels notiert; folglich kann man nicht eindeutig bestimmen ob ein 5:1 Tupel, ein 5:2 Tupel oder ein 5:4 Tupel gemeint ist. Um den Wert des Tupels klar zu bestimmen muß man also die Anzahl der Schläge im Takt auszählen.

    Umkehrung

    In ihrem Grundzustand befinden sich die Akkordnoten in normaler Reihenfolge, d.h. der Grundton ist die unterste Note, dann folgen die dritte, fünfte und eventuell die siebente und die neunte Note. Die Umkehrung eines Akkords ändert die relative Reihenfolge, so daß eine beliebige Akkordnote zur untersten Note werden kann.

    Die erste Umkehrung verschiebt den Grundton zur nächsten Oktave. Die dritte Note wird dann zur Baßnote des Akkords.

    Die zweite Umkehrung verschiebt den Grundton und die dritte Note zur nächsten Oktave. Die fünfte Note wird dann zur Baßnote des Akkords.

    Das gleiche Prinzip kann auf die dritte und vierte Umkehrung angewandt werden (diese Umkehrungen machen natürlich nur Sinn, wenn der Akkord aus vier bzw. fünf Noten besteht.)
    Ein Akkord in C-Dur mit den dazugehörigen Umkehrungen sieht demnach wie folgt aus:

    Grundzustand:    C E G Bb
    1. Umkehrung:    E G Bb C
    2. Umkehrung:    G Bb C E
    3. Umkehrung:    Bb C E G

    Es folgt eine Zusammenfassung der relativen Reihenfolge der Noten zur jeweiligen Akkordumkehrung.

    Bezeichnungen:
    G =Grundton, 3 = Dritter, 5 = Fünfter, 7 = Siebenter, 9 = Neunter.

                   Oktave    Oktave   Oktave
                     -1         0        +1
                      .         .         .
    Grundzustand      .         F 3 5 7 9 .
    1. Umkehrung      .         . 3 5 7 9 F
    2. Umkehrung      .         .   5 7 9 F 3
    3. Umkehrung      .         .     7 9 F 3 5
    4. Umkehrung      .         .       9 F 3 5 7
    1. untere Umk.    . 3 5 7 9 F         .
    2. untere Umk.    .   5 7 9 F 3       .
    3. untere Umk.    .     7 9 F 3 5     .
    4. untere Umk.    .       9 F 3 5 7   .

    Virtuelle Pause

    Eine virtuelle Pause ist eine Pause welche benutzt wird, um einen Takt zum Bearbeiten zu öffnen. Sie zeigt einen unvollständigen Takt an, in welchem immer noch Noten eingetragen werden können.
    Die Darstellung sieht so aus:


    Eine virtuelle Pause zeigt grafisch die übrige Zeit in einem Takt an. Man kann virtuelle Pausen in Pausen umwandeln, indem man das System-Menü benutzt (das schwarze Dreieck im Systemrand), Option „ Virtuelle Pausen in Pausen umwandeln ".

    Tip : virtuelle Pausen kann man unsichtbar machen mit Hilfe einer Option in Einrichten>Globale Einstellungen
     

    Vorschlagsnote

    Eine kleingedruckte Note, die vor einer normalen Note steht. Die kleingedruckte Note verkürzt die Spieldauer der normalen Note.

    Vorzeichen

    Ein Symbol, daß die Tonhöhe von Noten verändert. Es gibt fünf Vorzeichen:

    • Doppel-B: Verringerung der Tonhöhe um einen Ganzton,
    • B (b): Verringerung der Tonhöhe um einen Halbton,
    • Auflösungszeichen: hebt die Wirkung vorangehender Vorzeichen auf,
    • Kreuz (#): Anhebung der Tonhöhe um einen Halbton,
    • Doppelkreuz (notiert als kleines Kreuz): Anhebung der Tonhöhe um einen Ganzton.

    Ein Vorzeichen kann an folgende Stellen plaziert werden:
    • unmittelbar vor eine Note. Die Tonhöhe der Note und aller im gleichen Takt folgenden Noten mit der selben notierten Tonhöhe wird geändert.
    • am Anfang des Notensystems, direkt nach dem Schlüssel. Damit wird die Tonart angegeben.

    Wenn ein Vorzeichen vor eine Note gesetzt wird, wirkt es sich auf diese Note und alle im selben Takt folgenden Noten auf der gleichen Linie aus.
    Normalerweise werden Noten, die eine oder mehrere Oktaven höher oder tiefer liegen ebenfalls geändert. Diese Eigenschaft des Programms kann unter Einrichten>Globale Einstellungen ausgeschaltet werden.
     

     

    Modelle/Vorlagen

    (Vorlagen für ein neues Dokument)

    Einführung

    Wenn Sie "Datei>Neu" wählen, können Sie unter einer Liste von vordefinierten Vorlagen die Art des Musik-Dokuments auswählen, das Sie erstellen wollen.
    Diese Vorlagenliste ist nach Familie oder Thema sortiert, um Ihnen die Suche zu erleichtern.

    Nach dem Vorlagennamen erscheinen kleine Icons. Das bedeuten sie :

    Vorlagen sind in Wirklichkeit normale Harmony-Melody Dateien (.MUS Endung), die in einem speziellen Ordner namens Models gespeichert werden, der sich in einem Unterordner der Anwendung befindet.

    Benutzerdefinierte Vorlagen erstellen :

    Es ist einfach, benutzerdefinierte Vorlagen für Harmony-Melody zu erstellen. Diese Vorlagen erscheinen in der Liste, die mit "Datei>Neu" angewählt wird :

    Einige Hinweise :

    Damit man Ihre Vorlagen einfacher benutzen kann, versuchen Sie diese einfachen Regeln zu beachten :

    Und vergessen Sie nicht, dass andere Benutzer an Ihren Vorlagen interessiert sein könnten.Reden Sie darüber auf http://www.myriad-online.com/cgi-bin/bbs/YaBB.pl oder senden Sie sie zu tunes@myriad-online.com wenn Sie möchten, dass sie in der nächsten Software Version enthalten sind.
    Vergessen Sie nicht, uns zu sagen, an welcher Position im Vorlagen-Baum Ihre Vorlage einsortiert werden soll.

    Seitenmodus


    Anzeige der Partitur

    Harmony Assistant lässt Ihnen die Wahl zwischen zwei Anzeigemodi für Ihre Partitur: Scrollmodus und Seitenmodus .

    Im Scrollmodus werden die Notensysteme untereinander angezeigt und die Takte in einem unendlichen Bereich von links nach rechts. Das rechte Ende der Seite (wo beim Druck zur nächsten Zeile gesprungen werden muss) wird als vertikale, farbige Linie angezeigt.
    Dieser Anzeigemodus wird seit der ersten Version des Programms verwendet und ist immer noch verfügbar.

    Im Seitenmodus wird die Partitur genauso angezeigt, wie sie auch gedruckt wird, von der ersten bis zur letzten Seite als Papierblätter, die sich nebeneinander auf einem virtuellen Schreibtisch befind

    Sie können die Partitur in jedem dieser Modi in gleicher Weise bearbeiten.
    Der Wechsel von einem Modus zum anderen wird über "Partitur>Seitenmodus" durchgeführt.

    Der Anzeigemodus und der aktuelle Zoom werden in der Dokumentendatei gespeichert. Wenn Sie also eine Datei laden, starten Sie mit den zuletzt verwendeten Anzeigeoptionen.
    Wenn ein neues Dokument von einer Vorlage erstellt wird, wird der Seitenmodus standardmäßig aktiviert.
    Sie können einstellen, ob der Scroll- oder Seitenmodus aktiviert werden soll, wenn Sie ein Dokument laden oder erstellen. Siehe "Einrichten>Globale Einstellungen", Option "Öffnen".

    Anmerkung : Da das Dokument im Seitenmodus genauso angezeigt wird, wie es gedruckt wird, können Sie nur die Notensysteme bearbeiten, die als "druckbar" markiert sind, die anderen werden auf der Seite nicht angezeigt.
    Wenn Sie Takte ausblenden, können ebenfalls nur die zu druckenden Takte im Seitenmodus bearbeitet werden.

    Seitengröße

    Standardmäßig entspricht die Seitengröße im Seitenmodus der bedruckbaren Seitenfläche (abhängig vom gewählten Drucker). In einigen Fällen kann es trotzdem interessant sein, mit einer anderen Seitengröße zu arbeiten.
    Besonders wenn Sie Ihre Musikstücke im Web mit Hilfe des Myriad Music Plug-in veröffentlichen möchten.

    Wenn Sie sich zum Beispiel mit Chormitgliedern auf dieselbe gedruckte Partitur beziehen wollen, müssen Sie in der Lage sein "vierter Takt auf der dritten Seite" zu sagen, und jeder muss verstehen auf welche Stelle Sie sich beziehen.
    Wenn aber ein Mitglied seine Partitur im Querformat anstatt im Hochformat gedruckt hat, oder wenn der Druckbereich auf seinem Drucker kleiner ist als auf Ihrem, kann das Seitenlayout anders sein.

    Die Menüoption "Partitur>Papiergröße einstellen" erlaubt es Ihnen einen bestimmten Seitenbereich anstelle der aktuellen Druckereinstellung zu verwenden (durch die Auswahl von "Stattdessen verwenden")
    Nun können Sie auswählen, dass eine Skalierung der Seite durchgeführt wird, so dass der komplette Seitenbereich genutzt wird, wenn jemand anderes Ihre Partitur druckt (Während des Druckens dem Papier anpassen)
    Wenn der Druckbereich sehr unterschiedlich vom Original ist (z.B. Hochformat anstelle von Querformat) können starke Verzerrungen auftreten.
    Um diese zu vermeiden wählen Sie "Seitenverhältnisse beibehalten".

    Sie können auswählen, wie die Seiten auf dem virtuellen Schreibtisch angezeigt werden:

    • Die Seiten können nebeneinander als Gruppe von zwei Seiten plaziert werden, wie in einem Buch. Diese Anzeige zeigt die Art, wie der Musiker die Seiten beim Spielen der Partitur liest.
    • Es kann Platz für ein Deckblatt gelassen werden. Dann wird die erste Seite der Partitur einzeln angezeigt..

    Bildschirm DPI

    Standardmäßig wird angenommen, dass die Bildschirmauflösung 72 DPI (dots per inch) beträgt, was 28 dots per Zentimeter entspricht.
    Im Seitenmodus und einer Skalierung von 100% sollten Sie die Seite am Bildschirm in der echten Größe sehen. (legen Sie ein echtes Blatt Papier auf den Bildschirm um sicherzugehen).

    Sehr oft ist die Bildschirmauflösung größer als 72 DPI, dann ist die angezeigte Größe des Papiers kleiner als das echte Blatt Papier.
    Sie können diese Einstellung in der Software vornehmen um die richtige Größe auf dem Bildschirm zu erhalten, dazu wählen Sie "Partitur>Papiergröße einstellen", dann "Bildschirmauflösung einstellen".
    Legen Sie ein Lineal an den Bildschirm und bewegen Sie den Schieber, bis die angezeigte Größe der Linealgröße entspricht.
    Von nun an wird die Anzeige im Seitenmodus eine korrekte Wiedergabe dessen sein, was gedruckt wird.
    Diese Einstellung betrifft alle Dokumente.

    Anzeige der Kontrollmarken

    Wenn die Anzeige der Kontrollmarken eingeschaltet ist ("Partitur>Kontrollmarken anzeigen"), wird eine Reihe von Kontrollmarken die folgende Werte am Bildschirm anzeigen: Notensystemhöhen, Plazierung von Notensystemelementen im Notensystembereich, Taktbreiten, Taktränder, Plazierung von Kopf- und Fußzeilen, etc. Diese Kontrollmarken werden nicht gedruckt.

    Sie können diese Kontrollmarken anklicken und ziehen, um dessen Werte zu verändern. Wenn Sie eine Kontrollmarke bewegen, wird das Seitenlayout in Echtzeit neu berechnet.

    Seien Sie also nicht überrascht, wenn sich z.B. ein Notensystem nach oben bewegt, wenn Sie dessen Höhe ändern: es liegt an den Seiteneinstellungen, die Sie getätigt haben.

    Verknüpfungen

    Im Seitenmodus befindet sich in der unteren linken Ecke Ihres Dokumentenfenster eine Reihe von Icons, die Ihnen den Zugriff auf die häufigsten Seiteneinstellungsbefehle bieten. Die aktuelle Seitenzahl wird auch angezeigt. Klicken Sie auf diese Nummer, um Sie zu ändern und so eine andere Seite Ihres Dokuments anzuzeigen.

    Palette

    Eine spezielle Palette für den Seitenmodus (siehe "Fenster" Menü) zeigt ein Schema Ihres Dokuments. Der angezeigte Bereich wird dargestellt und Sie können ihn frei bewegen.

    Der Gravurmodus


    Symbolabstandsmodi

    Harmony Assistant bietet zwei verschiedene Modi für den Abstand zwischen Noten: der arithmetische und der Gravurmodus.
    Diese Abstandsmodi sind unabhängig vom Anzeigemodus des Dokuments (Scroll- oder Seitenmodus).

    Im arithmetischen Abstandsmodus werden Noten und Pausen durch einen Abstand getrennt, der proportional zu deren Dauer ist. Zum Beispiel ist der Abstand nach einer halben Note doppelt so groß wie nach einer Viertel.
    Dies ist der einzige Modus, der in Harmony vor September 2001 verfügbar war.

    Im Gravurmodus kann der Abstand zwischen den Symbolen frei eingestellt werden.
       
    Arithmetischer Modus
    Gravurmodus
    Engraver mode
    Arithmetic mode
    Als Beispiel ist hier eine halbe und eine Reihe von kürzeren Noten im arithmetischen Modus dargestellt.
    Wie man erkennen kann, ist nach der halben Note ein großer Freiraum, und die Sechzehntel sind stark zusammengedrückt.
    Hier ist derselbe Takt im Gravurmodus. Der Abstand ist nicht proportional zur Notendauer. Die Darstellung ist schöner und die Abstände besser ausgeglichen.

    Welchen Abstandsmodus Sie auch wählen, die Noten an derselben zeitlichen Position werden unter den Notensystemen gleich ausgerichtet.
    Die Taktgrößen werden für alle Notensysteme entsprechend der kürzesten Note des Taktes berechnet.

    Es kann einen Unterschied zwischen der berechneten Skala im Scroll- und Seitenmodus geben: im Scrollmodus werden alle Notensysteme angezeigt, also werden alle Notensysteme zur Berechnung der Taktgrößen herangezogen. Gregorianische und Schlagzeug-Notensysteme werden vom Gravurmodus nicht beeinflusst.
    Im Seitenmodus werden nur die Notensysteme beachtet, die zum Druck ausgewählt wurden.
    Es wird empfohlen, die Seiten im Seitenmodus anzupassen.

    Den Abstandsmodus auswählen

    Die Auswahl zwischen dem arithmetischen und dem Gravurmodus kann im "Partitur" Menü getroffen werden. Im selben Menü können Sie die Parameter für den Gravurmodus einstellen.
    Sie können die Anzeigegrößen für die verschiedenen Notenlängen auswählen.
    Die Einheit ist eine relative Größe einer Notenlänge entsprechend zu den anderen. Sie entspricht ungefähr dem Abstand zwischen den Noten in Pixeln, bei einem Zoom von 100%.

    Anmerkung : Wenn der Gravurmodus eingeschaltet ist, wird ein <E> in der Titelleiste des Dokuments angezeigt.
     

    Den Gravur-Abstandmodus einstellen

    Sie können die Größe jeder Note in relativen Einheiten bestimmen:

    Wenn eine Note eingefügt wird kann die Software eine automatische optimale Taktbreite ermitteln und diese automatisch anwenden. Sie können die kleinst-mögliche Taktbreite und die größte definieren.
    Sie können ebenso die Taktbreite für leere Takte angeben.
    Wenn diese drei Werte identisch sind, werden alle Takte dieselbe Breite haben.

    Auf der linken Seite dieses Dialogfensters können vordefinierte Parametersätze ausgewählt werden. Sie können Ihre eigenen hinzufügen.

    Dokumente laden und erstellen

    Wenn eine Datei (MIDI, TAB, KAR, ABC,...) importiert wird, ein neues Dokument von einer Vorlage erstellt wird oder eine Datei geladen wird, die mit einer früheren Version der Software erstellt wurde, wird der Abstandsmodus eingestellt, den Sie unter "Globale Einstellungen", "Öffnen" definiert haben.

    Ausrichten


    Im Scrollmodus von Harmony Assistant und Melody Assistant, oder im Seitenmodus mit Anzeige der Kontrollmarken von Harmony Assistant, können die verschiedenen Elemente des Notenblattes ausgerichtet werden.
    Die Kontrollmarken zeigen die aktuellen Größen und Positionen an. Durch das Verschieben der Kontrollmarken ändern sie die Größen und Positionen.

    Hier ein Beispiel für die Anzeige:

    handles


    Ändern der Taktgröße

    Die kleinen roten, nach unten weisenden Pfeile in der Taktleiste über den Notensytemgruppen bestimmen die linke und rechte Grenze des Taktes. Noten, Pausen und anderen Objekte werden in dem Bereich zwischen diesen beiden Pfeilen dargestellt.

    Die nach unten weisenden blaue Pfeile bestimmen die Taktbreite.

    Wenn sie mehrere Takte markieren, können sie die Änderung für alle markierten Takte gleichzeitig durchführen.

    Im Hilfe-Menu finden sie zu diesem Thema auch einen Lehrfilm (Englisch): "Bar size change. Scale, left margin, right margin." 


    Ändern der vertikalen Positionen

    Die kleinen roten Pfeile an der Leiste, links vom Notenschlüssel, bestimmen die Lage der verschiedenen Elemente innerhalb der Notensystemgruppe: die Positionen von Taktzahlen, Notenzeilen und Liedtexten.

    In der Druckvorschau oder im Seitenmodus (nur Harmony Assistant) können Sie mit den blauen Pfeilen, links vom Notenschlüssel, die oberen und unteren Begrenzungen der Notensysteme verschieben:

    Unterbrochene Auswahl


    Die Auswahl Arten

    Wie wir gesehen haben werden über das "Bearbeiten" Menu Aktionen auf die Auswahl angewendet.

    Sie erzeugen die Auswahl indem sie das "Auswählen" Werkzeug in der "Bearbeitungswerkzeuge" Palette verwenden. Die Auswahl kann durchgehend (ein Gebiet) oder unterbrochen (Symbole) sein.
     
    Die durchgehende Auswahl ist definiert durch eine zeitliche Start und Endposition. Alle Symbole die dieses Gebiet einschließt werden bearbeitet wenn eine Kopieren/Austauschen/Löschen/Hinzufügen Operation, oder irgendeine andere Operation in Verbindung mit dieser Auswahl angewendet wird.

    Zum Beispiel, hier ist eine durchgehende Auswahl:


    Die ersten beiden Akkorde sind ausgewählt.

    Die unterbrochene Auswahl erlaubt es Symbole individuell auszuwählen, zum Beispiel zwei von vier Noten eines Akkordes, nur die Pausen in einem Takt, usw.
    Zum Beispiel, hier ist eine unterbrochene Auswahl:

    Nur jeweils zwei Noten der beiden Akkorde sind ausgewählt.

    Anmerkung : Die unterbrochene Auswahl ist verfügbar ab  Melody Assistant 6.5 und Harmony Assistant 8.5.


    Eine unterbrochene Auswahl erzeugen

    Um eine unterbrochene Auswahl zu definieren, wechseln sie in den "Auswahl" Modus ("Bearbeitungswerkzeuge" Palette) und klicken die Symbole (Noten oder Pausen) bei gedrückter Shift Taste oder mit der rechten Maustaste.
    Die Farbe des Symbols wechselt: es ist ausgewählt. Wenden sie dieselbe Operation auf ein anderes Symbol an erzeugen sie so ein Set von ausgewählten Symbolen.
    Beachten sie, daß die Farbe der ausgewählten Symbole im Menu "Einrichten -> Globale Einstellungen -> Anzeige" geändert werden kann.

    Ein Symbol wieder aus der Auswahl entfernen

    Wenn sie ein Symbol nochmals bei gedrückter Shift Taste oder mit der rechten Maus Taste anklicken, wird es deselektiert.
    Um alle Symbole zu deselektieren, klicken sie irgendwo in das Notensystem ohne die Shift Taste zu drücken.

    Mehrere Symbole mit einem Klick auswählen

    Um eine Gruppe von Symbolen auszuwählen, klicken sie irgendwo bei gedrückter Shift Taste und bewegen sie die Maus mit gedrückter Taste. Ein Rechteck wird gezeichnet und alle Symbole innerhalb werden ausgewählt. Die individuelle Auswahl betreffend wechselt dieses Rechteck die Symbole vom ausgewählten Zustand in den nicht ausgewählten.

    Aktionen anwenden

    Auf eine unterbrochene Auswahl können dieselben Aktionen angewendet werden, wie auf einen regulären Auswahlbereich.
    Zum Beispiel:
    "Bearbeiten>Kopieren" kopiert die ausgewählten Symbole in die Zwischenablage. Sie können sie dann an einem anderen Platz wieder einfügen, indem sie die gewünschte Stelle anklicken um den Einfügepunkt zu markieren. Dann benutzen sie "Bearbeiten>Einfügen"
    "Bearbeiten>Löschen" löscht die ausgewählten Symbole.
    "Bearbeiten>Erscheinungsbild>Allgemein" ändert das Aussehen der ausgewählten Symbole.
    "Bearbeiten>Schieben" ändert die Tonhöhe der ausgewählten Symbole.
    Wenn sie die Größe des Notenhalses eines ausgewählten Symbols ändern, während sie die Shift-Taste gedrückt halten, wird der Notenhals für alle ausgewählten Symbole entsprechend geändert.
    Wenn sie eine Pause bewegen, während sie die Shift-Taste gedrückt halten, werden alle ausgewählten Pausen bewegt.
    Und so weiter...

    Eine Gruppe bewegen

    Die unterbrochene Auswahl ermöglicht es eine Gruppe von Symbolen zu bewegen.
    Wenn irgendein Symbol aus der unterbrochenen Auswahl bewegt wird, bewegt sich die ganze Gruppe der ausgewählten Symbole.
    Bei vertikaler Bewegung ändern sie alle Tonhöhen.
    Bei horizontaler Bewegung verschieben sie diese Noten an eine andere Zeitposition im Notensystem. Diese Bewegung kann im selben Notensystem stattfinden oder in einem anderen Notensystem.
    Die Note, die sie für die Bewegung gewählt haben, ist die "Master Note".
    Wenn die Master Note mit einer gleichen Notein der Partitur zusammentrifft, erscheint das "+" Symbol. Das bedeutet, daß die Gruppe zu den bestehenden Noten hinzugefügt wird um wenn möglich Akkorde zu bilden.
    Wenn nicht wird die Gruppe an der gewählten Position eingefügt und die existierenden Noten werden verschoben.
    Im Gegensatz zu Kopieren/Einfügen, das die Tonhöhen beibehält, wird beim Bewegen einer Gruppe die grafische Darstellung der Symbole auf dem Bildschirm beibehalten.
    Wenn sie mehrere Noten einer regulären (durchgehenden) Auswahl haben und dann bei gedrückter Shift-Taste klicken, ändern sie die reguläre Auswahl in eine unterbrochene Auswahl um, und sie können die Noten bewegen, einfügen oder hinzufügen wie oben erklärt.

    Spezielles Einfügen

    Wenn eine Gruppe von Symbolen in die Zwischenablage kopiert wurde und dann an einem bestimmten Punkt der Einfügebefehl erteilt wird, so werden die Symbole dort eingesetzt. Das ist die normale Vorgehensweise.
    Wenn aber vor dem Einfügen auch nur ein Symbol durch eine unterbrochene Auswahl ausgewählt wurde wird der Inhalt der Zwischenablage an der entsprechenden Zeitposition zu den bereits existierenden Symbolen hinzugefügt. In diesem Fall werden die orginalen Tonhöhen anstelle der grafischen Darstellung beibehalten.

    Besondere Anmerkung

    Eine unterbrochene Auswahl kann sowohl auf Standard oder Schlagzeug Notensysteme, als auch auf Gitarren Tabulatur Systeme angewendet werden.

    Views

    Introduction

    A view is a different way of displaying a same document. This display can be stored in the document itself, and saved with it.
    The user can switch quickly from one view to another, add or delete views. There is no limit for the number of views that can be related to a document.

    For instance, by using views, an orchestra score can be easily created. This score file contains a general view, displaying all the performers' staves, then one view for each kind of instrument.
    Of course, this can be printed.

    Note : Views related to a document need page mode: they are therefore available only in Harmony Assistant.
    If, with Melody Assistant, you load a score that contains views, only the general view will be available. A message will warn the user about it.

    When defining a view, you choose the settings that are specific to this view, and those that will be inherited directly from the general view.

    If a setting is specific to a view, changing it in the general view (or in any other view) won't affect this view.
    If a setting is not specific to a view, changing it in the general view will affect this view, and vice versa.

    The name of the current view is displayed in the window title, after the file name. When a view-specific setting is edited, the name of the view is displayed in the edit box title. If no view name is displayed, then it means you are currently working on the general view, and that all the changes will affect both the general view and all the views that inherit this setting)

    Settings

    Music symbols as notes, dynamics, clef changes, keys, time signatures, etc, are common to all views. For instance, if you change a note pitch, it will affect all views.

    A view is primarily defined by its name, the staves it contains, and by its  properties.

    Staves: Each staff in the document can be displayed or not in a view. It is the basis of the notion of view. A view can contain as many staves as you wish. A same staff can only be displayed once in each view.

    Tempo display: Tempo marks in the score will be displayed on the first staff of this view

    Global dynamic display: Global dynamics (that apply to all staves in a score) will be displayed on the first staff of this view.

    Global text display: Text objects related to staves will be displayed on the first staff of this view.

    Title, Composer, Remarks: A view can set its own header ("File > Title, Composer, Remarks" menu option). This is especially useful if the printing options ask for displaying this information at the beginning of the document.

    Page settings: In page mode, the exact preview of what will be printed is displayed on screen. A view can define its own page settings ("File > Printing options" menu item). For instance, the printing scale, group captions, margins, page header and footer, etc, can vary from one view to another

    Engraver mode: Each view can define its own engraver mode settings ("Score > Engraver mode setup" menu item). Note spacing  rules can then be different from one view to another.

    Score appearance settings: Each view can define its own score general appearance ("Score >Display setup" menu item): line thickness, accidental spacing, tie appearance, etc.

    Fine positions: Each view can define its own fine positions: staff spacing, group name position, etc.

    Staff appearance settings: Each view can define its own staff appearance settings ("Staff > Staff display mode" menu item): symbol size, default colors, etc. Of course, it only apply to staves that are displayed in this view

    Transposed score: Each view can define whether the score is displayed transposed or not ("Options > Display transposed score" menu item).

    Group symbols: Each view can define its own appearance and position for bracket and braces that represent staff groups.


    "Views" menu

    The view menu enable to edit (thus, create) views, to switch between views or to select directly a view to work on it.

    Creating and editing views

    To create and edit view, please use the "Views > Edit" menu item. The window that opens is split into three parts: the document staff list, the document view list, and the view staff list.

    Document staff list

    Staff names are displayed in the order of their presence in the document. Because a same staff can only be included once in each view, staves are displayed in grey when already present in the view.

    Select a staff and click the "Add to view" button to add this staff to the current view, or double-click the staff to add. You can select several staves through Shift+Click to add several staves in a row

    The Create view from staves button will wipe out the view list then create one view for each staff.
    The Create view from groups button will wipe out the view list then create one view for each staff group.

    Document view list

    When a view is added to the document, it appears here. The view order can be changed: click a view name and drag it in the list to change its position.

    Several buttons enable to apply actions to the view list: create a new view, change the view settings, duplicate the selected view, delete the selected view, delete all views, change the printing options of the selected view.

    To copy the settings or the printing options to all view, right-click a view and select the action to be applied in the contextual menu.

    You can select several views through Shift+Click then apply actions to all the view by right-clicking an item in the list.

    View staff list

    It's the list of staves in the selected view. A button enables to delete the selected staff from the view. This doesn't delete this staff from the document.

    Text objects in views

    By default, text objects related to staves are displayed in all view that contain this staff.

    If the staff that contain the text object is not present in the view, and the view define that global text objects are also displayed, then the text is displayed on the next visible staff of this view

    When editing a text object, a pop-up menu enable to relate this text to a given view, or all the views except the general view.


    Free objects in views

    When editing a freeobject, a pop-up menu enable to relate object to a given view, or all the views except the general view.

    Music performance

    In the "Play tools" palette, you can select whether you wish to play the view content only, or all the staves.

    Printing

    When printing a score, the current view will be printed.
    If you wish to print all the views, select "File > Print > All views".
    Please note that the view order (thus the printing order) can be changed from the view creation and editing window

    Tips

    To switch quickly between view, a palette is available in "Scripts > Notation > Select View"



    Targets


    Introduction

    Targets are special positions in your document. The accuracy of a target is the bar. There can therefore only be one target per bar.
    You choose in which bar you want the targer to be inserted, and you can then move quickly to this target, or play the piece from this point.

    Targets are saved along with the document.

    Target management

    To open the target management meny, click the target icon located at the bottom left corner of your document (in the placard). This menu is avaialble both in page mode and in scroll mode.

    First, you will find here the list of targets already defined in the current document, followed by the bar in which each target is located. Select one of these elements to move to the matching target.

    To create a target, click in the ruler to select a bar, then "Create a target at bar..." to create a target at this bar. You are then asked for the target name
    In the ruler, a target icon appears.

    In the target meny, you can ask for playing the piece from the target, rename it or delete it. These operations always apply to the current target, so move first to the target you wish.

    Note: To create or delete qyickly a target in a bar, right-click the ruler and select "Target" in the pop-up menu..



    Captions

    A target can also be displayed in the document itself, on its first staff.
    Once one or several targets have been created, select "Setup captions" in the target menu. You will define the appearance and the way target captions are generated..

    Targets are created as free text objects related to the first staff. This free text uses target-specific wildcard patterns. We'll see later that you can define manually targets by using these patterns.

    In the target caption setup box, select first whether you want to create targets automatically or not.
    Si la création est automatique, toute modification d'un repère entrainera une mise à jour des libellés des repères. Par exemple, si vous ajoutez ou effacez un repère, le libellé de repère correspondant sera mis à jour.
    Si vous n'êtes pas en création automatique, il vous faudra demander à nouveau "Configurer les libellés".

    Un libellé de repère peut s'afficher de différentes manières :

    - Par le nom du repère
    - Par le rang du repère sous forme A,B,C...
    - Par le rang du repère sous forme 1,2,3...

    Ce libellé peut être encadré.

    Le décalage horizontal et vertical par défaut peut également être spécifié pour définir une position particulière dans la mesure. Ceci s'applique à tous les repères lors de la création de leur libellés, mais comme il s'agit de textes libres, vous pouvez déplacer un libellé de repère donné, changer ses attributs graphiques ou compléter son libellé de la même manière que vous éditez un texte libre.

    Lors de la génération des libellés des repères, si un libellé existe déjà dans la mesure du repère, ses attributs sont préservés (position, police, etc). Choisissez "Regénérer les libellés" ou "Effacer les libellés" pour demander une création à partir des valeurs d'origine.

    Vous pouvez demander à ce qu'aucun libellé ne soit associé à un repère, par exemple si le repère est un simple marqueur de position que vous ne voulez pas voir affiché sur le document imprimé. Allez au repère désiré via le menu des repères et désactivez "Afficher le libellé" dans ce même menu. Si vous avez demandé un affichage des libellés des repères selon leur rang, ce repère sera omis de la numérotation.
    Par exemple, si vous avez trois repères dans le document, le second sans affichage de libellé, le premier sera affiché comme "A" le troisième comme "B".

    Une autre possibilité est de créer manuellement un libellé de repère. Ajoutez un texte libre dans une mesure où se trouve un repère et entrez les séquences suivantes associés au texte que vous désirez :

    $!N pour afficher le nom du repère à cette mesure
    $!A pour afficher le rang du repère sous forme A,B,C...
    $!# pour afficher le rang du repère sous forme 1,2,3...








    Haltebogen, Bindebogen und Balken


    Bei der Musik Notation gibt es drei Arten von Symbolen, die benutzt werden, um Noten zu verbinden : Haltebogen, Bindebogen und Balken.

    Hier werden wir lernen, was sie bedeuten, wie man sie schreibt und wie sie gespielt werden.

    Haltebogen


    Ein Haltebogen ist immer zwischen zwei aufeinanderfolgenden Noten derselben Tonhöhe angesiedelt. Er ist gleichbedeutend mit einer einzelnen Note, deren Länge die Summe der beiden Noten beträgt.

    Um einen Haltebogen zu erzeugen können sie entweder:

    Bitte schauen sie sich hierzu das Video Tutorial "How to tie notes" an. ("Fenster>Anleitungen" Menu im Programm).


    Bindebogen


    Ein Bindebogen befindet sich zwischen zwei Noten verschiedener Tonhöhe.
    Wenn er gespielt wird verhält er sich wie ein Glisando: die Tonhöhe verändert sich sanft oder in Halbtonschritten von der ersten Tonhöhe zur Zweiten.
    Das Bindebogen-Werkzeug befindet sich in der "Verschiedenes" Werkzeug-Palette.

    Bitte schauen sie sich hierzu auch folgende Video-Tutorials an: "Adding and deleting slur", "Relate a double slur to a note" und "Playing slurs". ("Fenster>Anleitungen" Menu im Programm).

    Wenn der Bindebogen unter eine ganze Gruppe von Noten gesetzt wird kann man ihn dazu benutzen eine spezielle "Phrasierung" zu kennzeichnen, das heißt er bedeutet, daß die Noten dieser Gruppe als einzelner "Satz" zu spielen sind (in einem Zug bei einem Blasinstrument).

    Ein Bindebogen kann auch zwischen zwei Noten verschiedener Notensysteme eingesetzt werden.

    Balken (Verbindung)


    Der Balken oder Verbindung verbindet zwei oder mehr Noten mit dem Zweck eine Rhythmische oder melodische Ordnung zu erzeugen. Es gibt in der Software mehrere Arten Balken zu definieren.


    Bitte schauen sie sich hierzu auch folgendes Video-Tutorial an: "Hitching notes. Automatic and manual hitching. Time signature setup." ("Fenster>Anleitungen" Menu im Programm).

    Tabulaturen

    Einleitung


    In der klassischen Notation für Musiknoten auf einem Notensystem muss der Musiker eine Verbindung mit der geschriebenen Note und der Art, wie er diese Note auf seinem Instrument spielt, herstellen.

    In einer Tabulatur werden die Noten in einer einfacheren Weise geschrieben, die direkt zeigt, wie die Note auf dem Instrument gespielt werden muss. Dies erleichert die Arbeit des Musikers.

    Zwei Arten von Tabulaturen können in Harmony-Melody benutzt werden : Tabulaturen für Saiteninstrumente (Gitarre, Bass, Banjo...) und Tabulaturen für Harmonika (diatonisch und chromatisch).  

    Anmerkung : Harmony-Melody kann automatisch Tabulaturen für eine Vielzahl von Instrumenten berechn : Gitarre, Bass, Laute, Harmonika... Sie können sogar Ihre eigenen Instrumente definieren, sie als unabhängige Dateien speichern und sie dann mit anderen Nutzern teilen.


    Um Harmony-Melody eine Tabulatur berechnen und anzeigen zu lassen, wählen Sie "Notensystem>Tabulatur" Menü, dann das Notensystem und das Instrument. Die Tabulatur wird berechnet und angezeigt, entsprechend dem vorhandenen Standard Notensystem. Jede Änderung auf dem Standard Notensystem wird in einer Änderung in der verbundenen Tabulatur resultieren.

    Tabulaturen

    Saiteninstrumente :

    Guitar, Bass,Banjo...

    Einleitung


    Wenn eine straffe Saite vibriert, ist der ausgesandte Klang proportional zu der Länge der Saite.
    Einige Instrumente basieren auf diesem Prinzip, z.B. Harfe oder Klavier. Auf jeden Fall führt die große Anzahl von Saiten, die gebraucht wird um eine ausreichende Anzahl von Tönen zu spielen, zu einem voluminösen Instrument.

    Um dies zu vermeiden, ist es nötig, mit einer Saite mehrere Klänge erzeugen zu können, was möglich ist, indem man die Saite verkürzt, bevor man einen Klang erzeugt. Das ist das Prinzip, das bei der Geige verwendet wird : der Musiker setzt seine Finger dorthin, wo es nötig ist, um die korrekte Note zu erzeugen. Dazu braucht man jedoch eine große Fingergenauigkeit.

    Eine andere Art von Instrumenten, namens Saiteninstrumente mit Bünden, benutzen ein geschicktes System um die Saite einfacher für den Musiker zu verkürzen.
    Die Saiten sind auf einem Hals festgemacht. Jede Saite produziert eine vorgegebene Tonhöhe (Frequenz), wenn Sie gezupft oder gerieben wird. Uf dem Hals befinden sich Zellen, die durch metallische Balken voneinander getrennt sind, sie nennt man Bünden.

    Wenn der Finger eine Saite in eine Zelle presst, wird die Saite auf ein Bund gedrückt und dann gekürzt : die erzeugt Note ist dann höher.
    Die Bünden sind so konstruiert, dass jede Zelle einem Halbton entspricht. Das ist alles.

    Anzeige

    Die Anzeige wird durch eine Tabulatur gemacht. Jede horizontale Linie einer Tabulatur entspricht einer Saite, die Saite mit der höheren Tonhöhe ist oben.
    Jede gespielte Note wird als eine Nummer geschrieben, die die Zellnummer angibt. Eine leere Saite wird als 0 geschrieben, die erste Zelle 1 und so weiter.

    Der Musiker liest die Tabulatur von links nach rechts, jede Note, die auf der entsprechenden Saite und Zelle notiert ist. Wennn zwei Noten in derselben Spalte angezeigt werden, werden sie zurselben Zeit gespielt.

    Es gibt oft mehrere Stellen auf dem Hals, die dieselbe Note erzeugen. Die Hand- und Fingerbewegung muss dann optimiert werden, um zu vermeiden, dass man erst dorthin auf dem Hals geht und dann wieder zurück. Die Software errechnet den einfachsten Pfad, um die gegebenen Noten zu spielen.

    Eine Tabulatur erstellen

    In Harmony-Melody gibt es mehrere Möglichkeiten, um ein Notensystem mit einer Tabulatur anzuzeigen :

  • Standard Notensysteme haben keine verbundenen Tabulaturen. Um einem Standard Notensystem eine Tabulatur hinzuzufügen, wählen Sie Tabulatur bearbeiten im Notensystem Kontext Menü oder klicken Sie auf das kleine "Tab" Icon am Notensystem Rand, und wählen Sie die Art der Tabulatur, die Sie möchten.
  • Standard Notensysteme mit verbundener Tabulatur zeigen Noten in der klassischen Art an und zeigen die verbundene Tabulatur. Wenn Sie eine Note einfügen, wird die Tabulatur neu berechnet. Um dies zu vermeiden, wählen Sie "Vorrangig Tabulatur" im Notensystem Kontext Menü. Das Notensystem wird dann ein "Tabulatur" Notensystem mit einem sichtbaren klassischen Notensystem.
  • Tabulatur Notensysteme mit verbundenem Standard Notensystem Die Notensystem Erscheinung ist dieselbe wie oben. Sie können jedoch keine Noten in das klassische Notensystem einfügen, sondern nur in die Tabulatur. Sie können zurück zu einem Standard Notensystem mit verbundener Tabulatur schalten, indem Sie die Option "Vorrangig Tabulatur" im Notensystem Kontext Menü abwählen. Die Tabulatur wird dann neu berechnet.
  • Tabulatur Notensysteme zeigen nur die Tabulatur an. Sie können dann die klassische Notensystem Anzeige aktivieren, indem Sie den Notensystem Anzeigemodus verändern (Notensystem Kontext Menü); Sie erhalten dann ein Tabulatur Notensystem mit einem verbundenen Standard Notensystem. Sie können auch den Notensystem Typ ändern, um ein Standard Notensystem mit einer verbundenen Tabulatur zu erhalten.

  • Zusammenfassung :
  • Eine Tabulatur kann mit einem Standard (klassischem) Notensystem verbunden werden, es zeigt dann die Noten im Tabulatur Format entsprechend den vorhandenen Noten im Standard Notensystem.
  • Um eine Tabulatur mit einem bestehenden Notensystem zu verbinden, wählen Sie "Notensystem>Tabulatur" und dann das Ziel Notensystem.
    Sie können Noten entweder in das Standard Notensystem oder in die Tabulatur einfügen, aber der Fingersatz wird automatisch neu berechnet.
    Wenn Sie einen vorhandenen Fingersatz in einer Tabulatur anzeigen wollen, müssen Sie einen Tabulatur Notensystem verwenden oder das Notensystem in den "Vorrangig Tabulatur" Modus schalten (Notensystem Kontext Menü).

    In einem Tabulatur Notensystem, oder in einem Notensystem im "Vorrangig Tabulatur" Modus, können Noten nur in die Tabulatur eingefügt werden. Der Fingersatz wird nicht neu berechnet und bleibt so, wie Sie ihn wählen. Um ein Tabulatur Notensystem zu erstellen, wählen Sie "Notensystem>Notensystem hinzufügen" und ändern Sie seinen Typ zu "Tabulatur", indem Sie "Notensystem>Notensystem auswählen" wählen.

    Noten einfügen


    Um Noten in eine Tabulatur einzufügen, sind mehrere Methoden möglich :

    Instrument auswählen

    Eine Liste von über 50 vordefinierten Instrumenten ist in Harmony-Melody verfügbar.
    Sie können auch Ihre eigenen definieren : klicken Sie auf "Andere" und wählen Sie für jede Saite :

  • Noten Tonhöhe für leere Saiten
  • Anzahl von Zellen für diese Saite
  • Erste brauchbare Zelle für diese Saite : auf einigen Instrumenten wie Banjo, ist eine Saite kürzer als die anderen.
  • Tabulatur Berechnung


    Die Tabulatur Berechnung, d.h. das automatische Anpassen zwischen der gespielten Note und dem Paar Saite-Zelle kann weit konfiguriert werden.

    Für jede Note wird der Zusammenhang analysiert und alle möglichen Fingersätze für diese Note werden ausgewertet. Für jede von ihnen wird ein Schwierigkeitsgrad berechnet. Je höher der Wert, desto schlechter ist die Note zu spielen.
    Sie können Strafen (positive Werte) oder Bonusse (negative Werte) anwenden.

    Wenn eine Note nicht gespielt werden kann, wird sie als Fragezeichen dargestellt.
     

  • Sie können ein Kapodaster setzen : Es ist eine Art Klammer, die benutzt wird, um den Hals des Instruments zu verkürzen. Sie können die Zellnummer auswählen, auf der die Klammer sitzt.
  • Maximale Spanne : Es ist der Unterschied in Zellen zwischen den beiden äußeren Fingern der Hand. Wenn der zu spielende Unterschied auf dem Hals größer als dieser Wert wird, wird die Bundwechsel Strafe angewendet.
  • Bundwechsel Strafe : diese Strafe erlaubt es, die horizontalen Bewegungen auf dem Hals zu begrenzen. Je höher der Wert, desto weniger Bewegungen auf dem Hals.
  • Leere Saiten Strafe : Strafe, die angewendet wird, wenn die Saite "leer" gespielt wird. Im Gegensatz, wenn Sie leere Saiten bevorzugen, geben Sie eine negative Strafe (Bonus).
  • Saitenwechsel Strafe : begrenzt die vertikalen Bewegungen auf dem Hals. Die Software wird es bevorzugen, auf derselben Saite zu bleiben amstatt die Note auf einer anderen zu spielen. Es begünstigt Handbewegungen auf dem Hals. Ein negativer Wert macht das Gegenteil.
  • Berechnungstiefe : Die Noten werden durch Gruppen mit variabler Länge verarbeitet. Eine Gruppe von Noten endet, wenn eine Pause gefunden wird, weil Pausen den Musiker Zeit lassen, seine Hand auf dem Hals zu bewegen. Wenn dieser Wert groß ist, kann die Berechnungszeit länger sein.
  • Arpeggio mit der rechten Hand : Manchmal werden schnelle Notenwechsel durch ein Arpeggio mit der rechten Hand anstatt von einem Zellwechsel mit der linken Hand gemacht. In diesem Fall werden verbundene Noten mit einer kürzeren Dauer als eine Achtel als ein Akkord angesehen.
  • Barocke Tabulatur Notation


    Die Barocke Tabulatur Notation benutzt Buchstaben anstatt Zahlen. Eine leere Saite wird mit einem 'a' gekennzeichnet, die erste Zelle mit einem 'b', dann die Buchstaben r,d,e,f,g,h,i,k,l,m,n,o,p,q,s,t,u,v,w,x,y,z.
    Um Verwirrung zu vermeiden, wurden einige Buchstaben wie c und j weggelassen oder ersetzt.
    Die Barocke Notation zeigt nur die ersten sechs Saiten, obwohl ein Instrument wie die Barocke Laute bis zu 14 Saiten haben kann.
    Saiten über sechs werden durch ein / unterschieden, das vor den Zellbuchstaben geschrieben wird. Ein '/' für die 8. Saite, zwei '/' für die 9.,drei '/' für die 10., dann die Nummer '4' für die 11., '5' für die 12....
    Wenn Sie mit gedrückter Shift-Taste (oder Rechtsklick) unter die sechste Saite klicken, listet Harmony-Melody alle verfügbaren Auswahlmöglichkeiten im Pop-up Menü auf.

    Berg oder Appalachen Zimbel

    Die Bergzimbel ist ein Saiteninstrument mit Bünden, generell 3 Saiten und ca. 20 Zellen. Der Zwischenraum zwischen den Zellen folgt einer diatonischen Skala und ist deswegen unregelmäßig (kann entweder ein Halbton oder ein Ganzton sein).
    Um Ihre eigenen Zimbel Einstellungen zu tätigen, wählen Sie "Andere" im Tabulatur Auswahlfenster und wechseln Sie in den "Dulcimer" Modus (Pop-up Menü im unteren Teil des Fensters).

