Einleitung

Sie haben eines der mächtigsten und benutzerfreundlichsten Werkzeuge für computergestütztes Musizieren erworben. Dieses Programm wird schnell eine unentbehrliche Hilfe Ihrer Inspiration werden.

Die Software beinhaltet eine Online-Dokumentation. Alle Objekte, Menüpunkte oder Dialogfenster sind selbsterklärend. Wenn Sie mit der Maus auf ein Objekt zeigen, so erscheint im Hilfefenster eine Erklärung. Die Dokumentation, welche Sie gerade lesen, beschreibt alles, was nicht im Hilfefenster angezeigt wird.

Sie finden hier Grundlagen der Musiktheorie, eine Reihe von Fragen und Antworten, ein konkretes Beispiel, wie das Programm eingesetzt werden kann sowie einige thematische Kapitel.

Anmerkung : Am Ende der Dokumentation findet sich die Lizenzvereinbarung. Sie müssen diese vor dem Einsatz des Programms lesen.

Deutsche Übersetzung von:
 Malte Rücker,
Lutz Stahlhofen,
Robert Brock
und anderen Mitwirkenden.

Produkte


Melody Assistant (shareware - 30 € / US $37)

Ermöglicht die komfortable Eingabe, das Abspielen und Ausdrucken von Musikpartituren. Die Fähigkeiten des Programms reichen jedoch noch weiter: die integrierte Sound-Datenbank erlaubt es Ihnen, Ihre Melodien in HiFi-qualität wiederzugeben, selbst wenn Sie nicht über professionelle Hardwareausstattung oder ein externes MIDI-Keyboard verfügen.
Mit dieser Software sind Sie darüber hinaus in der Lage, Ihre eigenen Klänge aufzunehmen und als „Instrumente" für Ihre Melodien zu nutzen.

Eine noch umfangreichere Version der Sound-Datenbank kann unentgeltlich von unserer Web Site: http://www.myriad-online.com heruntergeladen oder als "Myriad Products" CD-ROM bestellt werden.
Melody Assistant ist für Gitarren- Baß- und Harmonikaspieler sehr geeignet, denn es ist möglich, automatisch Tabulaturen und Akkord-Tabellen aus einer Melodie zu erstellen.

Frage : Was heißt „Shareware"?
Sie können Melody Assistant kostenlos ausprobieren. Wenn das Programm Ihre Erwartungen erfüllt, können Sie eine Registriernummer (20 euros) erwerben. Damit können Sie alle Funktionen des Programms nutzen. In dieser Dokumentation sind die für den registrierten Benutzer reservierten Funktionen deutlich als solche gekennzeichnet.


Harmony Assistant (kommerzielles Produkt- 70 € / US $85)


kann als der „Große Bruder" von Melody Assistant angesehen werden. Natürlich ist die gesamte Funktionspalette von Melody Assistant enthalten. Hinzukommen jedoch noch eine große Anzahl weiterer Möglichkeiten: Berechnung von Grifftabellen, automatische Erzeugung von Begleitharmonien oder Rhythmen, angepaßte oder benutzerdefinierte Musikstile usw. usf.
Wiederum werden Features, die nur in Harmony Assistant zur Verfügung stehen, in der vorliegenden Dokumentation deutlich gekennzeichnet.

Frage : Ist Harmony Assistant „Shareware"?
Nein. Es handelt sich um ein kommerzielles Produkt, welches auf CD-ROM vertrieben wird und für 70 euros erworben werden kann. Die CD-ROM beinhaltet zusätzlich eine erweiterte Sound-Datenbank. Sie können aber die faszinierenden Möglichkeiten von Harmony-Assistant testen, indem Sie eine Testversion downloaden (http://www.myriad-online.com) oder bestellen. In der Testversion steht Ihnen eine reduzierte Soundbasis zur Verfügung, und Sie können Ihre Dokumente weder speichern noch drucken. Sie können jedoch alle zusätzlichen Funktionen erproben und entscheiden, ob diese Ihren Ansprüchen genügen.

OMeR (Shareware - 20 € / US $25)

OMeR wandelt gedruckte Musik-Partituren in eine Musikdatei um, die Sie mit Melody Assistant oder Harmony Assistant anhören, verändern und drucken können.
Wenn Sie oft Partituren mit Melody Assistant oder HarmonyAssistant kopieren und Sie einen Scanner besitzen, wird OMeR Ihre Arbeit stark vereinfachen.
OMeR wird Ihren Scanner steuern, eine oder mehrere Partituren sammeln und sie analysieren, um ein Musik-Dokument zu erstellen, das Sie direkt mit Melody oder Harmony benutzen können.

Virtual Singer (Shareware - 20 € / US $25)

Plug-in für Melody oder Harmony. Mit Virtual Singer kann Ihr Computer Liedtexte in verschiedenen Sprachen singen.

GOLD Sound Base (CD-ROM - 30 € / US $37)

Die Gold Sound Datenbank ist eine Gruppe von qualitativ hochwertigen Digital Klängen, hergestellt für die Benutzung in den Myriad Software Programmen. The Gold Sound Datenbank enthält sowohl die gesamten Klänge der General Midi 2 Specification, als auch genau soviele zusätzliche Klänge.
Deshalb verbessert die Gold Sound Datenbank nicht nur die Qualität der Stücke die von der Software gespielt werden,sondern auch die Qualität von WAV, AIFF, Ogg Vorbis oder MP3 Dateien die von der Software exportiert werden.

Lehrgang

Wir gehen jetzt Schritt für Schritt durch das Programm. Es empfiehlt sich, dieses Kapitel aufmerksam zu lesen und alle Schritte nachzuvollziehen.

Programmstart

Beim Programmstart werden Sie gefragt, in welcher Sprache das Programm installiert werden soll.

Im Programm „Melody Assistant" können Sie entweder ein Bestellformular für eines unserer Produkte ausdrucken, oder Sie geben Ihre persönliche Registriernummer ein, die Sie nach der Bezahlung unserer Software erhalten haben, oder Sie klicken auf „Fortsetzen"

Im Programm „Harmony Assistant" können Sie die von Ihnen benutzte Audio-Hardware angeben. Diese wird automatisch erkannt. Wenn Ihnen die Erkennung korrekt erscheint, klicken Sie auf „OK".

Anmerkung : Diese Auswahl ist in der registrierten Version von Melody Assistant und in der Vollversion von Harmony Assistant nicht nötig.

Danach wird der Hauptbildschirm angezeigt.
An der Oberkante befindet sich eine Menüleiste mit den wichtigsten Optionen. Verteilt auf dem Bildschirm ist eine Anzahl freier Symbolleisten zu sehen, die den schnellen Zugriff auf die meisten der Werkzeuge erlauben. Sie können jede dieser Symbolleisten durch Ziehen des kleinen blauen Balkens an einen anderen Ort verschieben.
 
Anmerkung : Die Position der freien Symbolleisten wird bei Beendigung des Programms gespeichert. Beim nächsten Programmstart erscheinen sie in der Position, in der sie zuletzt waren.

Klicken Sie auf das kleine graue Quadrat, um eine freie Symbolleiste zu schließen. Durch die Auswahl im "Fenster-Menü" wird sie wieder geöffnet.
 
Tip : Ein Doppelklick auf den blauen Balken einer Symbolleiste verändert die Ausrichtung (vertikal oder horizontal). Die Größe des Hilfe-Fensters kann durch Ziehen des kleinen schwarzen Rechtecks in der rechten unteren Ecke des Fensters verändert werden.

Schließlich zeigt das Hauptfenster ein Melodiebeispiel, welches beim Start automatisch geladen wird.

Das Kennenlernen aller Optionen und Werkzeuge des Programms wird Ihnen durch ein Hilfe-Fenster (gelbes Rechteck) erleichtert, welches Erläuterungen zu jedem Objekt anzeigt, über dem sich der Mauszeiger gerade befindet.

Tip : Das Hilfefenster zeigt Ihnen auch die Bedeutung der Menüpunkte und -optionen. Deshalb ist es günstig, wenn Sie das Hilfe-Fenster so plazieren, dass es trotz geöffneter Menüs gesehen werden kann (z.B. am unteren Bildrand).
 

Eine Melodie anhören

Die Werkzeuge zum Anhören einer Melodie sind in einer Symbolleiste zusammengefaßt:


Ein Klick auf dieses Symbol startet das Abspielen:


Die Musik wird jetzt gespielt. Sie können das Abspielen durch einen Klick auf diese Schaltfläche beenden:


Am Ende der Melodie hört die Wiedergabe von selbst auf.
 

Tip : Zur Wiedergabe und zum Wiedergabestop einer Melodie können Sie auch auf die Leertaste drücken

Schauen Sie sich die anderen Symbole dieser Symbolleiste an, indem Sie den Cursor auf diese deuten und die Funktion dem Hilfe-Fenster entnehmen.
 

Erstellen eines neuen Notenblattes


Schließen Sie zunächst das Beispielfenster.
Erstellen Sie ein neues Dokument über Datei>Neu.

Wählen Sie die erste Auswahl in der Liste.

Es öffnet sich ein neues und zunächst leeres Notenblattfenster.

Tip : Eine durchgehende Leiste („Allgemeine Werkzeuge") beinhaltet Verknüpfungen zu den gebräuchlichsten Menüoptionen.
 
 

Erstellen einer Melodie

Nun geht es darum, die verschiedenen Noten in das Notensystem einzufügen. Hierzu wählen Sie aus der Notenleiste die betreffende Notenlänge aus und setzen Sie nacheinander auf die Notenlinien.
Wählen Sie eine Achtelnote und setzen Sie diese auf die E-Linie des Notensystems (Grundlinie).
 
Tip : Sollte es Schwierigkeiten mit dem Einfügen der Noten an den gewünschten Stellen geben, vergrößern Sie einfach die Darstellung durch folgende Möglichkeiten:
-Gehen Sie zu Fenster>Zoom und wählen Sie eine beliebige Vergrößerungsstufe,
-Klicken Sie auf das Lupensymbol in der Editor-Leiste und dann auf das Notenblatt
-Halten Sie die Maustaste gedrückt, nachdem Sie auf das Lupensymbol geklickt haben und bewegen Sie den Cursor aufwärts.
Wenn Sie von der Vergrößerungsoption Gebrauch machen, vergessen Sie bitte nicht, zum Noteneinfüge-Modus zurückzukehren (erkennbar an dem Symbol mit der Note und Stift)

Setzen Sie nun eine weitere Achtelnote E rechts neben der bereits bestehenden. Die zwei Noten werden automatisch aneinander gehängt.
Nun wählen Sie eine Viertelnote  aus der Leiste, ziehen Sie wiederum auf die E-Linie, rechts von den zwei bestehenden.
Nun haben Sie eine Gruppe von 3 Noten im ersten Takt: 2 Achtel und 1 Viertel auf der E-Linie.
Wiederholen Sie alle durchgeführten Schritte mit den selben drei Noten: Der erste Takt ist fertig!
Für den zweiten Takt benutzen Sie eine Achtelnote E und eine Achtelnote G (zweite Grundlinie).

Jetzt soll eine gepunktete Achtelnote folgen: Belassen Sie die markierte Achtelnotenlänge des Auswahlmenüs und klicken Sie auf den Punkt in der Vorzeichenleiste (Leiste mit den Symbolen der Kreuz-, B- und Auflösungs-Vorzeichen)

Setzen Sie die punktierte Achtelnote in den zweiten Takt auf die Baßlinie C (1 Linie unterhalb der Grundlinie).

Klicken Sie nun erneut auf das oben erwähnte Punkt-Symbol um die Markierung aufzuheben für nicht-punktierte Notenlängen.

Erstellen Sie nun schrittweise folgende Noten:
Im zweiten Takt:

16tel D (zwischen der C- und E-Linie)
halbe Note E
Dritter Takt: 8tel F (zwischen den beiden Grundlinien)
8tel F
gepunktete 8tel F (vergessen Sie nicht die Markierung anschließend zu lösen)
16tel F
8tel F
8tel E (Grundlinie)
8tel E
8tel E
Vierter Takt: 8tel E
8tel D
8tel D
8tel E
4tel D
4tel G (zweite Linie von der untersten)
Die ersten 4 Takte des Notensystems sind jetzt fertig!
 
Wichtig :
Sollten Sie beim Erstellen der Noten einmal etwas falsch machen, dann klicken Sie in den Löschmodus (Symbol mit der Note und dem Blitz), dann auf die falsch erstellte Note, und anschließend wieder auf den EinfügeModus (Symbol mit der Note und dem Stift).
Einfacher ist es, auf Bearbeiten>Widerrufen zu klicken, und so die zuletzt durchgeführte Aktion rückgängig zu machen.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Lasso-Icon zu wählen, dann die Note anzuklicken und mit gedrückter Maustaste diese Note zu verschieben, dann zu ersetzen und die Maustaste wieder loszulassen.

 
Tip : Im Einfügemodus kann man schnell zum Löschmodus gelangen, indem man die Command-Taste (Macintosh) oder Strg-Taste (PC) der Tastatur drückt, oder aber zum Auswahlmodus mit der Alt-Taste.

Nun können Sie Ihr Musikstück abspielen lassen . Sie werden „Jingle Bells" hören, gespielt auf einem Klavier.
Speichern Sie Ihr Stück, indem Sie auf Datei>Speichern klicken. Nennen Sie es JBell.mus
 
Hinweis : Sichern Sie Ihre Arbeit zwischendurch öfters mit Datei>Speichern !
(Vorsicht: Diese Option ist nicht verfügbar in der Demoversion von Harmony Assistant.)
 

Wechsel des Instruments für das Notensystem

Wir werden jetzt die Melodie mit dem Klang einer Spieldose versehen.

An der linken Seite des Notensystems finden sich kleine Symbole, die für einige Bearbeitungsoptionen des Notensystems stehen.


Wenn Sie mit dem Cursor darauf zeigen, erscheint eine Erklärung im Hilfe-Fenster.
 
Hinweis: Wenn Sie diese Icons nicht sehen, befinden Sie sich im Seitenmodus mit ausgeschalteten Kontrollmarken. Wechseln Sie in den Scrollmodus oder aktivieren Sie die Marken (Partitur Menü).


Klicken Sie auf das kleine Symbol „Zugehöriges Instrument bearbeiten .
Es öffnet sich ein Fenster, in welchem Sie ein Instrument auswählen können. In der linken oberen Ecke wird der Name des Instruments (hier: „Piano") angezeigt. Markieren Sie diesen Namen und ersetzen Sie ihn durch „Spieldose".

Im unteren Teil des Fensters befinden sich zwei Listen zur Auswahl des Klangs. Die linke Liste enthält die Instrumentengruppe (Gruppe verwandter Instrumente, wie Saiteninstrumente, Blasinstrumente usw.).
Klicken Sie auf „Chromatisches Schlagzeug".
In der rechten Liste finden Sie die Namen für die Klänge dieser Gruppe.
Wählen Sie „Spieldose".

Wenn Sie den Klang vor der Auswahl hören wollen, klicken Sie auf „Testen" und halten Sie die Maustaste gedrückt . Wenn Sie den Mauszeiger nach oben und unten bewegen, können Sie den Klang in verschiedenen Tonhöhen hören.

Hinweis : Probieren Sie ruhig die Klänge in den Listen aus. Kehren Sie dann zu „Chromatisches Schlagzeug" ­ „Spieldose" zurück..

Bestätigen Sie die Auswahl der Spieldose mit „ OK".

Spielen Sie Ihre Melodie wieder ab  . Der Klavierklang ist ersetzt durch den Sound einer Spieldose.

Namenswechsel des Notensystems und Größenänderung

Namenswechsel des Notensystems


über dem Notenschlüssel befindet sich der Name des Notensystems. Standardmäßig ist er auf „Piano" gesetzt. Wir werden diesen Namen in „Spieldose" ändern.

Klicken Sie auf das kleine schwarze Dreieck über den Symbolen am linken Rand des Notensystems . Es öffnet sich das Einrichtensmenü. Über dieses Menü lassen sich alle Einstellungen für ein Notensystem verändern.

Anmerkung : Einige dieser Einstellungen, wie z.B. die Auswahl des Instruments, lassen sich bequemer über die Symbole unterhalb des schwarzen Dreiecks verändern.

Wählen sie im Menü des Notensystems den Punkt „Umbenennen" und geben Sie den neuen Namen ein: „Spieldose". Nach der Bestätigung wird der neue Name über dem Notenschlüssel angezeigt.

Größenänderung

Jetzt werden wir die Größe des für das obere Notensystem reservierten Platzes ändern. Klicken Sie auf die waagerechte rote Linie unterhalb der Symbole für die Einstellungen des Notensystems und ziehen Sie sie mit dem Cursor nach unten. Der für das Notensystem zur Verfügung stehende Platz vergrößert sich, und das untere Notensystem (mit dem Baß-Schlüssel) wandert nach unten. Wenn Sie meinen, daß der zugewiesene Raum jetzt ausreicht, lassen Sie die Maustaste los (versuchen Sie jedoch, beide Notensysteme noch im sichtbaren Bereich zu belassen)

Sie werden bemerkt haben, daß das Notensystem mit dem Violinschlüssel an seinem Platz am oberen Rand des Fensters geblieben ist. Sie können es aber durch Ziehen am unteren roten Dreieck neu positionieren.

 

Akkorde im zweiten Notenliniensystem einfügen

Wir werden nun Akkorde in das zweite Notenliniensystem einfügen, um Ihre Melodie zu begleiten.
Um Ihnen beim Setzen der Noten zu helfen - für den Fall, daß Sie nicht so vertraut mit der Musiktheorie sind - haben wir hier eine Liste der Noten (und ihren Positionen im Notensystem), die Sie im folgenden benötigen werden, zusammengestellt.

            __ G'__  dritte obere Hilfslinie
               F'
            __ E __ zweite obere Hilfslinie
               D
            __ C __ erste obere Hilfslinie
               B
______________ A ________________ Obere Linie
               G
______________ F  ________________

___________________________________

___________________________________

___________________________________ Untere Linie
 

Wir beginnen im ersten Takt mit C-Dur in seiner zweiten Umkehrung, das bedeutet G, C und E.

Stellen Sie halbe Noten ein und setzen Sie ein G in den ersten Takt der Baßlinie. (Schauen Sie im obenstehenden Schaubild nach, wo das ist.)
Als nächstes setzen Sie ein C über diese Note. Setzen Sie das c, wenn der Mauszeiger sich verändert (es erscheint ein kleines „+") um anzuzeigen, daß die Note in die gleiche Spalte wie eine schon vorhandenen Note gesetzt werden würde.
Das C erscheint in der selben Spalte wie das G: Diese beiden Noten werden gleichzeitig gespielt werden. Setzen Sie zu diesen beiden Noten noch ein g dazu, um den Akkord zu komplettieren.


Setzen Sie rechts neben diesen Akkord nochmals einen C-Dur Akkord, ebenfalls aus halben Noten. Damit ist der erste Takt fertig.
.

Tip :
    Statt die selben Noten noch einmal einzugeben, könne Sie den vorhandenen Akkord auch kopieren:
    - Markieren Sie den Akkord. Schalten Sie dazu in den Markiermodus und fahren Sie mit der Maus über den Akkord während Sie die linke Maustaste gedrückt halten.
    - Benutzen Sie den Menübefehl Bearbeiten/Kopieren oder die Tastenkombination Strg-C
    - Klicken Sie an die Stelle, an der die Kopie eingefügt werden soll. (In unserem Fall ist das rechts des Originals.)
    - Benutzen Sie den Menübefehl Bearbeiten/Einfügen oder die Tastenkombination Strg-V
    - Vergessen Sie bitte nicht, wieder in den Einfügemodus umzuschalten (das Icon mit Stift und Note im Werkzeugmenü)

    Setzen Sie im zweiten Takt nochmals den selben Akkord.
     
    Tip : Wenn Sie wie oben beschrieben Kopieren und Einfügen benutzt haben, brauchen Sie den Akkord nicht noch einmal zu kopieren.

    Setzen Sie nun einen A-Moll Akkord, bestehend aus den Noten A, C und E, in die zweite Hälfte des zweiten Takts, um auch diesen zu füllen.


    Der dritte Takt besteht aus einem F-Dur (A, C und F) und noch einem C-Dur wie im ersten Takt.


    In den vierten und letzten Takt setzen Sie zuerst ein D-Moll ausA, D und F.
    Wählen Sie nun viertel Noten  und setzen Sie zuerst ein G Akkord (G, B und D) und danach ein umgekehrtes G (B, D und G')
     

    Wenn Sie keinen Fehler gemacht haben, sollte es jetzt bei Ihnen etwa so aussehen:


    Lassen Sie das Stück abspielen  und hören Sie die Akkorde, die sie gerade eingegeben haben.

     

    Ein neues Instrument erzeugen

    Wir werden jetzt ein neues Instrument erzeugen, um den Klang der Noten in diesem Notensystem zu ändern.
    Klicken Sie auf den kleinen Knopf mit dem Dreieck am linken Rand , um das zugeordnete Instrument  zu ändern, so wie Sie es vorhin bereits getan haben.

    Das momentan ausgewählte Instrument heißt „Bass". Klicken Sie auf den grauen Pfeil neben dem Namen des Instrumentes, um ein Menü zu öffnen.
    In diesem Menü finden Sie eine Liste der bereits vorhandenen Instrumente. Wählen Sie „Neues Instrument".
    Geben Sie Ihrem neuen Instrument einen Namen. Nennen Sie es „Streicher".
    In der Klangliste wählen Sie „Ensemble" und „Langs. Streicher".

    Bestätigen Sie dieses Fenster. Sie haben gerade ein neues Instrument mit einem neuen Klang erzeugt. Dieses Instrument wird von der Baßlinie benutzt werden.

    Lassen Sie das Stück abspielen , um das neue Instrument auszuprobieren.

     

    Einen benutzerdefinierten Klang estellen

    Wir werden nun das Sopraninstrument ändern, damit es einen aufgenommenen Klang spielt.
    Klicken Sie auf das Symbol „Instrument bearbeiten" des ersten Notensystems .

    Zum Benutzermodus wechseln

    Wir wollen nun einen eigenen Klang für ein Instrument erstellen.
    Dazu müssen Sie das Instrument auf Benutzermodus („User") einstellen, indem Sie auf den „Std"-Knopf in der Ecke oben links im Fenster klicken. Der „Std"-Knopf ändert sich, um anzuzeigen, daß Sie nun mit einem Benutzerklang („User") arbeiten.
    Im unteren Teil des Fensters erscheint dann eine Grafik. Diese Grafik visualisiert die digitalen Daten des „Spieldose"-Klangs.

    Aufnahme vorbereiten

    Benutzen Sie das entsprechende Kontrollfeld (z.B. „Monitore & Ton" auf dem Macintosh), um die Aufnahme (von Mikrofon oder CD) vorzubereiten. Probieren Sie zunächst, einen Klang mit einem anderem Programm aufzunehmen, um sicherzustellen, daß alles einwandfrei funktioniert.
    Falls Sie mit einer Audio-CD arbeiten, sollten Sie eine Melodie mit einer einzelnen, möglichst lange gehaltenen Note benutzen.
    Wenn Sie das Mikrofon verwenden, singen Sie am besten eine einzelne Note oder spielen diese auf einem akustischen Instrument.

    Aufnehmen

    Klicken Sie auf das  Symbol, um die digitale Aufnahme aufzurufen. Das Voltmeter auf der rechten Seite erlaubt eine Anpassung der Eingangsspannung.
    Fertig ? Ein Klick auf  startet die Aufnahme (5 Sekunden). Danach klicken Sie einfach auf OK (und stoppen ggf. die Audio-CD).
     
    Tip : Spielen Sie eine wohlgestimmte Note, möglichst ein C.

    Aufgenommenen Klang anhören

    Nach der Aufnahme kehren Sie zurück ins „Instrument bearbeiten"-Fenster und „sehen" jetzt, was Sie aufgenommen haben. Flache Bereiche (flache Linien) sind die Teile der Aufnahme, bei denen nichts gespielt oder gesungen wurde.

    Um den aufgenommenen Klang anzuhören, klicken Sie auf



    Wenn Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, können Sie den Klang erneut aufnehmen.

    Schneiden" des Klangs

    Sie müssen nun den wesentlichen Teil des aufgenommenen Klangs „schneiden". Klicken Sie auf den Anfang und ziehen Sie mit der Maus bis zum Ende des auszuwählenden Bereichs; dieser wird dabei farblich hervorgehoben.  
    Tip : Der Schieberegler „Skalierung" ändert die Skalierung der grafischen Darstellung.
      Ein Klick auf „Play"  spielt die Auswahl. Wenn alles stimmt (es sollte nur eine einzige Note ohne Anfangspause zu hören sein), öffnen Sie das Aktion-pop-up und wählen Sie „Holen".

    Eingabe der eingelesenen Note

    Zur Stimmung des neuen Klangs mit den vorhandenen Instrumenten muß die Note angegeben werden. Tragen Sie sie im Feld „Eingegebene Note" ein !  
    Tip : Klicken Sie „Testen" und halten die Maustaste gedrückt. Sie sollten ein C hören.

    Bestätigen und Anhören

    Bestätigen Sie Ihre Änderungen mit OK; Sie sind dann wieder im ursprünglichen Musikdokument. Sie können sich das neue Instrument nun anhören .
      Für mehr Informationen darüber wie man benutzereigene Digital Klänge erzeugt und bearbeitet, lesen sie das Kapitel Vordefinierte Benutzer Instrumente.

    Plazieren von Grafik und Text

    Um Ihre Partitur zu verzieren oder Kommentare hinzuzufügen, können Sie Grafiken und Text an jede beliebige Stelle plazieren.
    Klicken Sie auf das „Txt"-Icon auf der Schiebeleiste um in den Texteinfügemodus zu schalten.

    Klicken Sie an die Stelle, an die der Text eingefügt werden soll. Ein Fenster öffnet sich und Sie können Text eingeben und seine Farbe, den Zeichensatz, die Größe und den Stil festlegen.
    Beispielsweise geben Sie „Jingle Bells" ein und wählen „Times" (oder „Times New Roman"), als Größe 32 pt, fett und rot.

    Tip : Der Stil „Kein Hintergrund" ermöglicht es, Text über anderen Elementen darzustellen, ohne diese zu verdecken.

    Bestätigen Sie. Der Text, umgeben von einem roten Rahmen, erscheint auf Ihrer Partitur.

    Sie können den Textrahmen ziehen, in der Größe verändern (durch ziehen der rechten unteren Eckmarke) oder ihn erneut bearbeiten (Doppelklick).

    Um eine Grafik einzufügen, verfahren Sie analog. Wählen Sie „Grafik" (Icon mit Rechteck, Kreis und Dreieck) und klicken Sie an die Stelle, an der Sie die Grafik einfügen möchten.

    Wählen Sie im Fenster die einzufügende Form, indem Sie die horizontale Scroll-Leiste benutzen (z.B. den Balken) sowie die Farbe und bestätigen Sie. Die gewählte Grafik erscheint am gewünschten Ort.

    Tip : Sie können auch Grafiken aus Zeichenprogrammen verwenden, indem Sie in der Grafikauswahlbox „Andere" anklicken und eine BMP, PICT oder Macintosh-Datei auswählen

    Eingabe und Drucken von Kommentaren

    Beim Ausdruck der Partitur können Kommentare auf die erste Seite gesetzt werden. Um sie zu bearbeiten, wählen Sie Datei>Kommentar.
    Geben Sie den Titel („Stille Nacht"), den Komponisten (James Pierpont, 1857) und Ihre Bemerkungen ein und bestätigen Sie.
     
    Tip : Am unteren Rand dieses Fensters erscheinen Informationen über die Datei, einschließlich der Zeit, die ihre Erstellung gebraucht hat. Eine interessante Information, wenn auch manchmal frustrierend ...

    Jetzt wählen Sie Datei>Drucken>Partitur.
    Wählen Sie die üblichen Druckereinstellungen
    Klicken Sie auf "Optionen". Sie können bestimmen, was gedruckt werden soll. Wählen Sie „Anmerkungen Seite 1" und deaktivieren Sie die anderen Auswahlen. Schließlich versichern Sie sich, daß auf der unteren Liste Ihre beiden Stimmen (Haupt und Baß) ausgewählt sind.
    Bestätigen Sie. Eine Vorschau erscheint und Sie können das Aussehen des Ausdrucks begutachten. Dann klicken Sie auf „Seite drucken".
     
    Anmerkung : Sie können mit der Testversion von Harmony-Assistant einen Seite drucken nur!
    Mit einer unregistrierten Version von Melody-Assistant können Sie drucken, aber eine Nachricht wird Sie dazu anhalten, Ihre Software zu einem moderaten Preis zu registrieren, wenn sie Ihnen gefällt.
     

    Ändern der Darstellungsbreite eines Taktes

    Um die Anzahl der gleichzeitig auf dem Bildschirm oder der Druckseite dargestellten Takte zu bestimmen, können Sie die Taktdarstellungsbreite einzeln oder kollektiv ändern. Die einzelnen Noten werden so enger zusammengerückt oder auseinandergezogen.
     
    Anmerkung : Verwechseln Sie diese Möglichkeit nicht mit dem Skalieren der Bildschirmdarstellung, bei der alle Bildschirmelemente vergrößert oder verkleinert werden, um die Lesbarkeit zu verbessern. Das Skalieren hat keinen Einfluß auf das Druckergebnis, und die einzelnen Noten behalten ihren relativen Abstand zueinander, wenn sie überlappt oder sehr eng zueinander dargestellt werden.

    Am oberen Rand des Hauptfensters sind am Lineal (grauer Balken) die Taktnummern markiert. Wenn Sie auf die Trennlinie zweier Takte deuten, ändert sich der Cursor. Sie können dann die Linie ziehen, um die Breite des Taktes anzupassen.
     
    Tip : Auf dem Bildschirm sind die Takte alle nebeneinander angeordnet. Beim Ausdruck werden Sie je nach Papierbreite umgebrochen und untereinander gedruckt. Die gelben senkrechten Linien geben in der Bildschirmdarstellung an, wo beim Ausdruck umgebrochen wird.

    Eine automatische Begleitung kreieren 

    Am Kopf des Dokumentenfensters, zwischen dem Lineal inklusive seiner Numerierung und dem Notensystem, gibt es zwei Flächen, in denen man rhythmische Muster und automatische Begleitungen definieren kann.
    Diese heißen Rhythmusfeld (grüne Fläche) und Begleitungsfeld (graue Fläche).
     
    Anmerkung : Diese Flächen werden nur angezeigt, wenn sie im Optionen Menü aktiviert wurden

    Oberhalb dieser beiden Flächen werden in der Akkordtabelle die Akkorde der einzelnen Takte angezeigt.

    Klicken Sie in die Zelle des Begleitfeldes über dem ersten Takt.
    Das Fenster für die Definition der Begleitung öffnet sich. Klicken Sie auf „Neu" und vergeben Sie einen Namen für die Begleitung (zum Beispiel „Baß Linie"). Anschließend den „Bearbeiten"-Knopf drücken.
    Dadurch öffnet sich ein Fenster mit einem blätterbaren Index für die Definition.

    Öffnen Sie den Eintrag „Instrument" und wählen dort „Baß", wie bereits definiert.

    Anmerkung : Klicken Sie auf „Bearbeiten" um ein neues Instrument zu definieren oder um ein bestehendes zu modifizieren, genauso wie im „normalen" Notensystem.

    Öffnen Sie anschließend den Eintrag „Noten".
    Hier kann man die Sequenz bzw. den Akkordtyp definieren, welche die Begleitung ausführen soll, wenn das Lied abgespielt wird. Wählen Sie „entsprechend Muster" und wählen Sie dann, in der rechten Liste, das „Blues > Classic > Bass 1" Muster. In diesem Fenster „OK" und dann wieder „OK" klicken.
    Die Begleitung ist nun angelegt.
     
    Anmerkung : Begleitungen werden nur gespielt, wenn das „Begleitung aktiv" Icon (in der Wiedergabepalette) aktiv ist.

    Wie Sie sehen, erscheint die Begleitung nur im ersten Takt des Liedes. Wenn Sie das Lied jetzt abspielen, hören Sie die ersten drei Baßnoten, welche nur zum ersten Takt passen.

    Wir werden nun die Begleitung auf die 4 Takte des Liedes erweitern.

    Tip : Wenn Sie eine Begleitung anlegen, können Sie am Fuß des Hauptfensters direkt den Anfangs- und den Endtakt eingeben, von wo bis wo die Begleitung gespielt werden soll.

    Zielen Sie auf die rechte Ecke des „Baß Linie"-Rahmens im Begleitungsfeld.
    Der Mauszeiger verändert sich. Klicken und ziehen Sie die Ecke nach rechts, bis die 4 Takte des Liedes abgedeckt sind. Lassen Sie den Knopf los.
    Ihre Begleitung ist nun fertig.
    Spielen Sie das Lied .
     

    Einen Rhythmus anlegen

    Nahezu auf die gleiche Art und Weise, wie Sie eine Begleitung angelegt haben, werden wir nun einen Rhythmus anlegen.

    Klicken Sie auf den ersten Takt im Rhythmusfeld (grüne Fläche). Das Fenster für die Definition des Rhythmus' öffnet sich. Klicken Sie auf "Preset" wählen Sie dann "Blues > Classic > blues std 1 (1bar)" in der Liste und klicken Sie auf "OK"

    Der Rhythmus „Blues > Classic > blues std 1 (1bar)" wurde in das Rhythmusfeld eingefügt, aber nur für den ersten Takt. Genau wie im obigen Beispiel können Sie den Rhythmus auf alle 4 Takte Ihres Liedes erweitern.

    Spielen Sie das Lied  : Ihren Rhythmus kann man zur Musik vernehmen.

    Anmerkung: Rhythmen werden nur gespielt, wenn das „Rhythmus aktiv" Icon (in der Wiedergabepalette) aktiv ist.

    Wir haben hiermit die zahlreichen Harmonisierungsmöglichkeiten des Harmony Assistant gerade erst einmal angekratzt. Sie sollten sich jedoch merken, daß Rhythmus- und Begleitfelder in ihrer Höhe vergrößert werden können, um so mehrere Zeilen gleichzeitig abspielen zu können.

    Wir raten Ihnen, die beigefügten Beispiele zu laden und sorgfältig durchzugehen, um so zu erforschen, wie sie gemacht wurden.
     

    Notation

    Einführung



    Dieser Teil des Handbuchs handelt vom grafischen Erscheinungsbild des Dokuments.

    Zuerst werden sie eingeführt in die Grundbegriffe der Musiktheorie.

    Dann werden sie lernen wie man ein neues Dokument aus einer Vorlage erstellt.

    Verschiedene Arten der Notation werden erwähnt, genauso wie spezielle Arten von Notensystemen: Tabulaturen, Multi-Stimmen Notensysteme, Gregorianische Notation.

    Dann gibt es einen Überblick über die verschiedenen Musik Symbole, die mit einem Notensystem verbunden werden können: Unterbrechungszeichen, Notenschlüssel, Tonart...

    Ein besonderes Kapitel wird in Einzelheiten die Text Objekte beschreiben, die mit einem Notensystem verbunden werden können: wie man sie eingibt und benutzt.

    Zuletzt werden wir Freie Objekte und andere Werkzeuge kennenlernen, die uns helfen das Erscheinungsbild der Partitur zu verbessern.

     

    Anmerkungen zur Musiktheorie

    Allgemeines

     
    In diesem Programm wird die Musik in normaler Weise notiert: Noten werden im Notensystemen plaziert und Notensysteme werden in einer Partitur zusammengefaßt, die in der Musikwelt am häufigsten verwendete Form.

    Wir wollen nun das Basiswissen wiederholen. Wenn Sie bereits mit der Musiktheorie und dem Vokabular vertraut sind, können Sie dieses Kapitel überspringen.

     
    Anmerkung : Selbstverständlich können wir nicht die gesamte Musiktheorie hier erklären. Wenn Sie sich intensiver mit diesem Thema beschäftigen möchten, wählen Sie bitte ein ausführlicheres Buch.
     
    Ein Musikstück wird in einer Partitur aufgeschrieben (dies ist Bestandteil Ihres Dokumentenfensters). Eine Partitur ist in eine Reihe von Notensystemen unterteilt, wobei jedes System für die Noten steht, die von einem Instrument gespielt werden.

    Das Notensystem setzt sich aus fünf horizontalen, zusammengehörigen Linien zusammen:

    _________________
    _________________
    _________________
    _________________
    _________________


    In jeder Partitur können Noten gesetzt werden. Eine Note definiert den Ton, den ein Instrument in einer vorgegebenen Zeit in einer Partitur spielen soll. Noten können zwischen oder auf den Linien gesetzt werden.

    Eine Note definiert in Abhängigkeit von Ort und Erscheinungsbild drei Parameter:

    - Ihre vertikale Position definiert die Tonhöhe. Je höher die Note gesetzt ist, desto höher ist der Ton.

    - Die horizontale Position definiert den Zeitpunkt, wann die Note gespielt wird. Die horizontale Achse der Partitur definiert eine Zeitachse, zu lesen von links nach rechts. Wenn Sie zwei Noten in der gleichen Spalte setzen, werden sie auch gleichzeitig gespielt. Dies wird als Akkord bezeichnet.
    Das Aussehen der Note definiert die Dauer oder Länge. Standardnotenlängen sind in der Notation vorgegeben, wobei jede doppelt so lang gespielt wird wie die nächste.

    Also haben Sie:
    Die ganze Note  entspricht zwei halben Noten: + oder vier Viertelnoten: +++ oder acht Achtelnoten: +++++++ oder sechzehn

    Sechzehntelnoten:
     +++++++++++++++

    und so weiter.

    Pausen bezeichnen Bereiche zwischen Noten, in denen nicht gespielt wird. Wie Noten sind sie auch nach Längen definiert und in 1/2-Schritten untergliedert. Pausen werden nach ihrer Länge benannt, z.B. Ganze Pause, halbe Pause etc.

    Notensysteme sind in Takte gegliedert, unterteilt durch senkrechte Linien, die direkt im Notensystem gesetzt werden. Takte untergliedern Notensysteme in regelmäßige Abstände.

    Schließlich finden Sie auf der linken Seite jedes Notensystems einen Notenschlüssel. Ein Notenschlüssel gibt verschiedene Informationen:

    - Sein Aussehen bestimmt, wo die Noten auf den Linien liegen. Der Violin- oder G-Schlüssel sagt aus, daß die untere Linie dem E entspricht, der nach oben folgende Zwischenraum dem F, die darüberliegende Linie dem G und so weiter (A, H, C, D, E, F, G, ...). Das Violinschlüssel-Symbol ist:


    Der Baß- oder F-Schlüssel entspricht einem tiefen G, und von unten nach oben lauten die Noten A, H, C, D, E, F und so weiter.
    Das Symbol des Baßschlüssel ist:

    - Rechts vom Schlüssel sind zwei Nummern, z.B. . Dies ist ein Zeichen für die Taktart, d.h. die Länge jedes Taktes. 4/4 bedeutet, daß ein Takt vier Schläge enthält und der Wert jedes Schlags einer viertel Note entspricht (oder einer ganzen oder zwei halber Noten).
    divtemps

    Anmerkung :
    Notenbezeichnungen in dieser Dokumentation und in der Software unterscheiden sich von der regulären deutschen Notation.

    In Deutschland ist die Tonleiter: C D E F G A H.
    In der Software wird die internationale (angelsächsische) Notation: C D E F G A B oder lateinische Notation verwendet: Do Re Mi Fa Sol La Si (abhängig von der Wahl unter Einrichten>Globale Einstellungen)

    Außerdem:
    - Kreuz (-is) (ein Halbton höher) wird als # geschrieben und -es (ein Halbton tiefer) als b.
    - Im Deutschen wird Hes (Halbton unter dem H) als B notiert; in dieser Software als Bb oder Sib

    Beispielsweise, die folgende Notenfolge in deutscher Notation:
    A As H B Cis Ges
    entspricht entweder
    A A# B Bb C# Gb
    oder
    La La# Si Sib Do# Solb.

     

    Anmerkungen zur Musiktheorie

    Glossar

    A B D E G K N O P S T U V 

    Akkord

    Ein Akkord besteht aus einer Gruppe von Noten, welche gleichzeitig gespielt werden..

    Ein Akkord bezieht sich immer auf eine Tonleiter und besteht aus mindestens drei Tönen:

    Mit diesen drei Noten ist es bereits möglich, eine beträchtliche Anzahl von Akkorden zu bilden.
    Beispiel:

    Ein C-Dur-Akkord mit der Notierung C besteht aus:

    • Dem Grundton, C
    • Die Terz (Dur), 4 Halbtöne über C befindlich, also das E
    • Die Quinte (normal), 7 Halbtöne über C befindlich, also das G

    Ein E-Moll-Akkord mit verminderter Quinte (oder kleiner Quinte), Emb5 besteht aus:

    • Dem Grundton E
    • Die Moll-Terz, 4-1=3 Halbtöne über dem Grundton befindlich, also G
    • Die verminderte Quinte, 7-1=6 Halbtöne über dem Grundton, also b (oder Ais bei enharmonischer Verwechslung)

    Es gibt Akkorde, die aus mehr als drei Noten bestehen. Die Software beherrscht Akkorde mit fünf oder sechs Noten, welche aus dem Grundton, der Terz und der Quinte bestehen und außerdem:


    Zum Beispiel,

    Der Akkord D-Moll kleine Quinte, große Septime, kleine None wird notiert als Dmb5/7Mb9 und besteht aus:
    • Der Grundnote D
    • Die Moll-Terz, 4-1=3 Halbtöne über D liegend, also F.
    • Die verminderte Quinte, 7-1=6 Halbtöne über D liegend, also As (oder Gis)
    • Die große Septime, 11 Halbtöne über D liegend, also Cis (oder Des)
    • Die verminderte None, 13 Halbtöne über D liegend, also einen Halbton höher als das D eine Oktave höher, also Dis (oder Es)

    Schließlich kann jeder Akkord invertiert bzw. umgekehrt werden. Eine Umkehrung ändert lediglich die Reihenfolge der Noten, d.h. der tiefste Ton ist nicht der Grundton, sondern ein anderer Ton aus dem Akkord, es werden aber nicht die Töne selber verändert.

    Anschlagstärke

    Die Anschlagstärke zeigt eine Veränderung der Lautstärke an: eine Betonung im Takt, eines einzelnen Tones oder eines Akkordes oder ein allmähliches diminuendo oder crescendo.
    Gilt eine Anschlagstärke für eine ganze Passage, so wird sie auch als 'Dynamik' bezeichnet.

    Die Anschlagstärke wird mit dem Schaltfeld „Dynamik" links von dem Notensystem gesetzt.

    Arpeggio

    Die Noten eines Arpeggio-Akkords werden nicht gleichzeitig, sondern sehr schnell hintereinander gespielt.

    Artikulation

    Ebenso wie in vielen Sprachen Akzente verwendet werden, um die Aussprache eines Wortes zu kennzeichnen, gibt es in der Notenschrift Zeichen, mit denen die Phrasierung festgelegt wird.
    Zum Beispiel:
    • ein horizontaler Bogen über mehreren Noten bezeichnet einen Bindebogen. Damit das Programm den Bindebogen richtig wiedergibt, sollte die Anschlagzeit der Noten auf 100% gesetzt werden.
    • ein horizontaler Bogen über zwei unterschiedliche Noten, von denen die zweite kürzer ist als die erste. Damit wird angezeigt, daß die erste Note betont werden soll und die zweite unbetont verklingen soll (Anschlagzeit und -stärke zusammen variieren).
    • ein Punkt über oder unter einer Note steht für eine abgesetzte Note oder Staccato-Note, je nach Kontext. Für eine abgesetzte Note sollte die Anschlagzeit auf 50 bis 80% gesetzt werden, für eine Staccato-Note auf 10 bis 60%.

    Auflösungszeichen

    Widerruft das gegebene Vorzeichen(# oder b) für die folgende Note.

    b


    Wird vor der Note plaziert, verringert die Tonhöhe um einen Halbton..

    Dynamik

    Die meisten Instrumente können sowohl leise als auch laut gespielt werden. Die Lautstärke in der Passagen gespielt werden, wird als Dynamik bezeichnet. Das Pianoforte heißt so, da es leise oder laut gespielt werden kann - abhängig davon, wie hart die Tasten angeschlagen werden.
    Bei Synthesizern wird die Dynamik einer Note mit „Anschlagstärke" („Velocity") bezeichnet, die Lautstärke einer Note ist abhängig von der Geschwindigkeit und Härte, mit der die Taste angeschlagen wird. In dieser Programmversion kann die Dynamik durch das Setzen der Anschlagstärke der einzelnen Noten festgelegt werden.

    Enharmonische Verwechslung

    In einer Tonleiter sind Noten in Stufen enthalten, durch Intervalle getrennt. F-Dur z.B. umfaßt F, G, A, Bb, C, D, E, F.
    Außerdem kann eine Note erhöht (#) oder erniedrigt (b) werden, so daß zwei Notennamen für denselben Ton stehen können. Beispielsweise B-Dur: Diese enthält B, C#, D#, E, F#, G#, A#, B. Hier ist es angemessen, die siebte Note A# zu nennen, obwohl es exakt die gleiche Note wie die vierte in der F-Dur Tonleiter ist, die normalerweise Bb genannt wird. Dies nennt man enharmonische Verwechslung.

    Gruppetto

    Dies ist eine Gruppe aus drei oder vier kleinen Noten vor oder nach der Hauptnote. Wie bei Vorschlagsnoten sind ihre Längen von der zugehörigen Hauptnote abhängig.