    Tabulaturen

    Harmonika

    Einleitung


    Eine Harmonika ist ein Blasinstrument, das Klänge durch Vibration kleiner Plättchen aussendet.
    Jedes Loch des Instruments kann benutzt werden, um 2 bis 4 verschiedene Noten zu erzeugen. Ein Mechanismus wählt ein verschiedenes Plättchen (d.h. eine andere Tonhöhe) abhängig davon, ob der Musiker in das Loch bläst oder daran zieht.

    Um ein bestimmtes Loch zu wählen, füllt der Musiker unerwünschte Löcher mit seiner Zunge. Er kann auch in mehere Löcher gleichzeitig blasen oder daran ziehen, um einen Akkord zu spielen.
    Wenn er in mehrere aufeinanderfolgende Löcher bläst oder daran zieht, kann der Musiker ein oder mehrere benachbarte Löcher schließen, um sie nicht zu spielen.
    All diese Techniken werden vom Programm genutzt, um Harmonika Tabulaturen zu berechnen.

    Einige fortgeschrittene Spieltechnicken erlauben es, eine Note höher zu spielen, als sie sein sollte : das ist das overbend.

    Einige Harmonikas haben 4 Plättchen für jedes Loch, und ein Schieber erlaubt es, die Plättchen auszuwählen.

    Harmonikas werden in zwei große Familien unterteilt : chromatisch und diatonisch.

    Chromatische Harmonikas können jeden Halbton in mehreren Oktaven spielen, während diatonische Harmonikas nur einen gegebenen Satz von Noten spielen können. Diatonische Harmonikas sind für eine bestimmte Tonart gestimmt, welche generell an die Spitze des Instruments geschrieben wird.

    Instrument auswählen


    Harmony-Melody schlägt eine Liste von fünf vordefinierten Harmonikas vor.
    Sie können auch eine angepaßte Harmonika definieren : klicken Sie auf "Andere" und geben Sie für jedes Loch die Tonhöhe ein.
    Eine Harmonika kann bis zu 20 Löcher in zwei Reihen haben.

    Some harmonicas (mostly chromatic) number in a special way the first holes.
    Instead of 1,2,3,4,5,6,7 etc.  1', 2', 3', 4', 1,2,3 is used. You can define the hole at which numbering restarts from 1.

    Tabulaturen berechnen


    Die Tabulatur Berechnung, d.h. das automatische Anpassen zwischen der gespielten Note und dem Paar Loch-Atmung kann konfiguriert werden.
     

    "Bend" erlauben : Die Tonhöhe vom höheren Plättchen (mit Zungen-Effekt) zum niedrigsten Plättchen variieren lassen.
    "Overbend" erlauben :  mit dem niedrigsten Plättchen die höchste Plättchen Note + einen Halbton spielen.
    Optimiert für das Atmen :  Es ist generell vorzuziehen, für das Atmen anstatt für den Lochwechsel zu optimieren : es ist einfacher, das Loch zu wechseln anstatt von blasen zu ziehen.

    Anzeigetyp

    Es gibt keinen richtigen Standard für die Anzeige von Harmonika Tabulaturen. Atmungsmarkierungen können in vielen verschiedenen Arten notiert werden. Harmony-Melody erlaubt es, zwischen den gebräuchlichsten zu wählen.
     

    Tabulaturen

    Akkordeon Tabulatur


    Einleitung

    Ein diatonisches Akkordeon besteht aus drei Teilen: ein Faltenbalg befindet sich im Zentrum des Akkordeons. Er erzeugt die Luftbewegung wenn das Instrument gedrückt (Balg zieht sich zusammen) oder auseinandergezogen (Balg dehnt sich aus) wird.

    Die rechte Hand des Spielers bewegt sich über eine Reihe von Knöpfen. Diese Knöpfe sind gemäß ihrer Position in Reihe und Spalte nummeriert. Jeder Knopf kann, wenn er gedrückt wird, zwei Noten generieren: eine wenn der Balg zusammengedrückt wird und die andere wenn der Balg gestreckt wird.

    Die linke Hand des Spielers kann eine andere Leiste von Knöpfen bedienen. Einige von ihnen spielen einen Akkord (mehrere Noten), einige andere nur eine einzelne Note genannt "Bass". Auch hier ändert wieder die Bewegung des Balgs die Höhe der gespielten Note(n).

    Jede Art eines Akkordeons kann eine andere Anzahl von Knöpfen haben und eine andere Stimmung (die gespielten Noten für jeden Knopf).

    Rechte Hand

    (spielt die Melodie) :

    Die Anzeige der Tabulaturen kann zwei Standards folgen: Spalten System oder Drücken/Ziehen System.
    Die Nummer, die auf der Tabulatur geschrieben wird, ist immer die Nummer der Knopfzeile, die benutzt werden soll. Die erste ist die oberste Reihe des Instruments.

     
    . Spalten System :
    Jede Tabulaturlinie enstpricht einer Knopfspalte.
    Wenn die Knopfnummer unterstrichen ist, bedeutet dies, dass der Knopf beim "ziehen" gespielt wird. Wenn nicht unterstrichen, bedeutet es, dass das Instrument gedrückt wird.
    . Drücken/Ziehen System :
    Das Instrument wird gezogen wenn die Knopfnummer in der oberen Linie in der Tabulatur geschrieben wird. Es wird gedrückt, wenn die Nummer in der unteren Linie geschrieben wird.

    Knopfspalten werden durch so viele Apostrophe wie Spaltennummern angezeigt:

        - kein Apostroph für die erste Spalte,
        - ein Apostroph für die zweite Spalte,
        - zwei Apostrophe  für die dritte Spalte (falls vorhanden).

    Linke Hand

    (Begleitung)

    Die Notation für diese Hand ist dieselbe, egal welches Notationssystem verwendet wird (drücken/ziehen oder nach Spalte)

    Es wird angezeigt als eine Liste von Akkorden oder Bassnoten. Akkorde werden grossgeschrieben und Bässe kleingeschrieben.

    Noten hinzufügen

    Um Noten zu einer Tabulatur hinzuzufügen, wählen Sie eine Notenlänge (über die Notenlänge-Palette oder die Tastaturkürzel) und stellen Sie sicher, dass der Bearbeitungsmodus auf Hinzufügen eingestellt ist.

    Wählen Sie eine Knopfreihe (Sie können die Tastaturkürzel 1-9, *, /... verwenden) oder klicken Sie mit gedrückter Shift-Taste in die Tabulatur, um ein Popup-Menü mit den möglichen Reihen erscheinen zu lassen.

    Bewegen Sie den Mauscursor über die Tabulatur.

    Wenn Sie im Spalten System sind, bestimmt die Plazierung des Cursors die Notenspalte. Sie können die Tastatur benutzen, um drücken oder ziehen festzulegen.
    Wenn Sie sich im Drücken/Ziehen System befinden, beschreibt die Cursorposition drücken oder ziehen. Sie können die Tastatur benutzen, um die Spaltennummer festzulegen.

    Standardmäßig ist keine Tastenverknüpfung gesetzt. Wählen Sie "Einstellen>Keyboard bearbeiten" um nützliche Kommandos mit Tasten Ihrer Tastatur zu verknüpfen.

    Sie können eine Note auif dieselbe Art löschen oder bewegen wie in einem normalen Notensystem.

    Einstellungen des Tabulatur-Berechnungsmodus

    Wenn Sie eine Akkordeon-Tabulatur manuell eingeben (Priorität hat die Tabulatur) sind Sie verantwortlich für die Überprüfung des Drücken/Ziehen Zusammenhalts zwischen rechter und linker Hand.

    Ein Instrument auswählen

    Harmony wird mit einigen vordefinierten Akkordeon-Arten ausgeliefert. Sie können sie aus einer Liste auswählen, aber Sie können auch ein komplett anderes Instrument oder eine andere Stimmung definieren, indem Sie auf "Andere" klicken.

    Für die linke Hand müssen Sie für jeden Knopf die Liste der Noten-Tonhöhen eingeben, welche gespielt werden wenn das Instrument zusammengedrückt oder auseinandergezogen wird.
    Die Akkord-Grundnote muss an erster Stelle eingegeben werden. Andere Noten werden nach dieser geschrieben, getrennt durch Kommata oder Schrägstriche.
    Die Oktavennummer ist wichtig und muss für jede Note in der folgenden Form angegeben werden: C3 oder A4
    Sie müssen ebenfalls die Bassnote oder den Akkordnamen angeben, der in der Akkordlinie angezeigt wird. Gewöhnlich ist es der reguläre Name des Akkords (grossgeschrieben) oder die Bassnote (kleingeschrieben).

    Für die rechte Hand müssen Sie für jeden Knopf die Noten-Tonhöhe eingeben, wenn das Instrument zusammengedrückt oder auseinandergezogen wird..
    Die Oktavennummer ist wichtig und muss für jede Note in der folgenden Form angegeben werden: C3 oder A4
    Der Name jeder Spalte wird im Tabulatur-Rand im "Spalten-Modus" angezeigt.

    Fragen/Antworten

     
    Frage : Wie lege ich das Fingering der rechten Hand fest?
    Benutzen Sie die "Zusatzzeichen 3" Palette oder doppelklicken Sie auf die Note, um sie zu bearbeiten.
     
    Frage : Wie erzwinge ich Bässe/Akkorde für die linke Hand?
    Bearbeiten Sie den Akkord-Anzeigemodus des Notensystems, und deaktivieren Sie die automatische Berechnung. Sie können dann auf die Akkordlinie klicken, um die Bass- und Akkordnamen zu ändern.
     
    Frage : Wie entferne ich die Bass/Akkord Anzeige für die linke Hand?
    Bearbeiten Sie den Akkord-Anzeigemodus des Notensystems und deaktivieren Sie die Akkord-Anzeige.
     
    Frage : Wie öffne ich das Akkordanzeigefenster für ein Notensystem?
    Zwei Möglichkeiten :

    Multi-Stimmen Notensysteme

    (Gemischte Notensysteme)


    Multi-Stimmen Notensysteme erlauben es, grafisch mehrere Notensysteme zu vermischen.

    Notensysteme (Stimmen), die in ein einzelnes Multi-Stimmen Notensystem eingebunden sind, werden nicht eines unter dem anderen angezeigt, sondern eines über dem anderen.
    Das Einfügen oder Löschen einer Note einer Stimme beeinflusst die Noten anderer Stimmen nicht.

    Diese Art der Anzeige ist besonders dann hilfreich, wenn z.B. ein Bass und eine Melodie in ein einziges Notensystem geschrieben werden sollen.

    Hier ist ein Beispiel für die Anzeige eines Multi-Stimmen Notensystems.Für ein besseres Verständnis, haben die Noten der ersten Stimme die Notenhälse nach oben gerichtet und sind blau, die Noten der zweiten Stimme sind rot und haben die Notenhälse nach unten gerichtet.

    Diese Beispiel zeigt ein Multi-Stimmen Notensystem, das aus zwei Stimmen besteht, aber Sie können so viele Stimmen definieren, wie Sie wollen.

    Um mehrere Notensystem mit unabhängigen Stimmen zu mischen, wählen Sie diese Notensysteme aus und benutzen Sie "Bearbeiten>Multi-Stimmen Notensystem>verschmelzen"

    Die umgekehrte Aktion kann mit "Bearbeiten>Multi-Stimmen Notensystem>teilen" durchgeführt werden und teilt ein Multi-Stimmen Notensystem in mehrere Notensysteme auf.

    Am Rand des Multi-Stimmen Notensystems können Sie ein neues Icon sehen :


    Es gibt Ihnen den Zugriff auf die Auswahl der aktiven Stimme im Multi-Stimmen Notensystem. Dieses Icon erscheint nur bei Multi-Stimmen Notensystemen.

    Wenn sie eine Note einfügen oder einen Befehl auf den ausgewählten Bereich anwenden, müssen Sie angeben, mit welcher Stimme Sie arbeiten.
    Die ausgewählte Stimme wird zur aktiven Stimme. Dessen Noten werden wie gewöhnlich dargestellt, während die Noten anderer Stimmen grau gezeichnet werden.
    In einem Multi-Stimmen Notensystem kann entweder eine Stimme aktiv werden oder alle Stimmen.

    Wenn alle Stimmen aktiv sind, werden Befehle im ausgewählten Bereich auf alle Stimmen angewendet, aber Noten werden nur in die erste Stimme eingefügt.

    Anmerkung : In einem Multi-Stimmen Notensystem wird der Hintergrund des Notensystems durch das erste Notensystem definiert.
    Der Name des Multi-Stimmen Notensystems entspricht dem Namen des Notensystems, das zur ersten Stimme gehört.


    Wenn Sie Notensysteme mit Tabulaturen vermischen wollen, müssen Sie für jedes zu vermischende Notensystem eine Tabulatur definieren. 

    Hinweis : Generell werden Stimmen in einem Multi-Stimmen Notensystem nach Ihrer Notenhalsrichtung unterschieden. Wenn Sie Noten einfügen, wählen Sie ihre Notenhalsrichtung passend zur entsprechenden Stimme in der "Werkzeuge zum Notenbild" Werkzeug Palette.

     

    Color notation



    Color notation of notes or intervals is a concept developed by guitare-et-couleurs.com. It consists in using colors to "make simple what appeared complex".

    Colors enables to learn or pratice guitar (or any other fretted string instrument) much easier and faster than in black and white.

    Using colors unveils a lot of information, and understanding notions that often remain vague for many guitarist becomes obvious.

    And when understanding is here, learning and improvement become easier and faster, like a train that only has to follow the track.

    You will find below a quick explanation of this concept. For more information, you can download "Les grands principes de guitare-et-couleurs" (in French only) from this page (or by clicking this link).

    This booklet shows that, thanks to an original creative and educational concept based on colors, you can learn then improve more easily and more durably the miscellaneous essential notions a guitarist needs to master, regardless of their style.

    If you haven't any background, you might not size up what such a concept can bring you. But if you already tried to learn guitar from scratch, or  wished to improve your knowledge, or tried to compose, improvise, or reproduce a tune by ear, you will undoubtedly perceive the interest.

    Doing better, faster and easier is eventually our common goal, isn't it?

    Depending of the kind of target you aim, two color codes can be used: the absolute or relative color code.

    The absolute color code

    Why "absolute"? Because each note matches one and only color:

    Thus, in any key signature, these colors will always be related to the same notes:

    le code de couleur "absolu"

    This code is especially useful for those who widh to learn notes on the guitar neck, or locate them instantly.

    Is it actually of use? Not necessarily, some will say, because tablatures let us avoid to match the guitar neck and the classic staff.

    Certainly. But there are however some benefits to know note names (or at least to know how to retrieve them easily), especially those of the three bass strings...

    For instance to know where to move a chord diagram (especially a barre) so that its root note match a given note. If you don't know that the G is in 3rd cell of the E string, you won't know that the F barre chord can be moved to this location. Or you will have to learn by heart all the possible chord positions!

    The relative color code

    This is the most used because its applications are numerous.

    It draws inspiration from the colors used in the "Dadi's ruler", an actual guitar-dedicated slide-rule, almost unobtainable nowadays, that enables (among other useful features) to find and view in colors all the  possible guitar scales or chords.

    In this color code, called "relative", colors don't match a specific note (C, D, E, etc) but its interval from the rootnote (third, fifth, etc.).

    For instance, a major third (two tones interval) will be colored in burgundy, a perfect fifth (3 tones and a half) in orange...

    If necessary, the "+" or "-" symbol will be added. For instance, "-" will be added to specify a minor third

    This relative color code will be preferentially used when displaying chords, scales, arpeggios, etc, because it oferr much more capabilities than the absolute colors.

    Why "relative"? Because the note that matches a given interval is not always the same: it is relative to the current key signature.

    For instance, in C major, the root note is C. The note located at a perfect fifth interval is G, displayed in orange. But if we change the key signature to E major, the perfect fifth, still orange, won't be G anymore but B.

    This relative nature is extremely useful, because it enables to keep the same code for any key signature. So if you know where the third, fifth or 7th are in a chord or a scale for a given key signature, you'll also know it when you change the key signature.

    It is the same spirit as the the Nashville notation, for instance.

    Here is the map of "relative colors":


    Here is a map, that also highlight the fact that some intervals can have "synonymous" colors.

    relative color intervals





    For instance the interval of augmented 2nd (2+) is 1 tone and a half, like the minor third (3-). And you can view, on the same comumn, its octave doubling (9+).

    Color chord diagrams


    Fingering on chord diagram can be displayed in black, absolute or relative color. This can be set up in the global setup, "Appearance" section.

    For instance, here is the C# major chord in relative colors:

    C# Maj Relatif

    You can spot immediately the root note (black), the thirds (burgundy) and the fifth (orange)

    This coloring can be useful, as well educationally as for creation.
    For instance, it's much more interesting to learn this chord while being aware of its intervals. Not only we understand immediately its "architecture" but moreover, we can modify it to create new chords from a single one..

    If you want to transform the above chord to a minor chord (C#m), you know that all the thirds have to be lowered by one semitone (Cf interval map above). So, all burgundy notes will be shifted toward the top of the neck and displayed with a "-" symbol:

    C#m relatif

    Conversely, if you wish to transform the original chord in C#sus4, you will add one semitone to the thirds, which boils down to replace them by fourths (blue):

    Csus4 relatif

    Here, the 4th on the D string would be too difficult to play so we remove it.

    Please note that colors are also present when editing chord diagrams ("Configuration > Edit chord diagrams" menu option)

    You will probably find numerous other applications to this chord coloring, either in absolute or relative colors.

    Gregorianische Notation

    Dieses Kapitel führt Sie in die Grundprinzipien der Gregorianischen Notation ein und beschreibt den Weg, wie man Partituren in Gregorianischer Notation mit Harmony-Melody schreibt.

    Hier ist ein Beispiel eines gregorianischen Notensystems erstellt mit Harmony-Melody :

    gregorian


    Einige gregorianische Musikstücke befinden sich im Demos Ordner ("Gregorian" Unterordner).

    Grundlage

    Die gregorianische Notation wurde hauptsächlich entwickelt, um die heiligen Hymnen vom Anfang des zweiten Jahrtausends auf Papier zu schreiben..

    Die benutzte Skala ist eine moderne Skala : C, D, E, F, G, A.

    Die Noten werden in ein Notensystem mit 4 Linien geschrieben. Jedes Notensystem entspricht einem einzelnen Sänger, also gibt es keine Akkorde in einem solchen Notensystem (ein normaler Mensch hat Schwierigkeiten, mehrere Noten zur selben Zeit zu singen !)

    Nur die Tonhöhe wird notiert, der Chorleiter (oder Sänger) kann die Länge frei entscheiden. In einigen Fällen können Markierungen kürzerer oder längerer Noten trotzdem notiert werden.

    Momente, in denen der Sänger Luft holen kann (Pausen), werden auch notiert.

    Weil wir hier über Gesang reden, wird Text fast immer mit dem Notensystem verbunden.

    Jedes Wort (oder Silbe) entspricht einer oder mehreren Noten (bis zu 4).

    Alle Noten, die zum selben Wort oder Silbe gesungen werden, werden gruppiert und diese Einheit heißt Neume.

    Neumes

    Neume ist der Grund der gregorianischen Notation.

    Ein neume ist definiert durch :

    Jede neume hat einen verschiedenen Namen. Noten in der neume werden mit einem Quadrat, einem Rhombus oder einer dicken Linie gezeichnet.

    Eine neume startet immer mit dem Beginn einer Silbe.

    Eine neume wird immer von links nach rechts gelesen (wie in moderner Notation), aber von unten nach oben, wenn die Noten in derselben Spalte geschrieben sind.

    Zum Beispiel :

    Hier sind drei Noten in moderner Notation. Die Tonhöhe nimmt von der ersten zur zweiten zu, von der zweiten zur dritten ebenfalls.


    Es ist die “Scandicus” neume, geschrieben in gregorianischer Notation :

    1 bis 4 Noten können in derselben neume geschrieben werden. Aufgrund dessen können bis zu drei Tonhöhenveränderungen (inflexions) in einer einzelnen neume gefunden werden.

    Es gibt also 1+2+4+8, d.h.15 verschiedene neumes. Jede hat ihren eigenen Namen .   

    Anzahl
    von Noten
    Inflexions Neume Name
    1 keine Punctum (sinple note) or Virga (note with stem)
    2 Up (U) Podatus (pes)
    2 Down (D) Clivis (flexa)
    3 UU Scandicus
    3 UD Torculus
    3 DU Porrectus
    3 DD Climacus
    4 UUU Virga praetripuncits
    4 UUD Scandus flexus
    4 UDU Torculus resipunus
    4 UDD Pes subtripunctis
    4 DUU Porrectus resupinus
    4 DUD Porrectus flexus
    4 DDU Climacus resupinus
    4 DDD Virga subtripunctis
    Aufgabe :
    Hier ist eine neume. Finden Sie Ihren Namen in der oberen Auflistung (Antwort am Ende dieser Seite)
    Anmerkung : Die neume Namen sind nur zur Information angegeben. Es ist nicht notwendig, diese Namen zu kennen, um mit Harmony-Melody zu arbeiten.

    Information zur Notenlänge

    Im Allgemeinen, haben die Noten die gleiche Länge, aber es ist möglich, Informationen darüber in der Partitur anzugeben.
    Eine längere Note wird mit einem Punkt (punctum mora) markiert, wie in moderner Notation.
    Eine kürzere Note (liquescens) wird durch ein kleineresn Quadrat angezeigt. Normalerweise ist diese Note am Ende einer neume platziert, und ändert dessen Namen.

    Vorzeichen

    Zwei Vorzeichen können in der gregorianischen Notation gefunden werden : b und das Auflösungszeichen. Vorzeichen werden in derselben Weise notiert wie in moderner Notation.

    Notenschlüssel

    Es gibt zwei Arten von Notenschlüsseln :

    C-Schlüssel:



    (Die C Note befindet sich auf der Linie, die mit einem Pfeil markiert ist)
    F-Schlüssel:


    (Die F Note befindet sich auf der Linie, die mit einem Pfeil markiert ist)

    Diese Schlüssel können auf jeder Linie der Partitur platziert werden, um anzuzeigen, welche Linie die Grundnote enthält.
    Vorzeichen (Vorzeichen direkt hinter dem Notenschlüssel) sind selten, aber möglich (manchmal ein b Symbol als Vorzeichen).

    Atmen

    Markierungen zum Atmen entsprechen den Pausen in moderner Notation. Sie werden als vertikaler Balken geschrieben.

    Custos

    Custos sind kleine Noten, die ans rechte Ende in das Notensystem geschrieben werden. Sie zeigen dem Sänger, welches die nächste Note sein wird. Melody-Harmony erstellt und zeigt custos automatisch an.

    Bearbeiten


    Generelle Punkte

    Alle regulären Operationen zum Bearbeiten können auf ein gregorianisches Notensystem angewendet werden (Ausschneiden, Einfügen, Transponieren, usw.). Sie können jedoch nur komplette neumes auschneiden und einfügen.

    Menü und Palette

    Im "Bearbeiten>Funktionen" Menü wurden zwei Befehle hinzugefügt. Der erste teilt eine neume in einzelne Noten, der zweite verbindet einzelne Noten zu einer einzigen neume..
    Eine gregorianische Werkzeug-Palette wurde im "Fenster" Menü hinzugefügt. Die Bedeutung dessen Elemente kann im Hilfe-Fenster nachgelesen werden.

    Gregorianisches Notensystem erstellen
    Erstellen Sie ein neues Dokument und wählen Sie das "Gregorianische Modell".
    Sie können auch ein neues Notensystem zu einem vorhandenen Dokument hinzufügen und dessen Typ zu "Gregorianisch" ändern.

    Notenschlüssel auswählen
    Wählen Sie das "Notenschlüssel ändern" Werkzeug und klicken Sie auf das gregorianische Notensystem. Wählen Sie dann den C- oder F-Schlüssel und die Grundlinie des Schlüssels.

    Eine Note hinzufügen
    Wählen Sie eine Notendauer in der gregorianischen Werkzeug-Palette (punktiertes punctum, punctum oder liquescens) und bewegen Sie sie über das Notensystem.
    Das Hilfe Fenster zeigt :

    Wenn die neume schon 4 Noten enthält, wird dies im Hilfe Fenster angezeigt. Wenn Sie trotzdem versuchen, eine neue Note zu einer 4-Noten-neume hinzuzufügen, wird eine Fehlermeldung angezeigt und die Note wird nicht hinzugefügt.

    Um eine Note am Anfang einer neume hinzuzufügen, klicken Sie vor die neume auf die richtige Linie.
    Um eine Note am Ende einer neume hinzuzufügen, klicken Sie hinter die neume auf die richtige Linie.
    Um eine Note in die Mitte einer neume hinzufügen, klicken Sie auf die richtige Position in der neume.

    Tip : Noten sind in einer neume manchmal grafisch dicht beieinander. Um sicherzustellen, dass Sie an die richtige Stelle klicken, erhöhen Sie Anzeige Skala Ihres Dokuments.

    Eine Pause hinzufügen

    Wählen Sie eine Pause in der Palette und bewegen Sie die Maus über das gregorianische Notensystem.Klicken Sie, um eine Pause einzufügen (Atmen). Klicken Sie mehrmals, um die Atemdauer zu erhöhen.

    Eine Note oder Pause löschen

    Wählen Sie das Löschen Werkzeug (Blitz) und klicken Sie auf die Note (Pause), um Sie zu löschen.Wenn Sie auf eine neume klicken, wird nur die angeklickte Note aus der neume gelöscht.
     

    IBeschränkungen



    Antwort zur Aufgabe :

    Es ist eine 3-Noten neume, die auf- und dann absteigt, also ist es ein Torculus.

    Unterbrechungszeichen

    Überblick


    Ein Musikstück wird gewöhnlicherweise vom ersten Takt an gespielt, und wird Takt für Takt bis zum Ende wiedergegeben.
    Einige Symbole ermöglichen es jedoch, diese lineare Wiedergabe zu verändern. Sie werden Unterbrechungen genannt.

    Unterbrechungstypen:

    Es gibt drei Typen von Unterbrechungen:
    - Taktstriche erlauben es, den Starttakt, den Endtakt oder eine Gruppe von Takten festzulegen, die mehrere Male wiederholt werden.
    Andere Taktstriche (fett, doppelt oder gestrichelt) haben keinen Einfluß auf die Art, wie das Stück gespielt wird.
    - Markierungen von Stücken, welche erlauben, wenn eine Reihe von Takten mehrere Male wiederholt wird, festzulegen, welche Takte beim ersten Mal gespielt werden, welche beim zweiten Mal etc.
    Diese Zeichen werden manchmal unpassenderweise "Enden" genannt.
    -Sprünge und bedingte Aktionen, um Sprünge durchzuführen oder die Musik bei bestimmten Bedingungen anzuhalten.

    Hinweis : Anders als die meisten anderen Musikprogramme werden Unterbrechungszeichen (Taktstriche, Markierungen von Stücken oder Sprünge und bedingte Aktionen) ausgeführt, wenn die Musik gespielt wird, sogar wenn die Symbole in komplexer Verbindung oder Verschachtelung stehen.

    In der nachfolgenden Tabelle sind alle Unterbrechungszeichen aufgelistet, die Sie in einer Partitur finden können. Klicken Sie auf ihren Namen, um eine ausführliche Beschreibung ihrer Funktionsweise zu erhalten.
    Name Symbol Typ
    Beschreibung
    Start des Musikstücks
    (am Taktanfang)
    Taktstrich
    Legt fest, dass dieser Takt der erste ist, der gespielt wird.
    Ende des Musikstücks
    (am Taktende)
    Taktstrich
    Legt fest, dass dieser Takt der letzte ist, der gespielt wird.
    Start der Wiederholung
    (am Taktanfang)
    Taktstrich
    Start einer Gruppe von Takten, die mehrmals gespielt werden.
    Ende der Wiederholung
    (am Taktende)
    Taktstrich
    Ende einer Gruppe von Takten, die mehrmals gespielt werden.
    Start eines Stücks
    (am Taktanfang)
    Markierung von Stücken
    Die nächsten Takte werden nur zu bestimmten Zeiten gespielt (unter der halben Klammer beziffert)
    Ende eines Stücks
    (am Taktende)
    Markierung von Stücken
    Ende eines vorherigen Stücks.
    Segno
    (am Taktanfang)
    Sprungziel
    "Sprung nach Segno" (D.S.) Ziel
    Coda
    (am Taktanfang)
    Sprungziel
    "Sprung nach Coda" (Da Coda) Ziel
    Fine
    Fine (am Taktende)
    Bedingte Aktion
    Stoppt beim letzten Mal.
    Da Coda
    Da
    oder  (am Taktende)
    Sprung/bedingte Aktion
    Springt nach coda  beim letzten Mal.
    Da Segno
    D.S.
    oder  (am Taktende)
    Sprung
    Sprung nach Segno 
    Da Capo
    D.C. (am Taktende)
    Sprung
    Springt an den Anfang des Musikstücks
    Da Segno al Fine
    D.S. al Fine
    (am Taktende)
    Sprung
    Springt nach Segno , und stoppt beim nächsten Fine Symbol.
    Da Capo al Fine
    D.C. al Fine
    (am Taktende)
    Sprung
    Springt an den Anfang des Stücks und stoppt beim nächsten Fine Symbol.
    Da Segno al Coda
    D.S. al 
    (am Taktende)
    Sprung
    Springt nach Segno , und spielt weiter bis ein Sprung nach Coda  (Da ) gefunden wird.
    Da Capo al Coda
    D.C. al 
    (am Taktende)
    Sprung
    Springt an den Anfang des Stücks und spielt weiter bis ein Sprung nach Coda  (Da ) gefunden wird.

    Wie fügt man ein Unterbrechungszeichen ein ?


    Benutzen Sie die "Taktstrich" oder "Stück, Sprung & Ziel" Werkzeug Palette, je nachdem, welche Art von Unterbrechungszeichen Sie einfügen möchten.
    Wählen Sie in der Palette den Typ der Unterbrechung und klicken Sie auf die benötigte Position in der Partitur.

    Hinweis : In einem Takt ist die Anzahl der gleichzeitigen Unterbrechungszeichen begrenzt:
    - Nur ein "Taktstrich" am Anfang des Taktes (z.B. : oder )
    - Nur ein "Taktstrich" am Ende des Taktes (z.B. : oder )
    - Nur eine "Markierung von Stücken" am Anfang des Taktes ( )
    - Nur eine "Markierung von Stücken" am Ende des Taktes ( )
    - Nur ein "Sprungziel" am Anfang des Taktes (Segno oder Coda)
    - Nur ein "Sprung oder bedingte Aktion" am Ende des Taktes (z.B.: Fine, D.S., D.C. al...)

    Wie bearbeite ich ein Unterbrechungszeichen ?


    Doppelklicken Sie mit dem "Lasso" Werkzeug auf das Unterbrechungszeichen, um es zu bearbeiten. Das "Unterbrechungszeichen bearbeiten" Fenster öffnet sich.

    Sie können in diesem Fenster sowohl die Darstellung dieses Symbols auf der Partitur als auch die Art wie es gespielt wird verändern.
    Im unteren Teil des Fensters erklärt Ihnen ein Text, welche Aktion aktuell durchgeführt wird, wenn die Musik gespielt wird.

    Warnung : Wenn Sie ein Unterbrechungszeichen bearbeiten müssen Sie sicherstellen, dass die grafische Anzeige (Texte und Symbole, die in der Partitur angezeigt werden) der eigentlich durchgeführten Aktion entspricht, so dass Ihre Partitur lesbar bleibt.


    Bitte lesen Sie die nächsten Seiten dieser Anleitung, um die Liste der Parameter zu erhalten, die Sie für jedes Unterbrechungszeichen bearbeiten können.

    Text related to break symbols


    A text can be related to each break symbol. You can enter this text in the "Edit break symbols" dialog box then define the content, font and size.
    Some special tags are substituted with music characters like , , etc.
    A tag always begins with $.

    Tag
    Display
    $S
    segno symbol
    $C
    coda symbol
    $[
    begin part symbol
    $]
    end part symbol
    $#
    part number
    $N
    measure number
    $P
    time counter
    $T
    suffix and "times", used with $P
    $xxx
    where xxx is a floating point value. Scale display for $S, $C, $[, $]. Default value 1.0
    $$
    $

    Some samples :
    Text
    Display
    Da Segno $S Al Fine
    Da Segno Al Fine
    Da $C
    Da
    Da $2.0$C Da
    $[$#
    1.2.3.

    Unterbrechungszeichen

    Taktstriche

    Taktstriche am Taktanfang:

    Start des Musikstückes-Taktstrich zeigt den ersten Takt an, der gespielt wird. Normalerweise kann nur ein Taktstrich, der den Start des Tückes angibt, pro Partitur verwendet werden. Wenn mehrere eingefügt werden, wird nur der erste von ihnen beachtet.

    Start der Wiederholung-Taktstrich  zeigt, dass die nächsten Takte mehrmals wiederholt werden müssen. Die Anzahl der Wiederholungen ist durch den zugehörigen Ende der Wiederholung-Taktstrich festgelegt.

    Andere Taktstriche am Anfang eines Taktes (doppelter, gestrichelter, fetter oder unsichtbarer Taktstrich) haben keinen Einfluß auf die Art und Weise, wie das Musikstück gespielt wird.

    Für jeden dieser Taktstriche am Anfang eines Taktes können Sie im Bearbeitungsfenster wählen (Doppelklick auf den Taktstrich mit dem "Lasso" Werkzeug) :

    Taktstriche am Taktende:

    Ende des Musikstückes-Taktstrich  zeigt dem Spieler an, dass er stoppen soll sobald das Symbol erreicht wird.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf den Taktstrich mit dem "Lasso" Werkzeug)  können Sie nur wählen :

    Ende der Wiederholung-Taktstrich zegit den Spieler an, dass die Takte zwischen dem entsprechenden Start der Wiederholung-Taktstrich und diesem Symbol mehrmals wiederholt werden müssen.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf den Taktstrich mit dem "Lasso" Werkzeug)  können Sie wählen :

    Unterbrechungszeichen

    Markierungen von Stücken

    Einfügen und Bearbeiten

    Die Anfang des Stückes-Markierung erlaubt es festzulegen, dass die folgenden Takte nur zu bestimmten Zeiten gespielt werden. Die Zeitnummern, die angeben, wann dieses Stück gespielt wird, werden unter der halben Klammer, getrennt durch einen Punkt, angezeigt.
    Das Stück endet bei der nächsten Ende des Stückes-Markierung, oder wenn eine neue Anfang des Stückes-Markierung gefunden wird.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf die Anfangsmarkierung mit dem "Lasso" Werkzeug)  können Sie wählen :

    Die Ende des Stückes-Markierung  legt das Ende eines Stückes fest.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf die Endmarkierung mit dem "Lasso" Werkzeug)  können Sie wählen :

    Mit Wiederholungen kombinieren

    Stück-Markierungen werden gewöhnlich mit Wiederholungs-Taktstrichen kombiniert.
    Wenn Sie beispielsweise eine Anzahl von Takten dreimal mit drei verschiedenen Enden wiederholen möchten, müssen Sie schreiben :
     

    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
         1.     2.     3.
       
     
       

    Wir stellen fest : Deshalb funktioniert das folgende Schema genauso :
     
    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
         1.     2. 
       
       
     
       

    Unterbrechungszeichen

    Sprünge und bedingte Aktionen

    Sprungziele

    Am Anfang eines Taktes geschrieben, ermöglichen es diese Symbole, dass ein Sprung zu diesem Takt während der Wiedergabe des Stückes auftreten kann :

    Segno


    Wenn es erreicht wird, während das Stück linear gespielt wird (ohne Sprung), hat dieses Symbol keinen Effekt. Es wird nur verwendet, wenn ein Sprung nach Segno durchgeführt wird (siehe unten).
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf Segno mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie wählen :

    Coda


    Generell ist es der Startpunkt einer abgetrennten Sektion des Musikstückes, die am Ende gespielt werden soll..
    Der Takt, in dem das Coda Symbol eingefügt ist, sollte nur durch einen Sprung nach Coda erreichbar sein (siehe unten).
    Wenn es erreicht wird, während das Stück linear abgespielt wird (ohne Sprung), hat das Symbol keinen Effekt.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf das Coda Symbol mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie wählen :

    Bedingte Aktionen

    Geschrieben am Ende eines Takte, beeinflussen diese Symbole die Art wie das Stück gespielt wird nur, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

    Fine
    Legt das Ende des Stückes fest. Trotzdem hält die Wiedergabe nur an, wenn :

    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf das Fine Symbol mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie wählen : Um das Fine Symbol in der eigentlichen Weise anzuwenden müssen die mit einem * markierten Felder auf Ihre Standardwerte eingestellt bleiben.
    Wenn Sie sie ändern, erstellen Sie eine benutzerdefinierte Unterbrechung. Bitte lesen Sie dieses Kapitel um eine komplette Liste der Optionen zu erhalten.

    Da Coda (Da )


    Springt zu dem Takt, der das coda Symbol  enthält. Der Sprung wird jedoch nur durchgeführt, wenn :

    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf das Da Coda Symbol mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie wählen : Um das Da Coda Symbol in der eigentlichen Weise anzuwenden müssen die mit einem * markierten Felder auf Ihre Standardwerte eingestellt bleiben.
    Wenn Sie sie ändern, erstellen Sie eine benutzerdefinierte Unterbrechung. Bitte lesen Sie dieses Kapitel um eine komplette Liste der Optionen zu erhalten.

    Nicht-bedingte Sprünge

    Geschrieben am Ende eines Taktes, springen diese Symbole zur angegebenen Position.

    Da Capo (D.C.)


    Springt zum ersten Takt.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf das D.C. Symbol mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie wählen :

    Um das D.C. Symbol in der eigentlichen Weise anzuwenden müssen die mit einem * markierten Felder auf Ihre Standardwerte eingestellt bleiben.
    Wenn Sie sie ändern, erstellen Sie eine benutzerdefinierte Unterbrechung. Bitte lesen Sie dieses Kapitel um eine komplette Liste der Optionen zu erhalten.

    Da Segno (D.S. or Da )

    Springt zu Segno.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf das D.S. Symbol mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie wählen :

    Um das D.S. Symbol in der eigentlichen Weise anzuwenden müssen die mit einem * markierten Felder auf Ihre Standardwerte eingestellt bleiben.
    Wenn Sie sie ändern, erstellen Sie eine benutzerdefinierte Unterbrechung. Bitte lesen Sie dieses Kapitel um eine komplette Liste der Optionen zu erhalten.
     

    Sprünge mit Bedingungsaktivierung

    Diese Aktionen führen einen Sprung durch (wie D.C. und D.S. oben), aber sobald dieser Sprung gemacht wurde, wird der "letztes Mal-Indikator" für  Fine oder Da Coda aktiviert.
    Also können wir schreiben  :

    D.C. al Fine (Da Capo al Fine)


    Springt zum ersten geschriebenen Takt und spielt weiter bis das nächste Fine Symbol erreicht wird (Musik stoppt hier).

    D.C. al Coda (Da Capo al Coda)


    Springt zum ersten geschriebenen Takt und spielt weiter bis das nächste Da Coda Symbol erreicht wird (Sprung nach coda wird dann durchgeführt)

    D.S. al Fine (Da Segno al Fine)


    Springt nach Segno und spielt weiter bis das nächste Fine Symbol erreicht wird (Musik stoppt hier).

    D.S. al Coda (Da Segno al Coda)


    Springt nach Segno  und spielt weiter bis das nächste Da Coda Symbol erreicht wird (Sprung nach coda wird dann durchgeführt)
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf das Coda Symbol mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie für jedes dieser Symbole wählen :

    Um das Symbol in der eigentlichen Weise anzuwenden müssen die mit einem * markierten Felder auf Ihre Standardwerte eingestellt bleiben.
    Wenn Sie sie ändern, erstellen Sie eine benutzerdefinierte Unterbrechung. Bitte lesen Sie dieses Kapitel um eine komplette Liste der Optionen zu erhalten.

    Anwendungsbeispiele

    Hier sind einige Beispiele, wie Sprünge und bedingte Aktionen während der Wiedergabe der Musik verarbeitet werden :

    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
       
     Da  
     
     D.S. al  
     
                 

    Das erste Mal, wenn Takt #3 erreicht wird, wird der Sprung nach Coda (Da) nicht durchgeführt, weil es nicht das letzte Mal ist, dass dieser Takt gespielt wird, und kein D.S. al coda oder D.C. al coda Symbol wurde bis jetzt verarbeitet.

    1
    2
    3
    4
     
    Fine 
       
     D.C. al Fine
           

    Dasselbe Prinzip hier. Fine wird erst verarbeitet, nachdem D.C. al Fine durchgeführt wurde.

    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
    9
     
    Da 
       1.     2. 
     
         
     
       

    Hier wird weder auf D.C. al Coda noch D.S. al Coda während der Wiedergabe getroffen. Deshalb wird der Sprung nach coda am Ende von Takt #2 nur das letzte Mal durchgeführt, wenn der Takt gespielt wird, d.h. das dritte Mal.

    Unterbrechungszeichen

    Benutzerdefinierte Unterbrechungen


    Sprünge und bedingte Aktionen können verändert werden, um sie komplexe Aktionen durchführen zu lassen.
    In diesem Fall entsprechen sie nicht den Unterbrechungszeichen, die gewöhnlich in regulärer Musiknotation gefunden werden. Sie werden dann "benutzerdefinierte Unterbrechungen" genannt.
    Um ein benutzerdefiniertes Unterbrechungszeichen zu erstellen, fügen Sie einen Sprung/bedingte Aktion am Ende eines Taktes ein, d.h. eines der folgenden Unterbrechungszeichen : Doppelklicken Sie dann auf das Symbol in der Partitur mit dem Lasso-Werkzeug.

    Parameter

    Warnung : Um es einem menschlichen Spieler zu ermöglichen, Ihre Partitur zu lesen, müssen Sie in dem Text in der Partitur erklären, wie das benutzerdefinierte Unterbrechungszeichen verarbeitet wird.
    Wenn Sie zum Beispiel ein Unterbrechungszeichen definieren, dass beim dritten Mal zum Takt #5 springt, geben Sie so einen Text ein :
    $P$T, gehe zu Takt #$N
    was in der Partitur in der folgenden Form angezeigt wird :
    3. Mal, gehe zu Takt #5

    Einige Beispiele

    Eine Wiederholung simulieren


    Durch den Gebrauch von benutzerdefinierten Unterbrechungen kann eine Wiederholung von mehreren aufeinanderfolgenden Takten ohne die Verwendung von regulären Taktstrichen durchgeführt werden.
    Wir definieren ein Unterbrechungszeichen mit den folgenden Parametern :

    Die Partitur wird wie folgt aussehen :
     
    1
    2
    3
     
     2 Mal zu Takt 1
     
         

    Was dem hier entspricht :
     
    1
    2
    3
     
    x3 
     
     

    Bedingter Sprung nach Segno


    Wir haben auf den vorherigen Seiten gesehen, dass Segno Sprung (D.S.) ein nicht-bedingter Sprung ist, d.h. er wird jedes Mal durchgeführt, wenn er erreicht wird.
    Deshalb ist das folgende Schema :
     
    1
    2
    3
    4
     
    D.S
     
       
     ..... etc.      

    endlos : jedesmal, wenn die Wiederholung von Takt 1 & 2 beendet ist, führt das D.S. Symbol einen Sprung nach Takt 1 aus und beginnt von vorne.
    Deshalb wird Takt 4 niemals erreicht.

    Wenn wir Da Segno (D.S.) durch das folgende Unterbrechungszeichen ersetzen :

    Wir erhalten das Schema :

    1
    2
    3
    4
     
    1. Mal D.S
     
       

    Der Segno Sprung wird nun nur das erste Mal durchgeführt.

    Notenschlüssel

    Dieses Kapitel erklärt Ihnen die verschiedenen Notenschlüssel, die Sie mit Melody und Harmony benutzen können.

    Anmerkungen zur Musiktheorie :

    Ein Notenschlüssel definiert in einem Notensystem den Zusammenhang zwischen Notensystemlinien und der Tonhöhe.
    Der Violinschlüssel (G-Schlüssel),   Baßschlüssel (F-Schlüssel) , oder C-Schlüssel <>, zeigen die Notenlinien für die G, F und C Noten.
    Merke :

    Kreuz, b oder Auflösungszeichen nach dem Notenschlüssel stellen die Vorzeichen dar.
    Die Taktart , z.B., zeigt die Anzahl von Notenwerten in einem Takt und die Länge (im Gegensatz zur ganzen Note) von diesen Werten.

    Position

    Ein Notenschlüssel in Harmony-Melody befindet sich immer an Anfang eines Taktes.
    Sie können einen Notenschlüssel in jedem beliebigen Takt eines Notensystems ändern.
    Zum Beispiel kann ein Notensystem mit einem Violinschlüssel beginnen und ein paar Takte später in den Baßschlüssel wechseln.

    Bearbeiten

    Eine spezielle Werkzeug-Palette ("Fenster>Notenschlüssel und Vorzeichen") ist verfügbar. Sie enthält ein Werkzeug zum Verändern des Notenschlüssel und ebenfalls Werkzeuge zum Ändern der Taktart und der Vorzeichen.

    Wählen Sie das Werkzeug zum Ändern des Notenschlüssels (Violinschlüssel-Icon) und klicken Sie auf einen Takt. Das Notenschlüssel-Auswahlfenster öffnet sich.

    Das Auswahlfenster hat drei Registerkarten. Wählen Sie die erste mit dem Namen "Notenschlüssel" aus. Im oberen Teil des Fensters sehen Sie eine Vorschau des Schlüssel, den Sie definieren.