    Klang


    Ein Klang ist eine Empfindung, die durch eine Schwingung des Trommelfells ausgelöst wird.
    Ein musikalischer Klang kann von Krach durch seine exakt meßbare Frequenz unterschieden werden. Ein musikalischer Klang wird definiert durch:
    • seine Tonhöhe (oder Frequenz): mehr oder weniger die Schwingungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums.
    • seine Intensität oder Stärke: hängt von der Amplitude der Schwingungen ab. Das ist die Lautstärke des Klangs.
    • sein Timbre, welches zwei Klänge gleicher Tonhöhe und Lautstärke voneinander unterscheidet, welches das C eines Klaviers anders macht als das einer Flöte.

    Nachschlagsnote

    Eine kleingedruckte Note, die auf eine normale Note folgt. Die kleingedruckte Note verkürzt die Spieldauer der normalen Note.

    Note


    Eine Note ist ein Symbol, welches gleichzeitig die Länge und die Tonhöhe eines Tones darstellt. Die Notenform bezeichnet die Länge des Tones und die vertikale Position im Notensystem gibt die Tonhöhe an. Die horizontale Stellung im Notensystem beschreibt die zeitliche Abfolge der Töne.

     
    Noten- bzw. Tonhöhe
    Es gibt sieben Noten, die auf verschiedene Weise geschrieben werden können.
           C, D, E, F, G, A, B (englische Notierung)
    oder Do, Re, Mi, Fa, Sol, La, Si (lateinische Notierung).

    Diese Noten bilden ein aufsteigendes System von Tönen vom Tieferen zum Höheren, die Tonleiter. Eine Oktave bezeichnet den Abstand zwischen zwei Noten mit der gleichen Bezeichnung in zwei aufeinanderfolgenden Tonleitern.

    Die vertikale Position der Note im Notensystem bezeichnet die Tonhöhe in der Tonleiter, welche durch die Tonartangabe am Zeilenanfang benannt wird.

    Ist der Note das Vorzeichen „#" zugeordnet, bedeutet dies, daß die Note um einen Halbton in ihrer Höhe angehoben ist.
    Mit dem Vorzeichen „b" wird sie um einen Halbton vermindert. Dies gilt jeweils auch für die anderen Noten des Taktes, die auf der gleichen Notenlinie positioniert sind.
    Ein Auflösungszeichen vor einer Note widerruft ein vorausgegangenes Vorzeichen; die Note hat wieder ihre normale Tonhöhe.  

    Beachten Sie : dieselbe Note (d.h. derselbe Ton) kann manchmal unterschiedlich notiert werden. Siehe oben unter Enharmonie
     

    Länge des Tones
    Die Notenform gibt die Länge des Tones an. Mit dem größten Wert beginnend...
    ganze Note
    halbe Note = 1/2 ganze Note,
    viertel = 1/2 halbe Note,
    achtel = 1/2 viertel,
    sechzehntel = 1/2 achtel,
    zweiunddreißigstel = 1/2 sechzehntel ...

    Die Notenlängen können durch den Befehl „Verbinden (bogen)" im Menü Bearbeiten kombiniert werden. Wenn man zum Beispiel eine halbe Note und eine Viertelnote mit einem Haltebogen verbindet, erhält man eine Note, die die Summe beider verbundener Noten ist.
    Noten mit einem Punkt, also sogenannte „punktierte Noten" sind um die Hälfte ihres Notenwertes länger. Zum Beispiel ist ein punktiertes Viertel so lang wie ein Viertel und ein Achtel zusammen.

    Es ist auch möglich Triolen zu benutzen. Ihre Länge entspricht 2/3 der geschriebenen Note.

    Notierung:

    Die Noten werden in das Notensystem geschrieben. Noten, die übereinander liegen, werden gleichzeitig gespielt.

    Die Bindung mehrerer Achtel- bzw. Sechzehntelnoten weist den Spieler darauf hin, daß diese Noten „in einem Zug" gespielt werden. Um dies zu tun, sind die Noten zu markieren und der Befehl „verbinden" aus dem Menü Bearbeiten zu wählen. Die Häkchen der Noten werden dann durch einen Balken ersetzt.

    Wenn Noten mit unterschiedlichen Notenwerten gebunden werden, ist der Notenwert (die Länge des Tones) des einzelnen Note schwerer zu erkennen. z.B.:


    Der Notenwert richtet sich dann nach der größten Anzahl von Balken, welche am Notenhals der gewünschten Note anliegen.

    Notensystem

    Ein Notensystem besteht aus fünf horizontalen Linien (Notenlinien) mit gleichmäßigen Zwischenräumen. Die Notenlinien sind von unten nach oben durchnumeriert. Auf die Linien und in die Zwischenräume werden die Noten geschrieben. Jede Linie oder Zwischenraum bedeutet eine Tonstufe.
     
    Im Violinschlüssel ist die Note auf der untersten Notenlinie ein E.

    Im Baßschlüssel ist die Note auf der untersten Notenlinie ein G.

    Am Anfang des Notensystems, neben dem Notenschlüssel, sind Takt und Tonartvorzeichen verzeichnet.

    Nuancierung

    Die einzelnen Töne können mit unterschiedlicher Stärke gespielt werden. Diese Unterschiede nennt man Nuancierungen. Sie werden im Programm über die Dynamikfunktion dargestellt.
    Um die Nuancierungen zu bearbeiten wählt man „Anschlagstärke bearbeiten" aus dem Konfigurationsmenü des Notensystems (siehe auch oben Dynamik).

    Oktave

    Eine Oktave umfaßt acht Stufen der diatonischen Tonleiter.
    Noten im Abstand ganzer Oktaven haben die gleichen Bezeichnungen.
    Die Tonhöhe in der ein Akkord gespielt wird, wird durch die ausgewählte Oktave bestimmt.
    Die Standardoktave (die Oktave in der die Noten im Violinschlüssel eines Stückes üblicherweise gespielt werden) ist in Melody Assistant die 4. Oktave.
    Ein höherer Wert ergibt höhere Töne, ein niedrigerer Wert tiefere Töne.

    Pause

    Pausen zeigen an, daß keine Musik gespielt wird
     
    Tip : In den Symbolleisten sind Pausen analog zu Noten angeordnet. Das bedeutet, daß eine Pause bestimmter Länge in der Pausenleiste am gleichen Platz steht wie die entsprechende Note in der Notenleiste.

    `

    Punkt

    Dieses Symbol, hinter einer Note geschrieben, verlängert sie um die Hälfte ihrer eigenen Länge. Eine Punktierte Viertelnote hätte also die Dauer einer Viertelnote + einer Achtelnote.
    Ein Punkt kann auch nach einer Pause geschrieben werden.

    Stimmumfang

    Das ist der Bereich für eine Stimme. Der Stimmumfang wird gewöhnlich definiert durch den höchsten und den niedrigsten Ton, den ein Sänger singen kann, oder durch die Anzahl der Oktaven.

    Tabulatur

    Die Tabulatur ist die Musiknotation, welche für Bund-Instrumente entwickelt wurde. Der Bund wird dazu benutzt, die Saiten an verschiedenen Stellen zu stoppen, um so durch verschiedene Längen verschiedene Frequenzen zu erhalten.
    Ungleich zu einem Klavier beispielsweise kann ein Instrument mit einem Bund die gleiche Note an verschiedenen Positionen produzieren.
    Erfahre Spieler finden dabei unmittelbar die optimale Position für ihre Finger. Andere werden von Tabulaturen unterstützt.
    Jede Note einer „normalen" Notation ist verbunden mit einer Note aus der Tabulatur.
    Dauer, Bögen, Phrasierung ... muß weiterhin den normalen Notenlinien entnommen werden. Die Tonhöhe entnimmt man der Tabulatur, wo angezeigt wird, wie Saite und Bund gespielt werden müssen.
    Hier ist ein Beispiel für eine Gitarre:

    Hohes E


    Baß E

    Die Zahlen sind Positionen auf dem Bund. 0 bedeutet leere Saite, 1 erster Bund, etc.
    Der Instrumentenhals wird mit der Baß-Saite unten angezeigt.

    Tabulaturen können ebenso für jede harmonische Variante (diatonisch, chromatisch…) in jeder Tonart berechnet werden.


    Takt


    Takte unterteilen Musikstücke in gleiche Teile. Ein Takt wiederum ist üblicherweise in zwei, drei oder vier Teile unterteilt. Diese nennt man Schläge.
    Nicht alle Schläge in einem Takt haben in Bezug auf die Artikulation die gleiche Wichtigkeit.

    • Normalerweise sind der erste und dritte Schlag eines 4-Schläge-Taktes betont.
    • Die anderen Schläge sind nicht betont.

    Schläge wiederum sind ebenfalls unterteilt. Der erste Teil eines Schlages ist betont, der Rest ist unbetont.

    Um dem Interpreten die Takteinteilung mitzuteilen, werden zwei Zahlen, ähnlich einem Bruch, nach dem Notenschlüssel geschrieben.

    Die obere Zahl gibt die Anzahl der Schläge pro Takt an.
    Die untere Zahl gibt die Länge dieser Schläge (in Bruchteilen einer ganzen Note) an.

    Ein 3/4 Takt z.B. umfaßt drei Schläge die jeweils einer Viertelnote entsprechen.

    Bei einem einfachen Takt ist die Dauer jedes Schlages durch zwei teilbar; ein Schlag entspricht einer einfachen Note: Ganze Note, Halbe Note, Viertelnote... Die zweite Zahl ist also immer 1, 2, 4, oder 8.
    Die erste Zahl beschreibt die Anzahl der Schläge, normalerweise also 2, 3, oder 4.

    In einem zusammengesetzten Takt ist die Anzahl der Schläge durch drei teilbar. Die Länge jedes Schlages entspricht einer Punktierten Note: Punktierte Ganze Note, Punktierte Halbe Note...
    Die zweite Zahl ist immer 2, 4, 8, oder 16. Die erste Zahl gibt die Anzahl dieser Werte an, normalerweise also 3, 6, 9, oder 12.

    Taktstrich

    Der Taktstrich ist die vertikale Linie, die einen Takt vom darauffolgenden trennt.

    Tonart

    Tonleitern werden durch ihre Tonart bestimmt. Die verschiedenen Tonstufen sind Kreuz oder B. Zur Vereinfachung werden diese Vorzeichen nur einmal nach dem Schlüssel geschrieben.

    C#Dur oder A#Moll


    Diese Symbole sind die Voreinstellung für die Werte auf der Linie, auf welcher sie geschrieben sind.

    Ermitteln Sie die Anzahl der B oder # Zeichen, um den Namen für die Tonleiter festzulegen:
     

      #  Tonart     b  Tonart
    0
    C
     
    0
    C
    1
    G
     
    1
    F
    2
    D
     
    2
    Bb
    3
    A
     
    3
    Eb
    4
    E
     
    4
    Ab
    5
    B
     
    5
    Db
    6
    F#
     
    6
    Gb
    7
    C#
     
    7
    Cb

    Siehe auch das modale Feld im Kapitel Fragen/Antworten.

    Tonleiter

    Die Tonleiter ist die stufenweise (diatonische) Anordnung einer durch Tongeschlecht und Tonart bestimmten Auswahl von Tönen eines Tonsystems innerhalb einer Oktave.
    Die Stufen sind diatonisch, der Abstand der Stufen bestimmt das Tongeschlecht.

    Bei einer Dur - Tonart:
    Ton, Ton, Halbton, Ton, Ton, Ton, Halbton

    Ein Halbton ist der Abstand zwischen zwei nebeneinander liegen Tasten auf einer Klaviertastatur (einschließlich der schwarzen Tasten) oder zwei nebeneinander liegenden Bünden auf einem Gitarrenhals.

    Eine Tonleiter kann mit jeder Note beginnen (C, D, E ...).
    Benannt wird die Tonleiter nach der ersten Stufen (Prime).
     

    Stufe
    Abstand
    1 Prime
    2 Sekunde 1 Ton über der Prime
    3 Große Terz 2 Töne über der Prime
    4 Quarte 2 und einen halben Ton über der Prime
    5 Quinte 3 und einen halben Ton über der Prime
    6 Sexte 1 und einen halben Ton unter der Oktave
    7M Große Septime 1 Halbton unter der Oktave
    Oktave 12 Halbtöne über der Prime

    Zum Beispiel besteht die C-Dur Tonleiter aus:
    C, D, E, F, G, A, B

    Die E-Dur Tonleiter besteht aus:
    E, F#, G#, A, B, C#, D#

    Weitere übliche Abstände sind:
    3m      kleine Terz     1 und einen halben Ton über der Prime
    b5      verminderte Quinte      3 Töne über der Prime
    5+      übermäßige Quinte  4 Töne über der Prime
    7       kleine Septime  1 Ton unter der Oktave

     
    Ammerkung : Bei einer Dur - Tonart ist die 3. Stufe eine große Terz, bei einer Moll - Tonart ist die 3. Stufe eine kleine Terz.
     

    Tonumfang

    Der Bereich zwischen dem tiefsten und dem höchsten spielbaren Ton eines Instruments.

    Transponieren

    Ein Stück zu transponieren bedeutet, es in eine andere Tonart zu bringen.
    Dies macht man, indem man zu allen Noten des Stücks die gleiche Anzahl Halbtonschritte hinzufügt oder abzieht.

    Triller

    Eine schnelle Variierung der Tonhöhe.

    Triole

    Die Dauer einer Note kann in zwei gleiche Teile zerlegt werden: eine Viertelnote besteht zum Beispiel aus zwei achtel Noten, also eine Zweiteilung.

    Eine Triole zerlegt eine Note in drei Teile, eine Dreierteilung also.

    Die drei Noten zusammen haben den gleichen Notenwert wie zwei Noten (des gleichen Erscheinungsbildes) außerhalb der Triole. So entspricht die Dauer einer Triole mit drei Viertelnoten der Dauer einer halben Note.

    Tatsächlich ist eine Triole ein 3:2 Tupel.


    Tupel


    Geteilte Noten werden als Tupel bezeichnet. Ein Tupel wird dargestellt als zwei Zahlen, die durch einen Doppelpunkt „:" getrennt sind. Ein Tupel a:b bedeutet also, daß die Anzahl von a Noten in der Zeit von b Noten gespielt werden.

    Ein Beispiel: in einem 5:2 Tupel in Achtelnoten werden 5 Noten in der Zeit von zwei Achtelnoten gespielt.

    In den Noten wird lediglich die erste Zahl des Tupels notiert; folglich kann man nicht eindeutig bestimmen ob ein 5:1 Tupel, ein 5:2 Tupel oder ein 5:4 Tupel gemeint ist. Um den Wert des Tupels klar zu bestimmen muß man also die Anzahl der Schläge im Takt auszählen.

    Umkehrung

    In ihrem Grundzustand befinden sich die Akkordnoten in normaler Reihenfolge, d.h. der Grundton ist die unterste Note, dann folgen die dritte, fünfte und eventuell die siebente und die neunte Note. Die Umkehrung eines Akkords ändert die relative Reihenfolge, so daß eine beliebige Akkordnote zur untersten Note werden kann.

    Die erste Umkehrung verschiebt den Grundton zur nächsten Oktave. Die dritte Note wird dann zur Baßnote des Akkords.

    Die zweite Umkehrung verschiebt den Grundton und die dritte Note zur nächsten Oktave. Die fünfte Note wird dann zur Baßnote des Akkords.

    Das gleiche Prinzip kann auf die dritte und vierte Umkehrung angewandt werden (diese Umkehrungen machen natürlich nur Sinn, wenn der Akkord aus vier bzw. fünf Noten besteht.)
    Ein Akkord in C-Dur mit den dazugehörigen Umkehrungen sieht demnach wie folgt aus:

    Grundzustand:    C E G Bb
    1. Umkehrung:    E G Bb C
    2. Umkehrung:    G Bb C E
    3. Umkehrung:    Bb C E G

    Es folgt eine Zusammenfassung der relativen Reihenfolge der Noten zur jeweiligen Akkordumkehrung.

    Bezeichnungen:
    G =Grundton, 3 = Dritter, 5 = Fünfter, 7 = Siebenter, 9 = Neunter.

                   Oktave    Oktave   Oktave
                     -1         0        +1
                      .         .         .
    Grundzustand      .         F 3 5 7 9 .
    1. Umkehrung      .         . 3 5 7 9 F
    2. Umkehrung      .         .   5 7 9 F 3
    3. Umkehrung      .         .     7 9 F 3 5
    4. Umkehrung      .         .       9 F 3 5 7
    1. untere Umk.    . 3 5 7 9 F         .
    2. untere Umk.    .   5 7 9 F 3       .
    3. untere Umk.    .     7 9 F 3 5     .
    4. untere Umk.    .       9 F 3 5 7   .

    Virtuelle Pause

    Eine virtuelle Pause ist eine Pause welche benutzt wird, um einen Takt zum Bearbeiten zu öffnen. Sie zeigt einen unvollständigen Takt an, in welchem immer noch Noten eingetragen werden können.
    Die Darstellung sieht so aus:


    Eine virtuelle Pause zeigt grafisch die übrige Zeit in einem Takt an. Man kann virtuelle Pausen in Pausen umwandeln, indem man das System-Menü benutzt (das schwarze Dreieck im Systemrand), Option „ Virtuelle Pausen in Pausen umwandeln ".

    Tip : virtuelle Pausen kann man unsichtbar machen mit Hilfe einer Option in Einrichten>Globale Einstellungen
     

    Vorschlagsnote

    Eine kleingedruckte Note, die vor einer normalen Note steht. Die kleingedruckte Note verkürzt die Spieldauer der normalen Note.

    Vorzeichen

    Ein Symbol, daß die Tonhöhe von Noten verändert. Es gibt fünf Vorzeichen:

    • Doppel-B: Verringerung der Tonhöhe um einen Ganzton,
    • B (b): Verringerung der Tonhöhe um einen Halbton,
    • Auflösungszeichen: hebt die Wirkung vorangehender Vorzeichen auf,
    • Kreuz (#): Anhebung der Tonhöhe um einen Halbton,
    • Doppelkreuz (notiert als kleines Kreuz): Anhebung der Tonhöhe um einen Ganzton.

    Ein Vorzeichen kann an folgende Stellen plaziert werden:
    • unmittelbar vor eine Note. Die Tonhöhe der Note und aller im gleichen Takt folgenden Noten mit der selben notierten Tonhöhe wird geändert.
    • am Anfang des Notensystems, direkt nach dem Schlüssel. Damit wird die Tonart angegeben.

    Wenn ein Vorzeichen vor eine Note gesetzt wird, wirkt es sich auf diese Note und alle im selben Takt folgenden Noten auf der gleichen Linie aus.
    Normalerweise werden Noten, die eine oder mehrere Oktaven höher oder tiefer liegen ebenfalls geändert. Diese Eigenschaft des Programms kann unter Einrichten>Globale Einstellungen ausgeschaltet werden.
     

     

    Modelle/Vorlagen

    (Vorlagen für ein neues Dokument)

    Einführung

    Wenn Sie "Datei>Neu" wählen, können Sie unter einer Liste von vordefinierten Vorlagen die Art des Musik-Dokuments auswählen, das Sie erstellen wollen.
    Diese Vorlagenliste ist nach Familie oder Thema sortiert, um Ihnen die Suche zu erleichtern.

    Nach dem Vorlagennamen erscheinen kleine Icons. Das bedeuten sie :

    Vorlagen sind in Wirklichkeit normale Harmony-Melody Dateien (.MUS Endung), die in einem speziellen Ordner namens Models gespeichert werden, der sich in einem Unterordner der Anwendung befindet.

    Benutzerdefinierte Vorlagen erstellen :

    Es ist einfach, benutzerdefinierte Vorlagen für Harmony-Melody zu erstellen. Diese Vorlagen erscheinen in der Liste, die mit "Datei>Neu" angewählt wird :

    Einige Hinweise :

    Damit man Ihre Vorlagen einfacher benutzen kann, versuchen Sie diese einfachen Regeln zu beachten :

    Und vergessen Sie nicht, dass andere Benutzer an Ihren Vorlagen interessiert sein könnten.Reden Sie darüber auf http://www.myriad-online.com/cgi-bin/bbs/YaBB.pl oder senden Sie sie zu tunes@myriad-online.com wenn Sie möchten, dass sie in der nächsten Software Version enthalten sind.
    Vergessen Sie nicht, uns zu sagen, an welcher Position im Vorlagen-Baum Ihre Vorlage einsortiert werden soll.

    Seitenmodus


    Anzeige der Partitur

    Harmony Assistant lässt Ihnen die Wahl zwischen zwei Anzeigemodi für Ihre Partitur: Scrollmodus und Seitenmodus .

    Im Scrollmodus werden die Notensysteme untereinander angezeigt und die Takte in einem unendlichen Bereich von links nach rechts. Das rechte Ende der Seite (wo beim Druck zur nächsten Zeile gesprungen werden muss) wird als vertikale, farbige Linie angezeigt.
    Dieser Anzeigemodus wird seit der ersten Version des Programms verwendet und ist immer noch verfügbar.

    Im Seitenmodus wird die Partitur genauso angezeigt, wie sie auch gedruckt wird, von der ersten bis zur letzten Seite als Papierblätter, die sich nebeneinander auf einem virtuellen Schreibtisch befind

    Sie können die Partitur in jedem dieser Modi in gleicher Weise bearbeiten.
    Der Wechsel von einem Modus zum anderen wird über "Partitur>Seitenmodus" durchgeführt.

    Der Anzeigemodus und der aktuelle Zoom werden in der Dokumentendatei gespeichert. Wenn Sie also eine Datei laden, starten Sie mit den zuletzt verwendeten Anzeigeoptionen.
    Wenn ein neues Dokument von einer Vorlage erstellt wird, wird der Seitenmodus standardmäßig aktiviert.
    Sie können einstellen, ob der Scroll- oder Seitenmodus aktiviert werden soll, wenn Sie ein Dokument laden oder erstellen. Siehe "Einrichten>Globale Einstellungen", Option "Öffnen".

    Anmerkung : Da das Dokument im Seitenmodus genauso angezeigt wird, wie es gedruckt wird, können Sie nur die Notensysteme bearbeiten, die als "druckbar" markiert sind, die anderen werden auf der Seite nicht angezeigt.
    Wenn Sie Takte ausblenden, können ebenfalls nur die zu druckenden Takte im Seitenmodus bearbeitet werden.

    Seitengröße

    Standardmäßig entspricht die Seitengröße im Seitenmodus der bedruckbaren Seitenfläche (abhängig vom gewählten Drucker). In einigen Fällen kann es trotzdem interessant sein, mit einer anderen Seitengröße zu arbeiten.
    Besonders wenn Sie Ihre Musikstücke im Web mit Hilfe des Myriad Music Plug-in veröffentlichen möchten.

    Wenn Sie sich zum Beispiel mit Chormitgliedern auf dieselbe gedruckte Partitur beziehen wollen, müssen Sie in der Lage sein "vierter Takt auf der dritten Seite" zu sagen, und jeder muss verstehen auf welche Stelle Sie sich beziehen.
    Wenn aber ein Mitglied seine Partitur im Querformat anstatt im Hochformat gedruckt hat, oder wenn der Druckbereich auf seinem Drucker kleiner ist als auf Ihrem, kann das Seitenlayout anders sein.

    Die Menüoption "Partitur>Papiergröße einstellen" erlaubt es Ihnen einen bestimmten Seitenbereich anstelle der aktuellen Druckereinstellung zu verwenden (durch die Auswahl von "Stattdessen verwenden")
    Nun können Sie auswählen, dass eine Skalierung der Seite durchgeführt wird, so dass der komplette Seitenbereich genutzt wird, wenn jemand anderes Ihre Partitur druckt (Während des Druckens dem Papier anpassen)
    Wenn der Druckbereich sehr unterschiedlich vom Original ist (z.B. Hochformat anstelle von Querformat) können starke Verzerrungen auftreten.
    Um diese zu vermeiden wählen Sie "Seitenverhältnisse beibehalten".

    Sie können auswählen, wie die Seiten auf dem virtuellen Schreibtisch angezeigt werden:

    • Die Seiten können nebeneinander als Gruppe von zwei Seiten plaziert werden, wie in einem Buch. Diese Anzeige zeigt die Art, wie der Musiker die Seiten beim Spielen der Partitur liest.
    • Es kann Platz für ein Deckblatt gelassen werden. Dann wird die erste Seite der Partitur einzeln angezeigt..

    Bildschirm DPI

    Standardmäßig wird angenommen, dass die Bildschirmauflösung 72 DPI (dots per inch) beträgt, was 28 dots per Zentimeter entspricht.
    Im Seitenmodus und einer Skalierung von 100% sollten Sie die Seite am Bildschirm in der echten Größe sehen. (legen Sie ein echtes Blatt Papier auf den Bildschirm um sicherzugehen).

    Sehr oft ist die Bildschirmauflösung größer als 72 DPI, dann ist die angezeigte Größe des Papiers kleiner als das echte Blatt Papier.
    Sie können diese Einstellung in der Software vornehmen um die richtige Größe auf dem Bildschirm zu erhalten, dazu wählen Sie "Partitur>Papiergröße einstellen", dann "Bildschirmauflösung einstellen".
    Legen Sie ein Lineal an den Bildschirm und bewegen Sie den Schieber, bis die angezeigte Größe der Linealgröße entspricht.
    Von nun an wird die Anzeige im Seitenmodus eine korrekte Wiedergabe dessen sein, was gedruckt wird.
    Diese Einstellung betrifft alle Dokumente.

    Anzeige der Kontrollmarken

    Wenn die Anzeige der Kontrollmarken eingeschaltet ist ("Partitur>Kontrollmarken anzeigen"), wird eine Reihe von Kontrollmarken die folgende Werte am Bildschirm anzeigen: Notensystemhöhen, Plazierung von Notensystemelementen im Notensystembereich, Taktbreiten, Taktränder, Plazierung von Kopf- und Fußzeilen, etc. Diese Kontrollmarken werden nicht gedruckt.

    Sie können diese Kontrollmarken anklicken und ziehen, um dessen Werte zu verändern. Wenn Sie eine Kontrollmarke bewegen, wird das Seitenlayout in Echtzeit neu berechnet.

    Seien Sie also nicht überrascht, wenn sich z.B. ein Notensystem nach oben bewegt, wenn Sie dessen Höhe ändern: es liegt an den Seiteneinstellungen, die Sie getätigt haben.

    Verknüpfungen

    Im Seitenmodus befindet sich in der unteren linken Ecke Ihres Dokumentenfenster eine Reihe von Icons, die Ihnen den Zugriff auf die häufigsten Seiteneinstellungsbefehle bieten. Die aktuelle Seitenzahl wird auch angezeigt. Klicken Sie auf diese Nummer, um Sie zu ändern und so eine andere Seite Ihres Dokuments anzuzeigen.

    Palette

    Eine spezielle Palette für den Seitenmodus (siehe "Fenster" Menü) zeigt ein Schema Ihres Dokuments. Der angezeigte Bereich wird dargestellt und Sie können ihn frei bewegen.

    Der Gravurmodus


    Symbolabstandsmodi

    Harmony Assistant bietet zwei verschiedene Modi für den Abstand zwischen Noten: der arithmetische und der Gravurmodus.
    Diese Abstandsmodi sind unabhängig vom Anzeigemodus des Dokuments (Scroll- oder Seitenmodus).

    Im arithmetischen Abstandsmodus werden Noten und Pausen durch einen Abstand getrennt, der proportional zu deren Dauer ist. Zum Beispiel ist der Abstand nach einer halben Note doppelt so groß wie nach einer Viertel.
    Dies ist der einzige Modus, der in Harmony vor September 2001 verfügbar war.

    Im Gravurmodus kann der Abstand zwischen den Symbolen frei eingestellt werden.
       
    Arithmetischer Modus
    Gravurmodus
    Engraver mode
    Arithmetic mode
    Als Beispiel ist hier eine halbe und eine Reihe von kürzeren Noten im arithmetischen Modus dargestellt.
    Wie man erkennen kann, ist nach der halben Note ein großer Freiraum, und die Sechzehntel sind stark zusammengedrückt.
    Hier ist derselbe Takt im Gravurmodus. Der Abstand ist nicht proportional zur Notendauer. Die Darstellung ist schöner und die Abstände besser ausgeglichen.

    Welchen Abstandsmodus Sie auch wählen, die Noten an derselben zeitlichen Position werden unter den Notensystemen gleich ausgerichtet.
    Die Taktgrößen werden für alle Notensysteme entsprechend der kürzesten Note des Taktes berechnet.

    Es kann einen Unterschied zwischen der berechneten Skala im Scroll- und Seitenmodus geben: im Scrollmodus werden alle Notensysteme angezeigt, also werden alle Notensysteme zur Berechnung der Taktgrößen herangezogen. Gregorianische und Schlagzeug-Notensysteme werden vom Gravurmodus nicht beeinflusst.
    Im Seitenmodus werden nur die Notensysteme beachtet, die zum Druck ausgewählt wurden.
    Es wird empfohlen, die Seiten im Seitenmodus anzupassen.

    Den Abstandsmodus auswählen

    Die Auswahl zwischen dem arithmetischen und dem Gravurmodus kann im "Partitur" Menü getroffen werden. Im selben Menü können Sie die Parameter für den Gravurmodus einstellen.
    Sie können die Anzeigegrößen für die verschiedenen Notenlängen auswählen.
    Die Einheit ist eine relative Größe einer Notenlänge entsprechend zu den anderen. Sie entspricht ungefähr dem Abstand zwischen den Noten in Pixeln, bei einem Zoom von 100%.

    Anmerkung : Wenn der Gravurmodus eingeschaltet ist, wird ein <E> in der Titelleiste des Dokuments angezeigt.
     

    Den Gravur-Abstandmodus einstellen

    Sie können die Größe jeder Note in relativen Einheiten bestimmen:

    Wenn eine Note eingefügt wird kann die Software eine automatische optimale Taktbreite ermitteln und diese automatisch anwenden. Sie können die kleinst-mögliche Taktbreite und die größte definieren.
    Sie können ebenso die Taktbreite für leere Takte angeben.
    Wenn diese drei Werte identisch sind, werden alle Takte dieselbe Breite haben.

    Auf der linken Seite dieses Dialogfensters können vordefinierte Parametersätze ausgewählt werden. Sie können Ihre eigenen hinzufügen.

    Dokumente laden und erstellen

    Wenn eine Datei (MIDI, TAB, KAR, ABC,...) importiert wird, ein neues Dokument von einer Vorlage erstellt wird oder eine Datei geladen wird, die mit einer früheren Version der Software erstellt wurde, wird der Abstandsmodus eingestellt, den Sie unter "Globale Einstellungen", "Öffnen" definiert haben.

    Ausrichten


    Im Scrollmodus von Harmony Assistant und Melody Assistant, oder im Seitenmodus mit Anzeige der Kontrollmarken von Harmony Assistant, können die verschiedenen Elemente des Notenblattes ausgerichtet werden.
    Die Kontrollmarken zeigen die aktuellen Größen und Positionen an. Durch das Verschieben der Kontrollmarken ändern sie die Größen und Positionen.

    Hier ein Beispiel für die Anzeige:

    handles


    Ändern der Taktgröße

    Die kleinen roten, nach unten weisenden Pfeile in der Taktleiste über den Notensytemgruppen bestimmen die linke und rechte Grenze des Taktes. Noten, Pausen und anderen Objekte werden in dem Bereich zwischen diesen beiden Pfeilen dargestellt.

    Die nach unten weisenden blaue Pfeile bestimmen die Taktbreite.

    Wenn sie mehrere Takte markieren, können sie die Änderung für alle markierten Takte gleichzeitig durchführen.

    Im Hilfe-Menu finden sie zu diesem Thema auch einen Lehrfilm (Englisch): "Bar size change. Scale, left margin, right margin." 


    Ändern der vertikalen Positionen

    Die kleinen roten Pfeile an der Leiste, links vom Notenschlüssel, bestimmen die Lage der verschiedenen Elemente innerhalb der Notensystemgruppe: die Positionen von Taktzahlen, Notenzeilen und Liedtexten.

    In der Druckvorschau oder im Seitenmodus (nur Harmony Assistant) können Sie mit den blauen Pfeilen, links vom Notenschlüssel, die oberen und unteren Begrenzungen der Notensysteme verschieben:

    Unterbrochene Auswahl


    Die Auswahl Arten

    Wie wir gesehen haben werden über das "Bearbeiten" Menu Aktionen auf die Auswahl angewendet.

    Sie erzeugen die Auswahl indem sie das "Auswählen" Werkzeug in der "Bearbeitungswerkzeuge" Palette verwenden. Die Auswahl kann durchgehend (ein Gebiet) oder unterbrochen (Symbole) sein.
     
    Die durchgehende Auswahl ist definiert durch eine zeitliche Start und Endposition. Alle Symbole die dieses Gebiet einschließt werden bearbeitet wenn eine Kopieren/Austauschen/Löschen/Hinzufügen Operation, oder irgendeine andere Operation in Verbindung mit dieser Auswahl angewendet wird.

    Zum Beispiel, hier ist eine durchgehende Auswahl:


    Die ersten beiden Akkorde sind ausgewählt.

    Die unterbrochene Auswahl erlaubt es Symbole individuell auszuwählen, zum Beispiel zwei von vier Noten eines Akkordes, nur die Pausen in einem Takt, usw.
    Zum Beispiel, hier ist eine unterbrochene Auswahl:

    Nur jeweils zwei Noten der beiden Akkorde sind ausgewählt.

    Anmerkung : Die unterbrochene Auswahl ist verfügbar ab  Melody Assistant 6.5 und Harmony Assistant 8.5.


    Eine unterbrochene Auswahl erzeugen

    Um eine unterbrochene Auswahl zu definieren, wechseln sie in den "Auswahl" Modus ("Bearbeitungswerkzeuge" Palette) und klicken die Symbole (Noten oder Pausen) bei gedrückter Shift Taste oder mit der rechten Maustaste.
    Die Farbe des Symbols wechselt: es ist ausgewählt. Wenden sie dieselbe Operation auf ein anderes Symbol an erzeugen sie so ein Set von ausgewählten Symbolen.
    Beachten sie, daß die Farbe der ausgewählten Symbole im Menu "Einrichten -> Globale Einstellungen -> Anzeige" geändert werden kann.

    Ein Symbol wieder aus der Auswahl entfernen

    Wenn sie ein Symbol nochmals bei gedrückter Shift Taste oder mit der rechten Maus Taste anklicken, wird es deselektiert.
    Um alle Symbole zu deselektieren, klicken sie irgendwo in das Notensystem ohne die Shift Taste zu drücken.

    Mehrere Symbole mit einem Klick auswählen

    Um eine Gruppe von Symbolen auszuwählen, klicken sie irgendwo bei gedrückter Shift Taste und bewegen sie die Maus mit gedrückter Taste. Ein Rechteck wird gezeichnet und alle Symbole innerhalb werden ausgewählt. Die individuelle Auswahl betreffend wechselt dieses Rechteck die Symbole vom ausgewählten Zustand in den nicht ausgewählten.

    Aktionen anwenden

    Auf eine unterbrochene Auswahl können dieselben Aktionen angewendet werden, wie auf einen regulären Auswahlbereich.
    Zum Beispiel:
    "Bearbeiten>Kopieren" kopiert die ausgewählten Symbole in die Zwischenablage. Sie können sie dann an einem anderen Platz wieder einfügen, indem sie die gewünschte Stelle anklicken um den Einfügepunkt zu markieren. Dann benutzen sie "Bearbeiten>Einfügen"
    "Bearbeiten>Löschen" löscht die ausgewählten Symbole.
    "Bearbeiten>Erscheinungsbild>Allgemein" ändert das Aussehen der ausgewählten Symbole.
    "Bearbeiten>Schieben" ändert die Tonhöhe der ausgewählten Symbole.
    Wenn sie die Größe des Notenhalses eines ausgewählten Symbols ändern, während sie die Shift-Taste gedrückt halten, wird der Notenhals für alle ausgewählten Symbole entsprechend geändert.
    Wenn sie eine Pause bewegen, während sie die Shift-Taste gedrückt halten, werden alle ausgewählten Pausen bewegt.
    Und so weiter...

    Eine Gruppe bewegen

    Die unterbrochene Auswahl ermöglicht es eine Gruppe von Symbolen zu bewegen.
    Wenn irgendein Symbol aus der unterbrochenen Auswahl bewegt wird, bewegt sich die ganze Gruppe der ausgewählten Symbole.
    Bei vertikaler Bewegung ändern sie alle Tonhöhen.
    Bei horizontaler Bewegung verschieben sie diese Noten an eine andere Zeitposition im Notensystem. Diese Bewegung kann im selben Notensystem stattfinden oder in einem anderen Notensystem.
    Die Note, die sie für die Bewegung gewählt haben, ist die "Master Note".
    Wenn die Master Note mit einer gleichen Notein der Partitur zusammentrifft, erscheint das "+" Symbol. Das bedeutet, daß die Gruppe zu den bestehenden Noten hinzugefügt wird um wenn möglich Akkorde zu bilden.
    Wenn nicht wird die Gruppe an der gewählten Position eingefügt und die existierenden Noten werden verschoben.
    Im Gegensatz zu Kopieren/Einfügen, das die Tonhöhen beibehält, wird beim Bewegen einer Gruppe die grafische Darstellung der Symbole auf dem Bildschirm beibehalten.
    Wenn sie mehrere Noten einer regulären (durchgehenden) Auswahl haben und dann bei gedrückter Shift-Taste klicken, ändern sie die reguläre Auswahl in eine unterbrochene Auswahl um, und sie können die Noten bewegen, einfügen oder hinzufügen wie oben erklärt.

    Spezielles Einfügen

    Wenn eine Gruppe von Symbolen in die Zwischenablage kopiert wurde und dann an einem bestimmten Punkt der Einfügebefehl erteilt wird, so werden die Symbole dort eingesetzt. Das ist die normale Vorgehensweise.
    Wenn aber vor dem Einfügen auch nur ein Symbol durch eine unterbrochene Auswahl ausgewählt wurde wird der Inhalt der Zwischenablage an der entsprechenden Zeitposition zu den bereits existierenden Symbolen hinzugefügt. In diesem Fall werden die orginalen Tonhöhen anstelle der grafischen Darstellung beibehalten.

    Besondere Anmerkung

    Eine unterbrochene Auswahl kann sowohl auf Standard oder Schlagzeug Notensysteme, als auch auf Gitarren Tabulatur Systeme angewendet werden.

    Views

    Introduction

    A view is a different way of displaying a same document. This display can be stored in the document itself, and saved with it.
    The user can switch quickly from one view to another, add or delete views. There is no limit for the number of views that can be related to a document.

    For instance, by using views, an orchestra score can be easily created. This score file contains a general view, displaying all the performers' staves, then one view for each kind of instrument.
    Of course, this can be printed.

    Note : Views related to a document need page mode: they are therefore available only in Harmony Assistant.
    If, with Melody Assistant, you load a score that contains views, only the general view will be available. A message will warn the user about it.

    When defining a view, you choose the settings that are specific to this view, and those that will be inherited directly from the general view.

    If a setting is specific to a view, changing it in the general view (or in any other view) won't affect this view.
    If a setting is not specific to a view, changing it in the general view will affect this view, and vice versa.

    The name of the current view is displayed in the window title, after the file name. When a view-specific setting is edited, the name of the view is displayed in the edit box title. If no view name is displayed, then it means you are currently working on the general view, and that all the changes will affect both the general view and all the views that inherit this setting)

    Settings

    Music symbols as notes, dynamics, clef changes, keys, time signatures, etc, are common to all views. For instance, if you change a note pitch, it will affect all views.

    A view is primarily defined by its name, the staves it contains, and by its  properties.

    Staves: Each staff in the document can be displayed or not in a view. It is the basis of the notion of view. A view can contain as many staves as you wish. A same staff can only be displayed once in each view.

    Tempo display: Tempo marks in the score will be displayed on the first staff of this view

    Global dynamic display: Global dynamics (that apply to all staves in a score) will be displayed on the first staff of this view.

    Global text display: Text objects related to staves will be displayed on the first staff of this view.

    Title, Composer, Remarks: A view can set its own header ("File > Title, Composer, Remarks" menu option). This is especially useful if the printing options ask for displaying this information at the beginning of the document.

    Page settings: In page mode, the exact preview of what will be printed is displayed on screen. A view can define its own page settings ("File > Printing options" menu item). For instance, the printing scale, group captions, margins, page header and footer, etc, can vary from one view to another

    Engraver mode: Each view can define its own engraver mode settings ("Score > Engraver mode setup" menu item). Note spacing  rules can then be different from one view to another.

    Score appearance settings: Each view can define its own score general appearance ("Score >Display setup" menu item): line thickness, accidental spacing, tie appearance, etc.

    Fine positions: Each view can define its own fine positions: staff spacing, group name position, etc.

    Staff appearance settings: Each view can define its own staff appearance settings ("Staff > Staff display mode" menu item): symbol size, default colors, etc. Of course, it only apply to staves that are displayed in this view

    Transposed score: Each view can define whether the score is displayed transposed or not ("Options > Display transposed score" menu item).

    Group symbols: Each view can define its own appearance and position for bracket and braces that represent staff groups.


    "Views" menu

    The view menu enable to edit (thus, create) views, to switch between views or to select directly a view to work on it.

    Creating and editing views

    To create and edit view, please use the "Views > Edit" menu item. The window that opens is split into three parts: the document staff list, the document view list, and the view staff list.

    Document staff list

    Staff names are displayed in the order of their presence in the document. Because a same staff can only be included once in each view, staves are displayed in grey when already present in the view.

    Select a staff and click the "Add to view" button to add this staff to the current view, or double-click the staff to add. You can select several staves through Shift+Click to add several staves in a row

    The Create view from staves button will wipe out the view list then create one view for each staff.
    The Create view from groups button will wipe out the view list then create one view for each staff group.

    Document view list

    When a view is added to the document, it appears here. The view order can be changed: click a view name and drag it in the list to change its position.

    Several buttons enable to apply actions to the view list: create a new view, change the view settings, duplicate the selected view, delete the selected view, delete all views, change the printing options of the selected view.

    To copy the settings or the printing options to all view, right-click a view and select the action to be applied in the contextual menu.

    You can select several views through Shift+Click then apply actions to all the view by right-clicking an item in the list.

    View staff list

    It's the list of staves in the selected view. A button enables to delete the selected staff from the view. This doesn't delete this staff from the document.

    Text objects in views

    By default, text objects related to staves are displayed in all view that contain this staff.

    If the staff that contain the text object is not present in the view, and the view define that global text objects are also displayed, then the text is displayed on the next visible staff of this view

    When editing a text object, a pop-up menu enable to relate this text to a given view, or all the views except the general view.


    Free objects in views

    When editing a freeobject, a pop-up menu enable to relate object to a given view, or all the views except the general view.

    Music performance

    In the "Play tools" palette, you can select whether you wish to play the view content only, or all the staves.

    Printing

    When printing a score, the current view will be printed.
    If you wish to print all the views, select "File > Print > All views".
    Please note that the view order (thus the printing order) can be changed from the view creation and editing window

    Tips

    To switch quickly between view, a palette is available in "Scripts > Notation > Select View"



    Targets


    Introduction

    Targets are special positions in your document. The accuracy of a target is the bar. There can therefore only be one target per bar.
    You choose in which bar you want the targer to be inserted, and you can then move quickly to this target, or play the piece from this point.

    Targets are saved along with the document.

    Target management

    To open the target management meny, click the target icon located at the bottom left corner of your document (in the placard). This menu is avaialble both in page mode and in scroll mode.

    First, you will find here the list of targets already defined in the current document, followed by the bar in which each target is located. Select one of these elements to move to the matching target.

    To create a target, click in the ruler to select a bar, then "Create a target at bar..." to create a target at this bar. You are then asked for the target name
    In the ruler, a target icon appears.

    In the target meny, you can ask for playing the piece from the target, rename it or delete it. These operations always apply to the current target, so move first to the target you wish.

    Note: To create or delete qyickly a target in a bar, right-click the ruler and select "Target" in the pop-up menu..



    Captions

    A target can also be displayed in the document itself, on its first staff.
    Once one or several targets have been created, select "Setup captions" in the target menu. You will define the appearance and the way target captions are generated..

    Targets are created as free text objects related to the first staff. This free text uses target-specific wildcard patterns. We'll see later that you can define manually targets by using these patterns.

    In the target caption setup box, select first whether you want to create targets automatically or not.
    Si la création est automatique, toute modification d'un repère entrainera une mise à jour des libellés des repères. Par exemple, si vous ajoutez ou effacez un repère, le libellé de repère correspondant sera mis à jour.
    Si vous n'êtes pas en création automatique, il vous faudra demander à nouveau "Configurer les libellés".

    Un libellé de repère peut s'afficher de différentes manières :

    - Par le nom du repère
    - Par le rang du repère sous forme A,B,C...
    - Par le rang du repère sous forme 1,2,3...

    Ce libellé peut être encadré.

    Le décalage horizontal et vertical par défaut peut également être spécifié pour définir une position particulière dans la mesure. Ceci s'applique à tous les repères lors de la création de leur libellés, mais comme il s'agit de textes libres, vous pouvez déplacer un libellé de repère donné, changer ses attributs graphiques ou compléter son libellé de la même manière que vous éditez un texte libre.

    Lors de la génération des libellés des repères, si un libellé existe déjà dans la mesure du repère, ses attributs sont préservés (position, police, etc). Choisissez "Regénérer les libellés" ou "Effacer les libellés" pour demander une création à partir des valeurs d'origine.

    Vous pouvez demander à ce qu'aucun libellé ne soit associé à un repère, par exemple si le repère est un simple marqueur de position que vous ne voulez pas voir affiché sur le document imprimé. Allez au repère désiré via le menu des repères et désactivez "Afficher le libellé" dans ce même menu. Si vous avez demandé un affichage des libellés des repères selon leur rang, ce repère sera omis de la numérotation.
    Par exemple, si vous avez trois repères dans le document, le second sans affichage de libellé, le premier sera affiché comme "A" le troisième comme "B".