    Im unteren Teil des Fensters ermöglichen Ihnen Pop-up Menüs folgendes auszuwählen:

    • Eine Vertauschung der Noten wenn eine Notenschlüssel-Änderung in die Partitur eingefügt wird.
    Die Noten können durch die Notenschlüssel Änderung in folgender Weise verändert werden : • Auf welche Notensysteme der neue Notenschlüssel angewendet wird. Es kann nur das aktuelle Notensystem sein, alle Systeme in der Partitur oder nur die ausgewählten Notensysteme. Normalerweise wird eine Notenschlüssel Änderung nur auf das aktuelle Notensystem angewendet.

        • Der Notenschlüssel kann angezeigt oder versteckt werden (aus Lesbarkeitszwecken sollte eine unsichtbare Notenschlüssel Änderung vermieden werden).
        • Seine Art kann Violin-, Baß- oder C-Schlüssel sein.
        • Ein Notenschlüssel kann auf jeder Linie beginnen, von -5 bis +5 von der Grundlinie aus.
        • Ein Notenschlüssel kann einen Oktavenausgleich von -2 Oktaven bis +2 Oktaven setzen (ottava alto oder basso, für das ganze Notensystem).

    Tonart

    Anmerkungen zur Musiktheorie


    Die Tonart ermöglicht es, die Klangfarbe eines Musikstückes zu bestimmen, d.h. die Tonleiter, die zum Abspielen des Stückes benutzt wird.
    Hier ist eine Liste aller Noten, die in einer Oktave gespielt werden können : 

    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
    C C# 
    oder Db
    D D# 
    oder Eb
    E F F# 
    oder Gb
    G G# 
    oder Ab
    A A# 
    oder Bb
    B
    Jede dieser Noten ist ein Halbton tiefer als die Nächste.
    Die Haupt-Tonleiter besteht aus sieben Noten, mit unregelmäßigen Intervallen zwischen ihnen : von dem Grundton der Tonleiter, wählen Sie die Noten, die sich in einem Halbtonschritt befinden +2, +4, +5, +7, +9 und +11, welche für die C-Dur-Tonleiter die Halbtöne 1, 3, 5, 6, 8, 10, 12 ergeben, d.h. für die Tonleiter C, D, E, F, G, A, B.

    Für die D-Dur-Tonleiter, ergibt das eine Tonleiter, die aus Halbtönen besteht : 3 (Grundton), 5, 7, 8, 10, 12 und 14.
    Halbton # 14 ist in Wirklichkeit der zweite Halbton von der oberen Oktave.
    Dies ergibt dann die Tonleiter D, E, F#, G, A, B, C#.

    Wenn in der Partitur nur diese Noten benutzt werden, dann haben alle F und C Noten ein # als Vorzeichen, sind also um einen Halbton erhöht.
    Um die Notation zu erleichtern, werden diese zwei # nur nach dem Notenschlüssel notiert. Sie informieren den Musiker über die Tonart, und folglich über die Noten mit Vorzeichen.
    Um die Tonart einer Partitur (oder einem Teil davon) herauszufinden, müssen Sie nur die # oder b Vorzeichen nach dem Notenschlüssel zählen :

    Anzahl von # Tonart   Anzahl von b  Tonart
    0
    C
     
    0
    C
    1
    G
     
    1
    F
    2
    D
     
    2
    Bb
    3
    A
     
    3
    Eb
    4
    E
     
    4
    Ab
    5
    B
     
    5
    Db
    6
    F#
     
    6
    Gb
    7
    C#
     
    7
    Cb

    Generell gelten Tonartwechsel für alle Notensysteme in der Partitur. Wie auch immer, es gibt einige Instrumente, wie z.B. die Klarinette, das Saxophon, die Trompete oder das Horn, die nicht die in der Partitur angegebene Note spielen, sondern eine Note, die durch eine angegebene Nummer von Halbtönen nach oben oder nach unten verschoben ist.
    Man nennt Sie "transponierende Instrumente".
     
    Tip : Um im Programm ein Notensystem für ein transponierendes Instrument zu definieren, benutzen Sie "Notensystem>Transponierendes Instrument hinzufügen" oder die Option "Transponierendes Instrument hinzufügen" im Kontextmenü des Notensystems.

    Zum Beispiel werden in einem Notensystem für die soprane Klarinette alle Noten zwei Halbtöne unter der eigentlichen geschriebenen Note gespielt.
    Wenn die Note C geschrieben steht, spielt die Klarinette Bb. Sie ist ein Bb transponierendes Instrument.
    Wenn eine Klarinette eine aufsteigende C-Dur-Tonleiter spielen soll, d.h. die Noten C, D, E, F, G, A, B, müssen Sie D, E, F#, G, A B, C# schreiben, d.h. die D-Dur-Tonleiter.
    Wenn die ganze Partitur in C-Dur steht, d.h. ohne Vorzeichen, hat das Klarinetten-Notensystem zwei Kreuze, als wenn es in D-Dur stehen würde.

    Anmerkung : Die Software erweitert die Notation von transponierenden Instrumenten auf alle Instrumente, die nicht exakt dieselbe Note spielen, die notiert ist.
    Deswegen werden Instrumente wie die Pikkoloflöte oder der Bass, die keine transponierenden Instrumente im engeren Sinne sind, weil sie die geschriebenen Noten nur um eine bestimmte Anzahl von Oktaven verschieben, unter derselben Option zusammengefasst.

    Platzierung

    Ein Tonartwechsel wird immer am Anfang eines Taktes gesetzt. Sie können einen Tonartwechsel in jedem Takt der Partitur setzen.
    Zum Beispiel kann ein Notensystem mit einer C-Dur-Tonart beginnen, und ein paar Takte später in die F-Dur-Tonart wechseln.

    Bearbeiten

    Globales Bearbeiten:
    Um die generelle Tonart zu ändern, wählen Sie "Partitur>Tonart & Takt-Signatur". Das Tonart-Fenster öffnet sich.

    Feines Bearbeiten:
    Es ist eine spezielle Werkzeug Palette verfügbar ("Fenster>Notenschlüssel & Vorzeichen"). Sie enthält das Tonartwechsel Werkzeug, und auch Werkzeuge, um den Notenschlüssel und die Taktart zu verändern.
    Wählen Sie das Werkzeug zum Wechseln der Tonart (Icon mit # auf einem Notensystem) und klicken Sie auf einen Takt. Das Tonartwechsel Fenster öffnet sich.

    Wählen einer Tonart


    Das Auswahlfenster hat drei Registerkarten.Wählen Sie die zweite, die mit "Vorzeichen" beschriftet ist. Im oberen Bereich des Fensters können Sie eine Vorschau der Vorzeichen sehen, die Sie bearbeiten.

    Mit dem Rollbalken können Sie # und b zur aktuellen Tonart hinzufügen oder abziehen. Fortgeschrittene Benutzer können mit den Knöpfen auf der rechten Seite auch angepaßte Vorzeichen einstellen und die Grundnote im unteren Feld eingeben.

    Das Markierungskästchen "Vorzeichen zeigen" erlaubt Ihnen einzustellen, ob die Vorzeichen angezeigt werden sollen oder nicht. Um eine gute Lesbarkeit Ihrer Partitur zu erreichen, sollten Sie es jedoch vermeiden, unsichtbare Tonartwechsel zu definieren.

    Der Tonart Anzeige Modus defniert, ob Auflösungszeichen die vorherigen Vorzeichen auflösen.

    Das Markierungskästchen Änderungen anwenden bis zum Ende des Stückes erlaubt es, alle Tonarten, die diesem Tonartwechsel folgen, relativ zu transponieren. Zum Beispiel werden bei einem Wechsel von C-Dur nach D-Dur alle folgenden Tonarten um zwei Halbtöne erhöht. Die G-Dur Tonart (ein #) wird in A-Dur (drei #) umgewandelt.

    Im unteren Teil des Fensters erlauben Ihnen Pop-Up Menüs folgendes auszuwählen :

    • Eine Vertauschung der Noten, wenn die neue Tonart in die Partitur eingefügt wird.
    Die Noten können durch den Tonartwechsel in folgender Weise verändert werden : • Auf welche Notensysteme die Tonart angewendet wird.
    Es kann nur das aktuelle Notensystem sein, alle Notensysteme in der Partitur oder nur ausgewählte Notensysteme.
    In den letzten beiden Fällen können Sie wählen, ob der Wechsel im absoluten oder relativen Modus gemacht wird.
    Im absoluten Modus wird der Tonartwechsel wie auf die anderen Notensysteme angewendet.
    Im relativen Modus wird der Tonartwechsel unter Berücksichtigung des Tonunterschieds der beiden Notensysteme angewandt. Falls Sie zweifeln, wählen Sie den relativen Modus.

    Absoluter und relativer Modus

    Wie oben beschrieben, kann ein Tonartwechsel absolut oder relativ angewendet werden.

    Bei absoluter Anwendung :

    Bei relativer Anwendung :

    Taktart

    Anmerkungen zur Musiktheorie

    Die Taktart lässt Sie die Anzahl und die Eigenschaften der in einem Takt enthaltenen Noten bestimmen.

    Sie besteht aus zwei Nummern :

    Zum Beispeil ein 4/4 Takt, gezeichnet als , wird aus vier Schlägen gemacht, jeder Schlag ist ein Viertel einer ganzen Note. Solch ein Takt wird vier Viertel enthalten (oder acht Achtel).
    Ein 3/4 Takt wird aus drei Vierteln einer ganzen Note gemacht : es gibt 3 Werte in jedem Takt, und jeder Wert ist ein Viertel einer ganzen Note.
    Ein 4/4 Takt kann mit einem C abgekürzt werden.
    Ein 2/2 Takt kann mit einem vertikal durchgestrichenen C abgekürzt werden.

    Platzierung

    Ein Wechsel der Taktart wird immer am Taktanfang platziert und gilt für alle Notensysteme gleichzeitig.
    Sie können einen Wechsel der Taktart in jedem Takt der Partitur setzen.
    Zum Beispiel kann eine Partitur mit einem 4/4 Takt beginnen, und ein paar Takte später in den 3/4 Takt wechseln.

    Bearbeiten

    Globales Bearbeiten :
    Um die generelle Taktart zu ändern, wählen Sie "Partitur>Tonart & Takt-Signatur". Das Taktart-Fenster öffnet sich.

    Feines Bearbeiten :
    Es ist eine spezielle Werkzeug Palette verfügbar ("Fenster>Notensysteme & Vorzeichen"). Sie enthält das Taktartwechsel Werkzeug, und auch Werkzeuge, um den Notenschlüssel und die Tonart zu verändern.
    Wählen Sie das Werkzeug zum Wechseln der Taktart (4/4) und klicken Sie auf einen Takt. Das Taktart Auswahlfenster öffnet sich.

    Eine Taktart auswählen

    Das Auswahlfenster hat drei Registerkarten. Wählen Sie die erste, die mit "Zeitsignaturen" beschriftet ist. Im oberen Bereich des Fensters können Sie eine Vorschau der Taktart sehen, die Sie bearbeiten.

    Sie können bestimmen, ob die Taktart angezeigt wird oder nicht, und den Anzeigemodus für 2/2 und 4/4.

    Die angezeigte Taktart kann anders als die aktuelle sein. Sie erlaubt, auf einfache Weise Anacrusen zu definieren.

    Eine Anacruse ist ein unvollständiger Takt (enthält weniger Noten als angezeigt werden). Anacrusen sind oft am Anfang einer Melodie vorzufinden.

    Zum Beispiel kann eine Melodie mit einem 4/4 Takt mit nur einer Viertel im ersten Takt beginnen (anstatt von 4).
    Setzen Sie eine 1/4 Taktart in den ersten Takt, und stellen Sie ein, dass 4/4 angezeigt wird. Setzen Sie dann einen Taktartwechsel zu 4/4 in den zweiten Takt und verstecken Sie ihn (unsichtbar).
    Der erste Takt wird dann nur eine Viertel akzeptieren, aber alle anderen Takte 4.

    Um schnell einen unvollständigen Takt zu erstellen, klicken Sie auf das Taktlineal mit gedrückter Command (Strg) Taste und wählen Sie "Unvollständigen Takt einfügen" oder "Bearbeiten>Takte>Unvollständigen Takt einfügen".

    Parameter für das automatische Verbinden verändern

    Für jeden Taktartwechsel können Sie auswählen, wie das automatische Verbinden arbeiten soll. Klicken Sie im Auswahlfenster der Taktart auf die Scheren, um Noten zu verbinden/trennen.
    Sie können den Verbindungsmodus ändern, ohne die Taktart zu wechseln (und deshalb einen unterschiedlichen Verbindungsmodus für jeden Takt erhalten) indem Sie einen unsichtbaren Taktartwechsel einfügen.

    Als Beispiel sind hier vier Möglichkeiten, dieselben Noten zu verbinden:

    Dynamik

    Dieses Kapitel wird Sie in die Notation von Dynamik und der Art des Gebrauchs in Harmony-Melody einführen.

    Realisierung

    Geräusche, die mit einem Musikinstrument gemacht werden, können lauter oder leiser sein. Auf einem Klavier, z.B., wird der Klang lauter, wenn der Pianist die Tasten stärker anschlägt, als wenn er sie leichter berüht.
    In der computergenerierten Musik heißt dies die Anschlagstärke der Noten.
    In Harmony-Melody kann die Anschlagstärke von 0 (überhaupt kein Klang) bis 127 (lauteste Note) varieren.

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Anschlagstärke einer Note zu verändern :

    Die oben angeführten Aktionen verändern den Anschlagstärke-Wert einer Note wirklich.

    Einige Effekte einer Note können ebenfalls die Anschlagstärke einer Note verändern, z.B. staccato.

    Dynamik kann die gespielte Anschlagstärke einer Note ändern. Sie ändert den Anschlagstärke-Wert einer Note nicht wirklich, sondern nur die Art wie eine Note gespielt wird.
    Diese Möglichkeiten sind in der "Dynamik" Palette zusammengefasst.

    Ein Dynamik-Objekt wird auf ein Notensystem angewendet, auf das es gezeichnet wurde und bleibt bis zum Ende des Notensystems aktiv oder bis zum nächsten Dynamik-Objekt, falls vorhanden.
    Sie können die Dynamik-Objekte auch für die ganze Partitur für gültig erklären. Dann ist es empfehlenswert, diese globalen Objekte alle im ersten Notensystem der Partitur zu gruppieren.

    Bearbeiten

    Um ein Dynamik-Objekt zu setzen, wählen Sie es in der Dynamik Palette aus und klicken Sie in die Partitur : es wurde in die Partitur eingefügt.

    Mit einem Doppelklick auf das Objekt kann man es bearbeiten und seine Parameter verändern. Hier sehen Sie, wie diese Objekte in Harmony-Melody aussehen :

    Es gibt zwei Typen von Dynamik-Objekten :
    Anmerkung : Die eigentliche Anschlagstärke einer Note wird durch ein Dynamik-Objekt nicht verändert, nur die Audio-Ausgabe (oder der Digitale Export) wird verändert.

    Um ein Dynamik-Objekt zu bearbeiten, doppelklicken Sie auf es. Hier sind die Einstellungen, die Sie ändern können :
    Anmerkung : Sie können einen beliebigen Dynamik Kraft Anteil einem beliebigen Dynamik-Objekt zuweisen. Trotzdem ist es empfehlenswert, einen gewissen Zusammenhang in einer Partitur zu bewahren.
    Zum Beispiel sollten Sie vermeiden, Pianissimo lauter einzustellen als Forte...

    Tempo 

    (oder Geschwindigkeit)

    Anmerkungen zur Musiktheorie

    Das Tempo ist die Spielgeschwindigkeit Ihrer Melodie. Es wird in das Notensystem geschrieben mit Begriffen wie : Andante (mäßig), Allegro (belebt) ...

    Es kann auch als Musiknote mit einem Gleichheitszeichen und dem Metronomwert für dieseNote geschreiben werden.
    Zum Beispiel eine Viertelnote gefolgt von "=100" bedeutet, dass 100 Viertelnoten in einer Minute gespielt werden.

    Realisierung

    In Harmony-Melody können Sie das grundsätzliche Tempo (Partitur>Grundsätzliches Tempo...) einstellen, um die globale Geschwindigkeit der Melodie zu definieren. Dieser Wert wird in der Anzahl der Viertelnoten pro Minute angegeben.

    Über diesem generellen Tempo können Sie einen Tempowechsel überall in der Partitur setzen.

    Anmerkung : Das Tempowechsel Werkzeug befindet sich auf der "Ottava & tempo" Palette im "Fenster" Menü.

    Ein Tempowechsel bezieht sich immer auf alle Notensysteme gleichzeitig. Dann ist es sinnvoll, alle Tempowechsel in das erste Notensystem einzutragen, aber es ist nicht zwingend.

    Wenn Sie mit diesem Werkzeug in die Partitur klicken, erscheint ein neues Objekt. Es besteht aus mehreren Elementen. Normalerweise hat ein Tempowechsel keinen Einfluß auf die Spielgeschwindigkeit, es zeigt nur die aktuelle Geschwindigkeit an der Positon in der Partitur an. Wenn Sie seine Werte bearbeiten und verändern, wird die Abspielgeschwindigkeit von dieser Position geändert.

    Um einen Tempowechsel zu löschen, benutzen Sie das Lösch Werkzeug (Blitz).

    Sie können das Tempowechsel Objekt in der Größe verändern und bewegen, indem Sie das Auswahl Werkzeug (Lasso) mit dem Objekt benutzen.

    Bearbeiten

    Mit einem Doppelklick auf das Objekt kann man es bearbeiten und seine Werte verändern.
    Hier ist ein Beispiel für ein Tempowechsel Objekt in Harmony-Melody :

    Von links nach rechts sehen Sie :
     

    Warnung : Wenn Sie das Beschriftungs-Feld leer lassen, die Referenz-Note als unsichtbar einstellen und die horizontale Linie nicht anzeigen lassen, wird Ihr Tempowechsel Objekt komplett unsichtbar sein.

    Harmony-Melody ermöglicht Ihnen, entweder einen harten oder einen sanften Tempowechsel zu definieren.

    Mit einem sanften Tempowechsel wird das Tempo sanft vom Originalwert zum angegebenen Wert wechseln.
    Dieser Wechsel wird mehr oder weniger schnell sein, entsprechend der Größe des Tempowechsel Objekts. Wenn der sanfte Tempowechsel vollzogen ist, bleibt das Tempo im aktuellen Wert, d.h. dem Wert, der im Tempo-Fenster angegeben wurde.

    Der Anfang und das Ende des Tempo-Objektes kann hier definiert werden: Geben sie den Anfang un das Ende in Takt, Taktschlag und 100stel des Taktschlages ein.

    Sie können die Form der Veränderung einstellen. Sechs vordefinierte Formen werden angeboten. Zum Beispiel kann ein Tempo vom Wert 100 auf den Wert 150 zuerst mit langsamer und dann mit schneller Beschleunigung anwachsen. Klicken sie auf die roten Punkte um die Form der Kurve zu ändern.

    In unserem Beispiel wird der Tempowechsel mit der ersten Viertel beginnen und den Wert von 120 mit der dritten Note erreichen.

    Bemerkungen

    Die Spielgeschwindigkeit Ihrer Melodie wird hauptsächlich durch das generelle Tempo festgelegt. Wenn Sie diesen Wert ändern, werden alle Tempowechsel Objekte in Ihrer Partitur automatisch angepaßt.

    Anmerkung : Benutzer älterer Versionen von Harmony & Melody haben Tempovariationen mit dem Tempo Notensystem eingestellt. Dies ist immer noch möglich, aber der Gebrauch der neuen Notation wird empfohlen.

    Anhang

    Hier sind die am meisten verwendeten Ausdrücke um einen Tempowert auszudrücken :

    Largo breit, sehr langsam
    Larghetto Ein bißchen schneller als Largo
    Lento langsam
    Adagio Ein bißchen schneller als lento.
    Andante mäßig
    Andantino Ein bißchen schneller als andante
    Allegretto leuchtend, belebt
    Presto sehr schnell
    Prestissimo sehr, sehr schnell


    Einige andere Ausdrücke können hinzugefügt werden, um die Bedeutung zu präzisieren :

    Affettuoso liebevoll
    Agitato aufgeregt
    Con brio mit Lebhaftigkeit
    Con fuoco mit Feuer
    Grave feierlich
    Maestoso majestätisch
    Moderato mäßig
    Mosso belebt
    Scherzo scherzend
    Sostenuto verlängert
    Vivace hell, leuchtend

     

    Text/Karaoke

    „Text" ist in diesem Zusammenhang jedes gesungene oder gesprochene Wort einer Melodie.
    Mit „Karaoke" ist das Singen des zugehörigen Textes bei eingespielter Begleitung (im „Playback") gemeint.

    Karaoke kann mit verschiedenen gesungenen Stimmen durchgeführt werden. Die Worte werden während des Abspielens der Melodie eingeblendet.
    Chormitglieder werden diese Möglichkeit interessant finden, selbst wenn sie nicht Karaoke im engeren Sinne ausüben wollen.

    Bei einem Lied wird der Text silbenweise der zutreffenden Note zugeordnet.

    Wenn ein Teil des Textes gesprochen (und nicht gesungen) wird, so wird diesem Textanteil keine Note zugeordnet.

    Ein Leerzeichen trennt die Wörter voneinander.

    Wenn sich ein Wort über mehrere Noten erstreckt, so wird ein „-"  (Minuszeichen auf dem Ziffernblock) verwendet, um die Silben zu trennen.


    How to organize lyric lines?

    When break symbols are defined on a score, lyrics are displayed on several lines.You can move verticaly or hide these lines from the contextual menu (Right click on a lyric cell).

    Changes are applied to all selected bars on this staff.
     

     

    Text/Karaoke

    Erstellen von Texten


    Es gibt verschiedene Möglichkeiten Texte einzugeben und zu bearbeiten. In erster Linie ist die Methode davon abhängig, in welcher Form die Texte vorliegen (auf Papier, als Textdatei usw.)

    Grundsätzlich ist die Reihenfolge des Vorgehens:

    1)      Geben Sie zuerst die gesamte Partitur ein und stellen Sie sicher, daß diese gut abgespielt werden kann

    2)      Geben Sie dann den Text entsprechend den Noten ein.

    Die Einhaltung dieser Reihenfolge ist zwar nicht zwingend erforderlich, ist aber zu empfehlen. Natürlich ist es möglich, die Melodie auch nachträglich nach dem Eingeben des Textes zu verändern; allerdings wird im Anschluß daran häufig eine erneute Bearbeitung des Textes erforderlich sein.

    Es liegt eine gedruckte Partitur vor oder Sie wollen ihren eigenen Song schreiben


    Text/Karaoke

    Wie der Text eingegeben wird

      1) Wählen Sie das Notensystem, daß die Noten für den gesungenen Teil des Liedes enthält.

    2) Klicken Sie auf das schwarze Dreieck links neben dem Notenschlüssel und wählen Sie in dem Pop-Up Menü „Notensystem mit Text": Das Notensystem ist jetzt zur Texteingabe bereit.

    Sie können beliebig viele „Notensysteme mit Text" in einer Partitur verwenden.
    Unter jedem Taktstrich Ihres Notensystems erscheint ein Bereich mit Zellen. Jede Zelle entspricht einem Takt. Sollten Sie Wiederholungszeichen in Ihrem Lied verwenden werden mehrere Reihen angezeigt.
    Sie können den Abstand vom Text zu den Noten durch Verschieben des kleinen roten Dreiecks verändern. 3) Klicken Sie jetzt noch einmal das Pop-Up Menü an. Mehrere spezielle Optionen sind jetzt verfügbar:

    -       Text Stil: ändert die Schriftart, Größe und Farbe des Textes (bezieht sich auf den kompletten Text)
    -       Rahmen darstellen: aktiviert/deaktiviert das Anzeigen des Rahmens um den Text
    -       Text bearbeiten: Öffnet den integrierten Texteditor um den gesamten Text dieses Notensystems zu bearbeiten. (siehe unten: globale Textbearbeitung)
    -       Text löschen: Der komplette Text für dieses Notensystem wird gelöscht.
    -       Taktbreite des Textes berechnen: die Breite der Takte wird berechnet um Überschneidungen des Texts zu vermeiden. Bitte beachten Sie, daß diese Funktion automatisch ausgeführt wird, Wenn „automatisches Textformatieren" angewählt ist.
    -       Text in ein anderes Notensystem verschieben: Sie werden nach einem Ziel-Notensystem gefragt, in das dann der komplette Text aus dem aktuellen Notensystem verschoben wird. Die Wörter und Silben werden automatisch an das neue Notensystem angepaßt.
    -       Text speichern: Speichert den kompletten Liedtext als Textdatei auf Diskette/Festplatte. Das Textformat (sprachliche Besonderheiten und Sonderzeichen) sind abhängig von der Einstellung im globalen Setup: MS/DOS, Windows oder Macintosh besondere Schriftzeichen.
    -       Text laden: der aktuelle Text wird gelöscht und durch den Inhalt der Textdatei ersetzt. Diese Datei kann MS/DOS-, Windows- oder Macintosh-Format sein: das Format wird automatisch erkannt.
    -       Text automatisch formatieren: Wenn Sie diese Option anwählen wird die Taktbreite während Sie tippen angepaßt, um Überlappungen zu vermeiden.

    4) Wählen Sie den Eingabemodus: Beschränkt auf einen Takt oder nicht beschränkt (Option>beschränke Bearbeitung auf einen Takt)

    Wenn Sie einen bestehenden Karaoke-Text bearbeiten, können Sie die Bearbeitungsmöglichkeit auf einen Takt beschränken, um durch die Änderungen den Text nicht zu verschieben. In allen anderen Fällen schlagen wir Ihnen vor, diese Option zu deaktivieren.
    Klicken Sie jetzt in den Textbereich. Die Zelle, die Sie gerade bearbeiten, erscheint in einer anderen Farbe und der blinkende Cursor erscheint. Erscheint der Hintergrund grau, bedeutet dies, daß der Text auf keinen gespielten Takt paßt. Kleine orange Linien zeigen die Zeitpositionen für jedes Wort Ihres Textes an. Wenn Sie ein Leerzeichen oder ein Minuszeichen tippen, springt der Cursor automatisch zur nächsten Zeitposition des Liedes.
    Wenn Sie ein geschütztes Leerzeichen oder einen Bindestrich eingeben wollen, drücken Sie die Shift-Taste zusammen mit der entsprechenden Taste. Sie können auch den Zirkumflex '^' anstelle des geschützten Leerzeichens und das Gleichheitszeichen anstelle des Bindestrichs verwenden.
    Wenn Sie eine neue Zeile anfangen wollen, drücken Sie Shift-Enter. Ein Zeilenumbruchsymbol wird angezeigt, um auf den Umbruch in der kompletten Textanzeige hinzuweisen.

    Hier ist eine Zusammenfassung aller Tasten und Befehle:
     

    Enter oder Tab springt zur nächsten Zeitposition
    Shift-Enter fügt eine neue Zeile in den Text ein
    Esc beendet den Bearbeitungsmodus
    Pfeiltaste bewegt den Cursor
    Shift Leerzeichen oder ^ geschütztes Leerzeichen
    Unterstrich fügt einen Unterstrich (Ende eines Wortes) ein 
    Shift Minus oder = geschützter Bindestrich
    Shift rechts oder Shift links bewegt den Cursor in die nächste/vorherige Zelle
    Backspace löscht das Zeichen links vom Cursor oder die aktuelle Auswahl 
    Entf  löscht das Zeichen rechts vom Cursor
    Befehl (Strg) A wählt die komplette Zelle an
    Befehl (Strg) X schneidet die Selektion aus
    Befehl (Strg) C kopiert die aktuelle Selektion in den Zwischenspeicher
    Befehl (Strg) V fügt Text aus dem Zwischenspeicher ein
    Leerzeichen fügt eine Lücke zwischen zwei Wörtern ein (springt zur nächsten Zelle)
    Minus fügt einen Strich zwischen zwei Silben ein (springt zur nächsten Zelle)
    Mausklick ändert die Cursorposition
    Mausdoppelklick wählt das Wort aus
    Klicken und ziehen wählt einen Teil des Textes aus
       

     

    Text/Karaoke

    Allgemeine Bearbeitung von Texten 


    Da es sich empfiehlt, (Lied-) Texte direkt im Notensystem zu bearbeiten, besteht die Möglichkeit, Texte in allgemeiner Art und Weise zu bearbeiten.
    Öffnen Sie das Notensystem-pop-up  , wählen Sie dann „Text bearbeiten", um den integrierten Texteditor aufzurufen. Alternativ können Sie den Menüpunkt „Partitur>Text bearbeiten" selektieren.

    Der vollständige Text wird angezeigt, das Zeichen „/" bedeutet einen Wechsel des Takts. Ändern Sie den Text und klicken Sie auf „OK", um die Änderungen auszuführen.
    Nicht trennbare Zeichen werden als '_' (geschütztes Leerzeichen) und „=" (geschützter Bindestrich) dargestellt.

    In diesem Fenster sehen Sie außerdem die der aktuellen Cursorposition entsprechende Taktnummer des Texts und der gespielten Musik. (Diese können voneinander abweichen, wenn Sie Wiederholungszeichen benutzen.)

     


    Freie Objekte


    Anmerkung : Einige der in diesem Kapitel beschriebenen Funktionen benötigen den Seitenmodus und können so nur mit Harmony Assistant komplett durchgeführt werden.

    Einführung

    Mit Melody Assistant oder Harmony Assistant ist es bereits möglich, einem Notensystem verschiedene Objekte hinzuzufügen: Texte, Grafiken, Grifftabellen...
    Diese Objekte sind mit dem Notensystembereich verknüpft. Das Einfügen eines Taktes oder Verschieben des Notensystems verschiebt diese Objekte auf der gedruckten Seite.

    Freie Objekte sind nicht mit einem Notensystem sondern mit der Seite selbst verbunden. Beliebige Änderungen in der Partitur wirken sich nicht auf ihre Position aus.

    Hier einige Beispiele, wofür freie Objekte verwendet werden können:

    Bedienung


    Weil freie Objekte überall auf jeder Seite eingefügt werden können, sind sie im Seitenmodus (nur verfügbar in Harmony Assistant) am schnellsten und einfachsten zu verwenden: Sie sehen diese Objekte in der Partitur und können mit der Maus dessen Größe verändern, sie verschieben oder bearbeiten.

    In der "Verschiedenes" Palette wurde ein neues Werkzeug hinzugefügt (nur Harmony). Wählen Sie dieses Werkzeug und klicken Sie in die Partitur, wo das Objekt eingefügt werden soll: ein Objekt wird hinzugefügt und dessen Bearbeitungsfenster öffnet sich. Sie müssen sich im Seitenmodus befinden, um diese Operation durchzuführen. Falls nicht wird automatisch in diesen Modus umgeschaltet.

    Im Bearbeiten-Menü bietet der Punkt "Freie Objekte" mehrere Optionen:


    Wie bearbeitet man ein freies Objekt?

    Doppelklicken Sie im Seitenmodus auf das Objekt oder wählen Sie "Freie Objekte bearbeiten" im Bearbeiten Menü. Die Liste alle verfügbaren freien Objekte wird angezeigt.
    Hier können Sie ein Objekt löschen, hinzufügen oder duplizieren, ebenso wie dessen Eigenschaften bearbeiten.

    Ein freies Objekt kann definiert werden durch:

    Externe Dateien einbinden

    Externe Dateien im BMP, PICT oder sogar Partituren im MUS Format können im Dokument angezeigt werden

    Wichtig : Externe Dateien werden komplett in das Dokument kopiert . Wenn die externe Datei verschoben oder gelöscht wird, ist Ihr Dokument also nicht betroffen.


    Darüberhinaus, wenn die externe Datei am selben Ort auf der Festplatte bleibt und verändert wird, zeigt Ihnen ein kleines Icon in der Liste an, dass eine Aktualisierung durch einen Klick auf "Aktualisieren" durchgeführt werden kann.

    Wenn die externe Datei nicht an ihrem ursprünglichen Platz gefunden werden kann, wird sie im selben Verzeichnis gesucht, in dem sich auch das Dokument befindet.

    Sollte die externe Datei nicht mehr auf der Festplatte gefunden werden, wird stattdessen ein Icon mit einer kaputten Datei angezeigt. Dies hat keinen Einfluß auf den Inhalt des Dokuments, weist Sie aber darauf hin, dass das Objekt nicht mehr aktualisiert werden kann.

    Im Modus "Kontrollmarken anzeigen" (Partitur Menü) wird dieses Icon auch in der linken oberen Ecke des Objektbereichs angezeigt.

    Freie Objekte im Seitenmodus verwenden

    Mithilfe der Maus können Sie:

    Über die Option "Bearbeiten>Freie Objekte>Bearbeiten..." können Sie alle diese Objekte global bearbeiten.

    Tipps...

    In einigen Fällen können Objekte leer sein. Zum Beispiel ein Textobjekt ohne Text. Es ist schwierig, es auf der Seite zu sehen und damit schwierig, es zu bearbeiten. Zeigen Sie in diesem Fall die Kontrollmarken an (Bearbeiten Menü). Der Objektbereich wird nun auf dem Bildschirm angezeigt.

    Wenn ein Bildobjekt keine verknüpften Daten enthält, wird es als durchgestrichenes schwarzes Rechteck dargestellt..

    Wenn Sie eine Sammlung von kurzen Musikstücken erstellen, können Sie dieses mit einem einzigen Dokument drucken und beschriften. Erstellen Sie ein neues Dokument (Vorlage "Very Simple"), wählen Sie dann "Notensystem>Leere Notensysteme löschen" um ein komplett leeres Dokument zu erhalten und fügen Sie dann Ihre Musikstücke als freie Objekte vom Typ "Partitur" ein.

    Wenn Sie immer die Möglichkeit haben möchten, eingebettete Dateien in einem Dokument zu aktualisieren, auch wenn Ihr Dokument auf der Festplatte verschoben wird, verschieben Sie die eingebetteten Dateien in dasselbe Verzeichnis wie Ihr Dokument: wenn eingebettete Dateien nicht an ihrem ursprünglichen Ort auf der Festplatte gefunden werden, werden Sie im Verzeichnis des Dokumentes gesucht, in dem sie einbettet sind.
    Ansonsten werden die eingebetteten Dateien angezeigt und gedruckt, aber es ist nicht mehr möglich sie zu aktualisieren.

    Text
    Erweiterte Anzeige


    Beim Anzeigen eines Text Objektes können spezielle musikalische Zeichen innerhalb der Zeichenfolge angezeigt werden.
    Das ermöglicht die Erzeugung rhythmischer Muster oder das Einfügen von Pausensymbolen in einen Standard Text.
    Fügen sie im Text die Sequenz $(xxxxx) ein, wobei "xxxxx" eine Liste von Befehlen ist.
    Zum Beispiel: "CM$(n)7" wird ein Auflösungszeichen innerhalb eines CM7 Akkordnamens anzeigen.

    Ein Befehl kann auf folgende Art gebildet werden:

    Noten werden getrennt durch ein "+" oder ein Leerzeichen, wenn sie unabhängig voneinender sind.
    Ein "_" fügt einen Bindebogen hinzu.

    - Sie können folgendes hinzufügen:
        d (doppelt erniedrigt)  
        b (erniedrigt)  
        # (erhöht)  
        x (doppelt erhöht)
        n (aufgelöst)
     
    - dann, wenn nötig:
        R wenn die Note eine Pause ist.
     
    - dann die Notenlänge:
        1 ganze Note
        2 halbe Note
        4 viertel Note
        usw.
     
    - dann, wenn nötig:
        . (punktiert) 
        .. (doppelt punktiert)
     
    - dann, wenn nötig eine Triolen Markierung:
    :3 einfache Triole
    :6 einfache Sextole
    usw.
     
     oder eine komplexe Triolenmarkierung:
    :3:2 für eine 3:2 Triole
    :6:4 für eine 6:4 Sextole
     
    Einige Kommandos können eingefügt werden und sind dann wirksam ab dieser Position bis zum Ende der Befehls Linie.

      Größen-Änderung:
         S0 (klein)
         S1 (mittel)
         S2 (standard)
         S3 (groß)

      Notes flags displayed as beam:
    B
      Farbwechsel:
         Cxxxxxx (xxxxxx = Farbe RGB in Hexadezimal-Werten)

      Symbol-Abstand:
         Lx (x = extra Abstand von -9 bis 9)
     
    Form des Notenkopfes:
         Hx  (x = Noten Form von A bis Z)
            A  Standard Form,
            B  Dreieck,
            C  Diamant,
            D  Kreuz,
            E  Plus,
            F  Rechteck,
            G  Schrägstrich,
            H  kein Notenkopf,
            I  Flagge,
            J  Halbkreis,
            K  Punkt,
            L  Sanduhr,
            M  Bogen,
            N  Leerer Diamant,
            O  Abgeschnittener Konus,
            P  Halbmond,
            Q  Linkes Dreieck,
            R  Glocke,
            S  Konkaves Dreieck, 
            T  Konvexes Dreieck, 
            U  Johnson Dreieck, 
            V  Johnson Rechteck,      
            W  Dick durchkreuzter Kreis,     
            X  Dickes Kreuz,                 
            Y  Dünn durchkreuzter Kreis,           
            Z  Dünn durchkreuzter Halbkreis

    Hier einige Beispiele :
    Kommando
    Anzeige
    Tempo $(4.)=200
    seqrythm2.jpg
    Open HiHat = $(S3HD2)
    seqrythm3.jpg
    $([8 8]) = $([8_32] 16.) seqrythm1.jpg

    Schriftarten


    Was ist eine Schriftart?


    Eine Schriftart definiert die Erscheinung von Texten auf dem Bildschirm. Sie ist eine Datei, die die Darstellung aller Zeichen enthält. 

    The fonts that are installed in the computer system folder (Times, Courier, Arial...) can be used in any software. 

    The "embedded" fonts, provided in the "Fonts" folder of Melody or Harmony Assistant, can only be used by these programs.

    Several embedded fonts are provided, and can therefore be used within the program without requiring any install.

    There are two kinds of embedded fonts: music fonts (Harmony Assistant only), that enables to change the appearance of a score, and text fonts, available as well in Harmony Assistant as in Melody Assistant, that enable to insert special symbols in text.

    Music fonts


    A group of music fonts is provided in Harmony Assisyant. These fonts are also included in Melody Player and the Myriad plug-in.
    Character sets are only available in Harmony Assistant. To use them or define your own music character set, please refer to the dedicated chapter.

    Text fonts


    Text that is displayed on the score, as well as in the page header, page footer, lyrics line, chord line, etc. can use any font.When viewing the document on a computer that does not own one of the used fonts, an alert message is displayed, and the font is substituted with the default font (Geneva on Macintosh and Arial on Windows).

    To change the text font or its attributes (size, display mode), click the lower-case light blue "A" icon. The font setting window, including an example of text in the selected font, appears.

    Some text can combine several styles. A box enabling a fast access to styles and fonts is then automatically opened.

    A pop-up menu lets you change the font.
    Under Windows, a right-click on this menu opens the regular font selector window.

    Several text fonts are provided in Harmony Assistant and Melody Assistant.
    In any text of the score (title, comment, text objects, lyrics, chord names, etc.), you can then insert special characters or music symbols. In Harmony Assistant, these fonts can be used by dedicated scripts, for instance to create tablatures that need particular symbols.

    In order to locate easily these fonts, their names start by "My ".

    How to use text fonts?


    When typing in a text, select one of the "My " fonts in the selector, then consult the sections below to match the enterer character and the symbol that will be displayed.
    In these tables, character names follow the PostScript nomenclature.

    The "My Chords" font


    To write chord names (as well Latin as Anglo-saxon) with accidentals as well as Jazz chord symbols.



    To enter a flat E chord, enter Eb. For a sharp F, enter F#. For a double-flat D, enter D<.
    For instance, if you enter Mi=7  C!  D#'
    You will get :


    The "My Figured Bass" font


    This font is dedicated to figured bass symbols.
    To ease the use and alignment of figures, most of the characters have the same width.


    The slash (/), backslash (\) and underscore (_) characters have no width, i.e. any character entered after will be superimposed. It enables for instance to cross a number.
    For instance, enter /7 to get a diagonally crossed 7.
    Spacebar moves forward by a demi-width, the equal key (=) by a complete width.
    "e", "f" and "g" characters, entered one above the other, draw an open bracket that encloses several lines. "h", "i" and "j" chararcters draw the matching closed bracket.

    Please note that the width of roman numerals, available from "K" to "V" keys, is proportional to the actual witdth of their symbol. They are therefore inadvisable for drawing perfectly aligned numbers.
    For instance, if you enter:
    e=/7 h
    f#3 i
    gb5 j
    you will get:



    The "My Autoharp" font


    It enables to enter tablature symbols for Autoharp.
    It is mainly used in Harmony Assistant by the "Notation > Staves > Autoharp tablature" script.


    O, P and Q symbols have no width, i.e. when entered before a digit or the "T" character, they circle the symbol.
    It's the same for U, V and W , which are also align on the writing base line, enabling arrows and horizontal lone to be drawn on top of each other.
    For instance, if you enter: O2 P3 QT U V X UVW 
    you will get:
    :

    Musik-Zeichensatz


    For more details about how to use text or music character fonts in Harmony Assistant, please read the "Character fonts" chapter.

    Was ist eine Zeichensatz?

    A character set (zeichensatz) enables to define the graphical look of music symbols that appear on a score.

    You can select the character set when creating a new document in Harmony Assisyant, through the pop-up menu that appears in the bottom right corner of the template selection box. The default character set uses the Stoccata font, which is located in the "Stoccata.ttf" file in the application "Fonts" subfolder.

    You can also select afterward a different character set for each staff of your score, through the popu-up menu in the "Staff > Staff display mode" menu option.

    To change the character set for the whole score once it has been created, you can use "Score > Display setup"

    At the beginning of the list appear the character sets that use fonts shipped with Harmony Assistant. When you are using them, you can be sure that any other user of Harmony Assistant, Melody Player or Myriad plug-in owns them too. The appearance of your score will therefore be the same on any computer.

    At the bottom of the list, names written in italic are chararcter sets that can be used in Harmony Assistant, but the matching fonts are not included in the program, for copyright reasons.
    Some of them can be purchased from their author, or they are delivered with other music software. If a font is installed in your system, the menu option appears in black, and you can use it. If not installed, it appears in gray.

    Be careful, if you use one of these sets, the appearance of your score on another computer will be identical only if the matching font is installed on that computer.

    Anmerkung: Zum Gebrauch einer Schriftart müssen Sie der Nutzungslizenz zustimmen, die vom Designer der Schriftart mitgeliefert wird.
    Wir empfehlen Ihnen, diese Vereinbarung vor der Verwendung zu lesen.

    Einen eigenen Musik-Zeichensatz definieren

    Standardmäßig werden Zeichensätze für die häufigsten Schriftarten mitgeliefert.
    Sie können Ihren eigenen Zeichensatz definieren und speichern, um ihn später in einem Ihrer Dokumente zu verwenden. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Bearbeiten" im Fenster für die Anzeigeoptionen des Notensystems.
    Wenn Sie nur Änderungen an einem bestehenden Zeichensatz durchführen möchten, wählen Sie ihn im Pop-up Menü bevor Sie auf "Bearbeiten" klicken.
    Wenn der gewählte Zeichensatz ein eingebauter Standardsatz ist, wird nach einem Namen gefragt, um ihn als Kopie zu speichern: Sie können einen Standardsatz nicht ändern.

    Im linken Teil des Fensters werden alle Musiksymbole der Schriftart SToccata angezeigt, die Sie ersetzen können.
    Sie können für jedes dieser Zeichen können Sie wählen: die Schriftart, die verwendet werden soll, das Zeichen aus dieser Schriftart, den grafischen Versatz und die Skala.

    Wählen Sie die erste Schriftart aus dem Pop-up Menü. Das Feld auf der rechten Seite zeigt dann alle verfügbaren Zeichen dieser Schriftart an. Wählen Sie das benötigte Zeichen aus diesem Feld.
    Sie müssen nun die Größe und Position dieses Zeichens anpassen, damit er so nah wie möglich am Original (der SToccata Schriftart) ist.
    Der Bereich in der Mitte, mit gelbem Hintergrund, zeigt das Zeichen im der Schriftart Stoccata, zusammen mit dem gewählten Zeichen, um Ihnen die Abstimmung zu erleichtern. Sie können in diesen Bereich klicken um das Zeichen zu verschieben.

    Wenn Sie das Originalzeichen (SToccata) im gerade bearbeiteten Zeichensatz nicht ersetzen möchten, klicken Sie auf "Standard".

    Führen Sie diese Operation für jedes Zeichen durch.

    Wenn Sie fertig sind klicken Sie auf "OK". Der Zeichensatz wird automatisch im Unterordner "Charset" mit der Dateiendung ".set" gespeichert, er ist nun für jedes Ihrer Dokumente einsetzbar.

    Anmerkung: Zur korrekten Anzeige und Ausdruck einer Partitur, die eine andere Schriftart als SToccata verwendet, ist es nötig dass diese Schriftart auf dem Computer installiert ist.
    Zur korrekten Anzeige und Ausdruck einer Partitur, die einen anderen Zeichensatz als den Standard-Zeichensatz verwendet, ist es nötig dass sich dieser Zeichensatz im Ordner "Fonts" befindet.

    Spielen

    Einführung



    Dieser Teil des Handbuchs handelt von der Klangbearbeitung eines Dokuments.

    Wir werden im Detail sehen was Notensystem-Regeln sind und wie man sie in verschiedenen Situationen benutzt.

    Dann, wie man Effekte mit einer Note verbindet,um ihre Ausführung zu verbessern, genauso wie verschiedene Techniken, die auf Verzögerung und Anschlagzeit basieren: Swing, Humanisieren, Mechanisieren.

    Ein besonderes Kapitel wird die Mikrotonale Abstimmung erklären: Noten außerhalb der regulären 12stufigen, gleichmäßig temperierten Tonleiter und ihr direktes Ergebnis: Alternative Stimmung von Notensystemen.