    Une autre possibilité est de créer manuellement un libellé de repère. Ajoutez un texte libre dans une mesure où se trouve un repère et entrez les séquences suivantes associés au texte que vous désirez :

    $!N pour afficher le nom du repère à cette mesure
    $!A pour afficher le rang du repère sous forme A,B,C...
    $!# pour afficher le rang du repère sous forme 1,2,3...








    Haltebogen, Bindebogen und Balken


    Bei der Musik Notation gibt es drei Arten von Symbolen, die benutzt werden, um Noten zu verbinden : Haltebogen, Bindebogen und Balken.

    Hier werden wir lernen, was sie bedeuten, wie man sie schreibt und wie sie gespielt werden.

    Haltebogen


    Ein Haltebogen ist immer zwischen zwei aufeinanderfolgenden Noten derselben Tonhöhe angesiedelt. Er ist gleichbedeutend mit einer einzelnen Note, deren Länge die Summe der beiden Noten beträgt.

    Um einen Haltebogen zu erzeugen können sie entweder:

    Bitte schauen sie sich hierzu das Video Tutorial "How to tie notes" an. ("Fenster>Anleitungen" Menu im Programm).


    Bindebogen


    Ein Bindebogen befindet sich zwischen zwei Noten verschiedener Tonhöhe.
    Wenn er gespielt wird verhält er sich wie ein Glisando: die Tonhöhe verändert sich sanft oder in Halbtonschritten von der ersten Tonhöhe zur Zweiten.
    Das Bindebogen-Werkzeug befindet sich in der "Verschiedenes" Werkzeug-Palette.

    Bitte schauen sie sich hierzu auch folgende Video-Tutorials an: "Adding and deleting slur", "Relate a double slur to a note" und "Playing slurs". ("Fenster>Anleitungen" Menu im Programm).

    Wenn der Bindebogen unter eine ganze Gruppe von Noten gesetzt wird kann man ihn dazu benutzen eine spezielle "Phrasierung" zu kennzeichnen, das heißt er bedeutet, daß die Noten dieser Gruppe als einzelner "Satz" zu spielen sind (in einem Zug bei einem Blasinstrument).

    Ein Bindebogen kann auch zwischen zwei Noten verschiedener Notensysteme eingesetzt werden.

    Balken (Verbindung)


    Der Balken oder Verbindung verbindet zwei oder mehr Noten mit dem Zweck eine Rhythmische oder melodische Ordnung zu erzeugen. Es gibt in der Software mehrere Arten Balken zu definieren.


    Bitte schauen sie sich hierzu auch folgendes Video-Tutorial an: "Hitching notes. Automatic and manual hitching. Time signature setup." ("Fenster>Anleitungen" Menu im Programm).

    Tabulaturen

    Einleitung


    In der klassischen Notation für Musiknoten auf einem Notensystem muss der Musiker eine Verbindung mit der geschriebenen Note und der Art, wie er diese Note auf seinem Instrument spielt, herstellen.

    In einer Tabulatur werden die Noten in einer einfacheren Weise geschrieben, die direkt zeigt, wie die Note auf dem Instrument gespielt werden muss. Dies erleichert die Arbeit des Musikers.

    Zwei Arten von Tabulaturen können in Harmony-Melody benutzt werden : Tabulaturen für Saiteninstrumente (Gitarre, Bass, Banjo...) und Tabulaturen für Harmonika (diatonisch und chromatisch).  

    Anmerkung : Harmony-Melody kann automatisch Tabulaturen für eine Vielzahl von Instrumenten berechn : Gitarre, Bass, Laute, Harmonika... Sie können sogar Ihre eigenen Instrumente definieren, sie als unabhängige Dateien speichern und sie dann mit anderen Nutzern teilen.


    Um Harmony-Melody eine Tabulatur berechnen und anzeigen zu lassen, wählen Sie "Notensystem>Tabulatur" Menü, dann das Notensystem und das Instrument. Die Tabulatur wird berechnet und angezeigt, entsprechend dem vorhandenen Standard Notensystem. Jede Änderung auf dem Standard Notensystem wird in einer Änderung in der verbundenen Tabulatur resultieren.

    Tabulaturen

    Saiteninstrumente :

    Guitar, Bass,Banjo...

    Einleitung


    Wenn eine straffe Saite vibriert, ist der ausgesandte Klang proportional zu der Länge der Saite.
    Einige Instrumente basieren auf diesem Prinzip, z.B. Harfe oder Klavier. Auf jeden Fall führt die große Anzahl von Saiten, die gebraucht wird um eine ausreichende Anzahl von Tönen zu spielen, zu einem voluminösen Instrument.

    Um dies zu vermeiden, ist es nötig, mit einer Saite mehrere Klänge erzeugen zu können, was möglich ist, indem man die Saite verkürzt, bevor man einen Klang erzeugt. Das ist das Prinzip, das bei der Geige verwendet wird : der Musiker setzt seine Finger dorthin, wo es nötig ist, um die korrekte Note zu erzeugen. Dazu braucht man jedoch eine große Fingergenauigkeit.

    Eine andere Art von Instrumenten, namens Saiteninstrumente mit Bünden, benutzen ein geschicktes System um die Saite einfacher für den Musiker zu verkürzen.
    Die Saiten sind auf einem Hals festgemacht. Jede Saite produziert eine vorgegebene Tonhöhe (Frequenz), wenn Sie gezupft oder gerieben wird. Uf dem Hals befinden sich Zellen, die durch metallische Balken voneinander getrennt sind, sie nennt man Bünden.

    Wenn der Finger eine Saite in eine Zelle presst, wird die Saite auf ein Bund gedrückt und dann gekürzt : die erzeugt Note ist dann höher.
    Die Bünden sind so konstruiert, dass jede Zelle einem Halbton entspricht. Das ist alles.

    Anzeige

    Die Anzeige wird durch eine Tabulatur gemacht. Jede horizontale Linie einer Tabulatur entspricht einer Saite, die Saite mit der höheren Tonhöhe ist oben.
    Jede gespielte Note wird als eine Nummer geschrieben, die die Zellnummer angibt. Eine leere Saite wird als 0 geschrieben, die erste Zelle 1 und so weiter.

    Der Musiker liest die Tabulatur von links nach rechts, jede Note, die auf der entsprechenden Saite und Zelle notiert ist. Wennn zwei Noten in derselben Spalte angezeigt werden, werden sie zurselben Zeit gespielt.

    Es gibt oft mehrere Stellen auf dem Hals, die dieselbe Note erzeugen. Die Hand- und Fingerbewegung muss dann optimiert werden, um zu vermeiden, dass man erst dorthin auf dem Hals geht und dann wieder zurück. Die Software errechnet den einfachsten Pfad, um die gegebenen Noten zu spielen.

    Eine Tabulatur erstellen

    In Harmony-Melody gibt es mehrere Möglichkeiten, um ein Notensystem mit einer Tabulatur anzuzeigen :

  • Standard Notensysteme haben keine verbundenen Tabulaturen. Um einem Standard Notensystem eine Tabulatur hinzuzufügen, wählen Sie Tabulatur bearbeiten im Notensystem Kontext Menü oder klicken Sie auf das kleine "Tab" Icon am Notensystem Rand, und wählen Sie die Art der Tabulatur, die Sie möchten.
  • Standard Notensysteme mit verbundener Tabulatur zeigen Noten in der klassischen Art an und zeigen die verbundene Tabulatur. Wenn Sie eine Note einfügen, wird die Tabulatur neu berechnet. Um dies zu vermeiden, wählen Sie "Vorrangig Tabulatur" im Notensystem Kontext Menü. Das Notensystem wird dann ein "Tabulatur" Notensystem mit einem sichtbaren klassischen Notensystem.
  • Tabulatur Notensysteme mit verbundenem Standard Notensystem Die Notensystem Erscheinung ist dieselbe wie oben. Sie können jedoch keine Noten in das klassische Notensystem einfügen, sondern nur in die Tabulatur. Sie können zurück zu einem Standard Notensystem mit verbundener Tabulatur schalten, indem Sie die Option "Vorrangig Tabulatur" im Notensystem Kontext Menü abwählen. Die Tabulatur wird dann neu berechnet.
  • Tabulatur Notensysteme zeigen nur die Tabulatur an. Sie können dann die klassische Notensystem Anzeige aktivieren, indem Sie den Notensystem Anzeigemodus verändern (Notensystem Kontext Menü); Sie erhalten dann ein Tabulatur Notensystem mit einem verbundenen Standard Notensystem. Sie können auch den Notensystem Typ ändern, um ein Standard Notensystem mit einer verbundenen Tabulatur zu erhalten.

  • Zusammenfassung :
  • Eine Tabulatur kann mit einem Standard (klassischem) Notensystem verbunden werden, es zeigt dann die Noten im Tabulatur Format entsprechend den vorhandenen Noten im Standard Notensystem.
  • Um eine Tabulatur mit einem bestehenden Notensystem zu verbinden, wählen Sie "Notensystem>Tabulatur" und dann das Ziel Notensystem.
    Sie können Noten entweder in das Standard Notensystem oder in die Tabulatur einfügen, aber der Fingersatz wird automatisch neu berechnet.
    Wenn Sie einen vorhandenen Fingersatz in einer Tabulatur anzeigen wollen, müssen Sie einen Tabulatur Notensystem verwenden oder das Notensystem in den "Vorrangig Tabulatur" Modus schalten (Notensystem Kontext Menü).

    In einem Tabulatur Notensystem, oder in einem Notensystem im "Vorrangig Tabulatur" Modus, können Noten nur in die Tabulatur eingefügt werden. Der Fingersatz wird nicht neu berechnet und bleibt so, wie Sie ihn wählen. Um ein Tabulatur Notensystem zu erstellen, wählen Sie "Notensystem>Notensystem hinzufügen" und ändern Sie seinen Typ zu "Tabulatur", indem Sie "Notensystem>Notensystem auswählen" wählen.

    Noten einfügen


    Um Noten in eine Tabulatur einzufügen, sind mehrere Methoden möglich :

    Instrument auswählen

    Eine Liste von über 50 vordefinierten Instrumenten ist in Harmony-Melody verfügbar.
    Sie können auch Ihre eigenen definieren : klicken Sie auf "Andere" und wählen Sie für jede Saite :

  • Noten Tonhöhe für leere Saiten
  • Anzahl von Zellen für diese Saite
  • Erste brauchbare Zelle für diese Saite : auf einigen Instrumenten wie Banjo, ist eine Saite kürzer als die anderen.
  • Tabulatur Berechnung


    Die Tabulatur Berechnung, d.h. das automatische Anpassen zwischen der gespielten Note und dem Paar Saite-Zelle kann weit konfiguriert werden.

    Für jede Note wird der Zusammenhang analysiert und alle möglichen Fingersätze für diese Note werden ausgewertet. Für jede von ihnen wird ein Schwierigkeitsgrad berechnet. Je höher der Wert, desto schlechter ist die Note zu spielen.
    Sie können Strafen (positive Werte) oder Bonusse (negative Werte) anwenden.

    Wenn eine Note nicht gespielt werden kann, wird sie als Fragezeichen dargestellt.
     

  • Sie können ein Kapodaster setzen : Es ist eine Art Klammer, die benutzt wird, um den Hals des Instruments zu verkürzen. Sie können die Zellnummer auswählen, auf der die Klammer sitzt.
  • Maximale Spanne : Es ist der Unterschied in Zellen zwischen den beiden äußeren Fingern der Hand. Wenn der zu spielende Unterschied auf dem Hals größer als dieser Wert wird, wird die Bundwechsel Strafe angewendet.
  • Bundwechsel Strafe : diese Strafe erlaubt es, die horizontalen Bewegungen auf dem Hals zu begrenzen. Je höher der Wert, desto weniger Bewegungen auf dem Hals.
  • Leere Saiten Strafe : Strafe, die angewendet wird, wenn die Saite "leer" gespielt wird. Im Gegensatz, wenn Sie leere Saiten bevorzugen, geben Sie eine negative Strafe (Bonus).
  • Saitenwechsel Strafe : begrenzt die vertikalen Bewegungen auf dem Hals. Die Software wird es bevorzugen, auf derselben Saite zu bleiben amstatt die Note auf einer anderen zu spielen. Es begünstigt Handbewegungen auf dem Hals. Ein negativer Wert macht das Gegenteil.
  • Berechnungstiefe : Die Noten werden durch Gruppen mit variabler Länge verarbeitet. Eine Gruppe von Noten endet, wenn eine Pause gefunden wird, weil Pausen den Musiker Zeit lassen, seine Hand auf dem Hals zu bewegen. Wenn dieser Wert groß ist, kann die Berechnungszeit länger sein.
  • Arpeggio mit der rechten Hand : Manchmal werden schnelle Notenwechsel durch ein Arpeggio mit der rechten Hand anstatt von einem Zellwechsel mit der linken Hand gemacht. In diesem Fall werden verbundene Noten mit einer kürzeren Dauer als eine Achtel als ein Akkord angesehen.
  • Barocke Tabulatur Notation


    Die Barocke Tabulatur Notation benutzt Buchstaben anstatt Zahlen. Eine leere Saite wird mit einem 'a' gekennzeichnet, die erste Zelle mit einem 'b', dann die Buchstaben r,d,e,f,g,h,i,k,l,m,n,o,p,q,s,t,u,v,w,x,y,z.
    Um Verwirrung zu vermeiden, wurden einige Buchstaben wie c und j weggelassen oder ersetzt.
    Die Barocke Notation zeigt nur die ersten sechs Saiten, obwohl ein Instrument wie die Barocke Laute bis zu 14 Saiten haben kann.
    Saiten über sechs werden durch ein / unterschieden, das vor den Zellbuchstaben geschrieben wird. Ein '/' für die 8. Saite, zwei '/' für die 9.,drei '/' für die 10., dann die Nummer '4' für die 11., '5' für die 12....
    Wenn Sie mit gedrückter Shift-Taste (oder Rechtsklick) unter die sechste Saite klicken, listet Harmony-Melody alle verfügbaren Auswahlmöglichkeiten im Pop-up Menü auf.

    Berg oder Appalachen Zimbel

    Die Bergzimbel ist ein Saiteninstrument mit Bünden, generell 3 Saiten und ca. 20 Zellen. Der Zwischenraum zwischen den Zellen folgt einer diatonischen Skala und ist deswegen unregelmäßig (kann entweder ein Halbton oder ein Ganzton sein).
    Um Ihre eigenen Zimbel Einstellungen zu tätigen, wählen Sie "Andere" im Tabulatur Auswahlfenster und wechseln Sie in den "Dulcimer" Modus (Pop-up Menü im unteren Teil des Fensters).

    Tabulaturen

    Harmonika

    Einleitung


    Eine Harmonika ist ein Blasinstrument, das Klänge durch Vibration kleiner Plättchen aussendet.
    Jedes Loch des Instruments kann benutzt werden, um 2 bis 4 verschiedene Noten zu erzeugen. Ein Mechanismus wählt ein verschiedenes Plättchen (d.h. eine andere Tonhöhe) abhängig davon, ob der Musiker in das Loch bläst oder daran zieht.

    Um ein bestimmtes Loch zu wählen, füllt der Musiker unerwünschte Löcher mit seiner Zunge. Er kann auch in mehere Löcher gleichzeitig blasen oder daran ziehen, um einen Akkord zu spielen.
    Wenn er in mehrere aufeinanderfolgende Löcher bläst oder daran zieht, kann der Musiker ein oder mehrere benachbarte Löcher schließen, um sie nicht zu spielen.
    All diese Techniken werden vom Programm genutzt, um Harmonika Tabulaturen zu berechnen.

    Einige fortgeschrittene Spieltechnicken erlauben es, eine Note höher zu spielen, als sie sein sollte : das ist das overbend.

    Einige Harmonikas haben 4 Plättchen für jedes Loch, und ein Schieber erlaubt es, die Plättchen auszuwählen.

    Harmonikas werden in zwei große Familien unterteilt : chromatisch und diatonisch.

    Chromatische Harmonikas können jeden Halbton in mehreren Oktaven spielen, während diatonische Harmonikas nur einen gegebenen Satz von Noten spielen können. Diatonische Harmonikas sind für eine bestimmte Tonart gestimmt, welche generell an die Spitze des Instruments geschrieben wird.

    Instrument auswählen


    Harmony-Melody schlägt eine Liste von fünf vordefinierten Harmonikas vor.
    Sie können auch eine angepaßte Harmonika definieren : klicken Sie auf "Andere" und geben Sie für jedes Loch die Tonhöhe ein.
    Eine Harmonika kann bis zu 20 Löcher in zwei Reihen haben.

    Some harmonicas (mostly chromatic) number in a special way the first holes.
    Instead of 1,2,3,4,5,6,7 etc.  1', 2', 3', 4', 1,2,3 is used. You can define the hole at which numbering restarts from 1.

    Tabulaturen berechnen


    Die Tabulatur Berechnung, d.h. das automatische Anpassen zwischen der gespielten Note und dem Paar Loch-Atmung kann konfiguriert werden.
     

    "Bend" erlauben : Die Tonhöhe vom höheren Plättchen (mit Zungen-Effekt) zum niedrigsten Plättchen variieren lassen.
    "Overbend" erlauben :  mit dem niedrigsten Plättchen die höchste Plättchen Note + einen Halbton spielen.
    Optimiert für das Atmen :  Es ist generell vorzuziehen, für das Atmen anstatt für den Lochwechsel zu optimieren : es ist einfacher, das Loch zu wechseln anstatt von blasen zu ziehen.

    Anzeigetyp

    Es gibt keinen richtigen Standard für die Anzeige von Harmonika Tabulaturen. Atmungsmarkierungen können in vielen verschiedenen Arten notiert werden. Harmony-Melody erlaubt es, zwischen den gebräuchlichsten zu wählen.
     

    Tabulaturen

    Akkordeon Tabulatur


    Einleitung

    Ein diatonisches Akkordeon besteht aus drei Teilen: ein Faltenbalg befindet sich im Zentrum des Akkordeons. Er erzeugt die Luftbewegung wenn das Instrument gedrückt (Balg zieht sich zusammen) oder auseinandergezogen (Balg dehnt sich aus) wird.

    Die rechte Hand des Spielers bewegt sich über eine Reihe von Knöpfen. Diese Knöpfe sind gemäß ihrer Position in Reihe und Spalte nummeriert. Jeder Knopf kann, wenn er gedrückt wird, zwei Noten generieren: eine wenn der Balg zusammengedrückt wird und die andere wenn der Balg gestreckt wird.

    Die linke Hand des Spielers kann eine andere Leiste von Knöpfen bedienen. Einige von ihnen spielen einen Akkord (mehrere Noten), einige andere nur eine einzelne Note genannt "Bass". Auch hier ändert wieder die Bewegung des Balgs die Höhe der gespielten Note(n).

    Jede Art eines Akkordeons kann eine andere Anzahl von Knöpfen haben und eine andere Stimmung (die gespielten Noten für jeden Knopf).

    Rechte Hand

    (spielt die Melodie) :

    Die Anzeige der Tabulaturen kann zwei Standards folgen: Spalten System oder Drücken/Ziehen System.
    Die Nummer, die auf der Tabulatur geschrieben wird, ist immer die Nummer der Knopfzeile, die benutzt werden soll. Die erste ist die oberste Reihe des Instruments.

     
    . Spalten System :
    Jede Tabulaturlinie enstpricht einer Knopfspalte.
    Wenn die Knopfnummer unterstrichen ist, bedeutet dies, dass der Knopf beim "ziehen" gespielt wird. Wenn nicht unterstrichen, bedeutet es, dass das Instrument gedrückt wird.
    . Drücken/Ziehen System :
    Das Instrument wird gezogen wenn die Knopfnummer in der oberen Linie in der Tabulatur geschrieben wird. Es wird gedrückt, wenn die Nummer in der unteren Linie geschrieben wird.

    Knopfspalten werden durch so viele Apostrophe wie Spaltennummern angezeigt:

        - kein Apostroph für die erste Spalte,
        - ein Apostroph für die zweite Spalte,
        - zwei Apostrophe  für die dritte Spalte (falls vorhanden).

    Linke Hand

    (Begleitung)

    Die Notation für diese Hand ist dieselbe, egal welches Notationssystem verwendet wird (drücken/ziehen oder nach Spalte)

    Es wird angezeigt als eine Liste von Akkorden oder Bassnoten. Akkorde werden grossgeschrieben und Bässe kleingeschrieben.

    Noten hinzufügen

    Um Noten zu einer Tabulatur hinzuzufügen, wählen Sie eine Notenlänge (über die Notenlänge-Palette oder die Tastaturkürzel) und stellen Sie sicher, dass der Bearbeitungsmodus auf Hinzufügen eingestellt ist.

    Wählen Sie eine Knopfreihe (Sie können die Tastaturkürzel 1-9, *, /... verwenden) oder klicken Sie mit gedrückter Shift-Taste in die Tabulatur, um ein Popup-Menü mit den möglichen Reihen erscheinen zu lassen.

    Bewegen Sie den Mauscursor über die Tabulatur.

    Wenn Sie im Spalten System sind, bestimmt die Plazierung des Cursors die Notenspalte. Sie können die Tastatur benutzen, um drücken oder ziehen festzulegen.
    Wenn Sie sich im Drücken/Ziehen System befinden, beschreibt die Cursorposition drücken oder ziehen. Sie können die Tastatur benutzen, um die Spaltennummer festzulegen.

    Standardmäßig ist keine Tastenverknüpfung gesetzt. Wählen Sie "Einstellen>Keyboard bearbeiten" um nützliche Kommandos mit Tasten Ihrer Tastatur zu verknüpfen.

    Sie können eine Note auif dieselbe Art löschen oder bewegen wie in einem normalen Notensystem.

    Einstellungen des Tabulatur-Berechnungsmodus

    Wenn Sie eine Akkordeon-Tabulatur manuell eingeben (Priorität hat die Tabulatur) sind Sie verantwortlich für die Überprüfung des Drücken/Ziehen Zusammenhalts zwischen rechter und linker Hand.

    Ein Instrument auswählen

    Harmony wird mit einigen vordefinierten Akkordeon-Arten ausgeliefert. Sie können sie aus einer Liste auswählen, aber Sie können auch ein komplett anderes Instrument oder eine andere Stimmung definieren, indem Sie auf "Andere" klicken.

    Für die linke Hand müssen Sie für jeden Knopf die Liste der Noten-Tonhöhen eingeben, welche gespielt werden wenn das Instrument zusammengedrückt oder auseinandergezogen wird.
    Die Akkord-Grundnote muss an erster Stelle eingegeben werden. Andere Noten werden nach dieser geschrieben, getrennt durch Kommata oder Schrägstriche.
    Die Oktavennummer ist wichtig und muss für jede Note in der folgenden Form angegeben werden: C3 oder A4
    Sie müssen ebenfalls die Bassnote oder den Akkordnamen angeben, der in der Akkordlinie angezeigt wird. Gewöhnlich ist es der reguläre Name des Akkords (grossgeschrieben) oder die Bassnote (kleingeschrieben).