    Dann werden wir den digitalen Effektprozessor kennenlernen: wie man ihn einstellt und realistische oder fremdartige Instrumenten Klänge erhält...

    Wir werden sehen, wie man die eingestellten Klänge durch Veränderung der Parameterkurven verändert, die mit dem Notensystem verbunden sind.

    Um noch mehr Kontrolle über die Klangquelle zu erhaltenwerden Benutzerdefinierte Instrumente kennenlernen.

    Zuletzt, durch Benutzung von Digitalen Audiospuren, werden wir uns von Noten befreien und bearbeiten direkt aufgenommene Digitale Daten.

    Notensystem-Regeln

    Multi-Instrumente Notensysteme

    Prinzip

    Standard Notensysteme benutzen nur ein Instrument. Deswegen werden alle Noten auf einem Notensystem mit demselben Instrument gespielt.

    Mit Harmony Version 6.0 und Melody Version 4.0 ist es nun möglich, mehrere Instrumente mit einem Notensystem zu verbinden.

    Sie können zum Beispiel entscheiden, dass auf einem Notensystem, das eine Violine spielt, einige Noten mit einem Cello wiedergegeben werden.

    Jedes normale Notensystem (Violin- , Bass- oder C-Schlüssel) kann mit mehreren Instrumenten verbunden werden, aber die große Verbesserung bietet die Möglichkeit, Standard Schlagzeug Notensysteme zu bauen.

    Um die Noten zu unterscheiden, die mit verschiedenen Noten gespielt werden, wird eine Verbindung zwischen der grafischen Anzeige der Note und dem Instrument gemacht. Diese Verbindung, die komplett benutzerdefiniert werden kann, wird eine Regel genannt.

    Anmerkung : Wenn Sie schon eine vorherige Version von Melody oder Harmony benutzt haben, wird Sie diese neue Funktionalität nicht stören. Alles was Sie über die normale Bedienung von Notensystemen und Instrumenten gelernt haben, bleibt gültig. Vorherige " Schlagzeug Notensysteme" werden von nun an einfach "Gitter Schlagzeug Notensysteme" genannt, um Verwirrung zu vermeiden.

    Was ist eine Regel ?

    Eine unbegrenzte Anzahl von Regeln kann mit jedem Notensystem verbunden werden. Die Regeln werden definieren, mit welchem Instrument die Noten gespielt werden.

    Eine Regel wird definiert durch :

    Das Kriterium der Regel-Zugehörigkeit kann sein :
    Anmerkung : Wenn mehrere Kriteria für eine Regel definiert sind, wird eine Note dieser Regel nur dann folgen, wenn alle Kriteria erfüllt sind.
    Wenn eine Note mehreren Regeln folgt, wird die erste Regel in der Liste verwendet.
    Es ist trotzdem besser, keine mehrdeutigen Regeln zu definieren (fügen Sie in diesem Fall ein weiteres Kriterium hinzu).

    Im oberen Beispiel haben wir definiert, dass Noten mit einer Diamanten-Kopfform mit dem Piano gespielt werden, und Noten mit quadratischem Kopf werden mit einem Instrument namens Clavecin gespielt.
    Die Beschriftung wird automatisch unter die erste Note gesetzt, die die Regel benutzt.

    Regel-Sätze können als unabhängige Dateien gespeichert und wieder geladen werden. Die Datei-Erweiterung für diese Dateien ist Lex. So können Sie die am meisten gebrauchten Regel-Sätze definieren und auf Abruf auf Ihre Notensysteme anwenden.

    Wie bearbeitet man Regeln, die einem Notensystem zugeordnet sind ?

    Wählen Sie im Notensystem Menü Regeln bearbeiten , oder im Notensystem Pop-Up Menü "Regeln bearbeiten". Das Regel-Definitions Fenster öffnet sich. (Denken Sie daran, dass Sie nur die Regeln für dieses Notensystem bearbeiten. In einem Dokument können Sie so viele Notensysteme mit Regeln haben wie benötigt.)

    Im oberen Bereich des Fensters können Sie den Regel-Satz für dieses Notensystem sehen. Klicken Sie auf ein Objekt in Regel-Bearbeitungsliste.

    Tip: Sie können ein Objekt mit dem Command-Klick (Macintosh) oder Rechts-Klick (PC) bewegen.

    Ein dicker Punkt links vom Regel-Namen zeigt, ob diese Regel momentan von einer Note in diesem Notensystem benutzt wird. Wenn Sie ein Regel-Kriterium ändern, während dieser Regel eine Note auf dem Notensystem folgt, wird diese Note(n) automatisch an das neue Kriterium angepaßt, wenn das Fenster geschlossen wird.

    Die Knöpfe Entfernen und Hinzufügen löschen oder fügen dem Regel-Satz eine Regel hinzu.
    Der Ausräumen Knopf löscht ungenutzte Regeln aus dem Regel-Satz.

    Darunter befinden sich Regel Name, Kriteria, verbundene Instrumente und optionale Parameter.

    Tip: Wenn Sie Ihre Partitur bearbeiten und Sie eine Note hinzufügen wollen, die einer Farb-abhängigen Regel folgen soll, klicken Sie mit gedrückter Shift-Taste auf die Farbauswahl-Palette (oder Rechts-Klick). Es werden dann nur dieselben wenigen Farben wie in dem Regel-Definitions Fenster angezeigt.
    Anmerkung : Wenn Sie zwei Regeln mit identischen Kriterien definieren, werden sie im Regel-Satz rot angezeigt, um Ihnen zu helfen, sie zu finden.

     
    Wichtig : Wenn Sie Regel-Kriterien ändern, während eine oder mehrere Noten dieser Regel bereits folgen, werden diese Noten angepaßt, um der neuen Regel zu folgen.

    Anwendungsbeispiel

    In einem normalen Notensystem, das das "Piano" Instrument spielt, werden wir eine Regel definieren, so dass rote Noten mit einem "Orgel" Klang gespielt werden.

    Ein Regel, die auf rote Noten angewendet wird, wurde erstellt, mit einem Orgel-Klang. Alle anderen Farben haben keine definierte Regel, also werden Sie mit dem normalen Instrument für dieses Notensystem ausgegeben, d.h. Piano.
    Wenn Sie eine Note einfügen wollen, die anstatt mit dem Piano mit einer Orgel gespielt werden soll, wählen Sie die rote Farbe in der Werkeuge zum Notenbild Palette (letztes Icon).
    Schalten Sie zurück zu schwarz, wenn Sie wieder Noten für Piano eingeben wollen.
     
    Wichtig : Seit Melody Assistant 5.1 und Harmony Assistant 7.1 kann ein Standard-Effektprozessor mit jedem Instrument verbunden werden. Bei Notensystemen mit Regeln benutzt das ganze Notensystem den Effektprozessor, der dem Standard-Instrument zugeordnet ist (kann durch einen Klick auf das Icon am Rand des Notensystems bearbeitet werden).

    Notensystem-Regeln

    Standard Schlagzeug-Notensysteme


    Ein Standard Schlagzeug-Notensystem entspricht der gebräuchlichen Notation für Schlagzeuger.
    Es ist ein Notensystem dessen Schlüssel aus zwei vertikalen Linien besteht :


    Um ein normales Notensystem in ein Standard Schlagzeug-Notensystem umzuändern, wählen Sie "Notensystem>Notensystem auswählen...".

    Ein Standard Regel-Satz, der der am gebräuchlichsten Notation entspricht, wird automatisch dem Notensystem hinzugefügt.

    Ein Standard Schlagzeug-Notensystem wird durch einen Regel-Satz definiert. Wenn das Notensystem erstellt wird, wird ein Standard Regel-Satz ausgewählt. Dieser Regel-Satz hängt davon ab, welchen Schlagzeug-Satz Sie wählen.

    Allgemein gesagt, alle Instrumente, die von dieser Art von Notensystem benutzt werden, sind Schlagzeug-Instrumente. Es ist dann möglich, die Tonhöhe als ein Kriterium der Regeln zu benutzen.

    Wichtig : Kann ein Standard-Effektprozessor mit jedem Instrument verbunden werden. Bei Notensystemen mit Regeln benutzt das ganze Notensystem den Effektprozessor, der dem Standard-Instrument zugeordnet ist (kann durch einen Klick auf das Icon am Rand des Notensystems bearbeitet werden).


    Um Verwirrung zu vermeiden, werden alte Schlagzeug-Notensysteme von nun an Gitter Schlagzeug-Notensysteme genannt.

    Frage : Wie sieht ein Gitter Schlagzeug-Notensystem aus ?
    Hier ist ein Beispiel mit drei Gitter Notensystemen :

    Nur ein Instrument ist mit jedem System verbunden : High Bongo, Cabasa und Triangle.

    Diese drei Notensysteme können in einem einzigen Standard Schlagzeug-Notensystem notiert werden :


    Frage : Wie überträgt man Gitter Schlagzeug-Notensysteme in ein Standard Schlagzeug-Notensystem ?
    Wählen Sie die kompletten Gitter Notensysteme aus und kopieren Sie sie.
    Wählen Sie das Standard Schlagzeug-Notensystem aus und fügen Sie das Gitter-Notensystem ein.
    Die Noten werden verschieden auf dem Standard Notensystem angezeigt, gemäß der Regel, der sie folgen (dem Intrument, dem sie zugeordnet sind).
    Wenn auf dem Ziel Standard Schlagzeug-Notensystem bereits Regeln existieren, werden diese mit Priorität verwendet.
    Wenn keine Regel dem Intrument der eingefügten Note entspricht, wird eine neue Regel angelegt.

    Anmerkung : Schlagzeug Instrumente mit demselben Namen, die aber zu verschiedenen Schlagzeug Sätzen gehören, werden als verschieden behandelt.
    Deshalb ist das 'Snare-Drum' Instrument vom 'Jazz' Satz nicht dasselbe wie das 'Snare-Drum' Instrument vom 'Orchestra' Satz.

     
    Frage : Wie überträgt man ein Standard Schlagzeug-Notensystem in ein Gitter Schlagzeug-Notensystem ?
    Öffnen Sie das Notensystem-PopUp Menü, indem Sie auf das schwarze Dreieck auf der linken Seite klicken, und wählen Sie "Regeln teilen". Das Notensystem wird in soviele Gitter-Notensysteme aufgeteilt, wie Regeln im Regel-Satz vorhanden sind.

    Tip : Ein Gitter-System wird für jede Regel angelegt, auch wenn die Regel keine Note beitzt, die ihr folgt. Einige leere Gitter-Systeme könnten so entstehen. Um dies zu verhindern, bearbeiten Sie den Regel-Satz und klicken Sie vor dem Aufteilen auf "Ausräumen".

     
    Frage : Wie ändere ich das grafische Aussehen für alle Noten, die einer Regel folgen ?
    Wie wir bereits gesagt haben, ist dies auitomatisiert. Bearbeiten Sie die Regel, ändern Sie das Aussehen der Noten und klicken Sie auf OK.

     
    Frage : Wie ändere ich das Instrument, das mit einer gegebenen Note verbunden ist ?
    Sie meinen das Ändern des Aussehens einer Note um Sie passend für eine andere Regel zu machen.
    Wenn die Regel auf der Tonhöhe basiert, klicken Sie auf die Note, lassen Sie die Maustaste gedrückt und bewegen Sie die Note auf und ab.
    Wenn die Regel auf der Kopfform der Note basiert, wählen Sie die Notenlänge in der Palette ab, dann wählen Sie die benötigte Form in der Kopfform Palette. Der Mouse Cursor ist nun eine Spritze, die anzeigt, dass die aktuellen Einstellungen in die Note injiziert werden. Klicken Sie auf die Noten, die Sie ändern möchten.
    Wenn die Regel auf der Farbe basiert, folgen Sie demselben Verfahren, aber wählen Sie eine Farbe in der Palette anstatt einer Kopfform.

    Tip : Es ist möglich bis zu 256 veschiedene Farben zu wählen. Einige dieser Farben liegen dicht beieinander, so dass sie verwechselt werden können. Wie auch immer, um eine Note einer Farben-abhängigen Regel folgen zu lassen wird die exakte Farbe gebraucht. Deshalb benutzen Regeln eine reduzierte Farb-Palette, dessen Farben leicht unterschieden werden können. Um diese reduzierte Farb-Palette zu aktivieren, wählen Sie die Farbe mit gedrückter Shift-Taste oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Farbwahl-Icon.

    Notensystem-Regeln

    Erweiterte Funktionen


    Wir haben gesehen, dass Regeln es ermöglichen, mehrere Instrumente im selben Notensystem zu spielen, indem man Noten durch grafische Kriterien unterscheidet.
    Aber dieses System ermöglicht es, noch weiter zu gehen.

    Spezielle Parameter

    De Schaltfläche "Spezial" im Regeln-Bearbeitungsfenster lässt Sie Parameter (Effekte, Anschlagstärke, Verzögerung...) einstellen, die auf die gespielte Note angewendet werden.
    Anwendungsbeispiele:
    Eine interessante Verwendung ist der Gebrauch des "Türkisches Komma" Effekts, einstellbar um eine alternative Stimmung zu definieren. Alternative Stimmungen sind nützlich um nicht-westliche Melodien zu spielen, oder Stücke, die auf Frequenzregeln ungleich der "gewöhnlichen" 12schrittigen gleichmäßig temperierten Tonleiter (12ET) angewiesen sind. Die Kapitel Microtonale Abstimmung und Alternative Stimmung enthalten mehr Informationen über diese Themen.

    Nicht-blockierende Regeln

    Zuvor haben wir gelernt, dass Noten die mit einem Regelkriterium übereinstimmen (Farbe, Tonhöhe, Form...), in einer bestimmten Weise gespielt werden.
    Sobald eine Note einer Regel entspricht, werden das Instrument und/oder spezielle Parameter der Regel auf die Note angewendet, aber dann wird der verbleibende Rest des Regelsatzes übersprungen.
    Wenn Sie zum Beispiel eine Regel erstellen, die auf der blauen Farbe basiert und die das Instrument in "Orgel" ändert, und dann eine andere Regel, die auf der dreieckigen Kopfform basiert und das Instrument nach "Gitarre" ändert, dann wird eine blaue Note und dreieckiger Kopfform mit dem "Orgel" Klang gespielt, die erste Regel die der Notencharakteristika entspricht.

    Es ist nun möglich (seit Harmony Assistant 8.0, Melody Assistant 6.0) eine nicht-blockierende Regel zu erstellen. Wenn das Kästchen "Verarbeitung fortsetzen" aktiviert ist, wird die Regelsuche nicht beendet, bevor diese Regel zutrifft. Also würde die vorherige Note mit "Orgel" und "Gitarre" gespielt.

    Anwendungsbeispiel:
    Es ist mit dieser Funktion möglich, Notensysteme zu definieren in denen mehrere Instrumente gleichzeitig dieselben Noten spielen.
    Sie können auch ein Instrument mit zugehöriger Kopfform definieren (zum Beispiel Noten mit einem Kreuz als Kopf werden mit dem "Slap bass" gespielt) und eine anderes mit zugehöriger Farbe (zum Beispiel werden rote Noten mit einem "Bend" Effekt gespielt). Also werden rote Noten mit einem Kreuz als Kopf mit dem "slap bass" Instrument und einem Bend Effekt wiedergegeben.

    "Note ist Grundton" Markierung

    Wenn das Kästchen "Note ist der Grundton" in einer Regeldefinition markiert ist, werden Noten, die dieser Regel entsprechen als Akkordgrundton betrachtet (Grundton). Dieser Akkordgrundton erlaubt es anderen Regeln (sogar in anderen Notensystemen), gemäß der relativen der Position der Note im aktuellen Akkord angewendet zu werden. Sie können somit Regeln definieren, die nur auf Terzen oder Quinten des aktuellen Akkords angewendet werden (siehe unten).

    Tonhöhenkriterium

    Dieses Regelkriterium erlaubt es die Regel nur auf Noten mit einer bestimmten Tonhöhe anzuwenden. Einige Kontrollkästchen erlauben es, die Art der Auswertung des Tonhöhenkriteriums zu beeinflussen:


    Anwendungsbeispiele:
    - Indem man eine Regel wie folgend baut: "Noten mit einem dreieckigen Kopf sind der Grundton des aktuellen Akkords", genügt es alle Noten zu markieren, die der Grundton Ihres Akkords sind, auf den sich andere Regeln beziehen sollen, lassen Sie uns z.B. sagen Terzen oder Quinten jedes Akkords in Ihrer Partitur. Nur durch die Auswahl eines passenden Namen für Ihre Regeln können Sie dann eine "3" zu allen Terzen hinzufügen,  "5" zu allen Quinten um den relativen Akkordnamen für jede Note anzuzeigen.

    - Indem man die alternative Stimmung und das relative Akkordgrundton-Tonhöhenkriterium verwendet, ist es möglich Frequenzen von Akkordkomponenten (Terzen, Quinten, kleine Septimen) zu verändern, so dass sie "genau" gespielt werden, d.h. an einem exakten sub-vielfachem der Frequenz des Akkordgrundtons. Dies kann zum Beispiel in "Barbershop" Chören verwendet werden, in welchen die Sänger deren Stimmentonlage gemäß dem Grundton ausrichten, um den Phasing Effekt zu minimieren, der durch die Ungenauigkeit der traditionellen westlichen Tonskala zu Stande kommt.

    Kriterium "Anschlagstärke"

    Dieses Kriterium erlaubt es Regeln zu definieren, die auf Noten gemäß Ihrer Anschlagstärke angewendet werden. Sie können zum Beispiel ein anderes Instrument für Noten verwenden, die sanft gespielt werden als für Noten, die laut gespielt werden.
    Weil die Noten-Anschlagstärke in der Partitur nicht einfach ersichtlich ist, muss diese Art von Regel vorsichtig verwendet werden.
    Dieses Kriterium wird auf einen gegebenen Bereich der Anschlagstärken angewendet, und erlaubt es, den Anschlagstärkenbereich anzugeben, der statt dessen gespielt werden soll.

    Anwendungsbeispiele:
    - Eine Regel erstellen, die auf die Anschlagstärken von 0 bis 64 angewendet wird, und die das "Organ 1" Instrument ausgibt, mit einem Ausgabe-Anschlagstärkenbereich von ebenfalls 0 bis 64 (Anschlagstärken bleibt unverändert)
    Erstellen Sie dann eine Regel, die auf die Anschlagstärken von 65 bis 127 angewendet wird, und die das "Organ 2" Instrument zur Ausgabe verwendet, mit einem Ausgabe-Anschlagstärkenbereich von ebenfalls 65 bis 127 (Anschlagstärken bleibt unverändert)
    Sanfte Noten werden mit "Organ1" gespielt, laute Noten mit "Organ 2"

    - Durch Kombination mit der Option "Verarbeitung fortsetzen" (nicht-blockierende Regel) wird es möglich, zwei Instrumente sanft zu mischen, entsprechend der ursprünglichen Notenanschlagstärke im Notensystem.
    Um dies durchzuführen, erstellen Sie eine Regel die auf Anschlagstärken von 0 bis 127 angewendet wird (gesamter verfügbarer Bereich) und die als Ausgabe das "Organ 1" Instrument verwendet, mit einem Ausgabe-Anschlagstärkenbereich von 127 bis 0 (Anschlagstärken werden umgekehrt: sanfte Noten werden laut auf diesem Instrument gespielt, und laute Noten werden sanft gespielt)
    Erstellen Sie dann eine Regel, die auf Anschlagstärken von 0 bis 127 angewendet wird, die Ausgabe mit dem Instrument "Organ 2" durchgeführt wird und einem Ausgabe-Anschlagbereich von 0 bis 127 (Anschlagstärken bleiben unverändert)
    Sanfte Noten werden mit dem "Organ 1" Instrument gespielt, laute Noten auf "Organ 2", und Zwischenwerte werden auf beiden gespielt, der Einfluß von "Organ 2" wird mit steigender Stärke größer.

    Effekte/Ausdruck

    Effekte versetzen Sie in die Lage, Ihre Melodie „natürlicher" zu gestalten, indem Sie einige Töne in besonderer Art und Weise spielen.
    Die Haupteffekte in der normalen musikalischen Notation (staccato, tenuto, pedal…) können verwendet werden und werden wiedergegeben, wenn die Note gespielt wird.

    Was kann ich mit Effekten tun ?

    Um Ihnen die meisten der verfügbaren Effekte vorzuführen, wurde eine Beispieldatei mitgeliefert.

    Wählen Sie den Menüpunkt Datei>Öffnen und laden Sie die Datei mit dem Namen „Effects.mus" aus dem Ordner „Demos". Wenn die Datei geladen ist, wählen sie Partitur>Wiedergabe scrollen und verfolgen Sie die Erklärungen über die verschiedenen Effekte.

    Effekte einsetzen

    Benutzen Sie das Auswahl (Lasso)-Werkzeug und doppelklicken Sie auf die gewünschte Note. Das Fenster zum Editieren der Note öffnet sich. Klicken Sie auf das Symbol „Effekte" und wählen Sie den gewünschten Effekt bzw. die gewünschten Effekte aus.

    Effekt-Parameter

    Indem Sie Parameterwerte für jeden Effekt auswählen, können Sie die Art, in der eine Note gespielt wird, feinabstimmen.
    Entsprechend kann der Wert eines Parameters beispielsweise angegeben werden in:

    100stel Sekunden: für die absolute Dauer, unabhängig von der Abspielgeschwindigkeit

    256stel einer Ganzen Note: für die Dauer in Abhängigkeit vom Tempo (je höher das Tempo, um so kürzer die Dauer)
    Zur Information: eine Achtel entspricht einem Wert von 32, eine Halbe Note einem Wert von 128

    100stel eines Halbtons: für die Abweichung der Tonhöhe von der regulären Tonhöhe. Um eine Note beispielsweise von C nach D zu versetzen, ist ein Wert von 200 (oder nahe 200) auszuwählen. Sie können auch negative Werte auswählen. Ein Wert von ?200 wird die Note von C nach Bb versetzen (weil der Abstand von C nach B nur ein Halbtonschritt ist). Analog entspricht ein Wert von 1200 einer Oktave (12 Halbtonschritte je Oktave x 100)

    Tip : Um die Bedeutung jedes Parameters eines Effektes kennenzulernen, wählen Sie am besten eine Note aus, verbinden Sie einen Effekt mit ihr und variieren Sie die Parameter. Beim Betätigen der Schaltfläche „Testen" hören sie dann das Resultat der Veränderungen
     

    Swing

    Reguläre Musik Notation wurde nicht entworfen, um rhythmische Jazz Energie auszudrücken : im Jazz werden Noten, die auf dem halben Beat (zweite Hälfte jedes Beats) gespielt werden, verlängert und geben einen unregelmäßigen Beat.

    Natürlich ist es möglich, dies in der regulären Notation zu notieren, aber dies führt zu komplexen und überladenen Partituren.

    In Jazz Partituren ist die Notation vereinfacht, indem man gleiche Noten an Beats und halben Beats schreibt, obwohl sie unregelmäßig gespielt werden.

    Wenn Sie also in einer Jazz Partitur zwei Achtel am Anfang eines Beats lesen :


    Diese zwei Noten können so gespielt werden :
       oder 
    (abhängig vom Swing Niveau)

    Es ist möglich, diese Art der Notation in der Software zu nutzen.

    Um dies zu tun, wählen Sie erst mit dem "Lasso" Werkzeug das Gebiet, auf das Sie einen "Swing" anwenden wollen.
    So können Sie auch den Teil der Partitur (oder des Notensystems) auswählen, auf den dieser Effekt angewendet werden soll.

    Wählen Sie dann "Bearbeiten>Quantisieren>Humanisieren & Swing". Im Fenster können Sie dann einen numerischen Wert für den Swing wählen oder mit den vordefinierten Icons einen Wert wählen.

    Anmerkung : In diesem Fenster können Sie auch die Spielungenauigkeit wählen, die im nächsten Kapitel erklärt wird : humanisieren.

    Frage : Wie funktioniert dieses Swing Werkzeug ?
    Das "Swing" Werkzeug findet in dem ausgewählten Bereich alle Noten, die auf der zweiten Hälfte eines Beats beginnen (zweite Achtel von jeder Zweiergruppe).
    Dann wendet es einen Verzögeungswert auf diese Noten an, der von dem von Ihnen gewählten Swing Wert abhängt.
    Der Verzögerungswert für alle anderen Noten wird auf 0 gesetzt.

    Frage : Wie berechnet man einen numerischen Swing Wert ?
    Der numerische Wert im Swing Fenster ist in Wirklichkeit ein Verzögerungswert, angegeben im prozentualen Anteil der Dauer einer Achtel.
    Wenn Sie also einen Wert von 50 angeben, wird ein Verzögerungswert von 50% einer Achtel (16tel) auf die Noten angewendet, die auf den zweiten halben Beats beginnen.
    Zum Beispiel, wenn Sie zwei aufeinanderfolgende Achtel verarbeiten :


    die Dauer der ersten Note wird um eine 16tel verlängert (gespielt als eine punktierte Achtel) und die Zweite wird um eine 16tel verkürzt (gespielt als 16tel).
    Diese beiden Noten werden immer noch als zwei Achtel angezeigt, aber sie werden gespielt, als hätte man folgendes notiert :


    Frage : Wie löst man den Swing Effekt auf ?
    Wenden Sie einen Swing Wert von 0 an oder benutzen Sie die "Mechanisieren"

    Humanisieren

    (Ungenauigkeit)


    Wenn ein menschlicher Musiker ein Musikstück auf einem Instrument spielt, spielt er die Noten nicht exakt in der richtigen Millisekunde. 

    Um diesen Effekt zu simulieren, ist es möglich, einen Zufallsverzögerungswert zum Start einer Note hinzuzufügen, um das Stück "menschlicher" klingen zu lassen.

    Um dies zu tun, wählen Sie erst mit dem "Lasso" Werkzeug den Bereich, dem eine Ungenauigkeit hinzugefügt werden soll.
    So können Sie den Bereich der Partitur (oder das Notensystem) auswählen, auf den dieser Effekt angewendet werden soll.

    Wählen Sie dann "Bearbeiten>Quantisieren>Humanisieren & Swing". Im Fenster können Sie dann einen numerischen Wert für die Ungenauigkeit wählen (Schieberegler im unteren Teil des Fensters).

    Anmerkung : In diesem Fenster können Sie auch den Swing Wert wählen.

    Klicken Sie auf OK. Die gewählte Ungenauigkeit wird auf den ausgewählten Bereich angewendet.
     
    Frage : Wie funktioniert dieses "Ungenauigkeits" Werkzeug ?
    Die Ungenauigkeit verwendet die Noten Verzögerung. Auf jede Note im ausgewählten Bereich wird ein Zufallswert angewendet, der auf dem Wert beruht, den Sie mit dem Schieberegler ausgewählt haben.
    Dieser Wert wird in 64teln vom Viertel ausgedrückt.
    Wenn Sie also einen Wert von 4 wählen, wird ein Zufallswert von 0 (keine Verzögerung) bis 4/64tel eines Viertels (256tel) auf jede Note angewendet.
     
     
    Frage : Wie löscht man die Ungenauigkeit ?
    Wenden Sie eine Ungenauigkeit von 0 an oder verwenden Sie den "Mechanisieren" Befehl.

    Mechanisieren


    Swing oder humanisieren benutzen den Verzögerungswert der einzelnen Noten.

    Dieser Verzögerungswert kann auch für jede Note im Noten Eigenschaften Fenster (doppelklicken Sie mit dem "Lasso" Werkzeug auf die Note) bearbeitet werden und ermöglicht Ihnen auch, Arpeggios zu spielen, indem Sie die einzelnen Noten eines Akkords unterschiedlich lang hinauszögern.

    Sie können auch die Verzögerungswerte mehrerer Noten im ausgewählten Bereich gemeinsam ändern, indem Sie "Bearbeiten>Funktionen>Notenverzögerung ändern..." auswählen.

    Anmerkung : Aufgrund dessen werden zuvor definierte Arpeggios aufgelöst, wenn ein Swing oder eine Ungenauigkeit angewendet wird.

    Die Option "Mechanisieren" im Bearbeiten>Quantisieren Menü löscht alle Verzögerungswerte der ausgewählten Noten.
    Deshalb werden Swing, Humanisieren (Ungenauigkeit) oder numerische Verzögerungswerte in diesem Bereich aufgelöst. 

    Mikrotonale Abstimmung

    Allgemein

    Das am häufigsten verwendete Tonsystem westlicher Musik verwendet die 12stufige, gleichmäßig temperierte (12ET) Tonleiter.
    Das bedeutet, dass jede Oktave in 12 Intervalle mit gleichem Abstand (in logarithmischer Skala) unterteilt wird, genannt Halbtöne:

    1. C
    2. Cis (oder Des)
    3. D
    4. Dis (oder Es)
    5. E
    6. F
    7. Fis (oder Ges)
    8. G
    9. Gis (oder As)
    10. A
    11. Ais (oder B)
    12. H
    Aber manchmal ist es nötig, eine Note zu schreiben, die nicht genau einem Halbton entspricht. Violinspieler (sowie alle, die sich mit einem bundlosen Saiteninstrument, Luft- oder Stimmeninstrument beschäftigen) sind mit Vierteltönen vertraut, d.h. einer Unterteilung eines Halbtons.

    Melody/Harmony erlaubt es, diese Noten zu schreiben und zu spielen.

    Eine Tonhöhe einstellen

    Der Effekt "türkisches Komma" wurde entworfen um einen Tonhöhenwechsel zur Note hinzuzufügen, so dass sie der Skala entspricht, die gewöhnlich in türkischer Musik verwendet wird. Diese Effekte befinden sich auf der Palette "Zusatzzeichen 2" und sehen aus wie ein umgekehrtes b, durchkreuztes b oder verändertes Kreuz.
    Aber diese Effekte können so bearbeitet werden, dass sie jeder beliebigen mikrotonalen Abstimmung entsprechen, die Sie benötigen:

    Von nun an wird diese Note mit der ausgewählten Verschiebung der Tonhöhe von ihrem ursprünglichen 12ET Wert gespielt.

    Eine mikrotonal-abgestimmte Note spielen

    Bei der digitalen Ausgabe ist jede Note unabhängig von den anderen. Deswegen stört die mikrotonale Abstimmung die anderen Noten nicht.
    Bei der Midi Ausgabe hingegen ist die mikrotonale Verschiebung mit einem Midi Kanal verbunden. Das bedeutet, dass alle Noten, die im selben Moment auf dem selben Kanal gespielt werden, durch diesen Effekt verschoben werden.
    Wenn Sie also nur die Midi Ausgabe verwenden (müssen), wenden Sie die mikrotonale Abstimmung nur auf "solo" Notensysteme (keine Akkorde) an und beachten Sie, dass kein anderes Notensystem denselben Midi Kanal nutzt.

    Darstellung der Note anpassen

    Vielleicht wollen Sie nicht, dass diese in der Tonhöhe angepasste Note mit einem turkish comma Symbol angezeigt wird.
    So können Sie die Erscheinung der Note nach Ihren Wünschen ändern :

    Wert der Tonhöhen-Verschiebung (mikrotonal) berechnen

    Dieser Abschnitt benötigt einen mathematischen Hintergrund. Die gebräuchlichsten Werte sind jedoch am Ende des Kapitels aufgelistet.

    Wir haben gesehen, dass jede Tonhöhe einer gegebenen Frequenz in Hertz (Hz) entspricht.
    Das A4 (A, vierte Oktave) ist gewöhnlich 440 Hz.
    Eine physikalisches Gesetz besagt, dass sich die Frequenz derselben Note, die jedoch eine Oktave höher gespielt wird, verdoppelt. Z.B. entspricht A5 880 Hz.
    Deswegen bedeutet die Aufteilung einer Oktave in 12 logarithmisch gleichmäßige Intervalle, dass jede Notenfrequenz der Frequenz des vorherigen Halbtons multipliziert mit der 12ten Wurzel aus 2, d.h. ungefähr 1.059463094359, entspricht.
    Das bedeutet, dass Ais (oder B) der vierten Oktave 440 x 1.059463094359 = 466.16 Hz entspricht
    Genauso entspricht As (oder Gis) der vierten Oktave 440 /  1.059463094359 = 415.3 Hz

    Aufgrund dieser Tatsache können wir die Frequenz für jeden Halbton der vierten Oktave berechnen (und außerdem in jeder anderen Oktave, weil wir diese Frequenzen nur mit 2 multiplizieren oder teilen müssen, um die Werte für die angrenzenden Oktaven zu erhalten):

    Den Wert, den Sie in Melody/Harmony in der mikrotonalen Abstimmung einstellen, ist ein linearer Wert. Das bedeutet, wenn Sie ein A4 (440 Hz) mit einer mikrotonalen Abstimmung von +50 Hundertsteln eines Halbtons einfügen wird die Tonhöhe die mittlere Frequenz zwischen A 4 und Ais 4 sein, d.h. (440+466.16)/2 = 453.08 Hz
    Wenn umgekehrt eine Frequenz F in Hertz bekannt ist, ist es möglich, die lineare mikrotonale Abstimmung zu berechnen, die in Melody/Harmony gesetzt werden muss, um ein A4 die Frequenz spielen zu lassen:
    Wert der mikrotonalen Abstimmung = (F-440)*100/(440*0.059463094359)

    Mit dieser Kenntnis werden wir dieses Prinzip anwenden, um einige gebräuchliche mikrotonale Abstimmungen zu berechnen:
    Ein Viertelton ist die logarithmische Aufteilung eines Halbtons in zwei. Das heißt für eine gegebene Note (sagen wir A4), dass seine Frequenz mit einem konstanten Q multipliziert wird, um die Frequenz des Vierteltons zu erhalten, dann noch einmal mit dem selben konstanten Q, um den die Halbtonfrequenz (Ais) zu bekommen.
    Das bedeutet Q = Quadratwurzel aus 1.059463094359 = 1.029302236643
    Für A4 (440 Hz), ist die Frequenz für ein A4, das um einen Viertelton erhöht wurde also 440x1.029302236643 = 452.89 Hz

    Die oben angegebene Formel ergibt:

    Die Wert der mikrotonalen Abstimmung wird auch für jede andere Note gültig sein. Der Schieber der mikrotonalen Abstimmung wird immer auf 49 gesetzt werden müssen, um jede andere Note als A4 um einen Viertelton zu erhöhen.

    Mit derselben Methode ist es möglich, die gebräuchlichsten Werte im Voraus zu berechnen:
     

    benötigte Note
    Schieberwert
    +1/4 Ton +49
    -1/4 Ton -48
    +1/8 Ton +24
    -1/8 Ton -24
    +3/8 Ton +74
    -3/8 Ton -71
    +1/3 Ton +33
    -1/3 Ton -32

    Alternative Stimmung

    Allgemein

    Im vorangegangenen Kapitel (mikrotonale Abstimmung) haben wir gesehen, dass es möglich ist die Tonhöhe einer gegebenen Note zu ändern, um sie einer anderen Frequenz als der 12stimmigen gleichmäßig temperierten (12ET) Tonleiter anzupassen.
    Bitte schauen Sie in diesem Kapitel nach, um zu erfahren wie mikrotonale Abstimmungswerte berechnet werden, um der benötigten Frequenzen zu entsprechen.
    Indem man diese Funktion mit Regelsätzen kombiniert, ist es möglich ein Notensysteme zu bauen, dass automatisch in einer anderen Stimmung als der 12ET spielt..

    Eine vordefinierte Vorlage für die alternative Stimmung verwenden

    Einige Dokumentvorlagen mit alternativer Stimmung werden mit der Software mitgeliefert.
    Wenn Sie ein neues Dokument über Datei>Neu beginnen, öffnen Sie den "alternative Stimmungen" Vorlagenorder und wählen Sie eine Vorlage.
    In die Partitur eingefügte Noten werden in der ausgewählten alternativen Stimmung gespielt.

    Einen vordefinierten Regelsatz für die alternative Stimmung verwenden

    Wenn Sie eine alternative Stimmung auf ein bereits geschriebenes Notensystem anwenden möchten, können Sie den Regelsatz laden, der diese Stimmung definiert. Um dies zu erledigen, wählen Sie "Regeln bearbeiten" aus dem Notensystemmenü, auf welches Sie die alternative Stimmung anwenden möchten.
    Hinweise: Wenn Sie mehrere Notensysteme im gleichen Dokument anders stimmen möchten, müssen Sie diese Prozedur für jedes dieser Notensysteme durchführen.
    Klicken Sie dann auf "Liste laden" und öffnen Sie den Ordner "Alternate tunings", der sich im Melody/Harmony Ordner auf Ihrer Festplatte befindet.
    Wählen Sie die Datei mit dem Regelsatz (.lex), den Sie anwenden möchten und dann OK.

    Von nun an werden alle Noten in diesem Notensystem gemäß der neuen Einstellung gespielt.

    Anmerkung : Einige Demodateien sind im Unterordner "Demos" des Ordners "Alternate tunings" mitgeliefert.
    Sie können Sie über Datei>Öffnen laden.

    Einen eigenen Regelsatz für eine alternative Stimmung erstellen

    Stellen Sie sich vor Sie möchten alle Terzen eines Notensystems um 16 Hundertstel Halbtöne von der 12ET Skala verschieben.
    Folgendes müssen Sie durchführen:

    Dieser einfache Regelsatz - nur eine Regel - wird die Tonhöhe für jede dritte Note ändern (E in C-Dur-Tonart).
    Wenn Sie andere Noten ändern möchten, müssen Sie nur eine weitere Regel hinzufügen. Wenn die zu verändernde Note mit einem Vorzeichen versehen werden kann, erlaubt die Option "Enharmonien unterscheiden" im Regelsatzfenster dem Programm mitzuteilen, auf Enharmonien (mehrere Wege dieselbe Note mit Vorzeichen zu schreiben) eine andere Regel anzuwenden.
    Mit dieser Funktion können Sie einen Regelsatz erstellen, der z.B. auf Cis und Des eine andere Regel anwendet, und so eine Skala von bis zu 21 Noten aufbaut.

    Ein anders gestimmtes Notensystem spielen

    Dieselben Einschränkungen die wir bei der mikrotonalen Abstimmung gesehen haben, treffen auch auf die alternative Stimmung zu: schreiben Sie bei der Midi-Ausgabe nur alternativ-gestimmte "Solo" Notensysteme (keine Akkorde) und beachten Sie, dass kein anderes Notensystem denselben Midi-Kanal verwendet.

    Effektprozessor

    Wenn Sie die digitale Ausgabe benutzen, können Sie Effektprozessoren auf die Klänge anwenden, die von einem Notensystem erzeugt werden.

    Diese Effektprozessoren sind wie ein Gitarren Multi-Effekt Fußschalter gebaut : mehrere Effekttypen können verkettet werden, um den Originalklang des Instrumentes zu verändern. Es können so viele Effekte in ein Notensystem eingefügt werden, wie Sie benötigen : der Klang des Instruments kann dann verändert werden, wenn die Musik gespielt wird.

    Effektprozessoren können auf Standardklänge genauso wie auf Benutzerdefinierte Klänge angewendet werden.

    Mehrere vordefinierte Effektprozessoren werden mit der Software ausgeliefert, aber Sie können auf einfache Weise Ihre eigenen definieren und sie in Ihre Melodien einfügen oder sie mit anderen Benutzern teilen.

    Wie fügt man einen Effekt ein ?

    Wählen Sie das "Effektprozessor" Werkzeug (blaues Fußschalter Icon) in der "Verschiedenes" Werkzeugpalette und klicken Sie an der Stelle in das Notensystem, wo der Effekt eingefügt werden soll.

    Das Effekt-Bearbeitungsfenster öffnet sich.

    Später können Sie auf den Effekt mit dem Lasso Werkzeug doppelklicken, um das Effekt-Bearbeitungsfenster wieder zu öffnen.

    Einen Effekt bearbeiten

    Im Effekt-Bearbeitungsfenster können Sie folgendes sehen :

    Auf der linken Seite, die Liste der Effekttypen. Diese Effekttypen können verkettet werden, um den Klang zu produzieren, den Sie wünschen.

    In der Mitte, die Art, wie dieser Effekttyp auf den Klang angewendet wird.

    Zwei Icons sind für jeden Effekttyp verfügbar :
    Auf der rechten Seite, Parameter für diesen Effekttyp.
    Sie können diese Parameter verändern, indem Sie dessen Werte über die Tastatur eingeben oder die Schieberegler in der Grafik bewegen.
    Im unteren Teil des Fensters :
    Das Icon, das benutzt wird, um den Effekt in der Partitur anzuzeigen. Dieses Icon kann aus einer Vielzahl von vordefinierten Icons ausgewählt werden ("Ändern" Knopf) oder mit dem integrierten Icon Editor gezeichnet werden ("Bearbeiten" Knopf).
     
    Tip : In der Partitur wird der Effektprozessor auf das Notensystem angewendet, das die obere Kante des Effekt Icons beinhaltet.
    Während Sie einen Effektprozessor bearbeiten, wird der Name des Notensystems, das den Effekt enthält, in der Titelleiste des Fensters angezeigt.
     
    Testen Knopf (kleine elektrische Gitarre). Spielt ein Stück aus dem Notensystem, dem der Effekt zugewiesen ist.
    Effektname, welcher in der Partitur rechts neben dem Icon angezeigt wird. Die Schriftart und der Stil können ausgewählt werden.
    Kommentar, um Anmerkungen zu diesem Effekt zu schreiben.
    Drucken Markierungskästchen. Wenn angekreuzt, dann wird der Effekt in der Partitur mitgedruckt.
    Vordef Knopf, um den Effekt aus dem vordefinierten Set auszuwählen.
     
    Tip : Sie können Ihre eigenen Effekte zum vordefinierten Set hinzufügen, indem Sie sie im "FXs" Ordner speichern.
     
    Laden und Sichern Knöpfe, um Ihre Effekte zu laden oder sichern, unabhängig von der Partitur, in der sie eingefügt sind. Die Dateierweiterung für diese Dateien ist ".FX". Dieses Dateiformat ist kompatibel zwischen Macintosh und Windows und kann im Ascii- oder Binärformat über das Internet versandt werden.
    Nachdem Sie interessante Effekte entworfen haben, teilen Sie diese über das Internet mit anderen Benutzern. Das "Kommentar" Feld, welches nicht angezeigt wird, ermöglicht Ihnen, Ihren Namen oder Ihre e-Mail Adresse zu vermerken.
    Veränderungen, die am aktuell bearbeiteten Effektprozessor gemacht werden, werden in Echtzeit auf die gespielte Musik angewendet : Sie erhalten eine direkte Vorschau Ihrer Änderungen. Wenn der "Testen" Modus aktiv ist (Knopf mit einer kleinen Gitarre), werden nur die 6 Takte nach den Effekten gespielt.
     
    Anmerkung : Effektprozessoren sind zeitverschwenderisch im Sinne von Computerleistung. Wenn Ihr Computer zu langsam ist, können Sie die Effektprozessoren mittels dem digitalen Ausgabe Konfigurationsfenster der Software deaktivieren.

    Zum Anfang :


    Hier ist ein kleines Beispiel, um sich die Möglichkeiten der Effektprozessoren anzuschauen.
     
    1) Überprüfen Sie die Software Einstellungen
    "Einrichten>Digitales Ausgabegerät einstellen" Menü : Stellen Sie sicher, dass die digitalen Ausgabe Parameter richtig eingestellt sind. Empfohlene Werte sind 44kHz, 16 bits, Stereo, Qualität.
    "Effektprozessoren erlauben" muss aktiviert sein.

    "Einrichten>Globale Einstellungen>Öffnen" Menü : Stellen Sie sicher, dass die Anpassung an vorhandene Geräte auf "Festgelegt" eingestellt ist und mit der digitalen Ausgabe verbunden ist.

    2) Ein neues Dokument erstellen
    "Datei> Neu" Menü Option : wählen Sie die "Simple" Vorlage und fügen Sie in die ersten 6 Takte des ersten Notensystems Noten ein.
    oder "Datei>Öffnen" Menü : wählen Sie ein schon vorhandenes Dokument.

    Drücken Sie die Leertaste : die Musik wird abgespielt.
    Drücken Sie die Leertaste nochmal : die Musik stoppt.

    3) Einen Effekt einfügen
    Stellen Sie sicher, dass die "Verschiedenes" Werkzeugpalette angezeigt wird oder aktivieren Sie sie durch die "Fenster>Verschiedenes" Menü Option.
    Klicken Sie das blaue Fußschalter Icon an.

    Klicken Sie in das Notensystem, genau vor die erste Note : ein Effektprozessor wird in das Notensystem eingefügt und das Effektprozessor Bearbeitungsfenster öffnet sich.

    4) Den Effekt einstellen
    Klicken Sie auf das kleine Gitarren Icon : die ersten 6 Takte des Notensystems werden gespielt, so dass Sie Ihren Effektprozessor in Echtzeit testen können. An diesem Punkt sollten Sie die Noten hören. Lassen Sie diesen Modus eingeschaltet.

    Klicken Sie auf den "Vordef" Knopf : die Liste der vordefinierten Effektprozessoren erscheint. Wählen Sie zum Beispiel "Church Reverb" und klicken Sie auf "OK". Die Noten werden nun mit einen tiefen Widerhall gespielt.

    Sie können mehrere vordefinierte Effektprozessoren probieren, fangen Sie dann an, einige Parameter zu ändern, um den Klang zu erhalten, den Sie wünschen.

    Mehrere Effekttypen können kombiniert werden, um den Originalklang zu verändern. Die linke Liste ist als Flußdiagramm gezeichnet, um klar anzuzeigen, welche Effekttypen aktiviert sind und welche deaktiviert. Wir werden hier die spezifischen Veränderungen jedes Effekttypes detailliert darstellen.

    Resonator/Wah

    Technisch gesehen ist es ein nachhallender band-pass Filter. Diese Art von akustischen Filtern erhöht eine gegebene Frequenz und reduziert die anderen.
    Die Frequenz ist in Hertz (Hz) gegeben und zeigt die zu erhöhende Klangfrequenz an.
    Die Resonanzstufe definiert den Grad der Verstärkung für diese Frequenz. Zuletzt stellt ein Ausgabegewinn die Ausgabelautstärke ein.
     