    Für die rechte Hand müssen Sie für jeden Knopf die Noten-Tonhöhe eingeben, wenn das Instrument zusammengedrückt oder auseinandergezogen wird..
    Die Oktavennummer ist wichtig und muss für jede Note in der folgenden Form angegeben werden: C3 oder A4
    Der Name jeder Spalte wird im Tabulatur-Rand im "Spalten-Modus" angezeigt.

    Fragen/Antworten

     
    Frage : Wie lege ich das Fingering der rechten Hand fest?
    Benutzen Sie die "Zusatzzeichen 3" Palette oder doppelklicken Sie auf die Note, um sie zu bearbeiten.
     
    Frage : Wie erzwinge ich Bässe/Akkorde für die linke Hand?
    Bearbeiten Sie den Akkord-Anzeigemodus des Notensystems, und deaktivieren Sie die automatische Berechnung. Sie können dann auf die Akkordlinie klicken, um die Bass- und Akkordnamen zu ändern.
     
    Frage : Wie entferne ich die Bass/Akkord Anzeige für die linke Hand?
    Bearbeiten Sie den Akkord-Anzeigemodus des Notensystems und deaktivieren Sie die Akkord-Anzeige.
     
    Frage : Wie öffne ich das Akkordanzeigefenster für ein Notensystem?
    Zwei Möglichkeiten :

    Multi-Stimmen Notensysteme

    (Gemischte Notensysteme)


    Multi-Stimmen Notensysteme erlauben es, grafisch mehrere Notensysteme zu vermischen.

    Notensysteme (Stimmen), die in ein einzelnes Multi-Stimmen Notensystem eingebunden sind, werden nicht eines unter dem anderen angezeigt, sondern eines über dem anderen.
    Das Einfügen oder Löschen einer Note einer Stimme beeinflusst die Noten anderer Stimmen nicht.

    Diese Art der Anzeige ist besonders dann hilfreich, wenn z.B. ein Bass und eine Melodie in ein einziges Notensystem geschrieben werden sollen.

    Hier ist ein Beispiel für die Anzeige eines Multi-Stimmen Notensystems.Für ein besseres Verständnis, haben die Noten der ersten Stimme die Notenhälse nach oben gerichtet und sind blau, die Noten der zweiten Stimme sind rot und haben die Notenhälse nach unten gerichtet.

    Diese Beispiel zeigt ein Multi-Stimmen Notensystem, das aus zwei Stimmen besteht, aber Sie können so viele Stimmen definieren, wie Sie wollen.

    Um mehrere Notensystem mit unabhängigen Stimmen zu mischen, wählen Sie diese Notensysteme aus und benutzen Sie "Bearbeiten>Multi-Stimmen Notensystem>verschmelzen"

    Die umgekehrte Aktion kann mit "Bearbeiten>Multi-Stimmen Notensystem>teilen" durchgeführt werden und teilt ein Multi-Stimmen Notensystem in mehrere Notensysteme auf.

    Am Rand des Multi-Stimmen Notensystems können Sie ein neues Icon sehen :


    Es gibt Ihnen den Zugriff auf die Auswahl der aktiven Stimme im Multi-Stimmen Notensystem. Dieses Icon erscheint nur bei Multi-Stimmen Notensystemen.

    Wenn sie eine Note einfügen oder einen Befehl auf den ausgewählten Bereich anwenden, müssen Sie angeben, mit welcher Stimme Sie arbeiten.
    Die ausgewählte Stimme wird zur aktiven Stimme. Dessen Noten werden wie gewöhnlich dargestellt, während die Noten anderer Stimmen grau gezeichnet werden.
    In einem Multi-Stimmen Notensystem kann entweder eine Stimme aktiv werden oder alle Stimmen.

    Wenn alle Stimmen aktiv sind, werden Befehle im ausgewählten Bereich auf alle Stimmen angewendet, aber Noten werden nur in die erste Stimme eingefügt.

    Anmerkung : In einem Multi-Stimmen Notensystem wird der Hintergrund des Notensystems durch das erste Notensystem definiert.
    Der Name des Multi-Stimmen Notensystems entspricht dem Namen des Notensystems, das zur ersten Stimme gehört.


    Wenn Sie Notensysteme mit Tabulaturen vermischen wollen, müssen Sie für jedes zu vermischende Notensystem eine Tabulatur definieren. 

    Hinweis : Generell werden Stimmen in einem Multi-Stimmen Notensystem nach Ihrer Notenhalsrichtung unterschieden. Wenn Sie Noten einfügen, wählen Sie ihre Notenhalsrichtung passend zur entsprechenden Stimme in der "Werkzeuge zum Notenbild" Werkzeug Palette.

     

    Color notation



    Color notation of notes or intervals is a concept developed by guitare-et-couleurs.com. It consists in using colors to "make simple what appeared complex".

    Colors enables to learn or pratice guitar (or any other fretted string instrument) much easier and faster than in black and white.

    Using colors unveils a lot of information, and understanding notions that often remain vague for many guitarist becomes obvious.

    And when understanding is here, learning and improvement become easier and faster, like a train that only has to follow the track.

    You will find below a quick explanation of this concept. For more information, you can download "Les grands principes de guitare-et-couleurs" (in French only) from this page (or by clicking this link).

    This booklet shows that, thanks to an original creative and educational concept based on colors, you can learn then improve more easily and more durably the miscellaneous essential notions a guitarist needs to master, regardless of their style.

    If you haven't any background, you might not size up what such a concept can bring you. But if you already tried to learn guitar from scratch, or  wished to improve your knowledge, or tried to compose, improvise, or reproduce a tune by ear, you will undoubtedly perceive the interest.

    Doing better, faster and easier is eventually our common goal, isn't it?

    Depending of the kind of target you aim, two color codes can be used: the absolute or relative color code.

    The absolute color code

    Why "absolute"? Because each note matches one and only color:

    Thus, in any key signature, these colors will always be related to the same notes:

    le code de couleur "absolu"

    This code is especially useful for those who widh to learn notes on the guitar neck, or locate them instantly.

    Is it actually of use? Not necessarily, some will say, because tablatures let us avoid to match the guitar neck and the classic staff.

    Certainly. But there are however some benefits to know note names (or at least to know how to retrieve them easily), especially those of the three bass strings...

    For instance to know where to move a chord diagram (especially a barre) so that its root note match a given note. If you don't know that the G is in 3rd cell of the E string, you won't know that the F barre chord can be moved to this location. Or you will have to learn by heart all the possible chord positions!

    The relative color code

    This is the most used because its applications are numerous.

    It draws inspiration from the colors used in the "Dadi's ruler", an actual guitar-dedicated slide-rule, almost unobtainable nowadays, that enables (among other useful features) to find and view in colors all the  possible guitar scales or chords.

    In this color code, called "relative", colors don't match a specific note (C, D, E, etc) but its interval from the rootnote (third, fifth, etc.).

    For instance, a major third (two tones interval) will be colored in burgundy, a perfect fifth (3 tones and a half) in orange...

    If necessary, the "+" or "-" symbol will be added. For instance, "-" will be added to specify a minor third

    This relative color code will be preferentially used when displaying chords, scales, arpeggios, etc, because it oferr much more capabilities than the absolute colors.

    Why "relative"? Because the note that matches a given interval is not always the same: it is relative to the current key signature.

    For instance, in C major, the root note is C. The note located at a perfect fifth interval is G, displayed in orange. But if we change the key signature to E major, the perfect fifth, still orange, won't be G anymore but B.

    This relative nature is extremely useful, because it enables to keep the same code for any key signature. So if you know where the third, fifth or 7th are in a chord or a scale for a given key signature, you'll also know it when you change the key signature.

    It is the same spirit as the the Nashville notation, for instance.

    Here is the map of "relative colors":


    Here is a map, that also highlight the fact that some intervals can have "synonymous" colors.

    relative color intervals





    For instance the interval of augmented 2nd (2+) is 1 tone and a half, like the minor third (3-). And you can view, on the same comumn, its octave doubling (9+).

    Color chord diagrams


    Fingering on chord diagram can be displayed in black, absolute or relative color. This can be set up in the global setup, "Appearance" section.

    For instance, here is the C# major chord in relative colors:

    C# Maj Relatif

    You can spot immediately the root note (black), the thirds (burgundy) and the fifth (orange)

    This coloring can be useful, as well educationally as for creation.
    For instance, it's much more interesting to learn this chord while being aware of its intervals. Not only we understand immediately its "architecture" but moreover, we can modify it to create new chords from a single one..

    If you want to transform the above chord to a minor chord (C#m), you know that all the thirds have to be lowered by one semitone (Cf interval map above). So, all burgundy notes will be shifted toward the top of the neck and displayed with a "-" symbol:

    C#m relatif

    Conversely, if you wish to transform the original chord in C#sus4, you will add one semitone to the thirds, which boils down to replace them by fourths (blue):

    Csus4 relatif

    Here, the 4th on the D string would be too difficult to play so we remove it.

    Please note that colors are also present when editing chord diagrams ("Configuration > Edit chord diagrams" menu option)

    You will probably find numerous other applications to this chord coloring, either in absolute or relative colors.

    Gregorianische Notation

    Dieses Kapitel führt Sie in die Grundprinzipien der Gregorianischen Notation ein und beschreibt den Weg, wie man Partituren in Gregorianischer Notation mit Harmony-Melody schreibt.

    Hier ist ein Beispiel eines gregorianischen Notensystems erstellt mit Harmony-Melody :

    gregorian


    Einige gregorianische Musikstücke befinden sich im Demos Ordner ("Gregorian" Unterordner).

    Grundlage

    Die gregorianische Notation wurde hauptsächlich entwickelt, um die heiligen Hymnen vom Anfang des zweiten Jahrtausends auf Papier zu schreiben..

    Die benutzte Skala ist eine moderne Skala : C, D, E, F, G, A.

    Die Noten werden in ein Notensystem mit 4 Linien geschrieben. Jedes Notensystem entspricht einem einzelnen Sänger, also gibt es keine Akkorde in einem solchen Notensystem (ein normaler Mensch hat Schwierigkeiten, mehrere Noten zur selben Zeit zu singen !)

    Nur die Tonhöhe wird notiert, der Chorleiter (oder Sänger) kann die Länge frei entscheiden. In einigen Fällen können Markierungen kürzerer oder längerer Noten trotzdem notiert werden.

    Momente, in denen der Sänger Luft holen kann (Pausen), werden auch notiert.

    Weil wir hier über Gesang reden, wird Text fast immer mit dem Notensystem verbunden.

    Jedes Wort (oder Silbe) entspricht einer oder mehreren Noten (bis zu 4).

    Alle Noten, die zum selben Wort oder Silbe gesungen werden, werden gruppiert und diese Einheit heißt Neume.

    Neumes

    Neume ist der Grund der gregorianischen Notation.

    Ein neume ist definiert durch :

    Jede neume hat einen verschiedenen Namen. Noten in der neume werden mit einem Quadrat, einem Rhombus oder einer dicken Linie gezeichnet.

    Eine neume startet immer mit dem Beginn einer Silbe.

    Eine neume wird immer von links nach rechts gelesen (wie in moderner Notation), aber von unten nach oben, wenn die Noten in derselben Spalte geschrieben sind.

    Zum Beispiel :

    Hier sind drei Noten in moderner Notation. Die Tonhöhe nimmt von der ersten zur zweiten zu, von der zweiten zur dritten ebenfalls.


    Es ist die “Scandicus” neume, geschrieben in gregorianischer Notation :

    1 bis 4 Noten können in derselben neume geschrieben werden. Aufgrund dessen können bis zu drei Tonhöhenveränderungen (inflexions) in einer einzelnen neume gefunden werden.

    Es gibt also 1+2+4+8, d.h.15 verschiedene neumes. Jede hat ihren eigenen Namen .   

    Anzahl
    von Noten
    Inflexions Neume Name
    1 keine Punctum (sinple note) or Virga (note with stem)
    2 Up (U) Podatus (pes)
    2 Down (D) Clivis (flexa)
    3 UU Scandicus
    3 UD Torculus
    3 DU Porrectus
    3 DD Climacus
    4 UUU Virga praetripuncits
    4 UUD Scandus flexus
    4 UDU Torculus resipunus
    4 UDD Pes subtripunctis
    4 DUU Porrectus resupinus
    4 DUD Porrectus flexus
    4 DDU Climacus resupinus
    4 DDD Virga subtripunctis
    Aufgabe :
    Hier ist eine neume. Finden Sie Ihren Namen in der oberen Auflistung (Antwort am Ende dieser Seite)
    Anmerkung : Die neume Namen sind nur zur Information angegeben. Es ist nicht notwendig, diese Namen zu kennen, um mit Harmony-Melody zu arbeiten.

    Information zur Notenlänge

    Im Allgemeinen, haben die Noten die gleiche Länge, aber es ist möglich, Informationen darüber in der Partitur anzugeben.
    Eine längere Note wird mit einem Punkt (punctum mora) markiert, wie in moderner Notation.
    Eine kürzere Note (liquescens) wird durch ein kleineresn Quadrat angezeigt. Normalerweise ist diese Note am Ende einer neume platziert, und ändert dessen Namen.

    Vorzeichen

    Zwei Vorzeichen können in der gregorianischen Notation gefunden werden : b und das Auflösungszeichen. Vorzeichen werden in derselben Weise notiert wie in moderner Notation.

    Notenschlüssel

    Es gibt zwei Arten von Notenschlüsseln :

    C-Schlüssel:



    (Die C Note befindet sich auf der Linie, die mit einem Pfeil markiert ist)
    F-Schlüssel:


    (Die F Note befindet sich auf der Linie, die mit einem Pfeil markiert ist)

    Diese Schlüssel können auf jeder Linie der Partitur platziert werden, um anzuzeigen, welche Linie die Grundnote enthält.
    Vorzeichen (Vorzeichen direkt hinter dem Notenschlüssel) sind selten, aber möglich (manchmal ein b Symbol als Vorzeichen).

    Atmen

    Markierungen zum Atmen entsprechen den Pausen in moderner Notation. Sie werden als vertikaler Balken geschrieben.

    Custos

    Custos sind kleine Noten, die ans rechte Ende in das Notensystem geschrieben werden. Sie zeigen dem Sänger, welches die nächste Note sein wird. Melody-Harmony erstellt und zeigt custos automatisch an.

    Bearbeiten


    Generelle Punkte

    Alle regulären Operationen zum Bearbeiten können auf ein gregorianisches Notensystem angewendet werden (Ausschneiden, Einfügen, Transponieren, usw.). Sie können jedoch nur komplette neumes auschneiden und einfügen.

    Menü und Palette

    Im "Bearbeiten>Funktionen" Menü wurden zwei Befehle hinzugefügt. Der erste teilt eine neume in einzelne Noten, der zweite verbindet einzelne Noten zu einer einzigen neume..
    Eine gregorianische Werkzeug-Palette wurde im "Fenster" Menü hinzugefügt. Die Bedeutung dessen Elemente kann im Hilfe-Fenster nachgelesen werden.

    Gregorianisches Notensystem erstellen
    Erstellen Sie ein neues Dokument und wählen Sie das "Gregorianische Modell".
    Sie können auch ein neues Notensystem zu einem vorhandenen Dokument hinzufügen und dessen Typ zu "Gregorianisch" ändern.

    Notenschlüssel auswählen
    Wählen Sie das "Notenschlüssel ändern" Werkzeug und klicken Sie auf das gregorianische Notensystem. Wählen Sie dann den C- oder F-Schlüssel und die Grundlinie des Schlüssels.

    Eine Note hinzufügen
    Wählen Sie eine Notendauer in der gregorianischen Werkzeug-Palette (punktiertes punctum, punctum oder liquescens) und bewegen Sie sie über das Notensystem.
    Das Hilfe Fenster zeigt :

    Wenn die neume schon 4 Noten enthält, wird dies im Hilfe Fenster angezeigt. Wenn Sie trotzdem versuchen, eine neue Note zu einer 4-Noten-neume hinzuzufügen, wird eine Fehlermeldung angezeigt und die Note wird nicht hinzugefügt.

    Um eine Note am Anfang einer neume hinzuzufügen, klicken Sie vor die neume auf die richtige Linie.
    Um eine Note am Ende einer neume hinzuzufügen, klicken Sie hinter die neume auf die richtige Linie.
    Um eine Note in die Mitte einer neume hinzufügen, klicken Sie auf die richtige Position in der neume.

    Tip : Noten sind in einer neume manchmal grafisch dicht beieinander. Um sicherzustellen, dass Sie an die richtige Stelle klicken, erhöhen Sie Anzeige Skala Ihres Dokuments.

    Eine Pause hinzufügen

    Wählen Sie eine Pause in der Palette und bewegen Sie die Maus über das gregorianische Notensystem.Klicken Sie, um eine Pause einzufügen (Atmen). Klicken Sie mehrmals, um die Atemdauer zu erhöhen.

    Eine Note oder Pause löschen

    Wählen Sie das Löschen Werkzeug (Blitz) und klicken Sie auf die Note (Pause), um Sie zu löschen.Wenn Sie auf eine neume klicken, wird nur die angeklickte Note aus der neume gelöscht.
     

    IBeschränkungen



    Antwort zur Aufgabe :

    Es ist eine 3-Noten neume, die auf- und dann absteigt, also ist es ein Torculus.

    Unterbrechungszeichen

    Überblick


    Ein Musikstück wird gewöhnlicherweise vom ersten Takt an gespielt, und wird Takt für Takt bis zum Ende wiedergegeben.
    Einige Symbole ermöglichen es jedoch, diese lineare Wiedergabe zu verändern. Sie werden Unterbrechungen genannt.

    Unterbrechungstypen:

    Es gibt drei Typen von Unterbrechungen:
    - Taktstriche erlauben es, den Starttakt, den Endtakt oder eine Gruppe von Takten festzulegen, die mehrere Male wiederholt werden.
    Andere Taktstriche (fett, doppelt oder gestrichelt) haben keinen Einfluß auf die Art, wie das Stück gespielt wird.
    - Markierungen von Stücken, welche erlauben, wenn eine Reihe von Takten mehrere Male wiederholt wird, festzulegen, welche Takte beim ersten Mal gespielt werden, welche beim zweiten Mal etc.
    Diese Zeichen werden manchmal unpassenderweise "Enden" genannt.
    -Sprünge und bedingte Aktionen, um Sprünge durchzuführen oder die Musik bei bestimmten Bedingungen anzuhalten.

    Hinweis : Anders als die meisten anderen Musikprogramme werden Unterbrechungszeichen (Taktstriche, Markierungen von Stücken oder Sprünge und bedingte Aktionen) ausgeführt, wenn die Musik gespielt wird, sogar wenn die Symbole in komplexer Verbindung oder Verschachtelung stehen.

    In der nachfolgenden Tabelle sind alle Unterbrechungszeichen aufgelistet, die Sie in einer Partitur finden können. Klicken Sie auf ihren Namen, um eine ausführliche Beschreibung ihrer Funktionsweise zu erhalten.
    Name Symbol Typ
    Beschreibung
    Start des Musikstücks
    (am Taktanfang)
    Taktstrich
    Legt fest, dass dieser Takt der erste ist, der gespielt wird.
    Ende des Musikstücks
    (am Taktende)
    Taktstrich
    Legt fest, dass dieser Takt der letzte ist, der gespielt wird.
    Start der Wiederholung
    (am Taktanfang)
    Taktstrich
    Start einer Gruppe von Takten, die mehrmals gespielt werden.
    Ende der Wiederholung
    (am Taktende)
    Taktstrich
    Ende einer Gruppe von Takten, die mehrmals gespielt werden.
    Start eines Stücks
    (am Taktanfang)
    Markierung von Stücken
    Die nächsten Takte werden nur zu bestimmten Zeiten gespielt (unter der halben Klammer beziffert)
    Ende eines Stücks
    (am Taktende)
    Markierung von Stücken
    Ende eines vorherigen Stücks.
    Segno
    (am Taktanfang)
    Sprungziel
    "Sprung nach Segno" (D.S.) Ziel
    Coda
    (am Taktanfang)
    Sprungziel
    "Sprung nach Coda" (Da Coda) Ziel
    Fine
    Fine (am Taktende)
    Bedingte Aktion
    Stoppt beim letzten Mal.
    Da Coda
    Da
    oder  (am Taktende)
    Sprung/bedingte Aktion
    Springt nach coda  beim letzten Mal.
    Da Segno
    D.S.
    oder  (am Taktende)
    Sprung
    Sprung nach Segno 
    Da Capo
    D.C. (am Taktende)
    Sprung
    Springt an den Anfang des Musikstücks
    Da Segno al Fine
    D.S. al Fine
    (am Taktende)
    Sprung
    Springt nach Segno , und stoppt beim nächsten Fine Symbol.
    Da Capo al Fine
    D.C. al Fine
    (am Taktende)
    Sprung
    Springt an den Anfang des Stücks und stoppt beim nächsten Fine Symbol.
    Da Segno al Coda
    D.S. al 
    (am Taktende)
    Sprung
    Springt nach Segno , und spielt weiter bis ein Sprung nach Coda  (Da ) gefunden wird.
    Da Capo al Coda
    D.C. al 
    (am Taktende)
    Sprung
    Springt an den Anfang des Stücks und spielt weiter bis ein Sprung nach Coda  (Da ) gefunden wird.

    Wie fügt man ein Unterbrechungszeichen ein ?


    Benutzen Sie die "Taktstrich" oder "Stück, Sprung & Ziel" Werkzeug Palette, je nachdem, welche Art von Unterbrechungszeichen Sie einfügen möchten.
    Wählen Sie in der Palette den Typ der Unterbrechung und klicken Sie auf die benötigte Position in der Partitur.

    Hinweis : In einem Takt ist die Anzahl der gleichzeitigen Unterbrechungszeichen begrenzt:
    - Nur ein "Taktstrich" am Anfang des Taktes (z.B. : oder )
    - Nur ein "Taktstrich" am Ende des Taktes (z.B. : oder )
    - Nur eine "Markierung von Stücken" am Anfang des Taktes ( )
    - Nur eine "Markierung von Stücken" am Ende des Taktes ( )
    - Nur ein "Sprungziel" am Anfang des Taktes (Segno oder Coda)
    - Nur ein "Sprung oder bedingte Aktion" am Ende des Taktes (z.B.: Fine, D.S., D.C. al...)

    Wie bearbeite ich ein Unterbrechungszeichen ?


    Doppelklicken Sie mit dem "Lasso" Werkzeug auf das Unterbrechungszeichen, um es zu bearbeiten. Das "Unterbrechungszeichen bearbeiten" Fenster öffnet sich.

    Sie können in diesem Fenster sowohl die Darstellung dieses Symbols auf der Partitur als auch die Art wie es gespielt wird verändern.
    Im unteren Teil des Fensters erklärt Ihnen ein Text, welche Aktion aktuell durchgeführt wird, wenn die Musik gespielt wird.