    Anmerkung :
    Die Frequenz für ein an A der 4ten Oktave ist 440 Hz, und die Frequenz wird jede Oktave verdoppelt.
    Wenn also die Filterfrequenz auf 1760 Hz gesetzt ist, werden die Noten, die A 6 spielen, besonders erhöht und werden in die Resonanz eintreten.
     
    Ein Resonator kann in mehreren Arten angewendet werden :

    Festgelegt : Die Frequenz wird auf einen gegebenen Wert gesetzt. Eine sanfte Veränderung kann auf die Frequenz oder auf die Resonanz angewendet werden. In diesem Fall startet der Parameter vom gegebenen Wert und verändert sich sanft zu dem Wert, der durch den nächsten Effekt dieses Types im selben Notensystem gesetzt ist.

    LFO  (Low Frequency Oscillator oder niedrig Frequenz Oszillator) : Die Frequenz steigt und sinkt regelmäßig während der Zeit. Die Kontrollpunkte in der Grafik (oder die numerischen Werte) erlauben es, die höchste und niedrigste Frequenz der Oszillation einzustellen, den Startpunkt und die Periode der Oszillation (in Millisekunden).
    Das Richtung Markierungskästchen definiert, ob die Oszillation mit einer ansteigenden oder abfallenden Frequenz beginnt.
    Eine sanfte Änderung kann auf die Resonanz angewendet werden. In diesem Fall startet die Resonanz vom gegebenen Wert und verändert sich sanft zu dem Wert, der durch den nächsten Effekt dieses Types im selben Notensystem gesetzt ist.

    Wah : simuliert den automatischen Wah-Wah Effekt, der in einigen Gitarren Effektprozessoren gefunden werden kann. Die Resonator Frequenz ist mit der Klanglautstärke des Notensystems verbunden : je lauter der Klang, desto höher die Resonator Frequenz. In der Grafik ist die Frequenz auf der vertikalen Achse eingezeichnet, und die Lautstärke auf der horizontalen Achse (leise Töne auf der linken Seite, laute Klänge auf der rechten).
    Eine sanfte Änderung kann auf die Resonanz angewendet werden. In diesem Fall startet die Resonanz vom gegebenen Wert und verändert sich sanft zu dem Wert, der durch den nächsten Effekt dieses Types im selben Notensystem gesetzt ist.

    Distortion/Overdrive

    Technisch gesehen simuliert dieser Effekt den Klang von "overdriven" Gitarrenverstärkern. Wenn der Eingangsklang laut wird, wird das Signal verändert. Distortion und Overdrive sind zwei Wege, wie dieser Effekt wiedergegeben werden kann.
    Die Stärke setzt den Klanglautstärke Auslöser, von dem der Distorsion/Overdrive Effekt beginnt. Mit einen geringen Stärke werden nur laute Klänge verändert. Mit einer Stärke von fast 100% werden sogar leise Noten verändert.
    Diese Effekte können unerwünschte hochtönige Harmonien generieren. Es ist möglich, dann einen low-pass Filter (Tone) zu setzen, um den Klang zu mildern und die hohen Frequenzen zu verringern.
    Zuletzt stellt ein Ausgabe gewinn die Ausgabelautstärke ein.

    Flanger/Chorus

    Technisch gesehen addieren diese Effekte dem Originalklang denselben Klang nach einer kurzen Verzögerung, der in der Zeit variiert.
    Die Stärke stellt die Menge der Rückkopplungen ein, also die Effektstärke. Ein "Low Frequency Oscillator" (LFO) lässt den Verzögerungswert über die Zeit variieren.
    Der einzige Unterschied zwischen Flanger und Chorus ist der Oszillierungs-Geschwindigkeitsbereich.

    Equalizer

    Dieser Effekt erlaubt es Ihnen, den Klang des Instruments und die Ausgabestärke anzupassen.
    In der Grafik können Sie die Menge an Bass und Höhen kontrollieren.
    Mit dem "Gewinn" Schieber können Sie den Ausgabelevel des Instruments auswählen.
    Der "Limiter" erlaubt es Ihnen, den Ausgabelevel zu beschränken, um eine generelle Übersteuerung Ihrers Stückes zu vermeiden. Indem Sie einen niedrigen Wert für diesen Parameter setzen, erhöhen Sie das Risiko dass laute Noten oder Akkorde des Notensysteme übersteuern (Sie können dann den "Gewinn" erniedrigen), aber in diesem Fall ist nur das Notensystem betroffen. Andere Klänge gespielt von anderen Notensystemen werden immer noch gehört.

    Panning

    Dieser Effekt hat mit der Klangposition im stereophonischen Raum zu tun.
    Diese Panning Position kann sich von ganz links (negative Werte) bis ganz rechts (positive Werte) ausdehnen.
    Das Panning kann sein :

    Festgelegt : das Panning ist auf einen Wert festgelegt. Eine sanfte Änderung kann auf diesen Wert angewendet werden. In diesem Fall startet das Panning vom gegebenen Wert und verändert sich sanft zu dem Wert, der durch den nächsten Effekt dieses Types im selben Notensystem gesetzt ist.

    LFO  (Low Frequency Oscillator) : das Panning bewegt sich von links nach rechts und von rechts nach links regelmäßig über die Zeit. Die Kontrollpunkte in der Grafik (oder numerischen Werte) erlauben es, die höchsten und niedrigsten Panningwerte der Oszillation einzustellen, den Startpunkt und die Periode der Oszillation (in Millisekunden).
    Das Richtung Markierungskästchen definiert, ob die Oszillation entweder von links nach rechts oder von rechts nach links beginnt.

    Delay/Reverb

    Dies sind Echo oder Widerhall Effekte, die auf den Eingangsklang angewendet werden. Drei Arten von Echo oder Widerhall können verwendet werden :

    Delay : Dies ist ein einmaliges Echo, das nach einer bestimmten Zeit auftritt. Die Zeit, die vor dem Echo vergeht (in Millisekunden), genauso wie die Echostärke (in Prozent des Originalklangs) kann eingestellt werden.
    Das Ping-Pong Markierungskästchen, lässt, wenn aktiviert, den Klang aus der entgegengesetzten Panning Position erklingen als der Originalklang.

    Feedback Delay : Dies ist derselbe Effekt wie der obere, außer dass das Echo dem Originalsound hinzugefügt wird und nochmal verarbeitet wird (und nochmal, und nochmal...). Eine Serie von Echos regelmäßig über die Zeit verteilt und mit einer abnehmenden Intensität wird gehört. Wenn das Ping-Pong Kästchen aktiviert ist, wechseln die Echos links und rechts.

    Reverb : Dies ist eine ungefähre Annäherung an einen raumrealistischen Widerhall. Die Stärke des Widerhalls und die Gesamtlänge (bis zu 5 Sek, d.h. 5000 ms) können eingestellt werden. Wenn das Ping-Pong Kästchen aktiviert ist, füllt der Widerhall den ganzen stereophonischen Raum.

    Parameterkurven

    Was ist eine Parameterkurve?

    Parameterkurven sind ein schnelles und genaues Mittel, um den Wiedergabe eines Instrumentes zu ändern, während die Musik gespielt wird.
    Wie Sie in den vorhergehenden Kapiteln gelesen haben, erlauben es die digitale Effekt Einstellungen in der "Wiedergabewerkzeuge" Palette, die globale Lautstärke eines Dokuments zu ändern, sowie der Bassverstärkung, Rauschverminderung, etc...
    Diese Einstellungen beziehen sich auf die gesamten Instrumente des Dokuments. Wenn Sie z.B. die Lautstärke verändern, beeinflusst dies das gesamte Stück.

    Dann können in jedes Notensystem digitale Efektprozessoren eingefügt werden, um spezielle Effekte hinzuzufügen: Distortion, Flanger, Chorus, Reverb, etc. Dies sind "Effektprozessor" Objekte.

    Seit Harmony Assistant Version 8.0 (Melody Assistant 6.0) können mehrere Kurven mit jedem Notensystem verbunden werden. Jede Kurve definiert, wie sich ein Parameter mit der Zeit entwickelt. Die Kurven vorrangig gegenüber den Effektprozessoren verarbeitet, aber Sie können beide im selbem Notensystem verwenden.
    Eine Kurve erlaubt es die Variationen dieses Parameters feiner zu kontrollieren.
    Für jede Zeitposition in der geschriebenen Musik können Sie präzise den Parameterwert wählen, oder den Parameter sanft zwischen zwei Zeitpositionen variieren lassen.

    Hier sind einige Anwendungsbeispiele:

    A parameter curve can operate under two different modes:


    Wie erreicht man die Kurvenbearbeitung?

    Wir haben gesehen, dass im Scrollmodus (der einzige in Melody Assistant verfügbare Anzeigemodus) oder im Seitenmodus mit aktivierten Kontrollmarken (nur Harmony Assistant) an der linken Seiten des Notensystems kleine Icons angezeigt werden. Das dritte Icon von oben ist ein grüner Pfeil. Wenn Sie auf dieses Icon klicken öffnet sich ein Pop-up Menü.
    Sie können die zu bearbeitende Kurve auswählen. Wenn eine Kurve momentan bearbeitet wird, wird das Notensystem ausgegraut, um die Bearbeitung der Kurvenwerte und zugehöriger Noten zu vereinfachen.

    Die erste Menüoption kehrt zur Standardanzeige und zur Bearbeitung der Noten im Notensystem zurück.
    Der nächste erlaubt die Bearbeitung der Anschlagstärken der Noten. Eine rote Kurve verbindet die Noten. Je größer der Wert für die Noten-Anschlagstärke ist, desto höher ist der Punkt der Kurve. Indem Sie in den "Bearbeiten" (Stift) Modus wechseln, können Sie den Anschlagstärkenwert jeder Note grafisch verändern.

    Dann können Sie, nur mit Harmony Assistant, die Notenverzögerung und Anschlagzeit für jede Note verändern. Eine blaue horizontale Linie zeigt die Verzögerung (Versatz vom Notenkopf) und die Anschlagzeit (Linienbreite). Wie bei der Anschlagstärke können Sie diese Werte grafisch im  "Bearbeiten" (Stift) Modus verändern.

    Ein zweiter Abschnitt im Menü bietet Ihnen den Zugriff auf andere Parameter wie Lautstärke, Panning Position, Frequenz, Chorus Wert...
    Sie können hier auch Parameter definieren, die für das Management der MIDI-Ausgabe bestimmt sind.

    Die Parameter in diesem zweiten Abschnitt sind, im Gegensatz zur Anschlagstärke, Verzögerung und Anschlagzeit, nicht mit den Noten, sondern mit dem Notensystem selbst verbunden. Das löschen oder verschieben von Noten verändert die Kurve nicht. Es ist daher zu bevorzugen, die Kurven erst dann anzupassen, wenn alle Noten eingegeben wurden.

    Wenn für einen Parameter eine Kurve existiert, wird der Name der Kurve im Pop-up Menü in fett dargestellt.

    Dann erlaubt der dritte Abschnitt des Menüs, die Kurven zu konfigurieren oder Änderungen auf bestehende Kurven anwenden.
     

    Wie bearbeitet man eine Kurve?

    Eine Kurve besteht aus Segmenten (farbige Linien) zwischen Kontrollmarken (kleine Quadrate). Auf der linken Seite des Notensystems werden der minimale und maximale Parameterwert sowie der Name angezeigt. Sie können den Parameter konfigurieren, um dessen minimalen und maximalen Wert zu ändern, genauso wie dessen Farbe.

    Um eine Kontrollmarke hinzuzufügen klicken Sie im "Bearbeiten" Modus (Stift) in das Notensystem.
    Um eine Kontrollmarke zu verschieben, ziehen Sie sie im "Bearbeiten" (Stift) oder "Auswahl" (Lasso) Modus.
    Um eine Kurve zu verschieben, ziehen Sie dessen erste Kontrollmarke mit gedrückter Shift-Taste.
    Um mehrere Werte auf einmal zu verändern, wählen Sie die Gruppe von Kontrollmarken aus und ziehen Sie eine dieser Kontrollmarken.
    Um eine Kurve in zwei Teile aufzuteilen, klicken Sie mit dem Löschen Werkzeug (Blitz) auf ein Segment
    Um eine Kontrollmarkte zu löschen, klicken Sie mit dem Löschen Werkzeug (Blitz) auf sie
    Um eine Kurve komplett oder teilweise zu löschen, wählen Sie das Notensystem aus und dann Bearbeiten>Löschen
    Sie können Teile einer Kurve im selben Notensystem auch kopieren/einfügen, oder von einem Parameter zum anderen.
    Sie können dem Auswahlbereich auch einen Wert addieren oder davon abziehen, über die Füllen Option im Pop-up Menü.
    Sie können den Auswahlbereich (oder das ganze Notensystem wenn nichts ausgewählt ist) mit einer dreieckigen oder quadratischen Kurve füllen, über die Füllen Option im Pop-up Menü. 

    Wie werden die Parameter angewendet?

    Werte von Parametern, die als Kurve angezeigt werden, werden in Echtzeit während der Wiedergabe der Musik angewendet, 200 Mal pro Sekunde. Der Wert wird von der benötigten Zeitposition in der Partitur gelesen, und eventuell berechnet, um sanfte Veränderungen zwischen zwei Kontrollmarken zu erreichen. Wenn an einer bestimmten Position kein Segment vorhanden ist (das kann z.B. passieren, wenn Sie eine Kurve durch das entfernen eines Segments aufgeteilt haben) wird kein Parameter angewendet.

    Einige Parameter sind spezifisch für die digitale Ausgabe, andere nur für Midi, oder beides, digitale und Midi-Ausgabe.
    Die untenstehende Tabelle zeigt jede mögliche Parameterkurve sowie dessen Anwendungsgebiet.
    Parametername
    Beschreibung
    Maximaler Bereich
    Digitale Ausgabe MIDI Ausgabe
    Virtual Singer
    Digitale Spuren
    Lautstärke Ausgabelevel von 0 (leise) bis 100 (laut) Ja Ja Ja Ja
    Panning rechte - linke Panning Position von -100 (extrem links) bis 100 (extrem rechts) Ja Ja Ja Ja
    Frequenz Tonhöhenvariation (Pitch Bend) von -2400 (-2 Oktaven) bis 2400 (+2 Oktaven) Ja Ja Ja Nein
    Flanger/Chorus Stärke Flanger/Chorus Stärke von 0 (kein Effekt) bis 100 (maximaler Effekt) Ja Ja Ja Ja
    Reverb Stärke Reverb Stärke von 0 (kein Reverb) bis 100 (maximales Reverb) Ja Ja Ja Ja
    Resonator Resonanz Resonator (Filter) Resonanz von 0 bis 100 Ja Nein Ja Ja
    Resonator Frequenz Resonator Frequenz von 50 Hz bis 4000 Hz Ja Nein Ja Ja
    Distortion Stärke Distortion Stärke von 0 bis 100 Ja Nein Ja Ja
    Distortion Farbe Distortion Farbe (Bass/Höhen) von 0 (Bass) bis 100 (Höhen) Ja Nein Ja Ja
    Höhen Equalization: Höhen von 0 (normal) bis 100 (Höhen) Ja Nein Ja Ja
    Bass Equalization: Bass von 0 (normal) bis 100 (Bass) Ja Nein Ja Ja
    MIDI-spezifisch von a bis e Benutzerdefinierte MIDI Kommandos von 0 bis 16383 (14-bit MIDI Parameterbereich) Nein Ja Nein Nein

    Wenn Sie eine Parameterkurve auf jedes Notensystem im Dokument anwenden, wird Sie auf alle Notensysteme angewendet, AUSSER wenn eine Kurve für diesen Parameter in diesem Notensystem bereits besteht.
    Die erlaubt die Definition von globalen Kurven, die in bestimmten Zeitbereichen in einigen Notensystemen ersetzt werden können. Um die Lesbarkeit zu vereinfachen wird empfohlen (es ist aber nicht nötig), alle globalen Kurven im ersten Notensystem des Dokumentes zusammenzufassen.

    MIDI Parameterkurven

    Diese Parameter sind spezifisch in Bezug auf Ihr MIDI Gerät und erlauben es, nicht-standardisierte Funktionen Ihres Synthesizers zu steuern.
    Sie können bis zu 5 MIDI Parameterkurven pro Notensystem definieren.
     

    Anmerkung: Weil dieses Parameter spezifisch in Bezug auf Ihren Synthesizer sind, können sie andere Auswirkungen auf andere Hardware als Ihre haben.


    Um diese Art von Paramter zu definieren, öffnen Sie das Parametereinstellungsfenster und wählen Sie den Parameter aus der Liste. Geben Sie dann einen Text ein, der das Kommando enthält, das an Ihren Synthesizer gesendet wird. Die Bedienungsanleitung Ihrer MIDI Hardware sollte diese spezifischen Dinge beschreiben.

    Die Kommandoeingabe wird in hexadezimaler Form getätigt (Ziffern basierend auf 16, jede Ziffer nimmt einen Wert zwischen 0..9, A..F an). Der Wert, der aus der Kurve ausgelesen wird, ersetzt die Zeichen 'm' und 'l' in der Kommandozeile.
    'll' repräsentiert den LSB (Least Significant Bits; höchstwertige Bits) des Wertes, 'mm' repräsentiert den MSB (Most Significant Bits; niederwertige Bits).
    Die Kanalnummer ersetzt das Zeichen 'n'.
    Alle anderen Zeichen wie Leerstellen oder Kommata werden ignoriert und können als Trennzeichen verwendet werden.
     

    MIDI Wert
     Anzahl von Bits
    geschrieben als
    0-15
    4
    l
    0-127
    7
    ll
    0-2048
    11
    mll
    0-16383
    14
    mmll

    Hier ein Beispiel :
    In der Bedienungsanleitung meines Roland JV-30 Synthesizers kann ich nachlesen, dass ein spezielles Kommando, Teil der NRPN (Non-registered parameter number) Sektion, verwendet werden kann um die interne Filter Abschneidefrequenz zu verwalten. Die Werte für dieses Kommando können ein einem Bereich von 0 bis 127 liegen.

    Ich öffne das Konfigurationsfenster aus dem Kurven-Pop-up Menü und wähle die erste MIDI Parameterkurve. Ich gebe den minimalen (0) und maximalen (127) Wert ein. Der Wert wird deswegen im Kommandotext als 'll' dargestellt.
    Ich gebe den Kommandotext "Bn 63 01 Bn 62 20 Bn 06 ll" ein (gemäß der Anleitung des Synthesizers)
    Nun muss ich nur noch den Kurvenverlauf zeichnen um Kommandos an meinen Synthesizer zu senden. Das Zeichen 'n' wird durch die Kanalnummer ersetzt, und 'll' durch den aus der Kurve gelesenen Wert.

    Anmerkung: Die Gültigkeit der Kommandozeile wird vom Programm nicht überprüft.
    Sie sind deshalb dafür verantwortlich, dass sie den Angaben in der Anleitung Ihres Synthesizers entspricht.

    Benutzerdefinierte Instrumente

    und weitere Abschweifungen über Instrumente


    In diesem Kapitel werden wir verschiedene Wege kennenlernen, benutzerdefinierte Instrumente zu erzeugen und einzusetzen.
    Daneben werden Sie hier auch ein paar nützliche, allgemeine Informationen über Instrumente finden.
    Zunächst noch einmal eine Zusammenfassung über die Art und Weise, wie digitale Instrumente vom Programm gehandhabt werden.

    Was ist ein digitales Instrument ?

    Ein digitales Instrument ist für Melody/Harmony eine Zusammenstellung digitaler Klänge (Samples) und deren Parameter.
    Digitale Klänge sind Digitalaufnahmen bestimmter Töne von echten Instrumenten.
    Für manche Instrumente benötigt man dazu nur einen einzigen Ton, für viele andere aber muss man mehrere Klänge aufnehmen, damit ein komplettes Instrument definiert werden kann, da die Klangfarbe eines Instruments erheblich von der gespielten Note abhängig sein kann. Um eine weitere Note spielen zu können, muss das Programm den aufgenommenen Klang verzerren und an die benötigte Frequenz (Tonhöhe) anpassen. Dieser Prozess ist allerdings nur innerhalb gewisser Grenzen möglich.
    Um bspw. eine Note aus der 3. Oktave eines Pianos auch in der 5. Oktave spielen zu können, muss der Klang sehr stark verzerrt werden, was wiederum zu einer hörbaren Verfälschung führt.
    Wenn man also einen realistischen Klang eines Instruments erhalten will, müssen mehrere Aufnahmen dieses Instruments in verschiedenen Tonhöhen gemacht werden.

    Zusätzlich besitzen die digitalen Klänge einen Satz von Parametern, die dem Programm mitteilen, wie der Ton gespielt werden soll.
    Zum Beispiel hat die Anschlagstärke (Kraft, mit der die Note gespielt wird) Einfluss auf die Lautstärke, sie kann aber ebenso die Klangfarbe verändern. Die "High-Quality Anschlagstärke" ermöglicht hier die Definition von Frequenzfiltern für die Anschlagstärken.

    Diese speziellen Parameter werden weiter unten ausführlich erläutert.

    Klangdatenbank

    Viele digitale Instrumente sind bereits in der Software enthalten. Um dem gegenwärtigen Standard zu entsprechen, werden die Instrumente nach der GM/GS Spezifikation sortiert, die auch von meisten MIDI Synthesizern verwendet wird.
    Die Instrumente werden in einer Klangdatenbank zusammengefasst.
    Es sind diverse Klangdatenbanken in unterschiedlicher Qualität erhältlich. Je höher die Qualität, desto größer ist die Datenbank.
    Zum Beispiel: die einfachste Klangdatenbank, GMLTBASE, hat eine Größe von ca. 500 KB, während die sehr viel bessere GOLD Datenbank ungefähr 300 Mb hat...
    Der große Vorteil von Klangdatenbanken liegt in der Größe der resultierenden Musik-Dateien: Dank einer Datenbank beinhaltet eine Musik-Datei lediglich Noten und Symbole. Die für die Wiedergabe erforderlichen digitalen Daten müssen also nur einmal und für alle in der Software bereitgestellt werden.

    Benutzerdefinierte Instrumente

    Nichtsdestotrotz, sie können auch andere als die Standard Instrumente einsetzen. Dazu müssen Sie ein Benutzerdefiniertes Instrument anlegen.
    Natürlich werden im diesem Fall die digitalen Daten der Instrumente in der Musik-Datei gespeichert und deren Größe wird anwachsen.
    Zum Beispiel: ein 10 Sekunden langer Klang, abgetastet mit 44 kHz, ergibt etwa 880 KB. Demzufolge wird sich eine Musik-Datei drastisch vergrößern.
    Allerdings ist es möglich, die Größe der Datei zu reduzieren, indem man sie nicht im Standard, sondern im .mu3 Datei-Format speichert.
    Im .mu3 Datei-Format werden die Klänge mittels Vorbis OGG Enkodierung gepackt. Der Qualitätsverlust ist hierbei gering, die Dateigröße vermindert sich aber auf ein Zehntel.

    Vordefinierte Benutzerdefinierte Instrumente

    Seit der Version 8.4 von Harmony Assistant können mit Hilfe dieses Konzepts die "Benutzerdefinierten Instrumente" genauso gehandhabt werden wie Standard Instrumente.
    Zur Wahl eines Standard Instruments nutzen wir die zwei Listen im Fenster "Bearbeitung des Instruments":
    in der linken Liste stehen die Instrumenten Gruppen (Ensemble, Blechblasinstrumente, Flöten...), ind der rechten die Instrumente, die diesen Gruppen angehören (Geige, Cello, Kontrabass...).
    Benutzerdef.-Instrumenten-Gruppen können der linken Liste hinzugefügt werden. Vor diesen "eigenen" Gruppen wird dann ein kleiner roter Stern angezeigt.
    Wird eine dieser Gruppen ausgewählt, erscheinen in der rechten Liste die zugehörigen Instrumente, genauso, wie es bei den Standard Instrumenten der Fall ist. Das Auswählen eines Benutzerdefinierten Instruments wird dadurch ebenso einfach wie die Wahl eines Standard Instruments.
    Aber Vorsicht ! Damit Ihre Musik-Dateien auch auf anderen Computern abgespielt werden können, auf denen Ihre selbstdefinierten Instrumente nicht vorhanden sind, werden die digitalen Daten für die Klänge nach wie vor auch in der Musik-Datei gespeichert. Was die Dateigröße...

    Wie installiert man Vordefinierte Benutzer-Instrumente

    Normalerweise werden vordefinierte Benutzer-Instrumente in einem Archiv bereitgestellt, welches in einen Ordner entpackt wird. Sie müssen nun diesen Ordner lediglich in den Unterordner "Sounds" im "Myriad Documents" Ordner kopieren.
    Der Name des Ordners sollte der Name der Instrumentengruppe sein. Jedes Instrument in dieser Gruppe wird gespeichert als unabhängige Datei mit der Erweiterung .mui (Myriad User Instrument)

    Die Klänge können komprimiert werden, so dass man bei immer noch sehr guter Qualität eine Packrate (Reduzierung) von etwa 1:10 erhält.

    Wenn der Ordnername mit "set" endet, zum Beispiel "Heavy drum set", wird die Gruppe als "Schlagzeug Instrumenten Gruppe" betrachtet. Diese Gruppen werden nur dann in der linken Liste aufgeführt, wenn das Instrument als Schlagzeug definiert ist. In gleicher Weise werden benutzerdefinierte Schlagzeug Gruppen nicht in der Liste erscheinen, wenn das Instrument chromatisch, also nicht im Schlagzeug Modus, ist.

    Erzeugen eines Benutzerdefinierten Instruments

    Hier nun einige Erläuterungen zu wichtigen Parametern.

    Zunächst die allgemeinen Einstellungen für alle Klänge des Instruments:
    Die folgenden Einstellungen können für alle Klänge, aus denen das Instrument gebildet wurde, vorgenommen werden.

    Erzeugen eines vordefinierten Benutzer-Instruments

    Falls Sie einige benutzerdefinierte Instrumente sehr oft einsetzen, wäre es sinnvoll, diese in einer eigenen Instrumenten Gruppe zu speichern. Dies würde auch den Austausch von Instrumenten Zusammenstellungen mit anderen Anwendern erleichtern. Von unserer "Goodies" Webseite können Sie die besten der uns zugesandten Instrumenten Gruppen herunterladen. Zögern Sie nicht, uns auch Ihre zu senden...

    So müssen Sie vorgehen:
    1. Erstellen Sie einen neuen Unterordner im "Sounds" Unterordner des "Myriad Documents" Ordners. Geben Sie dem neuen Unterordner einen klaren und eindeutigen Namen: dieser Name wird im Programm auch in der Liste der Instrumenten Gruppen erscheinen. Wenn die neue Gruppe ein Schlagzeug-Set ist, fügen Sie am Ende des Ordnernamens ein "set" hinzu.
    2. In der Software bearbeiten Sie dann Ihr benutzerdefiniertes Instrument und wählen anschließend "Vordefinierte Instrumente Sichern" im "Aktion" Kontextmenu.
    3. Zusätzlich können Sie auch einen Kommentar zu diesem Instrument anlegen. Dieser Kommentar wird angezeigt, wenn der Anwender auf das "?" in der Instrumentenliste klickt.
    4. Wählen Sie, ob die Datei gepackt (Vorbis Ogg) werden soll, wenn ja, geben Sie die Packrate (Qualität) an.
    5. Geben Sie der Datei einen Namen und speichern Sie Ihr Instrument in dem zuvor angelegten Gruppen Ordner.
    6. Das war alles. Ihr Instrument kann nun in allen Partituren wie ein Standard Instrument eingesetzt werden.

    Digitale Audiospuren

    Digitale Audiospuren erlauben es, Audiodaten als digitale Werte des Klangs zu speichern, nicht als Musiksymbole.

    Eine digitale Audiospur kann als ein Tonband benutzt werden, dass Sie in ein Musikdokument einbinden können.

    Die Anzahl digitaler Audiospuren in einem Dokument ist unbegrenzt. Darüberhinaus können Sie reguläre Notensysteme (abgespielt auf dem digitalen oder MIDI Ausgang) und digitale Audiospuren im selben Dokument benutzen.

    Anmerkung : Digitale Effektprozessoren können auf digitale Audiospuren angewendet werden...

    Dieses Feature erlaubt es Ihnen, z.B. : Wir werden in diesem Kapitel sehen, wie Sie Ihren Computer konfigurieren, und die Grundlagen zum Bearbeiten digitaler Audiospuren.


    Zusammenfassung :

    Speicher einstellen

    Den digitalen Eingang einstellen
    Digitale Daten erhalten und importieren
    Daten für gültig erklären
    Bearbeiten
    Hinweise und Tipps


    Speicher einstellen

    Digitale Audiospuren werden von Melody/Harmony im 44 kHz,16 bits, Mono (CD Qualität) Format gespeichert.
    Eine Stereo Aufnahme wird in zwei digitale Audiospuren aufgeteilt, die erste für den linken Kanal, die andere für den rechten Kanal.

    Das bedeutet für eine Sekunde einer Stereo Aufnahme müssen 176400 Bytes (172 KB) gespeichert werden.
    Eine fünf Minuten lange Melodie in Stereo braucht dann ca. 50 MB Speicherplatz.

    Das Management dieser grossen Datenmenge wird im wesentlichen auf Ihrer Festplatte erledigt, als temporäre Dateien, oder wenn Sie eine ausreichende Menge an Speicher besitzen, im RAM.  

    Die Art wie das Programm digitale Audiospuren verwaltet, kann unter "Einrichten>Globale Einstellungen>Digital" eingestellt werden.

    Es ist wichtig, diese Parameter entsprechend Ihrer Computer Hardware anzupassen, um den schnellsten Zugriff auf digitale Audiodaten zu erlangen.

    Der erste anzupassende Wert ist die Größe des Transferpuffers. Dieser Speicher wird für die Klangausgabe und für Kopieroperationen während des Bearbeitens benutzt. Je größer der Wert, desto schneller sind Operationen wie Laden, Speichern, Umwandlungen und Ausschneiden/Einfügen. Dieser Speicher wird aus dem applikationseigenen Speicher benutzt. Ein optimaler Wert ist von 512 bis 1024 KB.

    Sie können den Speicherplatz für temporäre Dateien auswählen. Temporäre Dateien werden verwender, um Spuren zu speichern, ebenso während des Bearbeitens für "Rückgängig" Operationen. Ein Festplattenspeicher von mindestens 100 MB wird empfohlen, sogar noch mehr, wenn Sie mit grossen Dateien arbeiten, die ein riesiges "Rückgängig" Niveau benötigen (siehe Globale Einstellungen).
    Wenn Sie mehrere Festplatten oder mehrere Partitionen besitzen, wählen Sie die schnellste oder die freieste. Es ist empfehlenswert, die Festplatte oft zu defragmentieren, um die Übertragungsgeschwindigkeit zu optimieren. (Siehe Ihre Computer Bedienungsanleitung)

    Temporären Speicher benutzen : wenn diese Option ausgewählt ist, wird das Programm versuchen, so viele Daten wie möglich im temporären Speicher (RAM) zu speichern anstatt eine temporäre Datei (Festplatte) zu benutzen. Wenn Sie eine große Speichermenge (mehr als 64 MB) besitzen, kann dies die Verarbeitungsgeschwindigkeit drastisch senken.

    Um Ihnen zu helfen, sich den Effekt Ihrer Veränderungen vorzustellen, startet der "Teste meinen Computer" Knopf eine Testprozedur, und zeigt das Ergebnis an.



    Den digitalen Eingang einstellen

    Aufnahmequellen können zum Beispiel eine Audio CD im CD-ROM-Laufwerk oder ein angeschlossenes Mikrofon sein.

    Anmerkung : Die Aufnahmequellen (Mikrofon, CD Lesegerät, Aux, etc...) werden nicht von Melody-Harmony ausgewählt, sondern mit den Systemwerkzeugen (Audio Mixer auf dem PC, "Sound" Kontrollfeld auf dem Macintosh)

    Das "Einrichten>Digitalen Eingang einstellen" Menü definiert die Art, wie Melody/Harmony Daten von der ausgewählten Audioquelle erhält.

    Wenn ein digitaler Eingang ausgewählt ist und Daten erhält, sollte sich der grüne Pegel (im linken Teil des Fensters) bewegen.

    Die Eingabe kann in Mono oder in Stereo erfolgen. Wenn die Stereo Eingabe angewählt ist, werden zwei digitale Audiospuren untereinander erstellt. Die erste ist mit dem linken Kanal verbunden, die zweite mit dem rechten.
    Für eine Mikrofoneingabe ist es nicht nötig, "Stereo" anzuwählen.

    Der Gewinn (nur auf einigen Computern verfügbar) kann eingestellt werden : dies ist der Verstärkungsfaktor, automatisch oder manuell des Eingangsaudiosignals.

    Die Eingabeverzögerung erlaubt es, die Dateneingabe gemäß der Reaktionsgeschwindigkeit Ihres Computers einzustellen, weil es eine Verzögerung zwischen der Zeit geben kann, in der das Audiosignal dem Computer zur Verfügung gestellt wird, und der Zeit, in der die Daten durch den Analog-Digital Konverter verfügbar gemacht wurden.
    Melody/Harmony setzt automatisch einen Verzögerungswert abhängig von den digitalen Ausgabe Parametern, die Sie definiert haben (siehe Digitales Ausgabegerät einstellen Fenster). Der Zeitausgleich wird zu diesem Verzögerungswert addiert oder subtrahiert.
    Wenn Sie z.B. Ihre eigene Stimme in eine digitale Audiospur aufnehmen, während die Musik abgespielt wird, kann eine Verzögerung von einigen Millisekunden zwischen der aufgenommenen Stimme und der Musik auftreten, wenn sie abgespielt wird.

    Hier ist eine einfache Methode, um den richtigen Wert für diesen Verzögerungswert zu finden :

    1. Erstellen Sie ein leeres Dokument mit ca. zwölf Takten.
    2. Aktivieren Sie das Metronom in der "Wiedergabewerkzeuge" Palette.
    3. Starten Sie die Aufnahme und nehmen Sie direkt mit dem Mikrofon den Klang auf, der von Ihren Computerlautsprechern während zwei bis drei Sekunden ausgesendet wird.
    4. Wenden Sie das Ergebnis auf Ihr Dokument an.
    5. Wenn Ihr Zeitausgleich korrekt eingestellt ist, sind die Spitzen des Metronomklangs genau am Anfang eines jeden Takts angeordnet.
    6. Wenn die Spitzen etwas zu früh abfallen (links des Taktstrichs), erhöhen Sie den Zeitausgleich und wiederholen Sie den Vorgang.
    7. Wenn die Spitzen etwas zu spät abfallen (rechts des Taktstrichs), verringern Sie den Zeitausgleich und versuchen Sie es noch einmal.
    Ihr digitaler Eingang ist nun richtig eingestellt.
    Wenn Sie die digitalen Ausgabeparameter verändern, ist es vielleicht notwendig, diese Einstellungen nochmals durchzuführen.



    Digitale Daten erhalten und importieren

     
    Anmerkung : Um eine digitale Audiospur aufzunehmen, müssen Sie die "Aufnahmewerkzeuge" Palette einblenden ("Fenster" Menü). Wählen Sie dann den/die Eingabetyp(en) : digital und/oder Midi. Bitte beachten Sie, dass diese beiden Arten der Eingabe zur selben Zeit ausgewählt werden können, dies erlaubt die Aufnahme dessen, was Sie auf einem elektronischen Keyboard spielen, während Sie ins Mikrofon singen.
     
    Anmerkung für Windows Benutzer : Bevor Sie die digitale Aufname starten, müssen Sie ein digitales Eingangsgerät in "Einrichten>Hardwareeinstellungen" wählen.
     
    Es gibt mehre Wege, eine digitale Audiospur in ein Musikdokument einzubinden.
  • Eine vorhandene digitale Klangdatei importieren
  • Wählen Sie aus dem Datei Menü "Datei>Importieren>" und dann eines der folgenden Dateiformate : Wave, Aiff, MP3 oder Macintosh sound resource.
    Wählen Sie dann eine vorhandene Datei von Ihrer Festplatte und OK. Ein neues Dokument wird erstellt, mit so vielen digitalen Audiospuren, wie Kanäle in der Datei sind (eine für eine monoaurale Datei, zwei für eine stereophonische Datei).
     
  • Eine Spur zu einem vorhandenen Dokument hinzufügen.
  • Einer digitalen Audiospur Daten hinzufügen
  • Ein normales Notensystem in eine digitale Audiospur konvertieren

  • Ändern Sie den Typ eines vorhandenen Notensystems zu "Digitale Spur". Die Musiksymbole, die zu diesem Notensystem gehören, werden in Ihre digitalen Klangwerte umgewandelt.


    Daten für gültig erklären

    Nach jeder digitalen Datenaufnahme oder Datenimport öffnet sich ein Fenster. Dort werden die gesamten digitalen Daten mit Ihrer Zeitposition angezeigt. Dieses Fenster kann auch während des Bearbeitens der Partitur benutzt werden : wählen Sie einen Bereich in ein oder zwei digitalen Spuren und wählen Sie "Bearbeiten>Digitale Audiospur>Auswahl bearbeiten".

    Mehrere Berabeitungsmodi sind verfügbar und können durch die Icons unter der grafischen Anzeige der Klangkurve ausgewählt werden :

    Das “Aktion” Pop-Up Menü enthält Befehle, die auf den Auswahlbereich angewendet werden : Ausschneiden, Einfügen, Löschen, Hinzufügen ...

    Arbeitsbereich :

    Der Arbeitsbereich ist definiert durch eine Start- und eine Endposition.
    Alle Daten im Arbeitsbereich werden auf die digitale Spur angewendet, wenn sie für gültig erklärt werden, die Daten ausserhalb des Arbeitsbereiches werden ignoriert.

    Wann das Bearbeitungsfenster sich öffnet :
    Wenn Sie eine digitale Klangdatei importiert haben, ist der Arbeitsbereich maximal : er enthält alle Daten, die Sie bearbeiten können, d.h. die gesamten geladenen Daten.
    Wenn Sie einen Teil einer bestehenden digitalen Audiospur bearbeitet haben,  ist der Arbeitsbereich maximal : er enthält alle Daten, die Sie bearbeiten können, d.h. den Inhalt der Auswahl im Dokument.
    Wenn Sie einen Klang aufgenommen haben, ist der Startpunkt des Arbeitsbereiches auf das erste aufgenommene Datenpaket eingestellt, als die Musik abgespielt wurde. In einigen Fällen können Sie den Arbeitsbereich vergrößern, um Daten anzuzeigen, die vor dem Musikstart aufgenommen wurden (siehe unten).

    Die Befehle "Beschneiden" und "Alles zeigen" im “Aktion” Menü ändern den Arbeitsbereich. “Beschneiden” setzt den Arbeitsbereich auf den aktuellen Auswahlbereich, “Alles zeigen” setzt den Arbeitsbereich auf das ganze Sample.

    Wenn mehrere digitale Audiospuren im Dokument enthalten sind :

    Sie können auswählen, auf welche vorhandene Spur die Daten angewendet werden, oder eine neue Spur erstellen. Wenn die Daten in Stereo sind, werden sie auf die ausgewählte Spur sowie auf die nächste angewendet.
    Wenn Sie Daten von einem Mikrofon oder einer Audio CD aufgenommen haben :
    Wenn das Fenster sich öffnet, werden die aufgenommenen Daten angezeigt. Weil es eine Verzögerung zwischen Aufnahme und Wiedergabe der Melodie geben kann, können Daten vor der ersten angezeigten Position existieren. Sie werden standardmässig nicht angezeigt. um sie anzuzeigen, wählen Sie "Aktion>Alles zeigen".
    Wenn Sie Stereo Daten anwenden (Audio CD, Dateiimport...) :
    Sie können :
    Wenn Sie Daten auf eine bestehende digitale Audiospur anwenden :
    Sie können auswählen, ob diese Daten an der aktuellen Position eingefügt werden, hinzugefügt (gemixt) zu den aktuellen Daten oder sie ersetzen sollen.
    Wenn ein Anhaltspunkt in der Zielspur gesetzt ist :
    Sie können auswählen, ob das anwenden der Daten diesen Anhaltspunkt beachten soll oder nicht. (Siehe das "Bearbeiten" Kapitel unten für eine Erklärung der Anhaltspunkte)


    Bearbeiten

    Generelle Punkte
    Alle gewöhnlichen Bearbeitungsoperationen wie Ausschneiden, Einfügen, Löschen... können mit digitalen Audiospuren benutzt werden. Jedoch mixt die  Hinzufügen Operation den Inhalt der Zwischenablage mit der aktuellen Auswahl.

    Besondere Operationen, die den digitalen Audiospuren gewidmet sind : verstärken, ausblenden, spiegeln... können unter "Bearbeiten>Digitale Audiospur" ausgewählt werden. Diese Operationen werden auf die aktuelle Auswahl angewendet. Sie sind unten detailliert beschrieben.

    Tipp : Das "Bearbeiten>Digitale Audiospur" Menü kann auch angezeigt werden, indem Sie rechts auf eine digitale Audiospur klicken (Alt+Click auf dem Macintosh).
     
    Anhaltspunkte

    Anhaltspunkte sind spezifisch für digitale Audiospuren. Sie sind entworfen, um das verschieben oder zerstören von Datenbereichen zu vermeiden, während einer Einfüge- oder Löschoperation : keine Operation, die vor einem Anhaltspunkt durchgeführt wird, kann Daten beeinflussen, die sich dahinter befinden.

    Ein Anhaltspunkt wird durch eine rote vertikale Linie dargestellt. Sie können einen Anhaltspunkt überall zu einer digitalen Audiospur hinzufügen, indem Sie "Bearbeiten>Digitale Audiospur>Anhaltspunkt hinzufügen" benutzen.
    Wenn Daten auf eine Spur angewendet werden, wird automatisch ein Anhaltspunkt am Start des veränderten Bereiches hinzugefügt.
    Um einen Anhaltspunkt zu löschen, benutzen Sie das Löschwerkzeug (Blitz).

    Spezielle Aktionen

    Diese Aktionen führen logische Operationen durch oder verändern Daten im Auswahlbereich.

    Nullen suchen : Der Start- und Endpunkt des Auswahlbereichs wird auf die näheste Null-Kreuzung der Daten gesetzt. Es erlaubt, auf einfache Weise einen Klang in einem Datensatz zu isolieren und "Klicken" beim Einfügen des Auswahlbereichs an einer anderen Stelle der Spur zu vermeiden.

    Horizontal spiegeln : Die ausgewählten Daten werden hoch-runter umgekehrt.

    Vertikal spiegeln : Die ausgewählten Daten werden links-rechts umgekehrt.

    Verstärken : Die ausgewählten Daten werden entsprechend des gewählten Verhältnisses verstärkt. Ein Verhältnis unter 100% wird die Lautstärke verringern.
    Die "Normalisieren" Option wendet ein Verhältnis an, so dass der größte Wert im Auswahlbereich auf den Verhältniswert gesetzt wird.
    Normalisieren auf 100% verstärkt den Klang zum Maximalwert, ohne einen Datenverlust bedingt durch das Clipping digitaler Werte.

    Ausblenden : Der Klang wird ein- oder ausgeblendet. Das Blenden kann linear oder logarithmisch erfolgen.

    Null zentrieren : der durchschnittliche Wert der Daten im Auswahlbereich wird auf den Nullwert zentriert.

    Feinbearbeitung
    Wenn Sie einen Teil einer digitalen Audiospur fein bearbeiten möchten (oder eine komplette Spur), wählen Sie den Bereich, der Sie interessiert, dann "Bearbeiten>Digitale Audiospur>Auswahl bearbeiten". Wenn Sie mehr als eine Spur ausgewählt haben, wird die Bearbeitung in Stereo durchgeführt.

    Hinweise und Tipps

    Karaoke und Wieder-Aufnahme :

    Aus dem Karaoke Abspielfenster können Sie eine Aufnahme starten. Dies erlaubt es Ihnen, eine digitale Audiospur nur mit Ihrer Stimme zu erzeugen.
    Nachdem Sie diese Spur angewendet haben, können Sie die Melodie erneut abspielen, um zu hören, was Sie aufgenommen haben oder nochmals aufnehmen und es mit dem vorhandenen mixen, um einen Chor zu erstellen.

    Abspielprobleme :

    Wenn eine Fehlermeldung während des Abspielens erscheint, die Ihnen mitteilt, dass die Musik nicht richtig wiedergegeben werden kann, stellen Sie sicher, dass die Festplatte, auf welcher die temporären Dateien gespeichert werden, nicht voll oder fragmentiert ist, und machen Sie Speicher frei oder starten Sie eine Defragmentierung, falls notwendig.

    Probleme mit dem entfernen der Singstimme :

    In einigen Fällen kann die Entfernung der Singstimme nicht korrekt durchgeführt werden. Dies tritt besonders dann auf, wenn eine MP3 Datei importiert wird, und liegt an einem Informationsverlust im MP3 Format.
    Es kann auch in Stücken auftreten, in denen die Singstimme nicht stereophonisch zentriert ist.
     
     

    Jukebox

    Allgemeine Punkte

    Die Jukebox ermöglicht es eine Liste von Musikstücken anzuzeigen, sie abzuspielen, automatisch Web-Seiten zu erstellen...
    Die Jukebox kann ihre Musikstücke weder verändern noch kopieren, sie erstellt nur Verbindungen zu Dateien, die auf ihrer Festplatte gespeichert sind.
    Wenn sie zum Beispiel eine Datei aus ihrer Jukebox-Liste löschen wird diese Datei nicht von ihrer Festplatte gelöscht.
    Eine Jukebox-Liste kann MUS, MU3, ABC, MIDI, KAR... Dateien enthalten.
    Das Jukebox-Fenster wird unabhängig von Dokumenten-Fenstern verwaltet.
    Wenn sie ein Jukebox Element doppelklicken wird das entsprechende Dokument in einem neuen Fenster geöffnet. Sie können das Stück dann bearbeiten.
    Wenn sie ein Dokument ändern, wird die Jukebox automatisch dem neuen Stand angepasst. Die Information wird in einer Datei mit der Endung .BOX gespeichert.

    Die Jukebox öffnen

    Sie können die Jukebox entweder über das "Fenster" Menu oder über das Icon in der "Wiedergabe-Werkzeuge" Palette öffnen.

    Anzeige

    Oben im Jukebox Fenster befinden sich Knöpfe zum Abspielen und zum Springen zum nächsten oder vorherigen Titel.

    Darunter, die Dateiliste. Diese Liste kann auf- oder absteigend für jede Spalte sortiert werden.
    Um die Dateien manuell zu sortieren, klicken sie die Datei mit gedrückter STRG-Taste und schieben sie sie höher oder tiefer.

    Die Informationen die in der Liste angezeigt werden können sind:

    Um die Anzeige einzustellen: Alle diese Einstellungen werden zusammen mit der .box Datei gespeichert.

    Tastatur

    Wenn sie eine Zeichenfolge auf der Tastatur eingeben, wird ein Suchmuster gebildet. Der ausgewählte Listenpunkt springt zum ersten passenden Punkt der dem Muster entspricht.

    Hier nun eine Zusammenfassung aller Tastaturkomendos die Einfluß auf das Jukebox-Fenster haben.

    Spezielle Vorgänge


    Specielle Vorgänge können auf die Jukebox-Liste angewendet werden.
    Sie können die Liste als Web-Seite exportieren oder, mit Harmony Assistant,  Opperationen auf alle Dateien der Liste anwenden ("Stapelverarbeitung" im "Anhang" Kapitel des Harmony Assistant Handbuchs).

     

    Text/Karaoke

    Karaoke abspielen


    Wählen Sie „Karaoke wiedergeben" im „Partitur"-Menü.
    Falls es nur eine „Notensystem mit Text" gibt, wird es ausgewählt.
    Sollte es mehrere geben, werden Sie darum gebeten, eines auszuwählen. Wenn Sie auf „Alle" klicken, werden alle zusammen verwendet.

    Das „Karaoke"-Fenster wird geöffnet, das Lied wird abgespielt.

    Sie sehen nun einen scrollenden Text. Derjenige, der gesungen werden soll, wird rot dargestellt.
    Falls eine Verzögerung zwischen dem was Sie hören und sehen auftritt, ist das vermutlich auf eine inkorrekte Einstellung der digitalen Ausgabe zurückzuführen. Wählen Sie „Einrichten>digitales ausgabegerät einstellen" und stellen Sie den Schieberegler „Digitaler Musikversatz" von Hand ein. (Der Wert ist bei jedem Computer anders).

    Es stehen auch einige Tastaturkürzel zur Verfügung:

     

    Fretted string instrument fingering



    The color notation enables to learn or pratice guitar (or any other fretted string instrument) much easier and faster than in black and white.

    Colors when playing

    The "Script>Performance>Fingering for fretted instrument" shows the notes of the first staff in the frontmost document.

    Palette doigté

    In the upper part, that represents a guitar neck, each string and cell of the instrument are displayed.

    Circle colors match either note values (C, D, E, etc in absolute colors) or the degree in the selected range (in relative colors). Please refer to the "color notation" chapter to learn about absolute and relative colors.

    Range selection is made through the "Scale" button (here, a major C scale).

    Harmony Assistant is also able to determine the ranges that match the displayed tablature (Search button in the window that opens when clicking "Scale").

    Tip: When clicking "Search", a first range is proposed. Clicking again makes another compatible range appear.

    The pop-up menu on the right of "Scale" enables to select the display mode. Here, relative colors is selected.

    On the right, a match table between colors and degrees (in relative colors) or between colors and notes (in absolute colors) is provided.

    When music is playing, notes are highlighted on the neck. If music is not playing, notes at the cursor position are shown on the neck.

    It's an intersting way to learn playing or to study a scale.

    Not only you see on the virtual neck the place to put your fingers but you also immediately know what note or degree you are playing.

    The learning process is much more "aware", and from the beginning oriented toward creativity: for instance it becomes easy to play the same piece elsewhere on the neck, by selecting marks of the same color.

    Or to start improvizing on the scale suggested by the software.

    Or to enrich the arrangement, by adding extra notes.

    These are only a few examples. You'll find much more by yourself when exploring this script capabilities.

    You can also find other applications in the "Les grands principes de guitare-et-couleurs" manual (in French only).
    You can download it from  this page or by clicking this link), as well as on the Club Guitare-et-couleurs webpages.

    Left and right arrows move the cursor on score. A click on the neck inserts the note at the cursor location. Thus you can compose on guitar and easily input the played notes by clicking the virtual neck at the same location.

    Note duration is taken from the "Note tools" palette.

    The "Apply" button colors (in absolute or relative mode depending on the pop-up selection) selected notes on the staff, or the whole staff if nothing is selected.

    Tip: When selecting a scale, you can play it ("Try" button). If Shift key is pressed, a descending scale will be played.

    Coloring a staff

    Notes on a staff and fingering indications on a tablature can be colored through "Scripts > Notation > Colors > Absolute colored notes" and "Scripts > Notation > Colors > Relative colored notes".

    Select the part to color then apply the script.

    Here is for instance a staff/tablature in "relative colors":

    Script color

    You can instantly spot keynotes (in black), thirds (in burgundy) and fifths (in orange).

    There is a mass of applications for the staff coloring, for instance if you can't read notes on a score. Through absolute colors, that are quickly memorized, notes can be instantly sight-read, even if you are not trained to this exercise:

    portée en couleurs absolues

    tablature en couleurs relatives

    As well on the staff as on the tablature, you can instantly identify  C (in red), D (in brown), E (in green) etc. Please refer to the "color notation" chapter for a complete list.

    Here again, as your exploration goes along, you'll find a bunch of other applications to the absolute or relative coloring of a staff or a tablature.

    MIDI Eingabe

    Wenn ein MIDI Keyboard mit Ihrem Computer verbunden ist, können Sie es nutzen, um Noten aufzunehmen. Mehrere Wege der Aufnahme sind verfügbar : vereinfachter Eingabemodus in welchem nur die Tonhöhe in Betracht gezogen wird, ein Echtzeit Eingabemodus, in welchem alle Informationen der Tonhöhe, Dauer, Anschlagstärke, Kanal... verarbeitet werden.

    Anmerkung : Sie können auch Ihren Computer benutzen, um Noten im vereinfachten Eingabemodus einzugeben. (Siehe "Einrichten>Globalle Einstellungen>Tastatur")


    Konfiguration

    Es ist nötig, dem Programm mitzuteilen, welche Art der MIDI Eingabe verwendet werden soll. Dies kann mit dem Befehl "Einrichten>Hardwareeinstellungen" gemacht werden : definieren Sie den MIDI Eingang, indem Sie ihn im Pop-Up Menü im unteren Teil des Fensters auswählen.

    Vereinfachte Eingabe

    Wählen Sie im Tastatur Einstellungsfenster ("Einrichten>Keyboard bearbeiten") "+Midi Keyboard". Setzen Sie den Cursor an die Position, an der die Noten eingefügt werden sollen. Wählen Sie eine Notendauer in der entsprechenden Werkzeugpalette und spielen Sie auf Ihrem MIDI Keyboard. Die Noten werden an der aktuellen Stelle mit der entsprechenden Dauer eingefügt.

    Echzeiteingabe

    Wählen Sie in der "Aufnahmewerkzeuge” Palette den MIDI Eingang, indem Sie auf dessen Icon klicken und starten Sie dann die Aufnahme. Die Musik wird abgespielt und Sie können beginnen, auf Ihrem MIDI Keyboard zu spielen.
    Um hinzuzufügen, was Sie aufgenommen haben, stoppen Sie die Musik. Ein Fenster wird geöffnet. Sie können hier einstellen, auf welches Notensystem die aufgenommenen Noten angewendet werden sollen.

    Wenn Sie Noten von mehreren MIDI Kanälen aufgenommen haben, werden mehrere Notensysteme als Ziel genutzt.

    MIDI Noten werden entsprechend den Parametern in "Einrichten>Globale Einstellungen>MIDI" quantisiert.

    Tipp : Sie können eine digitale Audiospur zur selben Zeit aufnehmen wie MIDI Daten. Dadurch können Sie auf Ihrem MIDI Keyboard spielen, während Sie ins Mikrofon singen, und beides wird zur selben Zeit aufgenommen.
     

     

    Das Internet

    Der Zugriff auf das Internet ist direkt über das Programm möglich.
    Es gibt vier Operationsmodi : Sie finden alle diese Befehle im "Internet" Untermenü des System-Menüs ( "Apple" auf dem Macintosh, "?" unter Windows)

    Verbindung zu unserer Haupt-Webseite

    Ihr normaler Web Browser wird geladen und eine Verbindung mit http://www.myriad-online.com hergestellt.

    Verbindung zum Melody/Harmony Benutzer Webboard

    Auf dieser Webseite kann jeder Bitten, Fragen oder Antworten an andere Benutzer senden. Sie werden auf dieser Seite alle Nachrichten der letzten Monate finden.

    Eine e-mail an uns senden

    Sie können uns eine e-mail direkt aus dem Programm senden. Sie können eine Datei an Ihre e-mail anhängen..
    Alle Informationen über Ihre Computerkonfiguration werden automatisch angefügt, so dass wir Ihnen einfacher helfen können.
    Wenn Sie nach einer Woche keine Antwort erhalten, überprüfen Sie bitte Ihren e-mail Absender.
    Indem Sie "Kopiere die Nachricht in mein Standard Postfach" aktivieren, wird Ihre Nachricht auch an Ihre eigene E-mail Adresse gesendet, damit Sie eine Kopie von dem erhalten, was Sie geschrieben haben.

    Programm Update



    MyrScript

    Die eingebettete Sprache


    Einführung


    Myrscript is eine eingebettete Programmiersprache, enthalten in Harmony Assistant.

    Es ist nicht nötig programmieren zu können, um MyrScript zu verwenden.

    Sie können alle bereits verfügbaren Scripte benutzen, die Harmony Assistant neue Funktionen hinzufügen. Diese Scripte wurden entweder vom Myriad Team geschrieben, um Benutzerwünsche abzudecken, oder aber direkt von Harmony Benutzern.

    Wenn Ihnen aber eine Funktionalität fehlt können Sie diese mit Hilfe der MyrScript Sprache selbst schreiben. Grundlegende Kenntnisse in der Computer Programmierung werden dann benötigt. Ein komplettes und detailliertes Programmierhandbuch mit vielen Beispielen wird zu diesen Zweck bereitgestellt.

    Neue Scripte oder Updates für bestehende Scripte werden regelmäßig auf der Myriad Website zur Verfügung gestellt.

    Was muss installiert sein, damit MyrScript verwendet werden kann ?


    Nichts.

    Alles benötigte ist bereits in Harmony Assistant enthalten.

    Was bietet MyrScript ?


    Als Beispiel sind hier einige Features aufgeführt, die MyrScript ermöglicht hat :

    - Tablaturen für Blasinstrumente : Blockflöte, Okarina, Tuba, Flöte, Klarinette...
    - Anzeige des Griffs während die Musik spielt : ein Muss um ein Instrument zu lernen
    - Analoger Drum Sound Generator
    - Anzeige der Notennamen
    - Tempoeinstellung in digitalen Spuren
    - Noten ausgeben, die auf der Tastatur oder einem MIDI Keyboard gespielt werden.
    - Digitale oder analoge Uhr
    - Änderung der Notendauer für ausgewählte Noten.
    - Änderung der Tonhöhe für ausgewählte Noten.
    - Echtzeit Griffanzeige für Gitarre, Bass, und andere Saiteninstrumente
    - Humanisierung der Anschlagstärken
    - Portamento Effekt für eine Gruppe von Noten
    - Sprache von Virtual Singer erzwingen
    - Plazierung der Sänger auf der Bühne
    - SAMPA Anzeige während Virtual Singer singt
    - Drucken von separaten Stücken
    - Änderung der E-mail Adresse für mehrere Dateien auf einmal
    - Überprüfung auf parallele Quinten und Oktaven
    - zur gespeicherten Version eines Dokuments zurückkehren
    - Suche nach einer Notensequenz in einem oder mehreren Dokumenten

    Und viele andere werden folgen...

    Wie verwende ich MyrScript ?


    Der Zugriff auf MyrScript erfolgt über das Menü "Scripte".
    "Über Scripte..." zeigt zunächst die Dokumentationen der Scripte an, die eine genaue Beschreibung enthalten, was jedes Script macht.
    Die Funktion "Internet Update" verbindet mit dem Myriad Server um Scripte zu aktualisieren oder neue Scripte herunterzuladen.
    Zuletzt werden alle verfügbaren Scripte angezeigt, sortiert nach Kategorie.

    Um ein Script auszuführen müssen Sie nur dessen Namen im Menü anwählen.

    Und wenn ich meine eigenen Scripte schreiben möchte ?


    Der erste Schritt besteht aus dem Durchlesen des Entwicklerhandbuchs. Sie können es über das Menü "Scripte" erhalten. Die Optionen am unteren Ende des Menüs sind MyrScript Entwicklern vorbehalten.

    Das Handbuch enthält viele Beispiele, die Sie sich unbedingt ansehen sollten.

    Dann können Sie sich den Quelltext der bereits vorhandenen Scripte ansehen, und sogar Teile davon für Ihre eigenen Scripte verwenden.

    Zuletzt: Wenn Sie beabsichtigen, Ihre Arbeit mit anderen Benutzern zu teilen, senden Sie sie uns.

    Aber auch...


    Wenn Sie mit anderen Script Benutzern oder Entwicklern diskutieren möchten, oder einen Vorschlag für einen neues Script haben, das sie benötigen, können Sie dies in einem dafür vorgesehenen Bereich des Webboards tun :http://www.myriad-online.com/cgi-bin/bbs/YaBB.pl

     


    Virtual Singer

     

    Einführung

    Virtual Singer ist ein zusätzliches Modul für Melody Assistant oder Harmony Assistant.
    Virtual Singer läßt ihren Computer singen: es generiert menschlische Stimmen, um Partituren mit Texten zu verarbeiten.

    Virtual Singer kann anhand ihrer Bedürfnisse konfiguriert werden, indem Timbre, Intonation, Art der Stimme (Mann, Frau, Tenor, Sopran, etc.) bearbeitet werden.
    Darüber hinaus können mehrere verschiedene Stimmen, in verschiedenen Sprachen, gleichzeitig singen.

    Virtual Singer kann auch "La-La-La" singen, die Namen der Noten singen oder sogar automatisch Jazz Scat generieren.

    Die aktuelle Version von Virtual Singer enthält die folgenden Sprachen: Nord Französisch, Süd Französisch, UK Englisch, US Englisch, Latein, Spanisch, Italienisch, Finnisch, Deutsch, Okzitanisch und Japanisch.
    Weitere folgende Versionen werden diese Liste erweitern.

    Installation

    Die aktuelle Version von Virtual Singer finden sie zum kostenlosen Download auf unserer Web-Seite: www.myriad-online.com.

    Wenn Virtual Singer installiert ist, erhalten sie einen Unterordner mit Namen "VirtualSinger" im Melody oder Harmony Ordner.

    Im "Myriad Documents/VirtualSinger" Unterordner finden sie einen "Demos" Ordner, der Beispielstücke enthält, die Virtual Singer benutzen.
    Sie können ebenfalls alle Demo-Dateien benutzen, die mit Melody oder Harmony geliefert werden.

    Deinstallation

    Verschieben sie den Ordner einfach in den Papierkorb (Trashcan), um ihn zu deinstallieren.

    Konfiguration

    Virtual Singer läuft auf:

    Gute Einstellungen ihres Systems verbessern die Geschwindigkeit und den Komfort von Virtual Singer. Virtual Singer benutzt digitale Audio Spuren, um menschliche Stimmen zu erzeugen. Die Einstellungen unten sind also genauso gültig für die Benutzung jeder anderen Art von digitaler Audio Spur.

    Zum Beispiel :

        1) Digitale Ausgabe Einstellungen.
        "Einrichten" Menu, "Digitales Ausgabegerät einstellen" Option: 44kz, 16 bit, Stereo, Qualität, Effektprozessor erlauben, Anzahl Stimmen 64, der "Standard" Modus ist ausgewählt.

        2) Digitale Spureinstellungen
        "Einrichten" Menu, "Globale Einstellungen", Option "Digital": Größe des Transferpuffers 1024Kb, Temporäre Dateien im Standard-Ordner erstellen, Temporären Speicher benutzen.

        3) Virtual Singer Einstellung
        "Fenster" Menu, "Virtual Singer" Option: Der Computing-Modus Schieberegler ist auf 50% eingestellt.

    Lizenz

    Virtual Singer ist ein Add-On für Melody oder Harmony Assistant. Wenn sie nicht daran interessiert sind, es zu benutzen, ziehen sie seinen Ordner einfach in den Papierkorb, um es zu deinstallieren.

    Während der Zeit des Ausprobierens, wird jedesmal, wenn die Anwendung gestartet wird, nur eine vorgegebene Anzahl von Gesangsteilen erlaubt.
    Wenn diese Anzahl erreicht ist, wird Virtual Singer "stumm".
    Sie können dann entweder eine Lizenz für Virtual Singer erwerben (Menu "?" Untermenu "Bestellen"), oder Melody/Harmony verlassen und erneut starten um Virtual Singer weiter auszuprobieren.

     
     

    Virtual Singer

    Schnelle Erzeugung gesungener Partituren


    Wenn sie ein Notensystem als "Notensystem mit Text" enstellen, aber keinen Text eingeben, wird Virtual Singer dieses Notensystem als "La-La-La" singen.
    Das ist nützlich, um schnell ein Chor-Notensystem zu erzeugen.

    Unsichtbare Befehle (Texte in eckigen Klammern) ermöglichen es, die Art zu konfigurieren, in der dieser Modus arbeitet.

    Sie können das Wort "La", das für jede Note gesungen wird, durch ein anderes Wort ersetzen. Geben sie dieses neue Wort in eckigen Klammern ganz am Anfang des Gesangstextes ein.

    Wenn sie zum Beispiel [Mmm] schreiben, werden die Noten als Mmmm-Mmmm gesungen. Dieses Kommando darf der einzige eingegebene Text sein, ansonsten wird das Notensystem als Standard-Notensystem verarbeitet.

     
     

    Virtual Singer

    Notenstufen singen


    Mit Harmony/Melody können sie sich die Noten je nach Art der verschiedenen Notationsarten anzeigen lassen (Aiken, Swan, Walker, Funk, Johnson...).
    Eine solche Notation zeigt jede Tonhöhe mit einer anderen Kopfform an. Dies kann im Notensystem-Anzeigemodus eingestellt werden (Notensystem > Anzeigemodus).
    Wenn Virtual Singer installiert ist, werden die Noten mit ihren Standardnamen gesungen: Do, Re, Mi, Fa, Sol, La, Si , für die 7-stufige Notation. ( Wenn für dieses Notensystem kein Gesangstext eingegeben wurde).

    Mit 4-Stufiger Notation sind die Notennamen: Fa Sol La Fa Sol La Mi.

    Es gibt mehrere leicht verschiedene Arten, Notenstufen zu singen; Virtual Singer benutzt die in den USA gebräuchlichste.

    Zum Beispiel werden von einigen Sängern Vorzeichen gesungen, von anderen nicht.

    Wenn ein Notenstufen Notensystem in ein Dokument eingegliedert ist, erscheint ein kleines Icon mit dem Vorzeichensymbol auf der Virtual Singer Palette. Sie können diese Symbol anklicken, um das Vorzeichen-Singen umzuschalten.

    Tip: Wenn sie die Shift-Taste gedrückt halten, wenn die Musik anfängt zu spielen, erscheint erzeugter Text und bleibt mit dem Notensystem verbunden.
    Wie auch immer, wenn dieser Vorgang einmal vollzogen wurde, verändert das Bewegen der Note nicht mehr die gesungene Silbe.

     
     

    Virtual Singer

    Gregorianischer Gesang


    Wenn ein Gregorianisches Notensystem als Notensystem ohne Gesang definiert wurde, werden die Noten mit "La-La" gesungen.

    Wenn sie Gesangstext zum Notensystem hinzufügen, werden die eingegebenen Wörter anstelle von "La-la" gesungen.

    Tip: Wenn sie den Instrumentenklang anstelle der Virtual Singer Stimme hören wollen, schalten sie den Sänger in der Virtual Singer Palette einfach ab.

     
     

    Virtual Singer

    Jazz Scat


    Im Gesangstext, der mit dem Notensystem verbunden ist, können sie unsichtbare Befehle eingeben, um Virtual Singer automatisch Noten singen zu lassen, die nicht an eine Silbe gebunden sind.

    Unsichtbare Befehle sind Text, der zwischen eckigen Klammern steht.

    Der Befehl [scat:xxxxxx] (wobei xxxxxx der Wortstring ist, der gesungen werden soll) aktiviert diesen Modus. Ab diesem Punkt werden Noten ohne Silbenverbindung mit dem definierten Wort gesungen.

    Wenn sie den Befehl am Anfang eines Notensystem eingeben, werden alle Worte des Notensystems auf diese Art gesungen.
    Bitte beachten sie: Sie können mehrere [scat:xxxx] Befehle in einem einzigen Notensystem eingeben. Dies ermöglicht, die Art in der die Noten gesungen werden, zu wechseln.
     
    Der Befehl [noscat] deaktiviert diesen Modus.

    Wenn sie ein einzelnes Wort nach [scat: eingeben, wird dieses Wort bei jeder Note des Notensystems gesungen. Wenn sie zum Beispiel [scat:Doo] schreiben, wird das Wort "Doo" bei jeder Note des Notensystems gesungen.
     
    Wenn sie zwischen den eckigen Klammern verschiedene, durch Semikolons getrennte Wörter schreiben, werden diese Wörter gesungen, wenn die passende Notenhöhe gefunden wird.
    Zum Beispiel, der Befehl: [scat:C,D,E,F,G,A,B] läßt Virtual Singer die Notennamen singen.

    Wenn sie statt 7 Wörtern 12 Wörter schreiben, werden die Halbtöne benutzt, um das passende Wort auszuwählen.

    Anstelle eines einzelnen Wortes können sie auch mehrere, durch Kommas getrennte Wörter schreiben. Wenn die passende Note oder der passende Halbtonwert vorgefunden wird, wird das zu singende Wort zufällig aus der Liste der möglichen Wörter ausgewählt.

      Warnung ! Das Wort wird dann zufällig ausgewählt, so das der Text jedesmal wechselt, wenn die Gesangsspur neu erzeugt wird.

    Wie sie sicher festgestellt haben, können sie auf diese Weise Jazz Scat automatisch und mit sehr geringem Aufwand erzeugen.

    Wählen sie ein Notensystem aus, das ein Jazz Solo enthält, ändern sie seinen Modus auf "Notensysteme mit Text" und geben sie folgenden Befehl ein:

    [scat:Pah;Doo;Bee;Wah,Tah;Poo;Dee;Bah;Woo,Too;Pee;Dah;Boo;Wee,Tee]

    im Gesangstext, um eine "Scat" Stimme in Abhängigkeit der Tonhöhe zu bekommen: Die Note C wird gesungen als "Pah", C# wird gesungen als "Doo", D wird gesungen als "Bee", E wird entweder als "Wah" oder als "Tah" gesungen...

    Sie können auch folgenden Befehl verwenden:

    [scat: Poo,Pee,Doo,Dee,Wah]

    um den Klang zufällig aus der Liste auszuwählen, unabhängig von der Tonhöhe.
     

    Zusammenfassung: Was wird in einem Notensystem gesungen ?

     
     

    Virtual Singer

    MIDI und ABC


    Im Internet können sie Midi oder ABC-Dateien kaufen oder herunterladen, die bereits Text enthalten.

    Die Dateierweiterungen dieser Dateien sind .KAR, .MID. oder .ABC.

    Aus offensichtlichen Gründen des Urheberrechts können wir solche Dateien nicht ohne Zustimmung der Autoren über unsere Web-Seite verbreiten. Also fragen sie uns bitte nicht nach solchen Dateien...

    Wie dem auch sei, einige dieser Dateien folgen nicht den Richtlinien, die auf der nächsten Seite beschrieben werden. Einige Silben können nicht mit einer Note verbunden werden, Punktierungen werden möglicherweise ausgelassen....

    Sie müssen dann Harmony/Melody benutze, um diese Textstellen zu verbessern. In einer Midi-Datei sind darüberhinaus keine Informationen darüber enthalten, wie der Gesangstext selbst mit dem Melodie-Notensystem verbunden ist. Diese Auswahl müssen sie selbst in der Dialog-Box vornehmen, die sich beim Import der Midi-Datei öffnet. Wenn sich diese Box mehrmals hintereinander öffnet, bedeutet dies, daß mehrere verschiedene Gesangstexte in der Midi-Datei gefunden wurden.

      Warnung ! Einige Autoren von Midi Karaoke Dateien benutzen Gesangs-Notensysteme um Kopierschutz-Informationen oder Listen mit Akkord-Namen einzubinden !

    Im extremsten Fall kann eine Midi-Datei Gesangstext ohne passende Melodie enthalten. In dieser Situation gibt es keinen einfachen Weg, diese Datei anständig arbeiten zu lassen.

    Um sie zu unterstützen, markiert Melody/Harmony das wahrscheinlichste Notensystem mit einem *. Der Beginn des Gesangstextes wird angezeigt, um ihnen bei der Entscheidung zu helfen, ob sie ihn behalten wollen oder nicht.

    Im Allgemeinen ist ein einfacher Klick auf "OK" in diesem Fenster ausreichend.

    Natürlich ist keine Information über die zu benutzende Stimme in der Midi-Datei enthalten. Das Programm greift zurück auf die Standard-Stimme, die zu der Tonhöhe des ausgewählten Notensystems passt.

    Bitte seien sie sich der Tatsache bewußt, das Melodie-Notensysteme oft um mehrere Oktaven verschoben sind. Virtual Singer ermöglicht es ihnen, eine Oktaven-Verschiebung anzuwenden, um die Stimme in der Tonhöhe zu justieren.

    Wenn sie diese Einstellungen gemacht haben, vergessen sie bitte nicht ihre Stücke im Standard Melody/Harmony Datei-Format zu speichern.

     
     

    Virtual Singer

    Regeln zum Schreiben gesungener Notensysteme


    Gesangstext kann direkt innerhalb der Software eingegeben werden. Um dies zu tun, beachten sie bitte die Kapitel, die sich mit Karaoke beschäftigen.
    Bitte rechnen sie auch mit Problemen, wenn die Verbindung zwischen Musik und Gesangstext nicht regelgerecht gemacht wird.

    Verschiedene gesungene Notensysteme können in einem einzelnen Dokument enthalten sein, jedes Notensystem von einem vorgegebenen Interpreten gesungen.
    Wenn sie also ein Stück für Bass, Tenor und Sopran schreiben, müssen sie drei verschiedene Notensysteme erstellen.
    Virtual Singer ermöglicht die Definition jeder Stimme der Interpreten mit bemerkenswerter Präzision.

    Wenn mehrere Noten innerhalb eines Notensystems in einem Akkord vorhanden sind, singen mehrere Interpreten mit derselben Stimme verschiedene Noten zur gleichen Zeit. Diese Eigenschaft kann benutzt werden, um Chor-Effekte zu erzeugen.

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    Gesungene Notensysteme

    Ein gesungenes Notensystem wird charakterisiert durch seine Melodie. Jede Silbe ist mit einer oder mehreren Noten verbunden. Einige Parameter der Note werden benutzt um die Art, in der die Silbe gesungen wird, zu verändern.

    Beachten sie: Virtual Singer kann auch singen, wenn kein Text unter dem Notensystem geschrieben steht: im Falle eines Gospel Notensystems (FaSoLa), eines Gregorianischen Notensystems und wenn die Textzeile unter dem Notensystem leer gelassen wird.
    Dies ermöglicht es ihnen, ein Notensystem singen zu lassen ohne Gesangstext eingeben zu müssen.
    Behalten sie im Gedächtnis, daß die besten Ergebnisse erzielt werden, wenn der Gesangstext den Standard-Richtlinien folgt: Während Virtual Singer eine MIDI oder ABC  Karaoke Datei lädt, analysiert es den Gesangstext, um die wahrscheinlichste Sprache zu ermitteln.
     
    Beachten sie: Innerhalb eines Dokuments können sie mehrere Sprachen verwenden (zum Beispiel, eine Frau die englisch singt und ein Mann französisch). Abhängig von der Sprache analysiert Virtual Singer den Text und bestimmt die zu singenden Phoneme.
    Im besonderen Fall von Französisch werden die Verbindungen berechnet (das Erklingen des letzten Konsonanten vor dem beginnenden Vokal-Klang). Zum Beispiel, "les oiseaux" wird "l ey Z w ah z ow" (die Vögel) erzeugen.

    Virtual Singer kann bei der Umwandlung von geschriebenem Text in Phoneme Fehler machen.
    Sie können dann die Aussprache verbessern, indem sie der falschen Silbe einen Text in eckigen Klammern folgen lassen. Dieser Text ist nur während der Bearbeitung sichtbar und erscheint nicht auf dem Bildschirm. Die häufigsten Fehler passieren bei Fremdwörtern, oder bei Wörtern, die mehrere Möglichkeiten der Aussprache, aber dieselbe Buchstabierung haben (put, read ...).

    Zum Beispiel, wenn das Wort "D'Ar-ta-gnan" ausgesprochen wird als "Dar-tay-gnan", kann die folgende Änderung vorgenommen werden: "D'Ar-ta[tah]-gnan[nyan]".

    Diese Methode zur Verbesserung der Aussprache ist im Allgemeinen ausreichend.

    Trotz allem ist es möglich, die Aussprache einer vorhandenen Silbe noch feiner zu definieren, indem man die SAMPA Notation zwischen eckigen Klammern in der Form [#xxxx] eingibt.
    (Vergessen sie nicht das Zeichen # nach der öffnenden Klammer)

    Für weitere Informationen über die SAMPA Notation lesen sie bitte das diesbezügliche Kapitel.

    Darüber hinaus vermischen manche Texte verschiedene Sprachen. Um die Sprache innerhalb eines Notensystems zu wechseln, gibt es eine Reihe besonderer Kommandos:

    Fügen sie folgendes hinzu:

    [!frnord] um zu Nord-Französisch zu wechseln
    [!frsud] für Süd-Französisch
    [!gb] für britisches Englisch
    [!us] für amerikanisches Englisch
    [!latin] für Latein
    [!espa] für Spanisch
    [!ita] für Italienisch
    [!fin] für Finnisch
    [!jap] für Japanisch
    [!de] für Deutsch
    [!oc] für Okzitanisch

    um in ihrem Text die Sprache zu wechseln.

    Wenn sie zum Beispiel folgendes schreiben:
    "D'Ar-ta-gnan on his horse."

    Virtual Singer wird etwas in der Art von "D ar / t ay / g n a n / o n  / h ee z / h o r s" aussprechen.

    Sie könne das verbessern, indem sie folgendes schreiben:

    "[!frnord]D'Ar-ta-gnan [!gb]on his horse."
     

    Gesprochene Notensysteme

    Ein gesprochenes Notensystem ist ein Notensystem vom Typ "Text". Es enthält "Gesangstext" aber keine musikalischen Symbole. In diesem Falle wird der Text gesprochen und nicht gesungen.

     
     

    Virtual Singer

    Stimme Technischer Hintergrund Allgemeines


    Die menschliche Stimme ist erstaunlich komlex und die Virtual Singer Software gibt nicht vor, sie zu ersetzen, sondern nur so nahe wie möglich heranzukommen.
    Wir werden hier die grundlegenden Begriffe beschreiben, die nötig sind, um zu verstehen, wie Virtual Singer arbeitet.

    Die menschliche Stimme kann wie folgt charakterisiert werden:

    Diese Einstellungen können vorgenommen werden, um so nahe wie möglich an eine gegebene Stimme heranzukommen.

    Stimme
    Gesungene Stimme folgt denselben Regeln wie Sprache. Fundamentale Prinzipien können auf beide gleich angewendet werden.

    Die Lungen erzeugen einen Luftstrom, der durch die Stimmbänder fließt.
    Die Stimmbänder sind zwei Einfaltungen einer muskolösen Membran an der Basis des Kehlkopfes, der als eine Art Vibrator fungiert.
    Die Vibrations Frequenz wird vom Sänger kontrolliert, um die benötigte Tonhöhe auszuwählen.
    Dieser ursprüngliche Klang wird dann durch eine Reihe von Aushöhlungen geleitet, die den Vocal Trakt bilden (Mund, Nasenhöhle...).
    Der Sänger kontrolliert ständig das Öffnen und das Volumen dieser Aushöhlungen, um Resonanzen zu erzeugen und dadurch den Klang zu verändern, der von den Stimmbändern erzeugt wird.

    Sprechen und Sprache

    Sprechen ist eine akkustische Art der Kommunikation. Es ist eine Vereinbarung von Leuten, die dieselbe Sprache sprechen.
    Jede Sprache hat ihre eigene Charakteristik und benutzt eine bestimmte Menge von Klängen (ungefähr 30), die man "Phoneme" nennt. Diese Phoneme werden dann gruppiert und werden eine Silbe, ein Wort, ein Satz...
    Einige Phoneme gibt es in verschiedenen Sprachen, da die meisten gesprochenen Sprachen denselben Ursprung haben. Darüberhinaus ist die Bandbreite der möglichen Phoneme durch die physikalischen Grenzen des Vokal-Traktes begrenzt.

     
     

    Virtual Singer

    Stimme technischer Hintergrund

    Stimmen-Synthese


    Bei der Synthese von Stimmen, sowohl bei Sprache, als auch bei Gesang, können drei Hauptmethoden Verwendung finden:

     
     

    Virtual Singer

    Stimm-Synthese Einstellungen

    Virtual Singer Palette


    Sobald Virtual Singer installiert ist, erlaubt ihnen das Fenster Menu von Harmony/Melody den Zugriff auf seine Palette.
    Die Virtual Singer Palette zeigt sowohl die Anzahl der Sänger als auch die von jedem gesungene Sprache.

    Verschiedene Objekte in der Virtual Singer Palette symbolisieren die Aktionen, die ausgeführt werden können:

    Virtual Singer aktivieren und deaktivieren: das farbige Licht in der linken oberen Ecke zeigt den Status von Virtual Singer. Ein Klick auf dieses Symbol wechselt den Status. Wenn Virtual Singer aktiviert ist, werden Notensysteme mit Text gesungen.

    Beim Laden werden Midi Karaoke Dateien oder alte Versionen von Melody/Harmony Dateien automatisch umgewandelt.

    Wenn Virtual Singer aktiviert ist, wird eine b>Bühne angezeigt, auf der jede Figur ein gesungenes Notensystem repräsentiert. Da Harmony/Melody mehrere gesungene Notensysteme innerhalb eines einzigen Dokuments bearbeiten kann, können dort durchaus mehrere Figuren stehen.

    Der Standort der Figur auf der Bühne zeigt:

    Unter jeder Figur wird der Name des zugehörigen Notensystems und eine Flagge angezeigt, die die gesungene Sprache anzeigt. Innerhalb eines Dokuments können sie Notensysteme mit verschiedenen Sprachen mixen. Später werden wir noch sehen, daß es auch möglich ist, die Sprache innerhalb eines Notensystems zu wechseln.

    Ein Doppel-Klick auf eine Figur öffnet das Grundeinstellungen Fenster. Ein Rechts-Klick (Shift+Klick auf dem Macintosh) auf die Figur öffnet ein Pop-Up Menu, das folgendes ermöglicht:

    Ein Klick auf die Flagge erlaubt es, die Sprache des Sängers zu wechseln.

    Einstellung des Berechnungs-Modus

    Um ein gesungenes Notensystem zu berechnen, erstellt Virtual Singer eine unsichtbare digitale Audiospur und speichert die kompletten Stimmdaten darin. Diese digitale Spur wird dann von Melody/Harmony Assistant abgespielt.
    Diese Berechnung ist recht komplex und kann einige Zehntel Sekunden dauern.
    Der Berechnungsmodus Schieberegler erlaubt es auszuwählen, ob diese Arbeit komplett bevor die Musik beginnt (0% Wert), oder ob ein großer Teil der Arbeit während die Musik spielt(100%), ausgeführt wird.
    Diese Einstellung hängt speziell von ihrem Computer ab. Sie müssen diesen Wert für optimalen Komfort selbst wählen.

    Wenn die Anzahl gesungener Notensysteme zu groß oder ihr Computer nicht schnell genug ist, hat die Stimmberechnung möglicherweise nicht genug Zeit, um durchgefürt zu werden. Sie werden dann Unterbrechungen im Gesang hören. Verringern sie dann den Wert des Berechnungs-Modus.

    Tip: Schließen sie ein Dokument, wenn sie es nicht benutzen. Auch im Hintergrund, ohne abgespielt zu werden, verbraucht ein Dokument viel temporären Speicher: das kann die Stimmberechnung verlangsamen.

    Wenn ein Notenstufen Notensystem im Dokument vorhanden ist, erscheint ein kleines Icon mit dem Vorzeichensymbol auf der Virtual Singer Palette. Sie können dieses Symbol anklicken, um das Vorzeichen-Singen umzustellen.

     

    Virtual Singer

    Stimm-Synthese Einstellungen

    Grundeinstellungen


    Ein Doppelklick auf das Icon des Sängers in der Virtual Singer Palette öffnet das voreingestellte Stimmenauswahl-Fenster.
    In dieser Dialod-Box können sie aus der Liste eine andere Stimme auswählen und eine Oktav Verschiebung anwenden.

    Sie können auch eine neue Stimme definieren und sie in einer Datei speichern.

    Senden sie uns die interessantesten Stimmen per E-mail, wir werden sie mit den anderen Usern teilen.

    Dieses Fenster ermöglicht es auch, durch Benutzung der "Timbre Einstellung" und "Effekt Einstellung" Knöpfe, auf erweiterte Einstellungs-Level zuzugreifen.

    Das Oktav Shifting erlaubt es, die Oktave des gesungenen Teils zu verändern, ohne musikalische Symbole im Notensystem zu ändern.

    Der "Try" Knopf läßt das Programm einen einfachen Satz mit der ausgewählten Stimme singen.

    Der "Play/Stop" Knopf startet das vorderste Dokument mit der ausgewählten Stimme.

    Der Choir size Schieberegler ermöglicht es, die aktuelle Stimme so zu gestalten, als ob mehrere Chorstimmen unisono singen würden. Der Wert 1 bedeutet, daß nur eine Stimme singt.
    Das unsichtbare Kommando [choir:xxx] läßt sie die Größe des Chores irgendwo im Notensystem ändern. Vertauschen sie xxx mit der gewünschten Chorgröße.
    Um die Effekte für solche Chöre zu verbessern, können sie einen Hall-Effekt auf das Notensystem anwenden (sehen sie nach im Kapitel: Effektprozessor)

     
     

    Virtual Singer

    Stimm-Synthese Einstellungen

    Effekteinstellungen


    Um in der Lage zu sein, die fortgeschrittenen Einstellungen effizient zu nutzen, muß man zunächst die Begriffe Phonem und Formant verstehen (Beachten sie die Kapitel Stimme technischer Hintergrund) Alle diese Parameter helfen dabei, die Stimme natürlicher wirken zu lassen.
     

     

    Virtual Singer

    Stimm-Synthese Einstellungen

    Timbre Einstellungen


    Um in der Lage zu sein, die erweiterten Einstellungen effizient zu nutzen, muß man zunächst die Begriffe Phonem und Formant verstehen (beachten sie die Kapitel Stimme technischer Hintergrund).
     

     Dieses Fenster erlaubt es, das Timbre der Gesangsstimme zu verändern.

     

    Virtual Singer

    Phonem Bearbeitung

     
      Sehr wichtig: Dieses Kapitel erfordert fortgeschrittene Kenntnisse auf dem Gebiet der digitalen Signal-Bearbeitung.
      Es werden auch einige Kenntnisse in Akkustik gefordert.

    Wir haben bereits gesehen, dass Phoneme als die Basis-Elemente gesprochener und gesungener Sprache angesehen werden (wir verweisen auf das Kapitel "Stimme technischer Hintergrund")
    Virtual Singer benutzt komplexe Algorythmen, um diese Phoneme zu synthetisieren.
    Diese Art der Synthese, die sogenannte Formant-Synthese, verwendet sowohl eigene interne Algorythmen, inspiriert durch Publikationen von D. Klatt (siehe Bibliographie), als auch andere aus weiteren Informationsquellen.
    Der Algorythmus wurde entwickelt und verfeinert auf der Basis unserer eigenen Forschungen über die gesungene Stimme.

    Im Fenster zur Bearbeitung des Timbre der Stimme befindet sich ein "Advanced" Knopf, der die Dialogbox zum Definieren der Phoneme öffnet. Änderungen, die in diesem Fenster gemacht werden, betreffen nur den aktuell bearbeiteten Sänger. Andere Stimmen bleiben unverändert.

    Ein klein wenig Technik


     
    Frage: Wie erzeugt Virtual Singer ein Phonem ?
    Ein digitales Signal wird erzeugt, in Abhängigkeit von der Lautstärke und Grundfrequenz des zu singenden Phonems. Dieses Signal besteht aus einer parabelförmigen Halbperiode, gefolgt von einer stillen Halbperiode. Die Harmonien Nummer 1 (Grundfrequenz), Nummer 2 (zweite Grundfrequenz) und 3 (dritte Grundfrequenz) werden dann verstärkt, um so nah wie möglich an eine gesungene Stimmequelle heranzukommen, wie sie im Gehör aufgenommen wird. Diese Quelle wird dann mehr oder weniger in Abhängigkeit des Stimmwerts verstärkt,.

    Die Verarbeitung wird in zwei Teile aufgeteilt:

    Kaskaden Verarbeitung: ein Rauschen, ein sogenanntes Atmungs Geräusch, wird hinzugefügt. Dieses Signal wird dann von einem Satz serieller Filter (Kaskade) verarbeitet, jeder Filter passend zu einem Formant.

    Parallele Verarbeitung: ein Rauschen, ein sogenanntes Frikations Geräusch, wird hinzugefügt. Die erste Ableitung dieses Signals wird dann von einem Satz paralleler Filter bearbeitet, jeder Filter passend zu einem Formant. Die Amplitude jedes Formants wird bearbeitet, um den jeweiligen Einfluß jedes Formants auf das Ausgangssignal zu erhöhen oder zu erniedrigen.

    Die Resultate dieser beiden Bearbeitungsschritte werden addiert und, wenn nötig, von einem Tieffrequenz-Oszilator (20 Hz) moduliert, um einen rollenden Effekt (wie das spanische "R") zu erzeugen.

    Nachdem die Endlautstärke sowie die Höhen/Tiefen-Einstellungen hinzugefügt wurden, ist das Ausgabesignal fertig.

    Zusammenfassend hat dieser Algorythmus größten Einfluß auf die Art, wie ein Phonem bearbeitet wird:

    Fragmente


    Das Grundelement der Phonetik ist das Phonem. Aber wir haben auch gesehen, daß einige komplexe Phoneme, wie zum Beispiel Umlaute, aus verschiedenen aufeinanderfolgenden Zuständen gebildet sein können.
    Aus diesem Grund haben wir den Begriff Fragment definiert, der einen "statischen" Zustand innerhalb eines Phonems darstellt.
    Somit kann ein Phonem aus einem oder mehreren Fragmenten gebildet werden.

    In der linken Liste des Fensters finden sie eine komplette Liste aller Fragmente, die benötigt werden, um irgendein Phonem in irgendeiner Sprache auszusprechen.
    Fett geschriebene Fragmente werden von der aktuellen Sprache benutzt.


    Wichtiger Hinweis: In diesem Fenster können sie die Art ändern, wie ein oder mehrere Fragmente ausgesprochen werden.
    Diese Änderungen betreffen nur den aktuell zu bearbeitenden Sänger.
    Die Änderung eines Fragments in diesem Fenster betrifft nur die Aussprache dieses Sängers und nicht die irgendeines anderen.

    Wenn ein Fragment verändert wurde, wird es in der Liste farbig dargestellt. Wenn man ein verändertes Fragment auswählt, ist es möglich, zu den voreingestellten Werten zurückzukehren, indem man den Original Knopf unterhalb der Liste drückt.

    Im rechten Teil des Fensters erlauben mehrere grafische Objekte, die Fragmentdaten zu verändern.

    Im obersten Teil des Fensters zeigt ein Pop-Up Menu den Fragment Typ:
    Vowel (Vokal)  bedeutet, daß dieses Fragment gedehnt werden kann, wenn die Silbe, in die es eingefügt ist, zeitlich ausgedehnt wird.
    Wenn die Silbe keinen Vokal enthält, versucht Virtual Singer Fragmente vom Typ veränderter Vokal zu dehnen.
    Wenn nötig werden dann noch Fragmente vom Typ stimmhafter Konsonant und dann vom Typ stimmloser Konsonant gedehnt.

    Die Dauer des Fragments kann über einen Schieberegler eingestellt werden.
    Dieser Wert ist die ursprüngliche Dauer des Fragments. Wenn das Fragment gedehnt wird, wird seine Dauer entsprechend erhöht.

    Anmerkung: Wenn ein Wert grafisch geändert wird (durch einen Schieberegler zum Beispiel), erscheint sein digitaler Wert in einem Rahmen unten rechts im Fenster.

    Der statische Teil eines Fragments

    Das ist eine Gruppe von Werten, die benutzt werden, den feststehenden Teil  des Fragments zu definieren, das heißt unabhängig von Übergängen zu angrenzenden Fragmenten.
    Diese Parameter können verändert werden mit Hilfe des großen grafischen Feldes im rechten Teil des Fensters.