    Warnung : Wenn Sie ein Unterbrechungszeichen bearbeiten müssen Sie sicherstellen, dass die grafische Anzeige (Texte und Symbole, die in der Partitur angezeigt werden) der eigentlich durchgeführten Aktion entspricht, so dass Ihre Partitur lesbar bleibt.


    Bitte lesen Sie die nächsten Seiten dieser Anleitung, um die Liste der Parameter zu erhalten, die Sie für jedes Unterbrechungszeichen bearbeiten können.

    Text related to break symbols


    A text can be related to each break symbol. You can enter this text in the "Edit break symbols" dialog box then define the content, font and size.
    Some special tags are substituted with music characters like , , etc.
    A tag always begins with $.

    Tag
    Display
    $S
    segno symbol
    $C
    coda symbol
    $[
    begin part symbol
    $]
    end part symbol
    $#
    part number
    $N
    measure number
    $P
    time counter
    $T
    suffix and "times", used with $P
    $xxx
    where xxx is a floating point value. Scale display for $S, $C, $[, $]. Default value 1.0
    $$
    $

    Some samples :
    Text
    Display
    Da Segno $S Al Fine
    Da Segno Al Fine
    Da $C
    Da
    Da $2.0$C Da
    $[$#
    1.2.3.

    Unterbrechungszeichen

    Taktstriche

    Taktstriche am Taktanfang:

    Start des Musikstückes-Taktstrich zeigt den ersten Takt an, der gespielt wird. Normalerweise kann nur ein Taktstrich, der den Start des Tückes angibt, pro Partitur verwendet werden. Wenn mehrere eingefügt werden, wird nur der erste von ihnen beachtet.

    Start der Wiederholung-Taktstrich  zeigt, dass die nächsten Takte mehrmals wiederholt werden müssen. Die Anzahl der Wiederholungen ist durch den zugehörigen Ende der Wiederholung-Taktstrich festgelegt.

    Andere Taktstriche am Anfang eines Taktes (doppelter, gestrichelter, fetter oder unsichtbarer Taktstrich) haben keinen Einfluß auf die Art und Weise, wie das Musikstück gespielt wird.

    Für jeden dieser Taktstriche am Anfang eines Taktes können Sie im Bearbeitungsfenster wählen (Doppelklick auf den Taktstrich mit dem "Lasso" Werkzeug) :

    Taktstriche am Taktende:

    Ende des Musikstückes-Taktstrich  zeigt dem Spieler an, dass er stoppen soll sobald das Symbol erreicht wird.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf den Taktstrich mit dem "Lasso" Werkzeug)  können Sie nur wählen :

    Ende der Wiederholung-Taktstrich zegit den Spieler an, dass die Takte zwischen dem entsprechenden Start der Wiederholung-Taktstrich und diesem Symbol mehrmals wiederholt werden müssen.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf den Taktstrich mit dem "Lasso" Werkzeug)  können Sie wählen :

    Unterbrechungszeichen

    Markierungen von Stücken

    Einfügen und Bearbeiten

    Die Anfang des Stückes-Markierung erlaubt es festzulegen, dass die folgenden Takte nur zu bestimmten Zeiten gespielt werden. Die Zeitnummern, die angeben, wann dieses Stück gespielt wird, werden unter der halben Klammer, getrennt durch einen Punkt, angezeigt.
    Das Stück endet bei der nächsten Ende des Stückes-Markierung, oder wenn eine neue Anfang des Stückes-Markierung gefunden wird.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf die Anfangsmarkierung mit dem "Lasso" Werkzeug)  können Sie wählen :

    Die Ende des Stückes-Markierung  legt das Ende eines Stückes fest.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf die Endmarkierung mit dem "Lasso" Werkzeug)  können Sie wählen :

    Mit Wiederholungen kombinieren

    Stück-Markierungen werden gewöhnlich mit Wiederholungs-Taktstrichen kombiniert.
    Wenn Sie beispielsweise eine Anzahl von Takten dreimal mit drei verschiedenen Enden wiederholen möchten, müssen Sie schreiben :
     

    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
         1.     2.     3.
       
     
       

    Wir stellen fest : Deshalb funktioniert das folgende Schema genauso :
     
    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
         1.     2. 
       
       
     
       

    Unterbrechungszeichen

    Sprünge und bedingte Aktionen

    Sprungziele

    Am Anfang eines Taktes geschrieben, ermöglichen es diese Symbole, dass ein Sprung zu diesem Takt während der Wiedergabe des Stückes auftreten kann :

    Segno


    Wenn es erreicht wird, während das Stück linear gespielt wird (ohne Sprung), hat dieses Symbol keinen Effekt. Es wird nur verwendet, wenn ein Sprung nach Segno durchgeführt wird (siehe unten).
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf Segno mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie wählen :

    Coda


    Generell ist es der Startpunkt einer abgetrennten Sektion des Musikstückes, die am Ende gespielt werden soll..
    Der Takt, in dem das Coda Symbol eingefügt ist, sollte nur durch einen Sprung nach Coda erreichbar sein (siehe unten).
    Wenn es erreicht wird, während das Stück linear abgespielt wird (ohne Sprung), hat das Symbol keinen Effekt.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf das Coda Symbol mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie wählen :

    Bedingte Aktionen

    Geschrieben am Ende eines Takte, beeinflussen diese Symbole die Art wie das Stück gespielt wird nur, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind.

    Fine
    Legt das Ende des Stückes fest. Trotzdem hält die Wiedergabe nur an, wenn :

    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf das Fine Symbol mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie wählen : Um das Fine Symbol in der eigentlichen Weise anzuwenden müssen die mit einem * markierten Felder auf Ihre Standardwerte eingestellt bleiben.
    Wenn Sie sie ändern, erstellen Sie eine benutzerdefinierte Unterbrechung. Bitte lesen Sie dieses Kapitel um eine komplette Liste der Optionen zu erhalten.

    Da Coda (Da )


    Springt zu dem Takt, der das coda Symbol  enthält. Der Sprung wird jedoch nur durchgeführt, wenn :

    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf das Da Coda Symbol mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie wählen : Um das Da Coda Symbol in der eigentlichen Weise anzuwenden müssen die mit einem * markierten Felder auf Ihre Standardwerte eingestellt bleiben.
    Wenn Sie sie ändern, erstellen Sie eine benutzerdefinierte Unterbrechung. Bitte lesen Sie dieses Kapitel um eine komplette Liste der Optionen zu erhalten.

    Nicht-bedingte Sprünge

    Geschrieben am Ende eines Taktes, springen diese Symbole zur angegebenen Position.

    Da Capo (D.C.)


    Springt zum ersten Takt.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf das D.C. Symbol mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie wählen :

    Um das D.C. Symbol in der eigentlichen Weise anzuwenden müssen die mit einem * markierten Felder auf Ihre Standardwerte eingestellt bleiben.
    Wenn Sie sie ändern, erstellen Sie eine benutzerdefinierte Unterbrechung. Bitte lesen Sie dieses Kapitel um eine komplette Liste der Optionen zu erhalten.

    Da Segno (D.S. or Da )

    Springt zu Segno.
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf das D.S. Symbol mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie wählen :

    Um das D.S. Symbol in der eigentlichen Weise anzuwenden müssen die mit einem * markierten Felder auf Ihre Standardwerte eingestellt bleiben.
    Wenn Sie sie ändern, erstellen Sie eine benutzerdefinierte Unterbrechung. Bitte lesen Sie dieses Kapitel um eine komplette Liste der Optionen zu erhalten.
     

    Sprünge mit Bedingungsaktivierung

    Diese Aktionen führen einen Sprung durch (wie D.C. und D.S. oben), aber sobald dieser Sprung gemacht wurde, wird der "letztes Mal-Indikator" für  Fine oder Da Coda aktiviert.
    Also können wir schreiben  :

    D.C. al Fine (Da Capo al Fine)


    Springt zum ersten geschriebenen Takt und spielt weiter bis das nächste Fine Symbol erreicht wird (Musik stoppt hier).

    D.C. al Coda (Da Capo al Coda)


    Springt zum ersten geschriebenen Takt und spielt weiter bis das nächste Da Coda Symbol erreicht wird (Sprung nach coda wird dann durchgeführt)

    D.S. al Fine (Da Segno al Fine)


    Springt nach Segno und spielt weiter bis das nächste Fine Symbol erreicht wird (Musik stoppt hier).

    D.S. al Coda (Da Segno al Coda)


    Springt nach Segno  und spielt weiter bis das nächste Da Coda Symbol erreicht wird (Sprung nach coda wird dann durchgeführt)
    Im Bearbeitungsfenster (Doppelklick auf das Coda Symbol mit dem "Lasso" Werkzeug) können Sie für jedes dieser Symbole wählen :

    Um das Symbol in der eigentlichen Weise anzuwenden müssen die mit einem * markierten Felder auf Ihre Standardwerte eingestellt bleiben.
    Wenn Sie sie ändern, erstellen Sie eine benutzerdefinierte Unterbrechung. Bitte lesen Sie dieses Kapitel um eine komplette Liste der Optionen zu erhalten.

    Anwendungsbeispiele

    Hier sind einige Beispiele, wie Sprünge und bedingte Aktionen während der Wiedergabe der Musik verarbeitet werden :

    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
       
     Da  
     
     D.S. al  
     
                 

    Das erste Mal, wenn Takt #3 erreicht wird, wird der Sprung nach Coda (Da) nicht durchgeführt, weil es nicht das letzte Mal ist, dass dieser Takt gespielt wird, und kein D.S. al coda oder D.C. al coda Symbol wurde bis jetzt verarbeitet.

    1
    2
    3
    4
     
    Fine 
       
     D.C. al Fine
           

    Dasselbe Prinzip hier. Fine wird erst verarbeitet, nachdem D.C. al Fine durchgeführt wurde.

    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
    9
     
    Da 
       1.     2. 
     
         
     
       

    Hier wird weder auf D.C. al Coda noch D.S. al Coda während der Wiedergabe getroffen. Deshalb wird der Sprung nach coda am Ende von Takt #2 nur das letzte Mal durchgeführt, wenn der Takt gespielt wird, d.h. das dritte Mal.

    Unterbrechungszeichen

    Benutzerdefinierte Unterbrechungen


    Sprünge und bedingte Aktionen können verändert werden, um sie komplexe Aktionen durchführen zu lassen.
    In diesem Fall entsprechen sie nicht den Unterbrechungszeichen, die gewöhnlich in regulärer Musiknotation gefunden werden. Sie werden dann "benutzerdefinierte Unterbrechungen" genannt.
    Um ein benutzerdefiniertes Unterbrechungszeichen zu erstellen, fügen Sie einen Sprung/bedingte Aktion am Ende eines Taktes ein, d.h. eines der folgenden Unterbrechungszeichen : Doppelklicken Sie dann auf das Symbol in der Partitur mit dem Lasso-Werkzeug.

    Parameter

    Warnung : Um es einem menschlichen Spieler zu ermöglichen, Ihre Partitur zu lesen, müssen Sie in dem Text in der Partitur erklären, wie das benutzerdefinierte Unterbrechungszeichen verarbeitet wird.
    Wenn Sie zum Beispiel ein Unterbrechungszeichen definieren, dass beim dritten Mal zum Takt #5 springt, geben Sie so einen Text ein :
    $P$T, gehe zu Takt #$N
    was in der Partitur in der folgenden Form angezeigt wird :
    3. Mal, gehe zu Takt #5

    Einige Beispiele

    Eine Wiederholung simulieren


    Durch den Gebrauch von benutzerdefinierten Unterbrechungen kann eine Wiederholung von mehreren aufeinanderfolgenden Takten ohne die Verwendung von regulären Taktstrichen durchgeführt werden.
    Wir definieren ein Unterbrechungszeichen mit den folgenden Parametern :

    Die Partitur wird wie folgt aussehen :
     
    1
    2
    3
     
     2 Mal zu Takt 1
     
         

    Was dem hier entspricht :
     
    1
    2
    3
     
    x3 
     
     

    Bedingter Sprung nach Segno


    Wir haben auf den vorherigen Seiten gesehen, dass Segno Sprung (D.S.) ein nicht-bedingter Sprung ist, d.h. er wird jedes Mal durchgeführt, wenn er erreicht wird.
    Deshalb ist das folgende Schema :
     
    1
    2
    3
    4
     
    D.S
     
       
     ..... etc.      

    endlos : jedesmal, wenn die Wiederholung von Takt 1 & 2 beendet ist, führt das D.S. Symbol einen Sprung nach Takt 1 aus und beginnt von vorne.
    Deshalb wird Takt 4 niemals erreicht.

    Wenn wir Da Segno (D.S.) durch das folgende Unterbrechungszeichen ersetzen :

    Wir erhalten das Schema :

    1
    2
    3
    4
     
    1. Mal D.S
     
       

    Der Segno Sprung wird nun nur das erste Mal durchgeführt.

    Notenschlüssel

    Dieses Kapitel erklärt Ihnen die verschiedenen Notenschlüssel, die Sie mit Melody und Harmony benutzen können.

    Anmerkungen zur Musiktheorie :

    Ein Notenschlüssel definiert in einem Notensystem den Zusammenhang zwischen Notensystemlinien und der Tonhöhe.
    Der Violinschlüssel (G-Schlüssel),   Baßschlüssel (F-Schlüssel) , oder C-Schlüssel <>, zeigen die Notenlinien für die G, F und C Noten.
    Merke :

    Kreuz, b oder Auflösungszeichen nach dem Notenschlüssel stellen die Vorzeichen dar.
    Die Taktart , z.B., zeigt die Anzahl von Notenwerten in einem Takt und die Länge (im Gegensatz zur ganzen Note) von diesen Werten.

    Position

    Ein Notenschlüssel in Harmony-Melody befindet sich immer an Anfang eines Taktes.
    Sie können einen Notenschlüssel in jedem beliebigen Takt eines Notensystems ändern.
    Zum Beispiel kann ein Notensystem mit einem Violinschlüssel beginnen und ein paar Takte später in den Baßschlüssel wechseln.

    Bearbeiten

    Eine spezielle Werkzeug-Palette ("Fenster>Notenschlüssel und Vorzeichen") ist verfügbar. Sie enthält ein Werkzeug zum Verändern des Notenschlüssel und ebenfalls Werkzeuge zum Ändern der Taktart und der Vorzeichen.

    Wählen Sie das Werkzeug zum Ändern des Notenschlüssels (Violinschlüssel-Icon) und klicken Sie auf einen Takt. Das Notenschlüssel-Auswahlfenster öffnet sich.

    Das Auswahlfenster hat drei Registerkarten. Wählen Sie die erste mit dem Namen "Notenschlüssel" aus. Im oberen Teil des Fensters sehen Sie eine Vorschau des Schlüssel, den Sie definieren.

    Im unteren Teil des Fensters ermöglichen Ihnen Pop-up Menüs folgendes auszuwählen:

    • Eine Vertauschung der Noten wenn eine Notenschlüssel-Änderung in die Partitur eingefügt wird.
    Die Noten können durch die Notenschlüssel Änderung in folgender Weise verändert werden : • Auf welche Notensysteme der neue Notenschlüssel angewendet wird. Es kann nur das aktuelle Notensystem sein, alle Systeme in der Partitur oder nur die ausgewählten Notensysteme. Normalerweise wird eine Notenschlüssel Änderung nur auf das aktuelle Notensystem angewendet.

        • Der Notenschlüssel kann angezeigt oder versteckt werden (aus Lesbarkeitszwecken sollte eine unsichtbare Notenschlüssel Änderung vermieden werden).
        • Seine Art kann Violin-, Baß- oder C-Schlüssel sein.
        • Ein Notenschlüssel kann auf jeder Linie beginnen, von -5 bis +5 von der Grundlinie aus.
        • Ein Notenschlüssel kann einen Oktavenausgleich von -2 Oktaven bis +2 Oktaven setzen (ottava alto oder basso, für das ganze Notensystem).

    Tonart

    Anmerkungen zur Musiktheorie


    Die Tonart ermöglicht es, die Klangfarbe eines Musikstückes zu bestimmen, d.h. die Tonleiter, die zum Abspielen des Stückes benutzt wird.
    Hier ist eine Liste aller Noten, die in einer Oktave gespielt werden können : 

    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
    C C# 
    oder Db
    D D# 
    oder Eb
    E F F# 
    oder Gb
    G G# 
    oder Ab
    A A# 
    oder Bb
    B
    Jede dieser Noten ist ein Halbton tiefer als die Nächste.
    Die Haupt-Tonleiter besteht aus sieben Noten, mit unregelmäßigen Intervallen zwischen ihnen : von dem Grundton der Tonleiter, wählen Sie die Noten, die sich in einem Halbtonschritt befinden +2, +4, +5, +7, +9 und +11, welche für die C-Dur-Tonleiter die Halbtöne 1, 3, 5, 6, 8, 10, 12 ergeben, d.h. für die Tonleiter C, D, E, F, G, A, B.

    Für die D-Dur-Tonleiter, ergibt das eine Tonleiter, die aus Halbtönen besteht : 3 (Grundton), 5, 7, 8, 10, 12 und 14.
    Halbton # 14 ist in Wirklichkeit der zweite Halbton von der oberen Oktave.
    Dies ergibt dann die Tonleiter D, E, F#, G, A, B, C#.

    Wenn in der Partitur nur diese Noten benutzt werden, dann haben alle F und C Noten ein # als Vorzeichen, sind also um einen Halbton erhöht.
    Um die Notation zu erleichtern, werden diese zwei # nur nach dem Notenschlüssel notiert. Sie informieren den Musiker über die Tonart, und folglich über die Noten mit Vorzeichen.
    Um die Tonart einer Partitur (oder einem Teil davon) herauszufinden, müssen Sie nur die # oder b Vorzeichen nach dem Notenschlüssel zählen :

    Anzahl von # Tonart   Anzahl von b  Tonart
    0
    C
     
    0
    C
    1
    G
     
    1
    F
    2
    D
     
    2
    Bb
    3
    A
     
    3
    Eb
    4
    E
     
    4
    Ab
    5
    B
     
    5
    Db
    6
    F#
     
    6
    Gb
    7
    C#
     
    7
    Cb

    Generell gelten Tonartwechsel für alle Notensysteme in der Partitur. Wie auch immer, es gibt einige Instrumente, wie z.B. die Klarinette, das Saxophon, die Trompete oder das Horn, die nicht die in der Partitur angegebene Note spielen, sondern eine Note, die durch eine angegebene Nummer von Halbtönen nach oben oder nach unten verschoben ist.
    Man nennt Sie "transponierende Instrumente".
     
    Tip : Um im Programm ein Notensystem für ein transponierendes Instrument zu definieren, benutzen Sie "Notensystem>Transponierendes Instrument hinzufügen" oder die Option "Transponierendes Instrument hinzufügen" im Kontextmenü des Notensystems.

    Zum Beispiel werden in einem Notensystem für die soprane Klarinette alle Noten zwei Halbtöne unter der eigentlichen geschriebenen Note gespielt.
    Wenn die Note C geschrieben steht, spielt die Klarinette Bb. Sie ist ein Bb transponierendes Instrument.
    Wenn eine Klarinette eine aufsteigende C-Dur-Tonleiter spielen soll, d.h. die Noten C, D, E, F, G, A, B, müssen Sie D, E, F#, G, A B, C# schreiben, d.h. die D-Dur-Tonleiter.
    Wenn die ganze Partitur in C-Dur steht, d.h. ohne Vorzeichen, hat das Klarinetten-Notensystem zwei Kreuze, als wenn es in D-Dur stehen würde.

    Anmerkung : Die Software erweitert die Notation von transponierenden Instrumenten auf alle Instrumente, die nicht exakt dieselbe Note spielen, die notiert ist.
    Deswegen werden Instrumente wie die Pikkoloflöte oder der Bass, die keine transponierenden Instrumente im engeren Sinne sind, weil sie die geschriebenen Noten nur um eine bestimmte Anzahl von Oktaven verschieben, unter derselben Option zusammengefasst.

    Platzierung

    Ein Tonartwechsel wird immer am Anfang eines Taktes gesetzt. Sie können einen Tonartwechsel in jedem Takt der Partitur setzen.
    Zum Beispiel kann ein Notensystem mit einer C-Dur-Tonart beginnen, und ein paar Takte später in die F-Dur-Tonart wechseln.

    Bearbeiten

    Globales Bearbeiten:
    Um die generelle Tonart zu ändern, wählen Sie "Partitur>Tonart & Takt-Signatur". Das Tonart-Fenster öffnet sich.

    Feines Bearbeiten:
    Es ist eine spezielle Werkzeug Palette verfügbar ("Fenster>Notenschlüssel & Vorzeichen"). Sie enthält das Tonartwechsel Werkzeug, und auch Werkzeuge, um den Notenschlüssel und die Taktart zu verändern.
    Wählen Sie das Werkzeug zum Wechseln der Tonart (Icon mit # auf einem Notensystem) und klicken Sie auf einen Takt. Das Tonartwechsel Fenster öffnet sich.

    Wählen einer Tonart


    Das Auswahlfenster hat drei Registerkarten.Wählen Sie die zweite, die mit "Vorzeichen" beschriftet ist. Im oberen Bereich des Fensters können Sie eine Vorschau der Vorzeichen sehen, die Sie bearbeiten.

    Mit dem Rollbalken können Sie # und b zur aktuellen Tonart hinzufügen oder abziehen. Fortgeschrittene Benutzer können mit den Knöpfen auf der rechten Seite auch angepaßte Vorzeichen einstellen und die Grundnote im unteren Feld eingeben.

    Das Markierungskästchen "Vorzeichen zeigen" erlaubt Ihnen einzustellen, ob die Vorzeichen angezeigt werden sollen oder nicht. Um eine gute Lesbarkeit Ihrer Partitur zu erreichen, sollten Sie es jedoch vermeiden, unsichtbare Tonartwechsel zu definieren.

    Der Tonart Anzeige Modus defniert, ob Auflösungszeichen die vorherigen Vorzeichen auflösen.

    Das Markierungskästchen Änderungen anwenden bis zum Ende des Stückes erlaubt es, alle Tonarten, die diesem Tonartwechsel folgen, relativ zu transponieren. Zum Beispiel werden bei einem Wechsel von C-Dur nach D-Dur alle folgenden Tonarten um zwei Halbtöne erhöht. Die G-Dur Tonart (ein #) wird in A-Dur (drei #) umgewandelt.

    Im unteren Teil des Fensters erlauben Ihnen Pop-Up Menüs folgendes auszuwählen :

    • Eine Vertauschung der Noten, wenn die neue Tonart in die Partitur eingefügt wird.
    Die Noten können durch den Tonartwechsel in folgender Weise verändert werden : • Auf welche Notensysteme die Tonart angewendet wird.
    Es kann nur das aktuelle Notensystem sein, alle Notensysteme in der Partitur oder nur ausgewählte Notensysteme.
    In den letzten beiden Fällen können Sie wählen, ob der Wechsel im absoluten oder relativen Modus gemacht wird.
    Im absoluten Modus wird der Tonartwechsel wie auf die anderen Notensysteme angewendet.
    Im relativen Modus wird der Tonartwechsel unter Berücksichtigung des Tonunterschieds der beiden Notensysteme angewandt. Falls Sie zweifeln, wählen Sie den relativen Modus.