    Formante werden als Dreiecke dargestellt. Für jeden Formant kann die mittlere Frequenz (in Hertz), die Amplitude (dB) und die Bandbreite (Basis des Dreiecks, in Hz) verändert werden.
    Eine Gruppe kleiner Knöpfe unterhalb dieser Grafik ermöglicht es, die einzelnen Formante im parallelen Teil des Stimmen-Generators zu aktivieren oder zu deaktivieren.

    Anmerkung: Wie oben erklärt, auch wenn ein Formant deaktiviert ist und nicht angezeigt wird, sind seine Frequenz und seine Bandbreite immer noch in Benutzung durch den Kaskaden Teil des Stimmen-Generators.
    Im rechten Teil erlaubt es eine Gruppe von Schiebereglern, die Anteile von  voicing (Stimmhaftigkeit) (av), rolling (Rollen) (Rl), aspiration (Atmung) (asp) und frication (Pfeifen) (af) einzustellen.
     

    Tip: Während man die mittlere Frequenz oder die Bandbreite eines Formants grafisch bearbeitet, werden zwei senkrechte Linien angezeigt. Sie zeigen die obere und untere Grenze dieses Parameters.
    Man sollte es vermeiden, die Parameter auf zu "exotische" Werte einzustellen.
     

    Fragment Wechsel Kurven

    Wenn man spricht oder singt, geschehen die Wechsel von einem Fragment zum nächsten nicht plötzlich: man beginnt schon das nächste Fragment auszusprechen, bevor das vorherige komplett beendet ist. Dieser sanfte Wechsel zwischen Fragmenten wird Koartikulation genannt.

    Der grafische Bereich unten im Fenster ermöglicht es, für jeden Parameter (Formant Frequenz, Amplitude, Bandbreite und Veschiedene Level) die Wechselkurve über die Zeit zu definieren. Der Parameter, dessen Kurve dargestellt wird, wird in der oberen Grafik durch einen kleinen roten Kreis gekennzeichnet.

    Auf der Wechselkurve wird, durch Vereinbarung, der am nächsten liegende Wert (vorhergehend oder nachfolgend) mit der untersten Ordinate angezeigt.
    Der statische Wert für das momentan ausgewählte Fragment (in der obern Grafik eingestellt) wird mit der obersten Ordinate dargestellt.

    Anmerkung: Dies ist eine symbolische Darstellung ohne jeden Bezug zum tatsächlichen Wert des Parameters.

    Der Wechsel des Parameters vom vorherigen Wert zum jetzigen statischen Wert wird dargestellt in zwei Segmenten:
    Ein erstes Segment, links, dessen Zeit von der Zeit des vorherigen Fragments 'gestohlen' wird.
    Dieses Segment läßt den Parameter sich vom statischen Wert des vorherigen Fragments zu einem Zwischenwert entwickeln, definiert durch zwei vertikale Schieber links der Kurve.
    Der Ratio (Verhältnis) Schieber (Ra) erlaubt es, die Ausdehnung des vorherigen Parameterwertes einzustellen in Abhängigkeit vom zu erreichenden Wert.

    Beispiel: ein Verhältnis von 0% setzt den Zwischenwert auf den zu erreichenden Wert.
    Ein 100% Verhältnis setzt den Zwischenwert auf den vorherigen Parameterwert.
    Ein 50% Verhältnis setzt den Zwischenwert auf das Mittel der vorherigen und jetzigen Werte.

    Der Start offset (Versatz) (Od) erlaubt es, einen festen Betrag zum Zwischenwert hinzuzufügen.

    Beispiel: Bei einem Verhältnis (Ra) von 50% und einem Offset (Od) von 100 beträgt der Zwischenwert 100 + das Mittel vom vorherigen und jetzigen Wert.

    Auf der Kurve bezeichnet das zweite Segment Wechselzeit von Zwischenwert zum zu erreichenden Wert (statischer Wert des momentanen Fragments). Diese Zeit wird vom momentanen Fragment entliehen.

    Entsprechend erlauben es die beiden Segmente rechts, in Verbindung mit den beiden Schiebereglern, die Verschiebung vom momentanen statischen Wert zum statischen Wert des nächsten Fragments zu definieren.

    Oben wurde schon erwähnt, daß eine Wechselkurve vom statischen Wert des vorherigen Fragments bis zum statischen Wert des nächsten Fragments definiert werden kann.

    Jeder dieser Wechselkurventeile wird nur benutzt, wenn das momentane Fragment eine größere Priorität hat als das nächste Fragment. Die Priorität ist abhängig von der Reihenfolge des Fragments in der Fragmentliste. Je höher in der Liste, desto größer die Priorität.

    Beispiel:
    Wenn die Liste nur drei Fragmente "a, b, c" in dieser Reihenfolge enthält und die zu singende Silbe ist "babc" dann werden die folgenden Wechsel für jeden Fragment Parameter gemacht:

    Aktions Knöpfe

    Diese Knöpfe, rechts unten im Fenster, ermöglichen es, verschiedene Aktionen durchzuführen:

    Try (Ausprobieren)

    Sie können das modifizierte Fragment ausprobieren, indem sie einen einfachen Satz in dem entsprechenden Rahmen eingeben und dann den Knopf anklicken.
    Dann wird die Liste der Fragmente angezeigt, die benutzt werden, um den Satz auszusprechen.
    Die Symbole > und < zwischen den Fragmentnamen zeigen die relative Priorität jedes Fragments im Vergleich zum Vorhergehenden.
    Anmerkung: wenn man ein anderes Fragment in der Fragmentliste auswählt wird ein Beispiel-Wort für dieses Fragment im Textfeld angezeigt.
    Language (Sprache) Pop-Up Menu
    Wenn man eine andere Sprache auswählt, werden die Fragmente, die in dieser Sprache Verwendung finden, fett gedruckt in der Fragmentliste dargestellt.
    Copy (Kopieren)/Paste (Einfügen) Knöpfe
    Sie erlauben es, die ganzen Parameter und Wechselkurven eines Fragments zu kopieren und bei einem anderen Fragment einzufügen.

     

    Virtual Singer

    SAMPA Notation

    Einführung

    In der Phonetik gibt es zwei Arten, die Aussprache zu notieren: IPA und SAMPA. Diese beiden Notationen werden von allen Phonetikern genutzt.

    Bei IPA (International Phonetic Alphabet) gehört zu jedem Phonem ein Symbol. Unglücklicherweise ist dieser Symbolsatz nicht über die Computertastatur darstellbar.

    SAMPA (Speech Assessment Methods Phonetic Alphabet) ist eine Notation, die von IPA abgeleitet ist und die auf einer Standard-Computertastatur eingegeben werden kann. Der von SAMPA genutzte Zeichensatz ist ASCII. Bis zu zwei Zeichen können benutzt werden, um ein Phonem darzustellen.

    Virtual Singer benutzt die SAMPA Notation.

    Durchführung

    Im Liedtext kann man eine Silbe durch ihr SAMPA-Equivalent ersetzen. Geben sie nach der Silbe [# (öffnende eckige Klammer dann #) ein. Dies ist die Anweisung für Virtual Singer, die Silbe durch die SAMPA Zeichen zwischen [# und ] zu ersetzen. Wenn sie SAMPA fremde Symbole eingeben, werden sie ignoriert.

    Zum Beispiel:

                "Another yacht" wird auf folgende Art in SAMPA geschrieben (UK Englisch Aussprache) "@nVD@ jQt"

    Sie können auch schreiben: "Another[#@nVD@] yacht[#jQt]" das Erbgebnis bleibt dasselbe.

    Da jede Sprache einen Satz vorgegebener Phoneme benutzt, wird nun jede Sprache mit ihrem SAMPA Zeichensatz beschrieben.
    Für jedes SAMPA Symbol wird ein Beispiel gegeben.
     SAMPA Notation für Englisch
    SAMPA 
    Notation
    Beispiel 
    SAMPA Beispiel
    p
    pin
    pIn
    b
    bin
    bIN
    t
    tin
    tIn
    d
    din
    dIn
    k
    kin
    kIn
    g
    give
    gIv
    tS
    chin
    tSIn
    dZ
    gin
    dZin
    f
    fin
    fIn
    v
    vim
    vIm
    T
    thin
    TIn
    D
    this
    DIs
    s
    sin
    sIn
    z
    zing
    zIN
    h
    hit
    hIt
    m
    mock
    mQk
    n
    knock
    nQk
    N
    thing
    TIN
    r
    wrong
    rQn
    l
    long
    lQN
    w
    wasp
    wQsp
    j
    yacht
    jQt
    I
    pit
    pIt
    e
    pet
    pet
    &
    pat
    p&t
    Q
    pot
    pQt
    V
    cut
    kVt
    U
    put
    pUt
    @
    another
    @nVD@
    i
    ease
    iz
    eI
    raise
    reIz
    aI
    rise
    raIz
    OI
    noise
    nOIz
    u
    lose
    luz
    @U
    nose
    n@Uz
    aU
    rouse
    raUz
    3
    furs
    f3z
    A
    stars
    stAz
    O
    cause
    kOz
    i@
    fears
    fi@z
    e@
    stairs
    ste@z
    U@
    cures
    kjU@z
    SAMPA Notation für Französisch
    (Bei Latein wird diese Notation ebenfalls benutzt)
    SAMPA 
    Notation 
    Beispiel 
    Beispiel in SAMPA 
    pont 
    po~
    b
    bon
    bo~
    t
    temps
    ta~
    d
    dans
    da~
    k
    quand
    ka~
    g
    gant
    ga~
    f
    femme
    fam
    v
    vent
    va~
    s
    sans
    sa~
    z
    zone
    zon
    S
    champ
    Sa~
    Z
    gens
    Za~
    j
    ion
    jo~
    m
    mont
    mo~
    n
    nom
    no~
    J
    oignon
    oJo~
    N
    camping
    ka~piN
    l
    long
    lo~
    R
    rond
    Ro~
    w
    coin
    kwe~
    H
    juin
    ZHe~
    i
    si
    si
    e
    ses
    se
    E
    seize
    sEz
    a
    patte
    pat
    A
    pâte
    pAt
    O
    comme
    kOm
    o
    gros
    gRo
    u
    doux
    du
    y
    du
    dy
    2
    deux
    d2
    9
    neuf
    n9f
    @
    justement
    Zyst@ma~
    e~
    vin
    ve~
    a~
    cent
    va~
    o~
    bon
    bo~
    9~
    brun
    bR9~
    SAMPA Notation für Spanisch
    Notation SAMPA
    Beispiel 
    Beispiel in SAMPA 
    padre
    paDre
    b
    vino
    bino
    t
    tomo
    tomo
    d
    donde
    donde
    k
    casa
    kasa
    g
    gata
    gata
    tS
    mucho
    mutSo
    jj
    hielo
    jjelo
    f
    fácil
    faTil
    B
    cabra
    kaBra
    T
    cinco
    Tinko
    D
    nada
    naDa
    s
    sala
    sala
    x
    mujer
    muxer
    G
    luego
    lweGo
    m
    mismo
    mismo
    n
    nunca
    nunka
    J
    año
    aJo
    l
    lejos
    lexos
    L
    caballo
    kabaLo
    r
    puro
    puro
    rr
    torre
    torre
    j
    rei
    rrej
    w
    deuda
    dewDa
    i
    pico
    piko
    e
    pero
    pero
    a
    valle
    baLe
    o
    toro
    toro
    u
    duro
    duro
    SAMPA Notation für Finnisch
    Anmerkung: Die SAMPA Übersetzung der finnischen Sprache wurde von der IPA Gemeinschaft noch nicht beendet. Also mußten wir neue SAMPA-Zeichen erfinden, um die finnische Sprache notieren zu können. Zukünftig wird diese Notation Gegenstand von Änderungen sein (besonders die Explosivlaute). Diese besonderen nicht-Standard SAMPA Zeichen sind im Feld unten in blau geschrieben.
     
    SAMPA 
    Notation 
    Beispiel 
    Beispiel in SAMPA
    piano
    pianO
    P
       
    b
    baari
    baari
    t
    tee
    tEE
    T
    bitti
    biTi
    d
    kahdeksan
    kadEksan
    k
    kahvi
    kavi
    K
    lakki
    laKi
    g
    geologia
    gEologia
    f
    filmi
    filmi
    v
    viisi
    viisi
    s
    soolo
    soolo
    z
       
    h
    helsinki
    helsinki
    m
    markka
    marKa
    n
    neljä
    nelj&
    N
    helsingissä
    helsiNgiss&
    r
    radio
    radio
    l
    litra
    litra
    w
       
    j
    joo
    joo
    H
    pöy
    p2Ht&
    e
    yötä
    yet&
    &
    päivää
    p&iv&&
    a
    banaani
    banaani
    E
    tee
    tEE
    i
    viisi
    viisi
    O
    soolo
    sOOlO
    2
    öljy
    2ljy
    u
    puu
    puu
    y
    hyvä
    hyv&
    SAMPA Notation für Italienisch
     SAMPA 
    Notation
    Beispiel 
    Beispiel in SAMPA 
    pane
     pane
    pp
    coppa
    kOppa
    b
    banco
     banko
    bb
    gobba
    gObba
    t
    tana
     tana
    tt
    zitto
    tsitto
    d
    danno
     danno
    dd
    cadde
    kadde
    k
    cane
     kane
    kk
    nocca
    nOkka
    g
    ago
     ago
    gg
    fugga
    fugga
    f
    fame
     fame
    v
    vano
     vano
    s
    sano
     sano
    z
    sbaglio
     zbaLLo
    S
    scendo
    Sendo
    tS
    cena
    tSena 
    dZ
    gita
     dZita
    ts
    zitto
     tsitto
    dz
    zona
    dzOna 
    m
    molla
     mOlla
    n
    nocca
     nOkka
    J
    gnocco
     JOkko
    N
    ancora
     aNkora
    l
    lama
     lama
    r
    rete
    rete 
    L
    gli
     Li
    j
    ieri
    jEri 
    w
    uomo
    wOmo 
    a
    rata
    rata 
    e
    rete
    rete 
    E
    meta
    mEta 
    i
    mite
    mite 
    o
    dove
    dove 
    O
    moto
    mOto 
    u
    muto
    muto 

     

    Virtual Singer

    Häufig gestellte Fragen

     
    Frage: Wenn ich die Musik starte, während Virtual Singer aktiviert ist, bewegt sich die vertikale Linie, die die Abspielposition anzeigt, sehr ruckelnd. Warum ?
    Wenn Musik abgespielt wird, werden verschiedene Aufgaben zur selben Zeit ausgeführt.
    Jede Aufgabe hat einen eigenen Prioritätslevel. Hier nun die wichtigsten Aufgaben, nach absteigender Priorität geordnet: Das ist der Grund warum beim Abspielen eines komplexen Stücks oder bei der Nachfrage von Stimmberechnungen, während die Musik spielt, die Bewegung der vertikalen Linie für die Abspielposition ruckelt. Sobald die Stimme fertig berechnet ist, wird die Bewegung wieder gleichmäßig.

    Beachten Sie den blinkenden roten Pfeil über dem Icon des Sängers, wenn seine Stimmberechnung noch in Arbeit ist.
     
    Frage: In meinem Dokument sind mehrere Notensysteme mit Gesang enthalten, aber nur ein Sänger erscheint in der Virtual Singer Palette. Was kann ich tun ?
    Die Icons der Sänger werden auf der Bühne entsprechend ihren Stärke und ihrer Panorama-Position dargestellt. Wenn mehrere Sänger dieselbe Stärke und dieselbe Panorama-Position haben, können sich ihre Icon gegenseitig verdecken. Bewegen sie das Icon des ersten Sängers leicht zur Seite, um die Anderen sichtbar werden zu lassen.
     
    Frage: Wenn ich die Stimmeinstellungen einer Stimme meiner Partitur verändert habe und diese .MUS Datei einem Freund schicke, muß ich ihm sonst noch etwas zuschicken ?
    Nein, denn alle Informationen über die Stimme werden in der .MUS Datei gespeichert.
     
    Frage: Und wenn mein Freund Virtual Singer nicht besitzt?
    Dann wird das auf deinem Computer gesungene Notensystem mit dem Standard-Instrument des Notensystems auf seinem Computer gespielt.
    Sag deinem Freund er soll Virtual Singer installieren !
     
    Frage: Ich habe eine Stimme definiert und möchte verhindern, daß sie von irgendjemandem verändert wird. Was kann ich tun ?
    Schützen sie ihr Dokument vor der Bearbeitung (Datei>Schützen Menü Option)
     
    Frage: Ich habe eine Stimme definiert und möchte sie einem Freund schicken. Was muß ich tun ?
    Speichern sie diese Stimme im Stimmbearbeitungsfenster und senden sie die Datei ihrem Freund (Datei mit einer .PRV Erweiterung, im "Voices" Unterordner von Virtual Singer). Er muß diese Datei dann in seinen eigenen "Voices" Unterordner kopieren.
    Sie können ihre Stimmdatei auch an uns senden, wenn sie wollen, daß sie in die Liste der voreingestellten Stimmen aufgenommen wird.
    Frage: In meinem Dokument gibt es nur ein Notensystem, aber der Virtual Singer Fortschrittsbalken sagt, dass drei Stimmen berechnet werden. Warum ?
    Möglicherweise existiert ein Akkord mit drei Noten in ihrem Notensystem. Da ein Mensch immer nur eine Note zur selben Zeit singen kann, berechnet Virtual Singer drei Stimmen, die zusammen singen. Beachten sie, daß dies die Berechnungszeit erheblich verlängern kann...
    Frage: Warum nicht Schwedisch, Suaheli oder Schlumpfig singen ?
    Sie können nicht selbst eine neue Sprache definieren. Wie auch immer, wenn sie die Aussprache-Regeln für eine bestimmte Sprache kennen, zögern sie nicht und sagen sie uns Bescheid.
    Das Ideal wäre, eine möglichst große Textdatei in dieser Sprache zu haben mit der passenden Aussprache in SAMPA (oder einer anderen phonetischen Darstellung). Darüber hinaus benötigen wir die Liste der Phoneme in dieser Sprache, sowie Beispiele, wie sie ausgesprochen werden.

     

    Virtual Singer

    Zusammenfassung aller 

    unsichtbaren Befehle


    Unsichtbare Befehle sind Text, der zwischen eckigen Klammern steht und dazu dient, die Arbeitsweise von Virtual Singer zu steuern. Hier nun eine Zusammenfassung dieser Befehle :

    [xx]
    Ersetzt die vorangehende Silbe durch xxx
    [#xx]
    Ersetzt die vorangehende Silbe durch SAMPA xx
    [!dup]
    Aktiviert die automatische Wiederholung des Refraintextes. Diese Einstellung ist standardmäßig eingeschaltet.
    [!nodup]
    Deaktiviert die automatische Wiederholung des Refraintextes.
    [!frnord]
    Ab diesem Befehl wechselt die Sprache zu Nord-Französisch.
    [!frsud]
    Ab diesem Befehl wechselt die Sprache zu Süd-Französisch.
    [!gb]
    Ab diesem Befehl wechselt die Sprache zu U.K. Englisch.
    [!us]
    Ab diesem Befehl wechselt die Sprache zu U.S. Englisch.
    [!latin]
    Ab diesem Befehl wechselt die Sprache zu liturgischem Latein.
    [!espa]
    Ab diesem Befehl wechselt die Sprache zu Spanisch.
    [!ita]
    Ab diesem Befehl wechselt die Sprache zu Italienisch.
    [!fin]
    Ab diesem Befehl wechselt die Sprache zu Finnisch.
    [!jap]
    Ab diesem Befehl wechselt die Sprache zu Japanisch.
    [!de]
    Ab diesem Befehl wechselt die Sprache zu Deutsch.
    [!oc]
    Ab diesem Befehl wechselt die Sprache zu Okzitanisch.
    [scat:xxxxxx]
    Aktiviert den "Jazz Scat" Modus zum automatischen Erzeugen von Text.
    [noscat]
    Deaktiviert den "Jazz Scat" Modus.
    [choir:xxx]
    Ändert die Chor Größe (Anzahl der Sänger).

    RealSinger

    Einführung

    Was ist RealSinger ?


    RealSinger ist eine Virtual Singer Erweiterung, die es ermöglicht, realistischere Stimmen zum Singen zu verwenden.
    Die Methode zur Erzeugung synthethischer Stimmen unterscheidet sich vom regulären Virtual Singer Prozess.

    Die regulären Virtual Singer Stimmerzeugungs-Algorythmen, wie im Kapitel Technischer Hintergrund beschrieben, benutzen vollkommen künstliche Stimmen, hergestellt durch die Formant Synthese Methode.

    Die Algorythmen von RealSinger basieren auf der Aufnahme von wirklichen, menschlichen Stimmen. Diese Stimm-Samples werden dann bearbeitet, um die Stimm-Parameter für die einzelnen Phoneme zu extrahieren.
    Dieser einzigartige Prozess ermöglicht es, Ergebnisse mit der Verbindung aufgenommener Elemente Methode herauszuarbeiten: indem man nur Stimminformationen behält, werden die Dateien zum Beschreiben und Ablegen einer Stimme extrem kurz (für gewöhnlich 1 Mb für eine ganze Stimme in einer Sprache). Die Stimme kann außerdem wieder bei jeder Tonhöhe ohne merkliche Verzerrungen synthethisiert werden.

    Wie funktioniert das ?

    Um in der Lage zu sein, mit einer neuen Stimme zu singen, benötigt RealSinger ein Beispiel jedes Phonems einer gegebenen Sprache, gesprochen (oder gesungen) von einem einzelnen Sprecher (oder Sänger).
    Dann werden all diese Sound-Samples bearbeitet und die Stimm-Parameter für jedes Phonem extrahiert.
    Die Sammlung der Stimm-Parameter kann dann entweder im Dokument selbst gespeichert werden oder in einer separaten Datei, um später bei einem anderen Stück wieder Verwendung zu finden.

    Um die Stimme entsprechend Text und Melodie zu erzeugen, werden besondere Algorythmen benutzt, um die Tonhöhe zu verändern und die Koartikulation zu simulieren (sanfte Wechselstufen zwischen zwei aufeinander folgenden Phonemen).

    Wie benutzt man Real Singer Stimmen ?

    RealSinger Stimmen kann man genauso auswählen wie reguläre Virtual Singer Stimmen. Sie sind einfach durch ein RS Icon in der Stimmliste markiert.

    Wählen sie eine dieser Stimmen in der Stimmenliste aus, um ein Notensystem von RealSinger singen zu lassen.

    Für weitere Informationen darüber, wie man ein Notensystem von Virtual Singer oder RealSinger singen läßt, lesen sie bitte das entsprechende Kapitel.

    Sie können ihre eigene Stimme aufnehmen, um eine neue RealSinger Datei zu erzeugen. Die nächsten Kapitel erklären, wie man aufnimmt und welche Einstellungen man für die neue Stimme vornehmen muß.

    RealSinger bietet realistischere Singstimmen. Jedoch ist die Berechnungszeit größer und die Stimmen sind nicht so universell einsetzbar (gut innerhalb eines kleineren Tonhöhenbereichs).
    Es ist somit ratsam, Standard Virtual Singer Stimmen beim Erzeugen eines Gesangsstücks zu verwenden und erst ganz am Ende die RealSinger Stimme einzusetzen, wenn das Stück als solches schon fertig ist.

    RealSinger

    Ihre erste Real Singer Stimme


    Um zu lernen, wie Real Singer arbeitet, lassen sie uns schnell eine neue Real Singer Stimme für lateinische Lieder erzeugen. Warum Latein? Diese Sprache hat wenige verschiedene Klänge, so daß sie sich schnell aufnehmen läßt. Außerdem gibt es eine ganze Reihe lateinischer Hymnen, mit der sie die Stimme anschließend testen können.

    Was brauchen sie

    Sie müssen in der Lage sein, ihre Stimme auf die Festplatte ihres Computers aufzunehmen. Die einfachste (aber nicht unbedingt die beste) Methode ist, ein Mikrofon zu verwenden, daß am Eingang der Soundkarte ihres Computers angeschlossen wird. Wie auch immer, professionelle Mikrofone müssen vorverstärkt werden, bevor man sie an die Soundkarte anschließen kann, um eine Aufnahme zu machen. Sie können auch ein externes Aufnahmegerät verwenden und das Line-Out oder Kopfhörer-Signal (nie das Lautsprecher-Signal !) an den Line-In Eingang der Soundkarte des Computers senden. Sie können sogar die Aufnahme mit einem anderen Computer machen und die digitalen Dateien transferieren. Aber zunächst wollen wir uns darauf beschränken, ihre eigene Stimme direkt mit ihrem Computer aufzunehmen.

    Lassen sie uns aufnehmen!

    Wenn sie für die Aufnahme bereit sind, suchen sie sich einen ruhigen Ort und eine ruhige Zeit. Öffnen sie Melody/Harmony. Erzeugen sie ein neues einfaches Dokument mit nur einem Notensystem. Links vom Notensystem ist die hier gezeigte Icon-Leiste zu sehen. Klicken sie das schwarze Dreieck , um das Hauptmenu dieses Notensystems zu öffnen. Wählen sie "Notensysteme mit Text". Wenn sich die Virtual Singer Bühne nicht automatisch öffnet, gehen sie zum Melody/Harmony Fenster Menü und wählen sie die Virtual Singer Palette.

    Die Virtual Singer Palette ist eine Bühne, hier in klein gezeigt. Auf der Bühne steht ein Bild ihres Sängers und unter dem Bild ein Fragezeichen. Klicken sie das Fragezeichen und wählen sie "Latin (Latein)" aus den verfügbaren Sprachen. Das Fragezeichen ändert sich zu einem Bild. Doppelkicken sie den Sänger. Einen Moment später erscheint eine Dialogbox. Klicken sie "Real Singer".

    Eine neue Dialogbox erscheint. Da sie direkt aufnehmen wollen, klicken sie "record". Seien sie leise, während Real Singer den Geräuschpegel misst. Wenn er zu hoch ist, versuchen sie es erneut. Nachdem Real Singer den Geräuschpegel gemessen hat, fordert es sie dazu auf, für mehrere Sekunden "aah" zu sagen. Hier wird ihre natürliche Sprach-Tonhöhe gemessen, damit sie die Beispiel-Worte in dieser Tonhöhe hören können.

    Wenn Real Singer weiterhin behauptet, der Geräuschpegel sei zu hoch, aber sie wissen nicht warum, werden hierfür Lösungen in Erweiterte Aufnahmetechniken erläutert. Für jetzt können sie die Geräuschpegelmessung übergehen, indem sie "set" wählen, anstelle von "record." Wenn sie das tun, erlaubt die nächste Dialogbox die Einstellung der Tonhöhe, in der die Worte vorgesprochen werden. Ein Bereich von 90-130Hz ist geeignet für die meisten Männer. Das Doppelte für die meisten Frauen.

    Die Real Singer Aufnahme Palette erscheint. Auf ihrer linken Seite ist eine Liste von Worten, die aufgenommen werden müssen. Real Singer präsentiert die Worte der Reihe nach, es sei denn, sie deaktivieren die "automatic" Box. Sie können eine Audiodatei jedes aufgenommenen Wortes speichern, wenn sie diese Option anwählen. Oben steht das aktuelle Wort. Wenn sie es hören wollen ohne aufzunehmen, klicken sie "listen to the word." Wenn sie das Wort aufnehmen wollen, klicken sie "get." Real Singer wird das Wort abspielen, anschließend müssen sie es wiederholen. Versuchen sie, das Gehörte zu imitieren. Wenn ihre Stimme zu laut oder zu leise war, versuchen sie es noch einmal.

    Wenn ihre Stimme OK ist, wird Real Singer den Klang bearbeiten und das Phonem identifizieren. Das erste lateinische Wort ist "quid" und Real Singer sucht nach einem gezogenen "u" Klang. Rechts sehen sie ein verkleinertes Bild, das zeigt, was Real Singer nach einer Aufnahme erkannt hat. Der helle Bereich in der Mitte ist der identifizierte Klang. Die dunklen Bereiche rechts und links verdecken die "q-" und "-id" Anteile.

    Der Vokal, der dem englischen "ee" Klang entspricht, ist ungewöhnlich. Im Lateinischen (und in einigen anderen Sprachen) benutzt Real Singer das Wort "si" für dieses Phonem. In Englisch erscheint dieser Klang im Wort "ease". Viele Sprecher erzeugen diesen Vokal mit horizontalen Lippen, als ob sie lächeln würden. Aber gute Sänger erzeugen diesen Vokal mit gerundeten Lippen, so wie sie es bei anderen Vokalen machen. Wenn sie können, nehmen sie den "ee" Klang mit gerundeten, gespitzten Lippen auf, so wie beim deutschen "ü". Wenn sie den "ee" Klang mit lächelndem Gesicht aufnehmen, wird er in höher gesungenen Passagen schrill klingen.

    Manchmal kann Real Singer das Phonem nicht finden oder erkennt es falsch. Sie können die Grenzen des Bereiches mit der Maus verschieben. Sie können das ganze Wort oder nur den ausgewählten Teil abspielen. Es ist wichtig, die Phoneme sorgfältig auszuwählen - sie sind die Bausteine, um alle anderen Worte zu konstruieren !
    Mehr Information über die Einstellung des Auswahlbereichs finden sie im Kapitel "Einstellen des Phonem Auswahlbereichs".
    Wenn sie zufrieden sind, klicken sie "validate", um das bearbeitete Phonem der Real Singer Stimme hinzuzufügen.

    Nachdem sie ein Wort abgeschlossen haben, erscheint es verändert in der Wortliste. So wissen sie, welche Worte sie bereits geändert haben und welche noch nicht. Wenn sie nicht das automatische Aufnehmen gewählt haben, können sie die Worte in willkürlicher Reihenfolge wählen oder auch Worte neu aufnehmen, die bereits geändert wurden. Wenn nötig, können sie unfertige Ergebnisse speichern und die Liste zu anderer Zeit fertigstellen. Sie können sogar einige Worte beim Aufnehmen auslassen, Real Singer wird dann synthethisierte Klänge aus der Virtual Singer Datenbank als Ersatz benutzen (nicht empfohlen). Für die beste Klangqualität sollten sie alle Worte in einer einzigen Sitzung aufnehmen, damit ihre Stimme von Wort zu Wort gleichmäßig bleibt. Wenn die Aufnahmen ihrer Stimme beendet sind, schließen sie Real Singer, um zur Virtual Singer Dialogbox zurückzukehren.

    Auf Grund der Voreinstellungen nimmt Virtual Singer an, daß ihre Stimme männlich ist und daß sie sie für Noten im Violinschlüssel verwenden. Somit wird der Klang eine Oktave niedriger gespielt als die Noten geschrieben werden. Wenn sie weiblich sind oder wenn sie sie diese Stimme im Bass-Schlüssel oder Violinschlüssel-8vb verwenden wollen, stellen sie den octave shift (Oktaven-Versatz) auf Null. Falls gewünscht, können sie auch die Darstellung der Sänger auf der Bühne verändern.

    Während die Virtual Singer Dialogbox geöffnet ist, klicken sie "save preset." Geben sie ihrer Stimme einen Namen und speichern sie sie im "Real Singer Latin voices" Ordner. Dieser Name identifiziert die Stimmdatei, nicht die Figur auf der Bühne. Die gespeicherte Stimmdatei kann von jedem Sänger in derselben Sprache genutzt werden, in jedem anderen Dokument. Die Bühnenfigur hat immer den Namen des Notensystems das sie singt und nicht den Namen der Stimmdatei die sie benutzt.

    Klicken sie OK, um die Virtual Singer Dialogbox zu schließen. Sie befinden sich jetzt wieder in ihrem Musikdokument. Die Bühne wird immer noch angezeigt. Speichern sie ihr Dokument, auch wenn es noch keine Musik enthält.

    Ihre neue Real Singer Stimme einsetzen

    Öffnen sie das lateinische Beispiellied "Exsultate" im "VirtualSinger/Demos/Latin" Unterordner. Dort gibt es zwei Sänger, "Ron Real" and "Vic Virtual". Doppel-Klicken sie auf das Bild von "Ron", um Virtual Singer zu öffnen. Ron beginnt als voreingestellte männliche Stimme, aber sie werden seine Stimme jetzt ändern. Suchen sie im Stimmen-Menü die Real Singer Stimme, die sie gerade erzeugt haben (denken sie daran, sie haben sie im Latin Ordner abgelegt). Möglicherweise sagt ihnen Virtual Singer, daß durch diese Änderung die vorherigen Einstellungen verlorengehen. Stimmen sie durch einen Klick zu und kehren sie zur Bühne zurück.

    "Vic" singt mit der voreingestellten männlichen Stimme. Lassen sie das so, es sei denn sie wollen, daß "Vic" mit einer weiblichen Stimme singt. In diesem Fall doppelklicken sie "Vic" und wählen "Soprano". Diese Stimme finden sie nicht im Latin Ordner aber Virtual Singer ist Multi-Lingual. Stimmen sie der Änderung zu, klicken sie OK und kehren sie zur Virtual Singer Bühne und zur Musik zurück.

    Speichern sie die Datei (Speichern unter) unter einem anderen Namen. Spielen sie jetzt die Musik ab. Real Singer muß die Stimmen vorberechnen, es wird also eine kleine Verzögerung geben. "Ron" und "Vic" werden zusammen in Harmonie singen, wobei "Ron" die höhere Stimme hat. Wenn sie es wünschen, können sie die eine oder die andere Stimme stumm schalten.

    Sehr wahrscheinlich ist ihre "Ron" Stimme ziemlich rauh. Doppelklicken sie "Ron", um Virtual Singer zu öffnen, dann klicken sie "Edit voice". Eine neue Dialogbox erscheint. Wählen sie unter "timbre," einen Wert von ungefähr 30, jeweils für "Open ratio" und "Saturation".
    Spielen sie das Stück nochmals ab und hören sie auf die Änderungen in "Ron's" Stimme.

    Wenn sie die Musik speichern, werden die Änderungen an "Ron´s" Stimme nur für dieses Stück gespeichert, ohne die Stimmdatei, die sie aufgenommen haben, zu verändern. Wenn sie die geänderte Stimme auch für andere Stücke verwenden wollen, können sie innerhalb Virtual Singer "save preset" anklicken und ihre Einstellungen als neue Stimmdatei abspeichern. Versuchen sie nicht "Ron" Englisch oder irgendeine andere Sprache singen zu lassen außer Latein. Das versteht er nicht, denn sie haben die meisten Phoneme, die in anderen Sprachen benötigt werden, nicht aufgenommen.


    Wenn sie ihre Real Singer Stimme abspielen, bemerken sie vielleicht, daß einige Phoneme zu laut sind oder zu leise im Vergleich zu anderen. Wenn ein Phonem nicht mit den anderen abgestimmt ist, werden sie dieses Problem jedesmal hören, wenn dieses Phonem benutzt wird. Um dies zu beheben, öffnen sie die Virtual Singer Palette, doppelklicken sie auf den Sänger und wählen sie "edit voice", dann den "advanced" Reiter. Wählen sie "edit fragments". Suchen sie das störende Phonem in der Liste links und wählen sie es aus. Rechts sehen sie mehrere Schieberegler. Die beiden rechten kontrollieren die Start- und Endlautstärke des Phonems. Schieben sie sie höher oder tiefer, wie benötigt. Spielen sie die Musik nochmals ab. Wenn sie mit der relativen Lautstärke des Phonems zufrieden sind, speichern sie die Stimmeinstellung. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, Phoneme zu verändern.

    Gratulation zur Erzeugung ihrer ersten eigenen Real Singer Stimme! Der Rest dieser Real Singer Dokumentation beschreibt Möglichkeiten, die Aufnahme der Stimme zu verbessern, Möglichkeiten, die Präzision der Stimmfragmente zu verbessern sowie die Real Singer Einstellungen zu benutzen, um die aufgenommene Stimme zu verbessern.

    RealSinger

    Einstellen des Phonem Auswahlbereichs


    Nachdem sie ein Wort aufgenommen haben, versucht das Programm das Phonem (der groß geschriebene Buchstabe in diesem Wort) zu lokalisieren und den Rest des Wortes loszuwerden.
    Manchmal hat das Erfolg, manchmal nicht. Sie können die Auswahl belassen, wie das Programm sie getroffen hat oder sie treffen ihre eigene Auswahl. Manchmal ist ihr Ohr besser als die mathematische Analyse des Programms, es ist also empfehlenswert, ihren eigenen Auswahlbereich zu finden, auch wenn das Ergebnis richtig erscheint.

    Nachfolgend nun eine Liste der verschiedenen Phonemarten, die sie möglicherweise aufnehmen müssen und welchen Bereich das Programm als Auswahl erwartet.

    Verschluß


    Beim Aussprechen eines stimmhaftem Explosivkonsonanten (G,B,D) ist der Mund kurz bevor der Konsonant gesprochen wird vollkommen geschlossen und der Klang der Stimme ist für kurze Zeit gedämpft. Aber diese kurze Zeit ist nicht vollkommen still: während der Mund geschlossen ist, strömt weiterhin Luft aus den Lungen durch die Stimmbänder und läßt diese vibrieren. Der Luftdruck in der geschlossenen Mundhöhle steigt, bis sich die Lippen wieder öffnen und der Konsonant mit großer Kraft ausgestoßen wird (darum heißen diese Phoneme Explosivlaute).

    Der Verschluß ist der Teil mit geschlossenem Mund, den sie auf dem Klang-Graphen sehen können: eine leise Periode eingerahmt von lauteren Phonemen.

    Anmerkung für die deutsche Sprache:

    In Deutsch können die stimmhaften Explosivkonsonanten nicht am Ende eines Wortes stehen: sie werden dort ersetzt durch ihre nicht stimmhaften Gegenstücke (G->K, B->P, D->T).
    Wie dem auch sei, hier müssen sie tatsächlich die stimmhaften Konsonanten am Ende des Wortes sprechen. Um es leichter zu machen, stellen sie sich einfach vor, daß am Ende ein sehr kurzer Vokal folgen würde. Zum Beispiel, wenn sie die Silbe "caB" für die Aufnahme sprechen müssen, sprechen sie sie als"caB(e)" mit einem sehr kurzen "e" an Ende".


    Wechselnde Vokale (Trans)


    Normalerweise werden diese Vokale nur in kurzer Form benutzt (nie verlängert).
    Sie müssen das Zielwort etwas anders sprechen als im "richtigen Leben" und sie müssen diese Vokale verlängern.
    Wenn sie die Grenzen des Auswahlbereichs einstellen, seien sie vorsichtig, daß sie nur diesen Vokal hören, nicht den folgenden.

    "Statische" Vokale


    Sie werden "statisch" genannt, weil sich ihr phonetischer Wert über die Zeit ihrer Aussprache nicht ändert.
    Sie brauchen nur einen kurzen Teil des Vokals auszuwählen. Wählen sie einen Teil aus, in dem das Timbre, das sie hören, richtig erscheint und die Tonhöhen und Lautstärkeänderungen nicht so stark sind. Je kleiner der ausgewählte Teil ist, desto kleiner wird die resultierende Stimmdatei sein.

    Anmerkung für die deutsche Sprache:
    Im Deutschen gibt es "lange" und "kurze" Versionen der Vokale. Wie dem auch sei, damit die Software in der Lage ist, genug Daten für "kurze" Vokale zu analysieren, müssen sie diese auf mindestens eine halbe Sekunde verlängern, auch, wenn sie im Deutschen eigentlich so nicht gesprochen werden.


    Diphthong erster Teil (diphth) - Nur in Englisch -


    Ein Diphthong ist ein Vokal, der sich während der Aussprache verändert. Sie müssen hier den ersten Teil des Diphthongs verlängern, so daß er klingt wie ein statischer Vokal. Wählen sie einen Teil dieser statischen Phase aus.

     

    Voller Diphthong (full dipht.)  - Nur in Englisch -


    Hier müssen sie den ganzen Diphthong sehr kurz gesprochen aufnehmen. Vermeiden sie, mit der Lautstärke und der Tonhöhe am Ende des Diphthongs nach unten zu gehen  (stellen sie sich vor, sie müßten am Ende dieses Wortes noch ein anderes aussprechen).
    Sie müssen den ganzen Diphthong auswählen. Sprechen sie deutlich aber verlängern sie nicht zu viel, sonst wird die Dateigröße der Stimmdatei stark ansteigen...

    Dehnbare Konsonanten


    Diese Konsonanten können verlängert werden. (M,N,L,S,F...).
    Imitieren sie das Beispiel und wählen sie, wie bei statischen Vokalen, einen Teil, bei dem die Lautstärke mehr oder weniger gleichmäßig ist.

    Explosive stimmlose Konsonanten (T,P,K)


    Diesen Konsonanten geht eine kleine, stille Phase voraus. Betonen sie den Konsonanten selbst und lassen sie ihn lauter klingen als es bei normaler Sprache wäre. Dann justieren sie den Auswahlbereich so, daß er direkt nach der kurzen Pause beginnt und nach dem Konsonanten und dem Ausatemgeräusch endet.
     

    Explosive stimmhafte Konsonanten (D,B,G)


    Diesen Konsonanten geht ein kurzer "Verschluß" voran (siehe oben). Betonen sie den Konsonanten selbst und lassen sie ihn lauter klingen, als es bei normaler Sprache wäre. Dann justieren sie den Auswahlbereich so, daß er direkt nach der kurzen Pause beginnt und nach dem Konsonanten und dem Ausatemgeräusch endet.
    Sehen sie sich die Anmerkungen für die deutsche Sprache zum Thema "Verschluß" an.

    Atmung (hhh)


    Das ist der Klang, der entsteht, wenn der Sänger wieder Luft einatmet. Atmen sie rasch ein (kürzer als 1 Sekunde): öffnen sie den Mund, bevor sie mit der Aufnahme beginnen und atmen sie so ein als wären sie überrascht oder erschreckt worden.
    Justieren sie den Auswahlbereich so, daß er den ganzen Klang enthält (mit einer kleinen Pause am Ende nach dem Klang).


     

    RealSinger

    Faktoren, die bei Aufnahmen für Real Singer

    beachtet werden sollten


    Geräusch-Faktoren

    Umgebungsgeräusche

    Wenn ein vorübergehendes Geräusch ihre Aufnahme stört, machen sie die Aufnahme einfach noch einmal. Wenn noch andere Leute im Raum sind, schlagen sie ihnen vor, doch bitte woanders hinzugehen, denn deren kleine Bewegungen entgehen vielleicht ihrer Aufmerksamkeit, sie sind aber trotzdem in der Aufnahme zu hören. Ja, ihr Freund, der hinter ihnen sitzt, kichert, während sie versuchen aufzunehmen...

    Wechselstrom-Brummen

    Abhängig von ihrem Land hat das Wechselstrombrummen eine Frequenz von 60Hz oder 50Hz mit Obertönen über den ganzen Stimmbereich, besonders bei 180Hz (150Hz). Rechts sehen sie das Spektrum eines Wechselstrombrummens. Es ist wichtig, dieses Brummen zu reduzieren, da es später nur sehr schwer zu entfernen ist, ohne ihre Stimme zu verzerren.

    Wenn sie einen Lap-Top Computer benutzen, können sie das Wechselstrombrummen am einfachsten vermeiden, indem sie den Computer mit dem Akku laufen lassen (nicht mit dem Netzteil) und keine externen Geräte angeschlossen sind. Die Kabel von ausgeschalteten externen Geräten sollten sie vom Computer trennen und nicht herumbaumeln lassen.

    Wenn ein Vorverstärker (oder Kasettenrecorder) und ein Computer verbunden sind und beide Wechselstrom benötigen, hängt die Stärke des Brumms davon ab, wie die Netzkabel eingesteckt sind. Das stärkste Brummen wird erzeugt, wenn die beiden Geräte an verschiedenen Wandsteckdosen angeschlossen sind. Falls eines der Geräte einen externen Stromausgang besitzt, schließen sie das zweite Gerät lieber dort an als an der Wand. Oder schließen sie beide Geräte an dasselbe Verlängerungskabel an. Es kann manchmal helfen, einen der beiden Netzstecker zu drehen.

    Manche Mikrophone sammeln jede Menge Wechselstrombrummen auf, wenn sie sie berühren. Sollte das passieren stellen sie das Mikrofon auf einen isolierten Ständer, anstatt es in der Hand zu halten. Wenn sie keinen Mikrofonständer haben, binden sie das Mikrofon an einen Stock, den sie wiederum an einem Stuhl oder Sessel befestigen. Beachten sie all das. Nur weil ein Mikrofon in der Hand gehalten werden kann, heißt das nicht, daß man das auch tun muß. Wenn sie ein Headset Mikrofon benutzen, probieren sie, das Brummen zu reduzieren, indem sie das Headset selbst entfernen.

    Geben sie darauf acht, daß das Mikrofonkabel nicht neben irgendwelchen Netzkabeln entlang läuft. Wenn Stromkabel durch den Fußboden laufen, legen sie das Mikrofonkabel woanders entlang. Dasselbe gilt für Kabel zwischen Computer und Vorverstärker oder Kasettenrecorder, falls sie einen benutzen. Bleiben sie fern von Motor getriebenen Geräten, auch von Decken-Ventilatoren.

    Maschinen Geräusche

    Wenn sie ein Geräusch-Spektrum wie oben sehen, aber die Grundfrequenz ihres Wechselstroms nicht die erste Spitze ist, dann kann ein motorgetriebenes Gerät der Grund dafür sein. Maschinengeräusche sind überall präsent. Sie haben sich daran gewöhnt, den Kühlschrank, die Heizung, Lüftungen, Computerventilatoren und tickende Uhren zu ignorieren. Aber wenn sie da sind, sind sie auch auf ihrer Stimmaufnahme. Schalten sie alle Maschinen ab - aber vergessen sie nicht, sie wieder einzuschalten! Wenn sie eine Menge Geräusch über das ganze Spektrum haben, kann das an bewegter Luft aus einer Lüftungsanlage liegen.

    System Geräusche

    Einige Geräusche werden von den elektrischen Bauteilen ihres Computersystems erzeugt. Wenn die Geräusche gering sind, kann Real Singer sie analysieren und ihren Einfluß verringern. Aber wenn die Systemgeräusche zu groß sind, müssen sie versuchen, die Aufnahmen auf eine andere Art zu machen.

    Wenn die Sound-Karte ihres Computers schlecht ist, wird sie möglicherweise elektrische Geräusche der umgebenden Schlatkreise auffangen und zu ihrer Aufnahme hinzufügen. Dies trifft besonders dann zu, wenn sie ein Mikrofon verwenden, das direkt am Mikrofoneingang der Sound-Karte angeschlossen ist. Wenn sie alle anderen Geräuschquellen beseitigt, aber immer noch zu viele unerklärbare Geräusche haben, dann mag hier die Schuld liegen. Versuchen sie, ihre Stimme mit einem Kasettenrekorder aufzunehmen oder benutzen sie einen Vorverstärker, so daß sie das Mikrofon am Line-In Eingang anstatt an der Mikrofonbuchse anschließen können. Denken sie daran, daß externe Aufnahme-Gerätschaften oft andere Mikrofone benötigen, als die, die man direkt am Computer anschließen kann.

    Wenn sie einen Kasettenrecorder einsetzen, ist es besser, High-Bias oder Metall-Tonbänder und Geräuschunterdrückung zu verwenden. Aktivieren sie nicht die automatische Eingangslautstärke-Kontrolle. Benutzen sie nicht das "eingebaute" Mikrofon des Rekorders.

    Klangqualitäts-Faktoren

    "Equalization"

    Die menschliche Stimme enthält Frequenzkomponenten, die sich über ein breites Band erstrecken. Die fundamentale Tonhöhe gesungener Noten liegt unter 500Hz (tiefer bei männlichen Stimmen), mit wichtigen Obertönen bei höheren Frequenzen. Der Bereich um 2-6KHz beeinflußt die Farbe und Definition der Stimme, besonders bei einigen Konsonanten und Übergängen.

    Kontrollieren sie, ob das Mikrofon einen linearen Frequenzgang über diesen Bereich aufweist. Wenn das Mikro bei niedrigen Frequenzen normal empfindlich ist, aber die hohen Frequenzen stark anhebt, wird ihre aufgenommene Stimme zu hell klingen. Computer-Mikrofone, die für Sprach-Aufnahmen gedacht sind, können solche Eigenschaften aufweisen. Aber so lange das Mikrofon über den Stimmbereich gleichmäßig reagiert, muß man darauf nicht gesondert reagieren, denn Real Singer enthält einen Equalizer.

    Sättigung und Beschneidung

    Sättigung und Beschneidung können vorkommen, wenn das Eingangssignal zu stark ist. Das kann direkt im Mikrofon vorkommen und bei jeder Stufe der Signalverarbeitung.

    Wenn ihre Stimme zu laut ist, wird das Mikrofon den Klang verzerren, auch wenn die elektrische Ausgabe innerhalb des akzeptablen Rahmens liegt. Computer-Mikrophone haben oft nur einen kleinen dynamischen Bereich. Das heißt, es gibt keinen großen Unterschied zwischen den leisesten Klängen oberhalb des Rauschens und den lautesten Klängen, die sie ohne Verzerrungen verarbeiten. Wenn sie für Real Singer aufnehmen, ist es wichtig, daß sie ihre Stimme auf einer gleichmäßigen Lautstärke halten. Besonders wichtig ist das beim Einsatz von Computer-Mikrofonen.

    Professionelle Mikrofone haben einen viel größeren Lautstärkebereich, den sie ohne Verzerrungen akzeptieren. Aber der Bereich des erzeugten elektrischen Signals ist ebenfalls groß. Diese Art Mikrofon wird mit einem Vorverstärker betrieben (oder einem Kasettenrekorder, der als Vorverstärker wirkt). Halten sie das VU-Meter im Auge, oder was sonst die Signal Amplitude anzeigt. Es ist OK, wenn das Limit überschritten wird, solange es in einem unwichtigen Bereich des Klanges liegt, weit weg von dem Phonem, das sie eingeben wollen.

    Benutzen sie keine automatische Eingangs-Kontrolle (automatic gain control AGC) bei der Aufnahme mit Real Singer. Die Verzerrungen, die dadurch entstehen, sind möglicherweise größer als die Verzerrungen, die beseitigt werden. Es ist besser, etwas weiter vom Mikrofon wegzugehen oder die Lautstärke manuell zu regeln. Tragbare Kasettenrekorder und Diktiergeräte benutzen gewöhnlich AGC. Vermeiden sie, wenn möglich, den Einsatz solcher Geräte.

    Wenn sie das Signal vom Rekorder oder Vorverstärker zum Computer übertragen, benutzen sie die richtigen Eingangsbuchsen. Nehmen sie niemals das Signal der Lautsprecherausgänge, es ist viel zu stark. Die beste Verbindung ist von Line-Out auf Line-In.

    Wenn sie einen Audio-Editor verwenden, um die aufgenommene Wellenform mit digitalen Filtern zu bearbeiten, geben sie acht, daß die Filter den Klang nicht beschneiden.

    Spezielle Probleme

    Schwierige Klänge

    Manche Konsonanten sind schwierig aufzunehmen, da sie sehr sanft sind und eine Menge Atemwind erzeugen. Im Englischen sind dies f, h, s, und th (thin). Sie müssen mit dem Mund nahe ans Mikrofon gehen, aber passen sie auf, daß die Windgeräusche nicht auf das Mikro treffen. Es hilft den Luftstrom aus ihrem Mund beim Sprechen zu fühlen, um sicherzustellen, daß das Mikrofon richtig plaziert ist.

    Einige andere Konsonanten sind schwierig aufzunehmen, da sie sehr sehr abrupt beginnen: zum Beispiel k, p, t. Diese Klänge haben einen Moment hoher Intensität, die aber schnell in einen kurzen Klang ausläuft. Wenn der intensive Teil zu laut gesprochen wird, wird er entweder gesättigt oder beschnitten. Zu leise gesprochen wird der kurz auslaufende Teil nicht erkannt. Oder wenn sie diese Klänge normalerweise sehr sanft sprechen, kann es passieren, daß Real Singer entscheidet, ihre Stimme sei "zu laut", in Abhängigkeit des Wortteils, der zu dem Konsonanten führt. Widerstehen sie der Versuchung, unnatürlich zu sprechen, um Real Singer zu "helfen" die Konsonanten zu finden. Wenn sie das tun, wird Real Singer unnatürliche Klänge finden!

    Wenn sie Schwierigkeiten haben, befriedigende Aufnahmen dieser Konsonanten zu machen oder wenn sie überhaupt ändern wollen, was Real Singer von ihnen hört, dann nehmen sie ihre Stimme auf und benutzen sie einen Audio-Editor. Sie können die Amplitude eines unwichtigen Teils eines Wortes verringern, wenn er "zu laut" ist, so daß ein wichtigerer, sanfter Teil akzeptiert werden kann. Aber es ist normalerweise nicht ratsam, die Lautstärke des Teils des Klanges zu verändern, der den gesuchten Konsonanten enthält, denn das stört den Rauschunterdrückungs-Prozess.

    Einen Audio Editor benutzen

    Ein Audio Editor ist ein Programm, das eine Audio-Datei öffnet, seinen Inhalt verändert und das Ergebnis in einer neuen Audio-Datei speichert. Ein solches Programm ist zum Beispiel das kostenlose Audacity (Windows oder Macintosh), erhältlich von "sourceforge.net". Außer WAV-Dateien kann es auch OGG Vorbis Dateien öffnen und speichern. Diese Dateien können von Real Singer anstelle einer direkt gesprochenen Stimme verwendet werden.

    Mit einem Audio Editor können sie: (1) Eine längere Aufnahme mehrerer Worte importieren und sie in einzelne Worte aufteilen. (2) Die Lautstärke und den Klang justieren. (3) Die Klänge auf das Vorhandensein plötzlicher Geräusche hin untersuchen. (4) Besondere Effekte anwenden (nicht empfehlenswert für Real Singer).

    Mit einem Audio Editor können sie versuchen, Geräuschquellen zu finden, indem sie nach Amplitude und Spektrum von Geräuschen suchen. Der größte Nutzen ist, die aufgenommene Wellenform auf Sättigungen und Beschneidungen zu untersuchen. Aus diesem Grund ist es eine gute Idee, ihre Aufnahmemethode zu testen, die Ergebnisse mit einem Audio Editor zu untersuchen und ihr Set-Up, wenn nötig, zu verändern. Dann wird Real Singer eine gute Klang-Qualität für ihre Stimme haben.

    Sättigung tritt dann auf, wenn ein Anstieg der Klang-Kraft geringer ist als der proportionale Anstieg der aufgenommenen Signal-Stärke. Sättigung ist oft wünschenswert und auf alle Fälle besser als Beschneidung. Aber bei Real Singer ist es besser, Sättigung zu vermeiden, denn die aufgenommene Ton-Qualität wird sowohl bei lauten, als auch bei leisen Passagen verwendet. Wenn sie sich Beispielaufnahmen ihrer Stimme mit einem Audio Editor anschauen und sehen, daß die Amplitude der Aufnahme bei leisen und lauten Teilen ihrer Stimme fast gleich ist, dann haben sie möglicherweise Sättigung. (Oder sie sind ein wahrer Meister in der Kunst die Stimme immer gleichlaut zu halten!) Versuchen sie, mit geringerer Lautstärke aufzunehmen, oder bewegen sie das Mikrofon ein wenig weiter weg von ihrem Mund. Versichern sie sich, daß die automatische Lautstärkekontrolle ausgeschaltet ist. Vermeiden sie Sättigung in und nahe bei jedem Teil des Wortes, das für das Phonem verwendet wird.

    Rechts sehen sie einige Bilder (reduzierte Größe) eines Audio Editors. Das oberste Bild zeigt eine gut aufgenommene Wellenform. Auch wenn Virtual Singer ein Beispielwort mit sehr gleichmäßiger Amplitude abspielt, variiert die Lautstärke der menschlichen Stimme. Diese Unregelmäßigkeiten kann man am Aussehen der Wellenform erkennen. Das zweite Bild ist derselbe Klang, allerdings mit Sättigung aufgenommen. Beachten sie, wie die Unregelmäßigkeiten im Aussehen der Wellenform sanfter werden. Wenn sie die Spektren ansehen, können sie erkennen, daß die Welle mit Sättigung viele Stellen aufweist, die ohne Sättigung leiser sind. Das dritte Bild zeigt Beschneidung, und zwar verursacht durch ein zu starkes Signal am Eingang der Soundkarte. Beachten sie, wie die Wellenform abgeflacht wird (diese Abflachung kann symmetrisch oder asymmetrisch sein). Das vierte Bild zeigt ebenfalls eine Beschneidung, auch wenn die Amplitude geringer ist als in Bild drei. In diesem Fall wurde die Beschneidung im Mikrofon verursacht, weil die Lautstärke zu groß war. Das elektrische Signal wurde vom Lautstärkeregler der Soundkarte verringert. Wie dem auch sei, ein Signal, das einmal beschnitten ist, bleibt beschnitten.


    Links sehen sie ein kombiniertes Bild zweier Spektren. Es wurde dasselbe Wort mit zwei verschiedenen Mikrofonen aufgenommen. Interessante Bereiche sind mit einem Stern markiert. Eines der Mikrofone (lila Spektrum) zeigt starke Wirkung beim zweiten Oberton (dritte Harmonische), was ein Anzeichen für Sättigung ist. Dieses Mikrofon zeigt ebenfalls besondere Wirkung im hohen Frequenzbereich - möglicherweise eine künstliche Verstärkung - was den Klang grell und schrill macht. Dieses Mikro war eigentlich für Spracherkennung am Computer gedacht. Das Andere war ein dynamisches vorverstärktes Mikrofon, wie es normalerweise für Audio-Aufnahmen benutzt wird. Es hat eine befriedigendere Klangqualität (grünes Spektrum).

    RealSinger

    Phoneme justieren


    Wenn sie alle Phoneme aufgenommen haben, können sie das Beispiellied abspielen.

    Einige Phoneme klingen möglicherweise fremdartig und müssen justiert werden.

    Wie man ein falsches Phonem lokalisiert

    Ein Phonem justieren


    Es kann mehrere Gründe geben, warum ein Phonem falsch klingt.

    Wenn das Timbre (Klang) des Phonems nicht dem erwarteten Ergebnis entspricht, sollte man dieses Phonem neu aufnehmen, indem man es links auswählt und dann Record anklickt.

    Wenn der Fehler von der Kraft (Lautstärke) des Phonems abhängt, das heißt, wenn das Phonem im Beispielwort zu laut oder zu schwach abgespielt wird, besteht kein Grund, eine neue Aufnahme zu machen. Sie können die Start- und Endlautstärke durch die Schieberegler Vst (volume start) und VMa (volume maximum) auf der linken Seite der Phonemspektrum-Anzeige einstellen.

    Es können noch einige andere Veränderungen vorgenommen werden, die aber mehr Wissen und Erfahrung erfordern. Deshalb sollten sie nur von erfahrenen Benutzern verwendet werden:

    Zwei Schieberegler beeinflussen die Artikulationszeit:
    Dtd ist die Übergangsdauer vom vorherigen Phonem
    Dtf ist die Übergangsdauer zum nächsten Phonem

    RealSinger

    Technischer Hintergrund



    Anmerkung: Diese Seite ist nur ein kurzer Überblick über die Methoden, die RealSinger für die Stimmerzeugung verwendet.
    Sie müssen dieses Kapitel nicht lesen, um RealSinger verwenden zu können.
    Es ist dazu gedacht, die technischen Fragen einiger Benutzer über die internen Algorythmen zu beantworten, es ist aber nicht notwendig für das Arbeiten mit RealSinger.

    Einführung

    Wenn man eine realistische Gesangssynthese herstellen will, kommt dem Programmierer als erste Idee, eine Sammlung aufgenommener Phoneme zu verwenden und diese zu benutzen, um die Stimme zu erzeugen.

    Dies führt allerdings sehr schnell zu drei Problemen:

    1. Der Algorythmus muß in der Lage sein, das Phonem in jeder Tonhöhe zu erzeugen (Grundfrequenz). Alle Phoneme in jeder möglichen Tonhöhe aufzunehmen, wäre nicht befriedigend, denn das würde zu einem langwierigen und komplexen Lernprozess führen. Außerdem wären die Stimmdateien sehr groß.
    2. Der Algorythmus muß in der Lage sein, die Phoneme beliebig zu verlängern.
    3. Der Algorythmus muß in der Lage sein, sanfte Übergänge von einem Phonem zum anderen zu erzeugen, um realistische Koartikulation zu simulieren (das nächste Phonem kann schon gehört werden, während das vorherige noch nicht vollkommen beendet ist).
    In der Computer-Literatur kann für jedes dieser Probleme eine Lösung gefunden werden.

    Für die Probleme 1 und 2 wurden bereits einige effiziente Algorythmen entdeckt. Sie bearbeiten das digitale Signal direkt vom aufgenommenen Beispiel und ermöglichen die Änderung von Frequenz (Pitch) und Dauer. Diese Algorythmen werden in den meisten bekannten Klang-Editoren verwendet, um die Tonhöhe oder die Geschwindigkeit einer Klangdatei unabhängig voneinander zu verändern. Sie werden auch erfolgreich bei der Sprach-Synthese eingesetzt, da die Änderungen der Sprach-Frequenzen ziemlich klein sind.
    Wie dem auch sei, im Falle von gesungener Stimme können diese Algorythmen nicht verwendet werden, da sie nicht effizient genug sind, wenn die Tonhöhenänderung sehr groß ist. Das Ergebnis selbst ist nicht falsch, aber die Stimme ist verzerrt, als würde man ein Tonband mit zu großer Geschwindigkeit abspielen (Enten-Stimme).

    Für Problem 3 gibt es gewöhnlich folgenden Weg. Man nimmt nicht nur die einzelnen Phoneme einer Sprache auf, sondern alle möglichen Kombinationen von zwei oder drei Phonemen (Diphoneme/Triphoneme). Dieses System speichert den Koartikulationseffekt und macht die synthetisierte Stimme realistischer. Allerdings ist auch hier der Lernprozess sehr lang und hart, und manchmal benötigt der Sprecher mehrere Stunden für die Aufnahmen. Die resultierende Datei ist oft sehr groß (mehrere Megabyte).

    RealSinger benutzt eigene Algorythmen, um diese drei Probleme gleichzeitig zu lösen, und zwar durch Manipulation der Frequenz-Spektren.
    Einige Sprach-Synthesizer haben schon versucht, Frequenz-Spektren zur Erzeugung von Stimmen zu benutzen.
    Es hat sich aber herausgestellt, daß diese Methode schwer zu implementieren ist, denn für die Widerherstellung eines Signals aus einem bearbeiteten Spektrum mit Hilfe der "inverse fast Fourier Transformation" (IFFT), müssen die "Phasen"-Werte entsprechend ausgerichtet werden. Ansonsten passen zusammengehörende Teile eines Signals nicht zusammen und ungewollte Hintergrundgeräusche werden hörbar.

    Stimm-Spektrum

    Beim Sprechen oder Singen ist die stimmliche Grundwellenform (Klang der von den Stimmbändern erzeugt wird durch den Luftstrom aus den Lungen) eine Kombination von Oberschwingungen (Vielfache der Grundfrequend f0).

    In einem Lautstärke/Frequenz-Graph sieht dieser stimmliche Grundklang wie ein Kamm aus. Jeder Zahn des Kammes zeigt eine Frequenz, die ein vielfaches der Grundfrequenz f0 ist:

    Wenn die Tonhöhe der Stimme steigt, schiebt sich die Grundfrequenz f0 nach rechts (höhere Frequenz) und der Frequenzabstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Oberschwingungen steigt ebenfalls, um gleich zu f0 zu bleiben.

    Beim Passieren des Stimmtraktes werden einige Frequenzen durch kavitative Resonanzen verstärkt, andere werden abgeschwächt. Daraus folgt, daß manche Oberschwingungen laut, andere gedämpfter sind. Dieses Stimmtrakt-Spektrum ist abhängig von dem gesungenen oder gesprochenen Phonem und ist mehr oder weniger unverändert, wenn die Frequenz wechselt.
    Die Verschmelzung dieser beiden Spektren (Stimmquelle und Stimm-Trakt) ergibt das resultierende Spektrum, in dem der Hörer das Phonem (was gesagt wird) und die Tonhöhe (gesungene Note) erkennt.

    RealSinger Grundlagen

    Die Absicht von RealSinger ist es, für jedes Phonem einer gegebenen Sprache das aufgenommene Signal so zu entschlüsseln, daß die Spektren von Stimmquelle und Stimmtrakt getrennt werden können. Nur das Stimmtrakt-Spektrum wird dann gespeichert und eine generierte Stimmquelle wird auf dieses Spektrum angwandt, um das original aufgenommene Phonem in jeder Tonhöhe zu simulieren.

    Der Lern-Prozess

    Dieser Algorythmus benötigt nur wenige Werte für jedes Phonem, was sehr kleine Stimm-Dateien zur Folge hat (weniger als 40 Kb nach der Kompression).

    Erzeugung der Stimme

    Dieser Algorythmus simuliert Koartikulationseffekte. Deshalb ist es nicht nötig, die ganze Gruppe der Diphoneme und Triphoneme aufzunehmen. Nur einfache Phoneme werden benötigt.

     

    Virtual Singer

    Bibliographie & Grüße

    Grüße


    Wir möchten hiermir all denen danken, die uns geholfen haben dieses Programm aufzubauen und zu verbessern (Wir bitten um Entschuldigung für alle die wir vergessen haben):

    Beta-test and bug hunting

    B.J. Ash
    Roland Couty
    Philippe Deschamp
    Andrea Dolcetti
    Patricia Faure
    Bruno Furlano
    Jerry Gamble
    Hans-Erik Lehndal
    Paul Mercer
    Carmel Morris
    Cleodhna Nightshade
    Eric Paget
    Harry Singkoh
    Jérémie Vautard
     

    FaSoLa (shape-notes) solmization

    Gina Balestracci

    Karen Willard
    Martha Henderson
    and all people at www.fasola.org

    English phonetics

    Kay Dekker
    Jim Dicecco
    David Griffith
    Arthur Ingram
    Ivan Manson
    John W. Morgan

    Spanish phonetics

    Yannick Marchegay

    Italian phonetics

    Harry Singkoh

    Finnish phonetics

    More Karvonen
    Kari Reiman

    Japanese phonetics

    Nobumasa Sato

    German phonetics
    Karl Anders
    Christian Bayet
    Wolfgang Boehmig
    Nicole Franz
    Lou Gruber
    Christian Knappke

    Occitan phonetics

    Jean Pierre Bonnal
    Patricia Faure

    Bibliographie und Links

    Wir möchten ebenfalls den Autoren danken, die uns mit ihren Texten sehr geholfen haben eine Menge über Stimmen-Synthese zu lernen.

    Monique and François Léon, La prononciation du Français, Nathan, 1997.

    Dennis Klatt, Review of text-to-speech conversion for English, 1987.

    Dennis Klatt, Software for a cascade /parallel formant synthesizer, 1980,

    Michael W. Macon, Speech Synthesis Based on Sinusoidal Modeling,  ,1996.
    It is with profound sorrow that we must announce the death of Mike Macon. Mike died on Thursday, March 15th 2001; in the midst of a heroic battle with lymphoma due to secondary complications of his treatment.
    http://www.ece.ogi.edu/~macon/

    M Slemmett , Thesis, http://www.acoustic.hut.fi/~slemmett ,1999.

    Fréderic J Harris, On the use of Windows for Harmonic Analysis with the Discrete Fourier Transform , 1978.

    Jean Piché & Peter J. Nix, HTML Csound Manual , 1994.

    Thierry Dutoit, A Short Introduction to Text-to-Speech Synthesis, 1998.

    St. Louis Metro Singers, American Guild of Organists, Pronunciation of Church Latin, http://members.aol.com/stlmetros/index.html

    SAMPA (Speech Assessment Methods Phonetic Alphabet), http://www.phon.ucl.ac.uk/home/sampa/home.htm, 1999

    FaSoLa web site , Information about FaSoLa (shape-notes notation, solmization):  http://www.fasola.org,

    Finnish language: http://www.malibutelecom.com/yucca/Finnish.html

    Italian language: http://italian.about.com/homework/italian/index.htm

    Japanese language: http://sp.cis.iwate-u.ac.jp/sp/lesson/j/doc/

    Häufig gestellte Fragen

     
    Hier sind die häufig gestellten Fragen und ihre passenden Antworten. Bitte lesen sie sie aufmerksam bevor sie sich an die Technischen Unterstützung wenden oder eine neue Nachricht ins Diskussionsforum stellen: ihre Frage wird hier vielleicht schon beantwortet.

    melody

    Installieren / Deinstallieren unter Windows




    Wie kann ich eine neue Version des Programms installieren, ohne meine Stücke dabei zu löschen oder meine Klangdatenbank zu verlieren?

    Wenn Sie das Update-Installationsprogramm von unserer Webseite verwenden, werden nur die Anwendung selbst und die internen Daten-Dateien modifiziert, alle anderen Dateien bleiben erhalten.
    Wenn Sie eine komplette Neuinstallation auf die neueste Version durchführen, installieren Sie das Programm einfach über die alte Version in den selben Ordner. Eine vorherige Deinstallation ist nicht nötig, alle Ihre Daten bleiben erhalten.

    Nachdem ich eine neue Version installiert habe, bekomme ich die Fehlermeldung: "Language kit not found" und das Programm läßt sich nicht mehr starten. Warum?
     
    Sie haben vergessen, die Sprachdateien mit herunterzuladen. Führen Sie den Download erneut durch und wählen Sie dabei auch die Option "Include language files" und dann im Pop-Up Menu "Deutsch".

    Unter Windows habe ich bereits ein Programm, das die ".MUS" Datei-Endung verwendet. Wie vermeide ich hier einen Konflikt der beiden Anwendungen?

    Wählen Sie bei der Installation des Programms den "Setup type": "Custom". Im nächsten Fenster deaktivieren Sie dann die ".MUS"-Endung und lassen die ".MYR"-Endung markiert.
    Wenn die Installation bereits durchgeführt wurde, starten Sie das Programm und gehen Sie zu "Einrichten>Globale Einstellungen".
    Im Fenster "Speichern" wählen Sie die Option "Standardmäßig die Dateiendung .myr statt .mus vorschlagen".
    Mit dieser Einstellung wird das Programm beim Speichern automatisch nur noch die ".MYR" Datei-Endung verwenden.

    In welches Verzeichnis installiert sich die GOLD Sound Base?

    Starten Sie das kleine Programm "Myrpref.exe" im Installations-Ordner der Anwendung. Es wird dann ein Fenster mit dem Einstellungs-Ordner der Anwendung geöffnet.
    Die GOLD Sound Base befindet sich im "Myriad\GMDigit" Unterverzeichnis.

    Wie kann ich die Anwendung deinstallieren?

    Wählen Sie den Punkt "Uninstall" in der Programmgruppe, die bei der Installation angelegt worden ist. Wenn Sie vorhaben, keines unserer Programme weiterhin zu verwenden, können Sie zusätzlich auch die Schriftart SToccata im Schriftarten-Ordner des Systems löschen.

    Wie kann ich die GOLD Sound Base deinstallieren?

    Die GOLD Sound Base müssen Sie beispielsweise deinstallieren, wenn Sie Ihren Computer verkaufen wollen.
    Wählen Sie im Menu "Einrichten>Klangdatenbank" die GOLD Sound Base aus, und dann im selben Menu den Punkt "Aktuelle Klangdatenbank deinstallieren". Die GOLD Sound Base Dateien werden daraufhin von Ihrer Festplatte gelöscht.

    Ich muss die Festplatte meines Computers neu formatieren. Wie kann ich meine Harmony/Melody-Einstellungen sichern?

    Starten Sie das Programm "myrpref.exe", das sich im Installationsordner von Harmony oder Melody bedindet ( normalerweise ist das "C:\Programme\Harmony Assistant" oder "C:\Programme\Melody Assistant")
    Es wird dann ein Fenster geöffnet. Kopieren Sie alle Dateien und Ordner, die sich in dem angezeigten Verzeichnis befinden.
    Wenn Sie Harmony/Melody später neu installiert haben, führen Sie "myrpref.exe" erneut aus.
    Kopieren Sie Ihre gesicherten Dateien in den angezeigten Ordner.


    melody

    Installieren / deinstallieren auf dem Macintosh




    Wie Kann ich eine neuere Programmversion installieren ohne meine Musikstücke oder die früher installierte Klang-Datenbank zu löschen?

    Wenn sie für das Update die Installationsdatei von unserer Webseite verwenden wird nur das Programm und seine internen Dateien erneuert. Alle anderen Dateien bleiben bestehen.
    Wenn sie eine komplette Installation eine neuen Version vornehmen installieren sie sie einfach über die alte Version im selben Ordner, ohne vorherige Deinstallation.

    Nach der Installation auf einer UFS Partition zeigt das Programm die Meldung "Resource file not found". Was kann ich tun?
     
    Das Apple UNIX verwaltet keine Resourcen auf UFS Partitionen. Verschieben sie die Anwendung auf eine HFS Partition.

    Nach einem Update bekomme ich die Meldung "Language kit not found (Sprachinstallation nicht gefunden)" und das Programm läuft nicht. Warum?
     
    Sehr wahrscheinlich haben sie vergessen mindestens eine Sprache mit herunterzuladen. Machen sie noch ein Download und wählen sie "german" in der Rubrik "Include language files".

    Wohin installiert sich die GOLD Sound Datenbank?

    In den Unterordner "Myriad Preferences:GMDigit" im Voreinstellungen Ordner des momentanen Users.

    Wie deinstalliere ich die Anwendung?
     
    Verschieben sie den Programmordner in den Papierkorb und leeren sie ihn.
    Wenn sie nicht mehr beabsichtigen noch andere unserer Produkte zu benutzen können sie auch die "Myriad Music Font" Datei aus ihren Font-Ordner löschen.

    Wie deinstalliere ich Virtual Singer ?
     
    Bei Mac OS 9 löschen sie einfach den entsprechenden Unterordner aus dem Programmordner.

    Bei Mac OS X ist der "VirtualSinger" Ordner Im Programm-bundle angesiedelt.
    Offnen sie es durch "Zeige Bundle Inhalt" (Ctrl+Click auf das Programm Icon). Sie finden den Virtual Singer Ordner in "Inhalte/MacOS".

    Wie deinstalliere ich die GOLD Sound Datenbank?

    Möglicherweise müssen sie ihre GOLD Sound Datenbank deinstallieren, zum Beispiel, wenn sie ihren Computer verkaufen.
    Im Menü “Einrichten>Klangdatenbank“ wählen sie die Gold Sound Datenbank aus. Dann wählen sie im selben Menü "aktuelle Klangdatenbank deinstallieren". Die GOLD Sound Datenbank wird von ihrer Harddisk gelöscht.



    melody

    Tipps




    Wie kann ich schnell eine bestimmte Anleitung finden?

    Wenn das Anleitungsfenster im Vordergrund geöffnet ist (Menu "Hilfe>Anleitungen"), tippen Sie einfach ein Wort ein, von dem Sie wissen, dass es im Titel der Anleitung vorkommt. Falls das Wort mehrfach vorhanden ist, wird die zuerst gefundene Anleitung in der Liste angezeigt. Mit der "Tab"-Taste können Sie dann zu den anderen Fundstellen springen.
    Beachten Sie auch: Das funktioniert in der Jukebox genauso, wenn Sie ein bestimmtes Stück suchen.

    Wie kann ich schnell den Palettenstatus zurücksetzen, auch wenn die Paletten nicht geöffnet sind?

    Definieren Sie die Tastenkombination für "Palettenzustand zurücksetzen" im Menu "Einrichten>Tastatur bearbeiten" (Abschnitt "Modus").

    Wie kann ich erfahren, dass eine neue Programmversion erhältlich ist?

    Abonnieren Sie unseren Newsletter. Sie werden dann per Email benachrichtigt.




    melody

    Benutzeroberfläche





      Auf meinem 12" Bildschirm sind einige Fenster zu groß, und ich kann nicht den ganzen Fensterinhalt sehen. Was kann ich tun?
     
    Kaufen Sie sich einen größeren Bildschirm. Ernsthaft, dieses Programm arbeitet mit einer Mindestauflösung von 800x600 in 256 Farben. Tut uns leid.

      Manche Dialogfenster werden über dem Hilfefenster geöffnet, und ich kann die Erklärungen nicht lesen. Wie kann ich das Hilfefenster bewegen?
     
    Ziehen Sie die blaue Leiste des Hilfefensters (Sie können das Fenster verschieben oder seine Größe selbst dann verändern, wenn ein Dialogfenster geöffnet ist). Finden Sie eine Stelle auf dem Bildschirm, wo es leicht lesbar ist.
     
    Ich kenne jetzt alle Möglichkeiten der Software und brauche das Hilfefenster nicht mehr. Wie kann ich es verstecken?
     
    Offensichtlich haben Sie noch nicht alle Möglichkeiten gesehen. :o)
    Gehen Sie in das Menu "Hilfe" und deaktivieren Sie das "Hilfefenster".

    Ich weiß nicht so recht, wozu das Album (Menu "Fenster>Album") benutzt werden kann. Ich weiß auch nicht, wie ich die dort abgelegten Elemente wieder verwenden kann. Wie lösche ich den Albuminhalt?

    Die Bedienung des Albums ist sehr einfach. Es ist ein Speicherplatz, in dem Sie häufig benötigte Elemente sichern können. Der Inhalt des Albums geht auch beim Schließen der Anwendung nicht verloren.
    Das Album unterstützt die Standardaktionen im Menu "Bearbeiten": Kopieren, Ausschneiden, Einfügen und löschen, wie auch die entsprechenden Tastenkombinationen.
    Im Album könen Sie dort abgelegte grafische Objekte ansehen oder abspielbare Objekte anhören.
    Das Album ist in 8 eigenständige Bereiche unterteilt. In jedem können Sie mehrere Elemente ablegen und mit dem Rollbalken blättern. Dies ermöglicht eine Sortierung nach Thema.

    Meine Dokumente werden immer im Scrollmodus geöffnet, anstatt im Seitenmodus. Wie kann ich das ändern? (Nur Harmony Assistant)

    Gehen Sie zu "Einrichten>Globale Einstellungen" und aktivieren Sie im Register "Öffnen" die Option "Scroll-Modus anwenden".

    Wie kann ich Anleitungen, die ich bereits studiert habe, erneut aufrufen. Sie sind aus der Liste verschwunden.

    Klicken Sie im Anleitungs-Fenster auf das rechte Icon in der Reihe unten. Mit diesem Schalter können Sie bereits gesehene Filme ein- oder ausblenden.




    melody

     Lizenzen




    Kann ich die Software sowohl auf meinem Desktop Computer als auch auf meinem Laptop installieren?

    Ja. Lizenzen sind personenbezogen und nicht limitiert in der Anzahl der Installationen. Es darf dabei lediglich nur eine Kopie der Anwendung zur selben Zeit gestartet werden.

    Wenn ich Melody Assistant kaufe, erhalte ich dann später beim Kauf von Harmony Assistant einen Rabatt?

    Nein, leider nicht. Sie müssen sich schon direkt entscheiden.

    Wenn ich von Mac OS zu Windows wechsele (oder umgekehrt), muss ich dann eine neue Lizenz erwerben?

    Ja. Lizenzen sind zwar lebenslang gültig, aber nur für einen bestimmten Computer-Typ.

    Kann ich eine Mehrbenutzerlizenz für Familie, Schule oder andere Organisationen erwerben?

    Ja. Kontaktieren Sie dazu sylvie@myriad-online.com und geben Sie dabei Anzahl und Typ der Computer an.

    Falls ich meinen Lizenz-Code verliere, muss ich dann einen neuen kaufen?

    Nein, Lizenzen gelten ein Leben lang. Sie können Ihren Lizenz-Code zurückerhalten, indem Sie auf dieser Seite nachfragen.

    Wenn eine neue Version des Programms erscheint, werde ich dann für das Update bezahlen müssen?

    Nein. Ihre Lizenz ist für alle zukünftigen Versionen gültig. Laden Sie sich einfach die neue Version aus dem Internet herunter.


     

    melody

    Kaufabwicklung



    Wenn ich Harmony Assistant bestelle, muss ich dann auch Melody Assistant bestellen?

    Nein, alle Fähigkeiten von Melody Assistant sind Bestandteil von Harmony Assistant.

    Ich möchte meinen Lizenz-Code so schnell wie möglich haben. Wie soll ich verfahren?

    Zahlen Sie per Kreditkarte und geben Sie eine gültige Email-Adresse an.

    Haben Sie Vertretungen in meiner Stadt oder meinem Land?

    Nein. Unsere Preise sind klein, weil wir direkt vom Hersteller zum Kunden verkaufen und nicht über die traditionellen Handelswege gehen.

    Wie lange werde ich auf meinen Lizen-Code warten müssen, wenn ich über Internet bezahlt habe?

    Normalerweise etwa zwei Arbeitsstunden in unserer Zeitzone (+1GMT).

    Ich habe über das Internet gekauft, warte aber bisher vergeblich auf eine Antwort. Warum?

    Sie sollten in jedem Fall eine Antwort erhalten haben, selbst wenn die Zahlung von Ihrer Bank zurück gewiesen wurde.
    Wenn Sie überhaupt keine Email erhalten haben, dann liegt dies möglicherweise daran, dass Sie eine fehlerhafte Email-Adresse angegeben haben, oder Ihr Anti-Spam Filter hat unsere Nachricht abgeblockt.

    Wenn ich per Postanweisung bestellt habe, wie lang wird es ungefähr dauern, bis ich meinen Lizenz-Code per Email erhalte?

    Normalerweise etwa zwei Arbeitstage nach Zahlungseingang.

    Wenn ich per Banküberweisung bestellt habe, wie lang wird es ungefähr dauern, bis ich meinen Lizenz-Code per Email erhalte?

    Normalerweise etwa zwei Tage nach der Zahlungsbestätigung unserer Bank.

    Wie hoch sind die Versand- und Verpackungskosten?

    Diese Kosten sind bereits inbegriffen.
     



    melody

    Allgemeine Fragen





    Kann ich die mit dieser Software komponierten Musikstücke frei veröffentlichen?
     
    Die Autoren dieser Software erheben keine Ansprüche auf die von Ihnen geschriebene Musik. Sie müssen natürlich gewährleisten, daß Ihre Musikstücke keine Urheberrechte verletzen (wenn Sie z.B. ein urheberrechtlich geschütztes Stück eingeben).
    Folglich dürfen Sie Ihre Stücke auch verkaufen... oder Sie schicken sie an uns, damit sie in zukünftigen Progamm-Versionen als Beispieldateien veröffentlicht werden können.
     
      Wie ermittele ich die Gesamtspiellänge?
     
    Gehen Sie zu "Datei>Datei-Info". Dort erhalten Sie alle Informationen über Ihre Partitur, unter anderem auch die Spiellänge im Fenster "Übersicht".
     
      Gibt es eine polnische, schwedische, russische... Version des Programms?
     
    Die Software beinhaltet Französisch (unsere Muttersprache), Englisch (für die internationale Version), Italienisch, Deutsch, Japanisch, Portugiesisch und Spanisch. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie den Wunsch haben, die Software in Ihre Sprache zu übersetzen.
    Aber seien Sie gewarnt: der Textumfang von Software und Dokumentation ist möglicherweise größer, als Sie denken...
     
    Wenn ich Harmony Assistant starte, erhalte ich immer eine leere Seite. Was ist zu tun?
     
    Sie befinden sich im Seitenmodus. Im Seitenmodus wird Ihre Partitur exakt so dargestellt, wie sie gedruckt wird. Harmony konnte nicht die in Ihrem Drucker-Treiber definierte Papiergröße ermitteln.
    Wechseln Sie in den Scroll-Modus, oder gehen Sie zum Menupunkt "Datei>Papierformat", geben Sie dort einen gültigen Drucker-Treiber an und richten Sie die Druckeinstellungen ein.

    Mit Mac OS X ist die Bildschirmdarstellung sehr träge, wenn Bindebögen vorhanden sind oder der Maus-Cursor flimmert.  Was kann ich tun??
     
    Dies ist ein Apple-Bug, der seit der Version 10.3 im Zusammenspiel mit einigen Grafikkarten-Treibern auftreten kann.
    Im Menu "Einrichten>Globale Einstellungen>Anzeige" sollten Sie in diesem Fall "Antialiasing" deaktivieren.



    melody

    Bearbeiten




    Wenn ich eine Note einfüge, ist ihr Kopf ein Kreuz, oder in Farbe, oder er hat irgendwelche anderen unerwartete Merkmale. Was kann ich da tun?
     
    Öffnen Sie die Palette "Werkzeuge zum Notenbild" (im "Fenster" Menu). Deaktivieren Sie dort die markierten Merkmale.

    Manchmal kann ich nicht auf ein Musiksymbol klicken. Was ist zu tun?
     
    Dies passiert, wenn:
    Wie markiere ich mehrere Takte in allen Notensystemen?
     
    Klicken Sie auf die Taktleiste (im Scrollmodus: grauer Balken am oberen Rand des Dokumentes, wo die Taktzahlen angezeigt werden) und bewegen Sie die Maus bei gedrückter Maus-Taste über die Leiste.

    Manchmal findet man eine Fermate über einem Taktstrich, anstatt über einer Note. Der Komponist will damit ausdrücken, dass die beiden Teile des Stückes separat zu behandeln sind. Wie kann man das bewerkstelligen?
    1. Fügen Sie ein Unterbrechungszeichen ein, das den Takt selbst nicht verändert, z.B. eine Coda oder ein Segno Symbol.
    2. Bestimmen Sie alsSchriftart "SToccata", Größe 80
    3. Geben Sie ein "U" ein
    Das Stift-Werkzeug wird jetzt als Spritze angezeigt. Wie bekomme ich das Stift-Werkzeug zurück?

    Stellen Sie sicher, dass der Bearbeiten Modus in der "Bearbeiten" Palette der Stift ist.
    Stellen Sie sicher, dass eine Note oder eine Pause in der entsprechenden Palette markiert ist.



    melody

    Noten und Pausen




    Wenn ich versuche, eine Note einzugeben, erscheint über der nächsten Taktlinie ein Symbol und die Note wird nicht eingesetzt. Warum?

    Sie befinden sich im Modus "Bearbeitung auf einen Takt beschränken" und versuchen, eine Note zu setzen, die über die Taktgrenze hinausreicht. In diesem Modus können Noten, die in dem einen Takt gesetzt werden, keine Noten in den nächsten Takten verändern oder beeinflussen.
    Zum Beispiel kann in diesem Modus keine Note gesetzt werden, die in den nächsten Takt überleitet.
    Damit dies möglich wird, schalten Sie diesen Modus im Menu "Optionen" aus.

    Wie kann ich die Noten hören, die ich in die Partitur setze?

    Gehen Sie in "Einrichten>Globale Einstellungen" und aktivieren Sie im Fenster "Echo" die Option "Note spielen während der Bearbeitung".

    Einige Noten werden zu eng aneinander dargestellt. Ich möchte aber nicht den ganzen Takt in seiner Größe verändern. Können die Noten von einander wegbewegt werden?

    Schalten Sie im Optionen-Menü "Zeichenbreite automatisch festsetzen" ab.
    Klicken Sie dann bei gedrückter "Alt"-Taste auf die Note: sie können nun die Note verschieben, von -100% bis +100% ihrer regulären Position.
    Eine andere Möglichkeit: wenn Sie Harmony Assistant besitzen, können Sie den Gravur-Modus aktivieren ("Partitur>Gravur-Modus").

    Wie handhabe ich Akkorde mit unterschiedlichen Notenlängen?

    In diesem Fall richtet sich die Länge des Akkords nach seiner kürzesten Note.

    Wie kann ich verschiedene Notenlängen zur gleichen Zeit in ein Notensystem schreiben?

    Wenn verschiedene Notenlängen im selben Akkord angezeigt werden, hat Ihr Notensystem wahrscheinlich mehrere "Stimmen" (z.B. rechte und linke Klavierhand, Sopran- und Altstimme...). In diesem Fall sollten Sie mehrstimmige Systeme (Multi-Stimmen Systeme) verwenden.

    Zu diesem Thema gibt es auch einen Video-Lehrgang (Englisch): "Merged staves (multi-voice staves) presentation". (Menu "Hilfe>Anleitungen")



    melody

    Symbol Anzeige




    Wenn ich eine Note einfüge, ist ihr Kopf ein Kreuz, oder in Farbe, oder er hat irgendwelche anderen unerwartete Merkmale. Warum?
     
    Öffnen Sie die Palette "Werkzeuge zum Notenbild" (im Menu "Fenster"). Deaktivieren Sie dort die markierten Merkmale

    Wenn ich eine Note einfüge, hat diese immer ein Vorzeichen (Kreuz, b, etc.). Wieso?
     
    Öffnen Sie die Palette "Vorzeichenwerkzeuge" (Menu "Fenster") und deaktivieren Sie die momentan markierten Vorzeichen.

    Gibt es einen einfachen Weg, um in der gesamten Partitur die Standard-Vorzeichen zu erzwingen?
     
    Markieren Sie die gesamte Partitur und gehen Sie dann zu "Bearbeiten>Erscheinungsbild>Allgemein..". Wählen Sie dort "Bevorzugtes Vorzeichen : Auto.".

     



    melody

    Triolen und Verzierungen



     
    Wie füge ich eine Triole ein?
     
    Markieren Sie das Icon "3:2" in der Palette "Notenwerkzeuge" und fügen Sie dann Ihre Note in die Partitur ein.

    Wie kann ich den Triolenwert ändern?
     
    Doppleklicken Sie das Icon "3:2" in der Palette "Notenwerkzeuge", dann können Sie die Einstellungen für die Triolen ändern.

    Die kleine "3" erscheint über jeder der drei Noten. Wie kann ich eine Triolenklammer erstellen?

    Triolenklammern beziehen sich auf die Noten-Balken. Markieren Sie Ihre drei Noten und wählen Sie anschließend Bearbeiten>Erscheinungsbild>Verbinden (Balken).

    Wie füge ich Verzierungen, Appoggiatura, Vorschlagnoten... ein?
     
    Doppelklicken Sie auf eine Note, um das das Bearbeitungsfenster zu öffnen. In den Registern "Vor/Nachschlag" und "Effekte" können Sie dann die gewünschten Verzierungen definieren.
     
    Zu diesem Thema gibt es auch eine Video-Anleitung (Englisch): "Inserting and editing grace notes". (Menu "Hilfe>Anleitungen")





    melody

    Bindebögen, Haltebögen & Balken





    Wie kann ich zwei Noten gleicher Tonhöhe miteinander verbinden?
     
    Sie wollen die Dauer der beiden Noten addieren, also einen Haltebogen setzen. Markieren Sie dazu die beiden Noten mit dem "Lasso"-Werkzeug.
    Dann wählen Sie "Bearbeiten>Funktionen>Verbinden (Bogen)". Die Noten sind jetzt mit einem Haltebogen verbunden und die Klangdauer der beiden Töne addiert.
    Wenn Sie die resultierende Notenlänge aus anderen Notenwerten zusammensetzen wollen, können Sie die Note doppelklicken und im Bearbeitungsfenster den "Trennung"-Wert verändern.

    Wie setze ich Balken bei Noten, die mit einem Haltebogen verbunden sind?

    Zwei Noten mit Haltebogen werden von der Software als einzelne Note behandelt, auch wenn tasächlich zwei Noten dargestellt sind.
    Für jede Bearbeitung dieser Note muss der Markierungsbereich immer auch die erste der verbundenen Noten erfassen.
    Zum Beispiel: Sie haben eine Halbe Note, die durch Haltebogen mit zwei folgenden Achtelnoten verbunden ist. Sie wollen die beiden Achteln