    Absoluter und relativer Modus

    Wie oben beschrieben, kann ein Tonartwechsel absolut oder relativ angewendet werden.

    Bei absoluter Anwendung :

    Bei relativer Anwendung :

    Taktart

    Anmerkungen zur Musiktheorie

    Die Taktart lässt Sie die Anzahl und die Eigenschaften der in einem Takt enthaltenen Noten bestimmen.

    Sie besteht aus zwei Nummern :

    Zum Beispeil ein 4/4 Takt, gezeichnet als , wird aus vier Schlägen gemacht, jeder Schlag ist ein Viertel einer ganzen Note. Solch ein Takt wird vier Viertel enthalten (oder acht Achtel).
    Ein 3/4 Takt wird aus drei Vierteln einer ganzen Note gemacht : es gibt 3 Werte in jedem Takt, und jeder Wert ist ein Viertel einer ganzen Note.
    Ein 4/4 Takt kann mit einem C abgekürzt werden.
    Ein 2/2 Takt kann mit einem vertikal durchgestrichenen C abgekürzt werden.

    Platzierung

    Ein Wechsel der Taktart wird immer am Taktanfang platziert und gilt für alle Notensysteme gleichzeitig.
    Sie können einen Wechsel der Taktart in jedem Takt der Partitur setzen.
    Zum Beispiel kann eine Partitur mit einem 4/4 Takt beginnen, und ein paar Takte später in den 3/4 Takt wechseln.

    Bearbeiten

    Globales Bearbeiten :
    Um die generelle Taktart zu ändern, wählen Sie "Partitur>Tonart & Takt-Signatur". Das Taktart-Fenster öffnet sich.

    Feines Bearbeiten :
    Es ist eine spezielle Werkzeug Palette verfügbar ("Fenster>Notensysteme & Vorzeichen"). Sie enthält das Taktartwechsel Werkzeug, und auch Werkzeuge, um den Notenschlüssel und die Tonart zu verändern.
    Wählen Sie das Werkzeug zum Wechseln der Taktart (4/4) und klicken Sie auf einen Takt. Das Taktart Auswahlfenster öffnet sich.

    Eine Taktart auswählen

    Das Auswahlfenster hat drei Registerkarten. Wählen Sie die erste, die mit "Zeitsignaturen" beschriftet ist. Im oberen Bereich des Fensters können Sie eine Vorschau der Taktart sehen, die Sie bearbeiten.

    Sie können bestimmen, ob die Taktart angezeigt wird oder nicht, und den Anzeigemodus für 2/2 und 4/4.

    Die angezeigte Taktart kann anders als die aktuelle sein. Sie erlaubt, auf einfache Weise Anacrusen zu definieren.

    Eine Anacruse ist ein unvollständiger Takt (enthält weniger Noten als angezeigt werden). Anacrusen sind oft am Anfang einer Melodie vorzufinden.

    Zum Beispiel kann eine Melodie mit einem 4/4 Takt mit nur einer Viertel im ersten Takt beginnen (anstatt von 4).
    Setzen Sie eine 1/4 Taktart in den ersten Takt, und stellen Sie ein, dass 4/4 angezeigt wird. Setzen Sie dann einen Taktartwechsel zu 4/4 in den zweiten Takt und verstecken Sie ihn (unsichtbar).
    Der erste Takt wird dann nur eine Viertel akzeptieren, aber alle anderen Takte 4.

    Um schnell einen unvollständigen Takt zu erstellen, klicken Sie auf das Taktlineal mit gedrückter Command (Strg) Taste und wählen Sie "Unvollständigen Takt einfügen" oder "Bearbeiten>Takte>Unvollständigen Takt einfügen".

    Parameter für das automatische Verbinden verändern

    Für jeden Taktartwechsel können Sie auswählen, wie das automatische Verbinden arbeiten soll. Klicken Sie im Auswahlfenster der Taktart auf die Scheren, um Noten zu verbinden/trennen.
    Sie können den Verbindungsmodus ändern, ohne die Taktart zu wechseln (und deshalb einen unterschiedlichen Verbindungsmodus für jeden Takt erhalten) indem Sie einen unsichtbaren Taktartwechsel einfügen.

    Als Beispiel sind hier vier Möglichkeiten, dieselben Noten zu verbinden:

    accdiff

    Dynamik

    Dieses Kapitel wird Sie in die Notation von Dynamik und der Art des Gebrauchs in Harmony-Melody einführen.

    Realisierung

    Geräusche, die mit einem Musikinstrument gemacht werden, können lauter oder leiser sein. Auf einem Klavier, z.B., wird der Klang lauter, wenn der Pianist die Tasten stärker anschlägt, als wenn er sie leichter berüht.
    In der computergenerierten Musik heißt dies die Anschlagstärke der Noten.
    In Harmony-Melody kann die Anschlagstärke von 0 (überhaupt kein Klang) bis 127 (lauteste Note) varieren.

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Anschlagstärke einer Note zu verändern :

    Die oben angeführten Aktionen verändern den Anschlagstärke-Wert einer Note wirklich.

    Einige Effekte einer Note können ebenfalls die Anschlagstärke einer Note verändern, z.B. staccato.

    Dynamik kann die gespielte Anschlagstärke einer Note ändern. Sie ändert den Anschlagstärke-Wert einer Note nicht wirklich, sondern nur die Art wie eine Note gespielt wird.
    Diese Möglichkeiten sind in der "Dynamik" Palette zusammengefasst.

    Ein Dynamik-Objekt wird auf ein Notensystem angewendet, auf das es gezeichnet wurde und bleibt bis zum Ende des Notensystems aktiv oder bis zum nächsten Dynamik-Objekt, falls vorhanden.
    Sie können die Dynamik-Objekte auch für die ganze Partitur für gültig erklären. Dann ist es empfehlenswert, diese globalen Objekte alle im ersten Notensystem der Partitur zu gruppieren.

    Bearbeiten

    Um ein Dynamik-Objekt zu setzen, wählen Sie es in der Dynamik Palette aus und klicken Sie in die Partitur : es wurde in die Partitur eingefügt.

    Mit einem Doppelklick auf das Objekt kann man es bearbeiten und seine Parameter verändern. Hier sehen Sie, wie diese Objekte in Harmony-Melody aussehen :

    Es gibt zwei Typen von Dynamik-Objekten :
    Anmerkung : Die eigentliche Anschlagstärke einer Note wird durch ein Dynamik-Objekt nicht verändert, nur die Audio-Ausgabe (oder der Digitale Export) wird verändert.

    Um ein Dynamik-Objekt zu bearbeiten, doppelklicken Sie auf es. Hier sind die Einstellungen, die Sie ändern können :
    Anmerkung : Sie können einen beliebigen Dynamik Kraft Anteil einem beliebigen Dynamik-Objekt zuweisen. Trotzdem ist es empfehlenswert, einen gewissen Zusammenhang in einer Partitur zu bewahren.
    Zum Beispiel sollten Sie vermeiden, Pianissimo lauter einzustellen als Forte...

    Tempo 

    (oder Geschwindigkeit)

    Anmerkungen zur Musiktheorie

    Das Tempo ist die Spielgeschwindigkeit Ihrer Melodie. Es wird in das Notensystem geschrieben mit Begriffen wie : Andante (mäßig), Allegro (belebt) ...

    Es kann auch als Musiknote mit einem Gleichheitszeichen und dem Metronomwert für dieseNote geschreiben werden.
    Zum Beispiel eine Viertelnote gefolgt von "=100" bedeutet, dass 100 Viertelnoten in einer Minute gespielt werden.

    Realisierung

    In Harmony-Melody können Sie das grundsätzliche Tempo (Partitur>Grundsätzliches Tempo...) einstellen, um die globale Geschwindigkeit der Melodie zu definieren. Dieser Wert wird in der Anzahl der Viertelnoten pro Minute angegeben.

    Über diesem generellen Tempo können Sie einen Tempowechsel überall in der Partitur setzen.

    Anmerkung : Das Tempowechsel Werkzeug befindet sich auf der "Ottava & tempo" Palette im "Fenster" Menü.

    Ein Tempowechsel bezieht sich immer auf alle Notensysteme gleichzeitig. Dann ist es sinnvoll, alle Tempowechsel in das erste Notensystem einzutragen, aber es ist nicht zwingend.

    Wenn Sie mit diesem Werkzeug in die Partitur klicken, erscheint ein neues Objekt. Es besteht aus mehreren Elementen. Normalerweise hat ein Tempowechsel keinen Einfluß auf die Spielgeschwindigkeit, es zeigt nur die aktuelle Geschwindigkeit an der Positon in der Partitur an. Wenn Sie seine Werte bearbeiten und verändern, wird die Abspielgeschwindigkeit von dieser Position geändert.

    Um einen Tempowechsel zu löschen, benutzen Sie das Lösch Werkzeug (Blitz).

    Sie können das Tempowechsel Objekt in der Größe verändern und bewegen, indem Sie das Auswahl Werkzeug (Lasso) mit dem Objekt benutzen.

    Bearbeiten

    Mit einem Doppelklick auf das Objekt kann man es bearbeiten und seine Werte verändern.
    Hier ist ein Beispiel für ein Tempowechsel Objekt in Harmony-Melody :

    Von links nach rechts sehen Sie :
     

    Warnung : Wenn Sie das Beschriftungs-Feld leer lassen, die Referenz-Note als unsichtbar einstellen und die horizontale Linie nicht anzeigen lassen, wird Ihr Tempowechsel Objekt komplett unsichtbar sein.

    Harmony-Melody ermöglicht Ihnen, entweder einen harten oder einen sanften Tempowechsel zu definieren.

    Mit einem sanften Tempowechsel wird das Tempo sanft vom Originalwert zum angegebenen Wert wechseln.
    Dieser Wechsel wird mehr oder weniger schnell sein, entsprechend der Größe des Tempowechsel Objekts. Wenn der sanfte Tempowechsel vollzogen ist, bleibt das Tempo im aktuellen Wert, d.h. dem Wert, der im Tempo-Fenster angegeben wurde.

    Der Anfang und das Ende des Tempo-Objektes kann hier definiert werden: Geben sie den Anfang un das Ende in Takt, Taktschlag und 100stel des Taktschlages ein.

    Sie können die Form der Veränderung einstellen. Sechs vordefinierte Formen werden angeboten. Zum Beispiel kann ein Tempo vom Wert 100 auf den Wert 150 zuerst mit langsamer und dann mit schneller Beschleunigung anwachsen. Klicken sie auf die roten Punkte um die Form der Kurve zu ändern.

    In unserem Beispiel wird der Tempowechsel mit der ersten Viertel beginnen und den Wert von 120 mit der dritten Note erreichen.

    Bemerkungen

    Die Spielgeschwindigkeit Ihrer Melodie wird hauptsächlich durch das generelle Tempo festgelegt. Wenn Sie diesen Wert ändern, werden alle Tempowechsel Objekte in Ihrer Partitur automatisch angepaßt.

    Anmerkung : Benutzer älterer Versionen von Harmony & Melody haben Tempovariationen mit dem Tempo Notensystem eingestellt. Dies ist immer noch möglich, aber der Gebrauch der neuen Notation wird empfohlen.

    Anhang

    Hier sind die am meisten verwendeten Ausdrücke um einen Tempowert auszudrücken :

    Largo breit, sehr langsam
    Larghetto Ein bißchen schneller als Largo
    Lento langsam
    Adagio Ein bißchen schneller als lento.
    Andante mäßig
    Andantino Ein bißchen schneller als andante
    Allegretto leuchtend, belebt
    Presto sehr schnell
    Prestissimo sehr, sehr schnell


    Einige andere Ausdrücke können hinzugefügt werden, um die Bedeutung zu präzisieren :

    Affettuoso liebevoll
    Agitato aufgeregt
    Con brio mit Lebhaftigkeit
    Con fuoco mit Feuer
    Grave feierlich
    Maestoso majestätisch
    Moderato mäßig
    Mosso belebt
    Scherzo scherzend
    Sostenuto verlängert
    Vivace hell, leuchtend

     

    Text/Karaoke

    „Text" ist in diesem Zusammenhang jedes gesungene oder gesprochene Wort einer Melodie.
    Mit „Karaoke" ist das Singen des zugehörigen Textes bei eingespielter Begleitung (im „Playback") gemeint.

    Karaoke kann mit verschiedenen gesungenen Stimmen durchgeführt werden. Die Worte werden während des Abspielens der Melodie eingeblendet.
    Chormitglieder werden diese Möglichkeit interessant finden, selbst wenn sie nicht Karaoke im engeren Sinne ausüben wollen.

    Bei einem Lied wird der Text silbenweise der zutreffenden Note zugeordnet.

    Wenn ein Teil des Textes gesprochen (und nicht gesungen) wird, so wird diesem Textanteil keine Note zugeordnet.

    Ein Leerzeichen trennt die Wörter voneinander.

    Wenn sich ein Wort über mehrere Noten erstreckt, so wird ein „-"  (Minuszeichen auf dem Ziffernblock) verwendet, um die Silben zu trennen.


    How to organize lyric lines?

    When break symbols are defined on a score, lyrics are displayed on several lines.You can move verticaly or hide these lines from the contextual menu (Right click on a lyric cell).

    Changes are applied to all selected bars on this staff.
     

     

    Text/Karaoke

    Erstellen von Texten


    Es gibt verschiedene Möglichkeiten Texte einzugeben und zu bearbeiten. In erster Linie ist die Methode davon abhängig, in welcher Form die Texte vorliegen (auf Papier, als Textdatei usw.)

    Grundsätzlich ist die Reihenfolge des Vorgehens:

    1)      Geben Sie zuerst die gesamte Partitur ein und stellen Sie sicher, daß diese gut abgespielt werden kann

    2)      Geben Sie dann den Text entsprechend den Noten ein.

    Die Einhaltung dieser Reihenfolge ist zwar nicht zwingend erforderlich, ist aber zu empfehlen. Natürlich ist es möglich, die Melodie auch nachträglich nach dem Eingeben des Textes zu verändern; allerdings wird im Anschluß daran häufig eine erneute Bearbeitung des Textes erforderlich sein.

    Es liegt eine gedruckte Partitur vor oder Sie wollen ihren eigenen Song schreiben


    Text/Karaoke

    Wie der Text eingegeben wird

      1) Wählen Sie das Notensystem, daß die Noten für den gesungenen Teil des Liedes enthält.

    2) Klicken Sie auf das schwarze Dreieck links neben dem Notenschlüssel und wählen Sie in dem Pop-Up Menü „Notensystem mit Text": Das Notensystem ist jetzt zur Texteingabe bereit.

    Sie können beliebig viele „Notensysteme mit Text" in einer Partitur verwenden.
    Unter jedem Taktstrich Ihres Notensystems erscheint ein Bereich mit Zellen. Jede Zelle entspricht einem Takt. Sollten Sie Wiederholungszeichen in Ihrem Lied verwenden werden mehrere Reihen angezeigt.
    Sie können den Abstand vom Text zu den Noten durch Verschieben des kleinen roten Dreiecks verändern. 3) Klicken Sie jetzt noch einmal das Pop-Up Menü an. Mehrere spezielle Optionen sind jetzt verfügbar:

    -       Text Stil: ändert die Schriftart, Größe und Farbe des Textes (bezieht sich auf den kompletten Text)
    -       Rahmen darstellen: aktiviert/deaktiviert das Anzeigen des Rahmens um den Text
    -       Text bearbeiten: Öffnet den integrierten Texteditor um den gesamten Text dieses Notensystems zu bearbeiten. (siehe unten: globale Textbearbeitung)
    -       Text löschen: Der komplette Text für dieses Notensystem wird gelöscht.
    -       Taktbreite des Textes berechnen: die Breite der Takte wird berechnet um Überschneidungen des Texts zu vermeiden. Bitte beachten Sie, daß diese Funktion automatisch ausgeführt wird, Wenn „automatisches Textformatieren" angewählt ist.
    -       Text in ein anderes Notensystem verschieben: Sie werden nach einem Ziel-Notensystem gefragt, in das dann der komplette Text aus dem aktuellen Notensystem verschoben wird. Die Wörter und Silben werden automatisch an das neue Notensystem angepaßt.
    -       Text speichern: Speichert den kompletten Liedtext als Textdatei auf Diskette/Festplatte. Das Textformat (sprachliche Besonderheiten und Sonderzeichen) sind abhängig von der Einstellung im globalen Setup: MS/DOS, Windows oder Macintosh besondere Schriftzeichen.
    -       Text laden: der aktuelle Text wird gelöscht und durch den Inhalt der Textdatei ersetzt. Diese Datei kann MS/DOS-, Windows- oder Macintosh-Format sein: das Format wird automatisch erkannt.
    -       Text automatisch formatieren: Wenn Sie diese Option anwählen wird die Taktbreite während Sie tippen angepaßt, um Überlappungen zu vermeiden.

    4) Wählen Sie den Eingabemodus: Beschränkt auf einen Takt oder nicht beschränkt (Option>beschränke Bearbeitung auf einen Takt)

    Wenn Sie einen bestehenden Karaoke-Text bearbeiten, können Sie die Bearbeitungsmöglichkeit auf einen Takt beschränken, um durch die Änderungen den Text nicht zu verschieben. In allen anderen Fällen schlagen wir Ihnen vor, diese Option zu deaktivieren.
    Klicken Sie jetzt in den Textbereich. Die Zelle, die Sie gerade bearbeiten, erscheint in einer anderen Farbe und der blinkende Cursor erscheint. Erscheint der Hintergrund grau, bedeutet dies, daß der Text auf keinen gespielten Takt paßt. Kleine orange Linien zeigen die Zeitpositionen für jedes Wort Ihres Textes an. Wenn Sie ein Leerzeichen oder ein Minuszeichen tippen, springt der Cursor automatisch zur nächsten Zeitposition des Liedes.
    Wenn Sie ein geschütztes Leerzeichen oder einen Bindestrich eingeben wollen, drücken Sie die Shift-Taste zusammen mit der entsprechenden Taste. Sie können auch den Zirkumflex '^' anstelle des geschützten Leerzeichens und das Gleichheitszeichen anstelle des Bindestrichs verwenden.
    Wenn Sie eine neue Zeile anfangen wollen, drücken Sie Shift-Enter. Ein Zeilenumbruchsymbol wird angezeigt, um auf den Umbruch in der kompletten Textanzeige hinzuweisen.

    Hier ist eine Zusammenfassung aller Tasten und Befehle:
     

    Enter oder Tab springt zur nächsten Zeitposition
    Shift-Enter fügt eine neue Zeile in den Text ein
    Esc beendet den Bearbeitungsmodus
    Pfeiltaste bewegt den Cursor
    Shift Leerzeichen oder ^ geschütztes Leerzeichen
    Unterstrich fügt einen Unterstrich (Ende eines Wortes) ein 
    Shift Minus oder = geschützter Bindestrich
    Shift rechts oder Shift links bewegt den Cursor in die nächste/vorherige Zelle
    Backspace löscht das Zeichen links vom Cursor oder die aktuelle Auswahl 
    Entf  löscht das Zeichen rechts vom Cursor
    Befehl (Strg) A wählt die komplette Zelle an
    Befehl (Strg) X schneidet die Selektion aus
    Befehl (Strg) C kopiert die aktuelle Selektion in den Zwischenspeicher
    Befehl (Strg) V fügt Text aus dem Zwischenspeicher ein
    Leerzeichen fügt eine Lücke zwischen zwei Wörtern ein (springt zur nächsten Zelle)
    Minus fügt einen Strich zwischen zwei Silben ein (springt zur nächsten Zelle)
    Mausklick ändert die Cursorposition
    Mausdoppelklick wählt das Wort aus
    Klicken und ziehen wählt einen Teil des Textes aus
       

     

    Text/Karaoke

    Allgemeine Bearbeitung von Texten 


    Da es sich empfiehlt, (Lied-) Texte direkt im Notensystem zu bearbeiten, besteht die Möglichkeit, Texte in allgemeiner Art und Weise zu bearbeiten.
    Öffnen Sie das Notensystem-pop-up  , wählen Sie dann „Text bearbeiten", um den integrierten Texteditor aufzurufen. Alternativ können Sie den Menüpunkt „Partitur>Text bearbeiten" selektieren.

    Der vollständige Text wird angezeigt, das Zeichen „/" bedeutet einen Wechsel des Takts. Ändern Sie den Text und klicken Sie auf „OK", um die Änderungen auszuführen.
    Nicht trennbare Zeichen werden als '_' (geschütztes Leerzeichen) und „=" (geschützter Bindestrich) dargestellt.

    In diesem Fenster sehen Sie außerdem die der aktuellen Cursorposition entsprechende Taktnummer des Texts und der gespielten Musik. (Diese können voneinander abweichen, wenn Sie Wiederholungszeichen benutzen.)

     


    Freie Objekte


    Anmerkung : Einige der in diesem Kapitel beschriebenen Funktionen benötigen den Seitenmodus und können so nur mit Harmony Assistant komplett durchgeführt werden.

    Einführung

    Mit Melody Assistant oder Harmony Assistant ist es bereits möglich, einem Notensystem verschiedene Objekte hinzuzufügen: Texte, Grafiken, Grifftabellen...
    Diese Objekte sind mit dem Notensystembereich verknüpft. Das Einfügen eines Taktes oder Verschieben des Notensystems verschiebt diese Objekte auf der gedruckten Seite.

    Freie Objekte sind nicht mit einem Notensystem sondern mit der Seite selbst verbunden. Beliebige Änderungen in der Partitur wirken sich nicht auf ihre Position aus.

    Hier einige Beispiele, wofür freie Objekte verwendet werden können:

    Bedienung


    Weil freie Objekte überall auf jeder Seite eingefügt werden können, sind sie im Seitenmodus (nur verfügbar in Harmony Assistant) am schnellsten und einfachsten zu verwenden: Sie sehen diese Objekte in der Partitur und können mit der Maus dessen Größe verändern, sie verschieben oder bearbeiten.

    In der "Verschiedenes" Palette wurde ein neues Werkzeug hinzugefügt (nur Harmony). Wählen Sie dieses Werkzeug und klicken Sie in die Partitur, wo das Objekt eingefügt werden soll: ein Objekt wird hinzugefügt und dessen Bearbeitungsfenster öffnet sich. Sie müssen sich im Seitenmodus befinden, um diese Operation durchzuführen. Falls nicht wird automatisch in diesen Modus umgeschaltet.

    Im Bearbeiten-Menü bietet der Punkt "Freie Objekte" mehrere Optionen:


    Wie bearbeitet man ein freies Objekt?

    Doppelklicken Sie im Seitenmodus auf das Objekt oder wählen Sie "Freie Objekte bearbeiten" im Bearbeiten Menü. Die Liste alle verfügbaren freien Objekte wird angezeigt.
    Hier können Sie ein Objekt löschen, hinzufügen oder duplizieren, ebenso wie dessen Eigenschaften bearbeiten.

    Ein freies Objekt kann definiert werden durch: